In diesem Maus-Film über Getränkedosenrecycling kann man mal einen schönen Blick in eines der DPG-Zählzentren werfen. Ich habe den Automaten in den Zentren noch nie wirklich vertraut, vor allem weil es teilweise erhebliche Abweichungen zwischen dem Inhalt der Säcke und den tatsächlich erfolgten Gutschriften gab. Unter anderem deshalb wollte ich ja unbedingt meinen Rücknahmeautomaten mit eigener Entwertung haben.
Nachtrag: Wenn man sich das Video ab 2:09 mal genau ansieht, erkennt man auf dem Förderband zerdrückte, bzw. sogar komplett plattgedrückte Dosen. Diese wurden mit ziemlicher Sicherheit nicht automatisch erfasst, und von der "manuellen Nacherfassung", von der bei uns im Zusammenhang mit solchen Gebinden immer die Rede war, konnte ich da auch nichts erkennen.
Pöh, da ist man mal eine Nacht nicht in seinem Laden und schon spinnt einem eine Spinne zwischen die erst gestern gepackten Kisten ein engmaschiges Netz. Leider auf dem Foto kaum zu erkennen. Oder zum Glück? So fleißig, wie das Tier gewesen sein muss, haben wir es hier wahrscheinlich mit einem Originalschauplatz von "Arachnophobia 2" zu tun.
Auf einem Foto aus unseren Anfängen habe ich neben der eigentlich fotografierten alten Gemüseabteilung noch die alte Häagen-Dazs-Truhe mitsamt Preisschild entdeckt. Heute sind 5-6 Euro für einen Becher davon (aber auch Ben&Jerry's) vollkommen normal.
Zurückblickend kann man sich gar nicht vorstellen, dass Leute dafür vor 15 Jahren tatsächlich acht Mark hingelegt haben.
Dieser Beitrag funktioniert ein wenig wie eine selbsterfüllende Prophezeiung, aber was soll's… Hiermit befinden sich nämlich glatte fünfzehntausend Einträge in diesem Blog.
Zur Feier des Tages besaufe ich mich.
(Für aufmerksame Leser: Dieser Eintrag hat die fortlaufende Nummer 15367. Ein paar Beiträge liegen hier als Entwurf auf Halde, aber weit über 300 Einträge habe ich im Laufe der vergangenen Jahre geschrieben und später wieder gelöscht, unabhängig von einer Veröffentlichung.)
[…] Momentan arbeiten wir mit einer tollen Marke an einem Projekt, welches für deine Seite von großem Interesse seien könnte.
Kannst du dir vorstellen einen Artikel auf der Seite www.shopblogger.de zu veröffentlichen, welcher dann im Gegenzug einen Link zu unserem Kunden beinhaltet?
Thematisch würde sich dieser dann selbstverständlich an deinem bisherigen Inhalt orientieren.
Da habe ich diesmal doch den Hinweis von Andreas beherzigt und eine neue "günstige Gebühr", nämlich 1.368,-€ netto, angesetzt. Hat dann auch nicht funktioniert, aber jetzt weiß ich wenigstens, dass die Qualität dieses Blogs diese Kosten nicht rechtfertigt. Wie schade.
Seit heute ist ein weiterer Schandfleck verschwunden. Die alten und völlig verrosteten kleinen Kellerfenstergitter (hier zu erkennen) unter unserer Schaufensterfront wurden vorhin gegen ein paar neue ausgetauscht:
Gibt es eigentlich ein ungeschriebenes Gesetz in der Lebensmittelbranche, dass Produkte, die Knoblauch beinhalten, ein violettes Etikett zu tragen haben? Ich würde es einzig darauf zurückführen, das Knoblauch manchmal auch eine violette Note trägt, aber ob das die ganze Erklärung ist? Es gibt noch viele andere Beispiele, aber diese Auswahl hier sollte erstmal reichen:
Hier im Markt stehen vor dem Ausgang Holzkohle und Blumenerde in größeren Einheiten auf Paletten. In der Vergangenheit war die Preisauszeichnung immer irgendwie mühsam und/oder unübersichtlich. Direkt an den Paletten Preise anzubringen war nie von langer dauer und so klebten meistens neben der Tür irgendwelche Regaletiketten als kleine Übersicht.
Vorhin kam mir die Idee, die untere Reihe unserer neuen Plakatrahmen für die Auszeichnung der Waren auf den vier Paletten zu nutzen. Wenn das nicht übersichtlich ist, dann weiß ich auch nicht weiter…
Ich habe mir gerade die Mühe gemacht und der Bewerberin mit den Lieben Grüßen eine Antwort geschrieben:
Hallo!
War die Anfrage ernst gemeint?
Eigentlich möchte man doch mit seiner Bewerbung den möglicherweise zukünftigen Arbeitgeber überzeugen, dass man sich für eine bestimmte Arbeitsaufgabe eignet. Die Bewerbung selbst gilt somit sogar schon als die erste Arbeitsprobe. Wer hier nicht sorgsam ist, wird vermutlich auch später keine Leistungen bringen können oder wollen.
"Ich habe Interesse." – Was soll ein potentieller Arbeitgeber mit der reinen Information, dass ein Bewerber Interesse verkündet, anfangen? Das tun viele, aber ich möchte doch anhand bestimmer Qualifikationen entscheiden können, wer eventuell die beste Besetzung für eine Stelle ist.
Wenn also tatsächlich ein ernsthaftes Interesse an der Stelle besteht, bitte ich um Zusendung der zumindest grundlegenden Unterlagen, v.a. einen Lebenslauf und evtl. Hinweise auf besondere Qualifikationen oder auch die Gründe für die Bewerbung bei mir.
Sagt nicht, ich habe es nicht versucht. Die Antwort kam innerhalb von zwei Sekunden automatisch vom angegebenen Mailprovider zurück: Die genannte Mailadresse existiert nicht. Hat sie die evtl. auch falsch geschrieben? Manchen Leuten ist einfach nicht zu helfen…