Ob SPAR oder nun seit rund einem Jahr schon EDEKA – ich freue mich immer wieder über den Anblick der Leuchtwerbung an unserer Ladenfront. Sie macht einfach was her.
Wir haben momentan die Fanta "Dark Orange" (
mit verfluchtem Orangengeschmack) als Aktionsartikel im Laden stehen. Es handelt sich dabei um eine
schwarz gefärbte, kalorienreduzierte Orangenlimonade. Geschmacklich ist sie überhaupt nicht meine Baustelle. Ein Drittel davon habe ich mir mühsam durch den Hals gerungen, der Rest floss um einiges weniger mühsam in den Ausguss des Waschbeckens auf dem Herrenklo. Ob der Geschmack nun "verflucht" ist, weiß ich nicht; auf jeden Fall ist er ziemlich gruselig. Aber das passt ja zu Halloween und damit entlasse ich euch auch in den Feiertag.
Was mir an der leeren Flasche besonders auffiel, waren die schwarzen Schlieren überall in der Flasche. Die Erklärung dürfte im verwendeten Farbstoff zu finden sein. Um diese Fanta schwarz zu bekommen, wurde der Zusatzstoff E 153,
Pflanzenkohle, hinzugefügt. Wer schon mal bei Durchfall eine Kohletablette zerkaut hat, kennt diese feinkrümeligen Reste im Mund – und genau so sieht's nun auch hier in der Flasche auf. Für den menschlichen Organismus
völlig relativ ungefährlich, als Farbstoff sehr wirksam – aber irgendwie auch sonderbar:
Ein Mädchen aus dem Umland hat hier im Laden den Schülerausweis mitsamt Bahnmonatstickets und augenscheinlich auch noch ein paar anderen kleineren Dokumenten oder Notizen verloren. Praktischerweise stand die Adresse dabei, so dass ich das Mäppchen eben kurzerhand in einen Briefumschlag steckte und in den Briefkasten warf.
Ich denke, die Freude wird die 80 Cent Porto wert gewesen sein.
Ein Mann gab etliche leere (oder auch weniger leere) Bierflaschen ab, die er in einer Plastiktüte mitgebracht hatte. Der ursprüngliche Inhalt der eingangs erwähnten
weniger leeren Bierflaschen schwappte inzwischen am Grund der Tüte. Nach dem er fertig war und den Leergutbon aus dem Automaten genommen hatte, hielt er die Tüte über den
Eimer für die Getränkereste und drehte sie um, damit der Inhalt …
… zum größten Teil neben den Eimer schwappte und als große, klebrige Pfütze vor dem Leergutautomaten zurückblieb.
Ich kam in dem Moment gerade vorbei und konnte mich nicht zurückhalten und schleuderte ihm ein "
Das war jetzt ja mal nicht so prickelnd" entgegen.
"
Ich habe ja versucht, zu zielen, aber das hat nicht geklappt."
Das ist angesichts der gelblich schillernden Lache offensichtlich.
In unserem Brotregal haben wir ein festes Sortiment, aber auch immer wieder einzelne Produkte im Wechsel, die wir immer nur zu besonderen Terminen oder manchmal sogar nur einmalig bestellen können. Momentan sind das kleine Blätterteig-Snacks mit Rührei-Schinken-Füllung. Die sind für das, was sie sind, gar nicht mal so schlecht.
(Foto selbstgeknipst und für unsere Liste an der Kasse.)
In
diesem Kommentar zu
diesem Blogeintrag hatte Christian vor knapp zwei Jahren mal nach einem Video gefragt, wie der Automat funktioniert.
Ich hatte mir die Frage nicht ganz grundlos zu meinen Notizen gepackt. Aber dann kamen unsere ganzen Umbauvorbereitungen, dann ist ganz viel liegengeblieben und da ich nun gerade dabei bin, die ganzen Altlasten abzuarbeiten, ist nun dieses kleine Projekt in Arbeit.
Dazu habe ich nun erst mal einen ganzen Haufen Videos von allen möglichen Stellen des Automaten produziert, an denen man den Weg der Flaschen sehen kann. Bislang insgesamt knapp 5 Gigabyte Material. Da fehlt jetzt noch der Blick in den Cruncher und auch, wie es unten drunter aussieht (kommt noch), aber das wollte ich nicht mit meiner guten Kamera machen. In den Siff werde ich die Actioncam im wasserdichten Gehäuse stecken.
