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Tropfende Klimaanlage

Unsere große Klimaanlage läuft derzeit im Wärmepumpenbetrieb und irgendwie scheint die Luftfeuchtigkeit der momentanen Wetterlage recht groß zu sein. Am in diesem Betriebsmodus kalten Außengerät kondensiert buchstäblich literweise Wasser. Da das entweder zu viel Flüssigkeit für das kleine Abflussrohr ist (oder dieses ganz oder zumindest teilweise verstopft ist), tropft das Wasser einfach nur nach unten aus dem Gerät und überschwemmt damit den ganzen Bereich vor dem Kellereingang …


Azubi-Werbespot

Es gibt wieder mal einen neuen Werbefilm der EDEKA, auf den ich in den letzten Tagen auch mehrfach durch euch hingewiesen worden bin: "KIDA RAMADAN – So laufen die Geschäfte wirklich"

Bis auf die Szene, als sich das Rolltor öffnet und dieses grausame Muzak-Gedüdel die finstere Ghetto-Atmosphäre durchbricht, finde ich diesen Clip zur Azubi-Suche nun ausnahmsweise mal ganz und gar nicht witzig. Ich finde ihn sogar nicht nur nicht witzig, sondern schon ziemlich zweifelhaft, sogar regelrecht unangenehm. Abgesehen davon, dass sich selbst deutsche Kinder und Jugendliche immer mehr diese gruselige Ghettosprache angewöhnen ("Isch geh Kino, weischt?!"), bin ich selber schon oft genug in Kombination mit diversen hässlichen Schimpfwörtern als "deutsche Kartoffel" mit einem anhängenden "Wallah" bezeichnet worden. Es ist tatsächlich nicht einfach, brauchbare Azubis zu finden. Aber haben wir selbstständigen Einzelhändler es dermaßen nötig, uns in diesem Milieu bedienen zu müssen? Der Film hier wirkt auf mich wie die reinste Verzweiflungstat. :'(


Neuerungen bei DHL

Heute Morgen habe ich folgenden Artikel entdeckt: DHL treibt Umbau voran: Pakete sollen nicht mehr an die Haustür kommen

Wenn die Post und andere Paketdienste ihre Sendungen nicht mehr bis an die Haustür transportieren und man als Kunde zur nächsten Abholstation oder sogar zu einem Automaten laufen muss, dann könnte man das ganze eigentlich sogar noch toppen. Ist gerade nur so eine spontane Idee, aber man stelle sich vor, die Kunden würden statt zu einer dieser Abholstationen direkt zum Händler gehen und die Ware dort unmittelbar kaufen und mitnehmen können. Das würde Raum für ungeahnte Zusatzleistungen über den klassischen Onlinehandel hinaus bieten: Persönliche Beratung, vielleicht noch etwas netten Smalltalk, man könnte die Produkte anfassen und testen und hätte auch kein Risiko mehr, nur einen Ziegelstein im Paket vorzufinden. Ob sich das Konzept durchsetzen wird? :-)

Zwei neue Kameras

Zwei neue Kameras haben den Weg in den Laden gefunden. Diese beiden hier haben einen guten Blick in zwei Gänge der Getränkeabteilung, in die wir bislang nur mit zwei alten Toastern s/w-Analogkameras gucken konnten. Die laufen zwar noch am neuen Rekorder, aber wenn wir die alte Anlage mal abschalten könnten, vor allem aufgrund der Stromversorgung aus dem alten Verteilerkasten, wäre ich nicht unglücklich.

Eine müssen wir noch tauschen, dann fliegt die alte Anlage komplett raus.




Nachmessen fürs eigene Regal

… und dann war da noch der Kunde, der mit einem Zollstock in der Getränkeabteilung etliche der dort stehenden Kunststoffkisten vermaß. Ich beobachtete ihn eine Weile über die Videoanlage, nicht aufgrund eines Verdachts, sondern einfach nur aus reiner Neugierde. Schließlich ging ich aber von genau dieser getrieben in den Laden und fragte ihn persönlich, was er da macht und ob ich ihm eventuell mit unserem Arsenal an leeren Getränkekisten im Lager bei seinem was auch immer er da tut helfen könne.

Dieses Wasauchimmer war dann gar nicht so besonders spektakulär: Er möchte sich zu Hause ein Regal bauen und brauchte einfach mal ein paar Maße von Getränkekisten, weil sich daran die Größe des untersten Fachs orientieren soll.

Ahhh. :-)

Clementinenumpackerei

Wir hatten eine komplette Kiste mit Clementinen-Netzen, bei der sich in JE-DEM Netz mindestens eine matschige Frucht befand. Woanders fliegt sowas in Bausch und Bogen in den Müll, bei uns hat sich eine Kollegin die Mühe gemacht, alles aus- und nach dem Sortieren und Säubern die noch gute Ware neu einzupacken. Da geht bei einem Discount-Artikel die Rechnung Aufwand zu Ersparnis nicht unbedingt auf, aber es geht nun mal auch darum, brauchbare Lebensmittel vor der Vernichtung zu retten:


Gratis Panzerglas

Beim Handyladen an der Ecke hat irgendetwas oder irgendjemand eine Schaufensterscheibe zertrümmert. Ich laufe dort zwar mehrmals pro Woche vorbei, doch jetzt ist mir irgendwie erst die Ironie in dieser Situation aufgefallen: Das angedeutete mobile Gerät mit dem zerbrochenen Display und der Hinweis auf das "gratis Panzerglas" wollen nun so ganz und gar nicht zu dem neu erstandenen Spinnennetz in der unteren linken Ecke der Scheibe passen. :-)


Cashrecycling an der Kasse (Gespräch mit Außendienst)

Inzwischen hatte ich ein recht interessantes Gespräch mit einem Mitarbeiter der Firma, welche die von der EDEKA eingesetzten Cash-Recycling-Systeme herstellt.

Ich wäre durchaus bereit, das Geld probeweise zumindest für erst mal ein System, also für eine Kasse, zu investieren. Erweiterungen und Spielarten gäbe es zwar mehrere, aber das wäre ein Anfang und dann könnte man Erfahrungen mit so einer Anlage sammeln und ggf. später den Rest umrüsten.

So viel zur Theorie.

In der Praxis könnte es nämlich sehr gut sein, dass wir diese nicht ganz kleinen Geräte überhaupt nicht in den gerade mal 1,5 Jahre alten Kassentisch integrieren können. Oder möglicherweise nur mit einem erheblichen Umbau desselben, was dann wiederum vermutlich mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist und mit Pech auch noch ganz bescheiden aussieht. Aber das klären wir nun erst mal mit dem Hersteller des Tisches.

Warenwert und Versandkosten

Wir brauchten neue Scannerleisten, das sind diese Plastikschienen an den Regalen, in denen die Preisetiketten stecken, und so habe ich ein paar Kartons direkt beim Hersteller geordert. An Frachtkosten werden pauschale Sätze berechnet, so dass dann solch bittere Stilblüten entstehen, 40 Euro Transportkosten für die gerade mal dreimal so teure Ware zahlen zu müssen. Ich werd's schon überleben, mutet aber dennoch komisch an:

Auftrag Scannerleisten

Europalette Mehl

Ganz und gar nicht beabsichtigt war von den Kollegen in der Münchener Straße, eine komplette Europalette Mehl unserer Eigenmarke zu bestellen. Aber okay – der Platz war da, das Mehl ist auch da und verkaufen lässt sich es sich bestimmt auch in einem akzeptablen Zeitraum, so dass wir nicht mit dem MHD in Konflikt kommen werden. Im Gegensatz zu dem Malheur mit den sauren Gurken vor einigen Jahren.

"Masse verkauft Masse.", hatte ich mal gelernt. Ob das nun auch bedingungslos auf Discount-Mehl zutrifft, würde ich nun aber einfach mal anzweifeln. :-)


Mittige Regaletiketten

In unserem kleinen Ableger im Stadtteil Findorff ist mir aufgefallen, dass irgendjemand, vielleicht ein/e neue/r Mitarbeiter/in, die Regaletiketten nicht so anbringt, wie wir es schon seit zwei Jahrzehnten handhaben und wie ich es selber allen Leuten immer beibringe: Linksbündig mit der Ware.

Stecken die Etiketten konsequent linksbündig (oder meinetwegen auch rechts, aber da wir von links nach rechts lesen ist die Orientierung bei linksbündig angebrachten Preisen einfacher), ergibt sich selbst bei einem komplett leeren Regal eine sehr leicht nachvollziehbare Platzierung. Wenn die Etiketten mittig stecken, gerade auch wenn wie auf dem Bild die Produkte einreihig im Regal stehen, ist die Platzierung zwar schon noch relativ unkompliziert möglich, aber bei größeren Abständen muss man mitunter gleich mehrere benachbarte Artikel ansehen, um den für das jeweilige Produkt vorgesehenen Platz überhaupt abschätzen zu können.