Am 28. November 2003 hatten wir einen kleinen Aktionstag, zu dem wir den
Infostand der Nordlichter
hier bei uns im Laden aufgebaut hatten.
Unsere
TCM Bit ist mittlerweile knapp neun Jahre alt, war seit dem im Grunde täglich im Einsatz (wenn sie nicht gerade mal kaputt war) – und das merkt man ihr an. Vieles funktioniert nicht mehr so, wie es sollte, die Reparaturen häufen sich und nun ist das mit Frust gefüllte Maß einfach mal voll.
Stattdessen wird hier ab in den nächsten Tagen ein Gerät eines doch deutlich namhafteren italienischen Herstellers seinen Dienst verrichten, nämlich eine
Comac Vispa 35.
Auch über die Videoanlage sieht man ganz gut, sogar besser als auf dem Foto, wie blöde die Ecke mit den
beiden Weihnachtsaufstellern beim Kühlregal ist. Aber nicht mehr lange und hier wird es wieder etwas entspannter und im nächsten Jahr werden wir uns mit der Herbst- und Weihnachtsware etwas mehr vorsehen.
Frisch eingetroffen sind übrigens unsere Kalender für das kommende Jahr.
Da werden sich aber einige Kunden freuen, die löchern uns nämlich schon seit einer ganzen Weile wegen dieser Kalender.
Dass die Telefonkartenabzocker die Telefonnummern, von denen aus sie angeblich anrufen,
fälschen, ist ja bereits bekannt. Erst war es die E-Plus-Hotline, in letzter Zeit bei uns die
Nummer der EDEKA-Zentrale in Hamburg. Das war eigentlich ganz praktisch, denn so konnte ich die Nummern sperren, ohne unsere Arbeit hier zu erschweren. Nie würde jemand von der Edeka-Telefonzentrale hier anrufen, warum auch? Wenn, dann melden sich einzelne Sachbearbeiter.
Neueste Masche ist es, die Nummer "unserer" EDEKA (Minden-Hannover) zu verwenden. Praktischerweise aber auch dort wieder die auf Null endende Zentralnummer, die ich natürlich ebenfalls längst in die Sperrliste der Fritzbox verbannt habe.
Die faszinierenden Mechanismen im Internet: Da erwähnt man in seinem eigenen Blog diesen Anbieter, ruft auch noch einmal deren Website auf, sucht nach Beiträgen bzgl. den aktuellen Ereignissen – und schon bekommt man die Werbung auch prompt bei Fratzenbuch in der Übersicht eingeblendet.
Unsere Anhänger-auf-dem-Parkstreifen-Technik haben wir inzwischen ganz gut perfektioniert und der Wunsch nach einem fest ausgeschilderten Halteverbot besteht bei mir im Grunde gar nicht mehr. Da parken dann ja ohnehin wieder Leute und man hat den Stress mit Polizei und Abschleppdienst. Das alles zu regeln dauert immer eine Weile, wir haben vor vielen Jahren mal rund eine Stunde auf den Abschlepper gewartet, aber dafür haben die Fahrer des Entsorgungsunternehmens normalerweise gar keine Zeit.
Da ist das mit dem Hänger die entspanntere Taktik. Illegal ist sie nicht, denn schließlich sind die Fahrzeuge angemeldet und dürfen dort eine Weile stehen, wie jedermann in
§ 12 Abs. 3 b der StVO selber nachlesen kann. Es erfordert nur etwas Aufwand, genau den richtigen Moment abzupassen, zu dem die von uns für den LKW benötigte Fläche nicht zugeparkt ist, und dann schnell den Anhänger dort abzustellen.
Mittlerweile sind auch ein paar unserer Nachbarn in das Spiel involviert. Es gibt hier ein paar Fahrzeuge, von denen wir die Besitzer kennen und auch wissen, wo sie wohnen. Die helfen dann bei unserer Aktion auch immer mal mit, in dem sie ihr Auto oder ihren Hänger irgendwo taktisch klug hinstellen.
Aber dafür gibt es ja die Großpackung Merci-Schokolade.