Ich mag es nicht, vielleicht auch, weil die Preisauszeichnung während meiner gesamten Zeit im Einzelhandel, also auch vor meiner Selbstständigkeit, nie anders gemacht wurde und ich damit einfach groß geworden bin.

Wer Preisetiketten mittig anbringt, will auch die Welt brennen sehen.


Gefärbte Banknoten?

Nach dem Überfall auf einen Geldtransporter vor ein paar Tagen, kam mir der Gedanke, welchen Sinn das Einfärben von Geld mit einer Farbbombe eigentlich in der Praxis hat. Im soeben verlinkten Artikel steht zwar, dass der Bargeldinhalt unbrauchbar gemacht wird, aber was heißt "unbrauchbar"? Meistens sind die Scheine ja noch als solche zu erkennen, haben vielleicht nur knapp eingefärbte Ränder und Ecken. Ich bin ziemlich sicher, dass sogar schon wir hier dermaßen kolorierte Banknoten bekommen und auch angenommen haben. Dass wir dafür bei der Bank mal keine Gutschrift aufs Konto bekommen hätten, ist mir nicht bekannt. Das ist natürlich kein regelmäßiger Vorgang sondern ich rede hier von ein paar und maximal an einer Hand abzählbare Einzelfälle in all den Jahren.

Wie man überhaupt auf die Idee kommt, eingefärbte Scheine anzunehmen? Nun, da gibt es sowas zum Beispiel. Oder ein in der Waschmaschine, Portemonnaie oder Jeanshose vergessener Schein, der die Farbe des ihn umgebenden Kleidungsstücks angenommen hat. Da ist der Unterschied zu einem mit einer Farbbombe eingefärbten Banknote nicht mehr so gigantisch groß und es kommt, vor allem auch bei der Hektik an der Kasse, nicht gleich Misstrauen auf.

Um zur eigentlichen Frage zurückzukommen: Was ist denn nun mit eingefärbten Geldscheinen? Gibt es eine Regelung, dass die nicht angenommen werden dürfen? Gehen sie als "beschädigte" aber eben nicht ungültige Zahlungsmittel durch?

Auf der Website der Sparkassen gibt es dazu eine schöne Erklärung:

3. Der Geldschein ist angemalt oder verfärbt.

Auch in diesem Fall können Sie den Schein bei Ihrer Sparkasse oder der Bundesbank umtauschen.
Einschränkungen: Mutwillig beschädigtes Geld oder Geld, das in Verbindung mit kriminellen Handlungen steht. Vorsicht bei verfärbten Banknoten! Diese könnten in Zusammenhang mit einem Raub stehen.
Was einem passieren kann, wenn man Geld aus einem Raub annimmt, erklärt die Europäische Zentralbank ganz anschaulich auf ihrer Seite Banknoten mit Tintenflecken:

Falls die Untersuchungen ergeben, dass die Farbflecken von einem IBNS stammen, haben Sie möglicherweise keinen Anspruch auf Entschädigung. Zentralbanken können Euro-Banknoten mit Tintenflecken von Diebstahlschutzvorrichtungen nur auf Anfrage des eigentlichen Besitzers der Banknote umtauschen, der das Opfer der Straftat war, die zur Einfärbung der Banknoten geführt hat.
Also: Im Zweifel eine Banknote nicht annehmen und den Kunden damit zur Bank schicken. Das habe ich so jetzt auch allen meinen Mitarbeiter(inne)n mitgeteilt.

Werbung in der Bio-Zeitschrift

Bei uns kam ein dicker Umschlag an, der an "Shopbloggershop" adressiert war:



Ich wunderte mich, wer denn etwas vom Shop wollen könnte, denn der ist (vor allem unter dem Namen) bekanntlich schon lange Geschichte. Nun: Der Inhalt des Briefes bestand aus Infomaterial und Werbung für Anzeigen in gedruckten Magazinen zum Thema ökologische und alternative Lebensart, z.B. kraut&rüben. Mit so einem Anliegen kommen sie jedoch ein paar Jahre zu spät zu mir. :-)