Inzwischen (hüstl) habe ich es mal geschafft, auch die Geräte von Sodastream hier ins Regal einzubauen. Für 99, bzw 159 Euro stehen hier jedoch nur die leeren Kartons im Regal – aber wer ernsthaft Interesse hat, wird schon danach fragen.
Hier im Blog ist der Artikel seit Anfang an im Grunde jährlich pünktlich zum Saisonbeginn erwähnt gewesen. Dem Archiv hier nach zu urteilen, müsste die Zeit für Haake Beck Maibock also in den nächsten Tagen bereits mit Vollgas losgehen.
Nun habe ich in den letzten Tagen Gerüchte gehört, dass außer den bereits erwähnten vier Spezialitäten auch die Produktion des Maibock eingestellt werden soll. Auf der Website ist der Artikel allerdings noch drauf und auch der Vertreter von Becks / Haake-Beck / ABInbev hatte mir nichts davon gesagt. Aber selbst unser Getränkegroßhändler hat diese Aussage bestätigt. Dann wird's das wohl gewesen sein …
Der Termin mit dem Bison-Mitarbeiter brachte keine weltbewegend neuen, aber doch interessante Erkenntnisse: Ich weiß jetzt zumindest, was an Technik und Infrastruktur notwendig ist und welche Kosten mich dafür etwa erwarten werden.
Gerne würde ich nur ein kleines Stück hier im Laden mal mit den E-Paper-Etiketten ausstatten, um mit minimalen Kosten das System mal zu testen. Aber das geht nicht. Es ist eine gewisse technische Grundausstattung notwendig, die man sowohl bei 10.000 Etiketten aber eben auch nur einem einzigen schon benötigt. Die Kosten dafür liegen im kleinen vierstelligen Bereich, zuzüglich Etiketten.
Wir werden am übernächsten Wochenende noch einmal die neueste Technik auf der Messe begutachten, parallel dazu werde ich ein Angebot für die Erstausstattung meiner Testabteilung bekommen. Wenn ich in diese Welt einsteige, dann wohl mit der Gemüseabteilung. Da gerade hier teilweise sogar mehrmals wöchentlich Preisänderungen stattfinden, würden wir so langfristig viel Arbeit sparen. Wenn es da funktioniert, dann auch im Rest des Marktes.
Momentan begegnen mir in den weiten des Internets täglich neue Bilder von Körben und Schalen voller Kinder Schoko-Bons, die mit einem Hinweis auf die Bonpflicht versehen sind und dass man doch bitte auch auf jeden Fall an seinen Bon denken soll.
Klar, "Kassensicherungsverordnung". Da hat Ferrero bestimmt heimtückisch seine Finger im Spiel gehabt und diesen genialen Coup jahrelang geplant, damit die stagnierenden Umsätze der Schoko-Bons endlich aus dem Dornröschenschlaf erwachen und wie ein Pfeil auf einer Flipchart durch die Decke schießen.
Auf dem Flaschentisch des Leergutautomaten habe ich eine Flasche "Braune Heidi" gefunden. Das Produkt scheint es nicht mehr zu geben, das auf die Flasche aufgedruckte Haltbarkeitsdatum lautet November 2015 und in der langen Zeit kann bezüglich der "Engel"-Sortimentsgestaltung viel passiert sein.
Braune Heidi … Klingt wie das Leib-und-Magen-Getränk der gewöhnlichen Anhänger einer gewissen Partei mit ausgesprochen zweifelhafter Einstellung zum Thema Klimawandel.
Die EDEKA feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Zumindest unsere Regionalgesellschaft (Minden-Hannover) hat als Jubiläums-Testimonal Otto Waalkes angeheuert. Aber es gibt nicht nur Plakate und Aufsteller mit Otto, sondern auch Produkte mit den Ottifanten. Einige dieser Artikel werden "elefantenförmig" sein (z.B. TK-Nuggets und Kartoffelsnacks), andere werden nur eine mit den Rüsseltieren bedruckte Verpackung haben.
So zum Beispiel die "Ottifanten-Küsschen", die wir auch schon da haben.
Die Hefte und Bücher aus der Reihe "Meine Familie und ich" hatten wir früher regelmäßig auch in geringen Mengen im Laden ausliegen. Immer nur ein paar der monatlichen Hefte und meistens sind auch davon immer noch welche übrig geblieben. Viele Jahre hatten wir die Hefte gar nicht mehr im Sortiment. Die Serie gibt es zwar nach wie vor, mir kommt sie jedoch irgendwie "verstaubt" vor. Aktiv danach gefragt hat auch noch nie ein Kunde, zumindest habe ich derartiges nicht mitbekommen, und daher denke ich, dass wir auf diese Produkte auch weiterhin verzichten können. Über den Pressegroßhandel bekommen wir genügend Magazine zu den Themen Essen, Kochen und Ernährung.
Als wir damals von SPAR auf die Vertriebsschiene EDEKA umgestellt wurden, setzte das bei der EDEKA viele Hebel in Bewegung. Es gibt etliche Parameter, die für einen neuen Markt relevant sind und so wurde unter anderem "Meine Familie und ich" wieder aktiviert. Im ganzen Umbau-Chaos trudelten hier plötzlich etliche Pakete mit Heften und Büchern ein – und nach dem wir alles in einer Kiste gesammelt hatten, geriet diese Ware wieder in Vergessenheit. Wir hatten zwar weitere Lieferungen abbestellt, aber die vorhandene Ware lag hier. Und lag hier. Und lag hier vor allem deutlich über den Zeitraum hinaus, in dem wir sie hätten zurücksenden können.
Und nun? Haben wir die Sachen zum Sonderpreis auf dem Restetisch liegen. Ich dachte immer, dass aufgrund des direkten Vertriebs die Buchpreisbindung gar nicht greift, aber so eine Ausnahme scheint das Gesetz gar nicht vorzusehen. Aber es gibt Ausnahmen, zu denen man von der Preisbindung abweichen kann und das dürfte bei uns einer der Fälle sein, denn ein Jahr alte Meine-Familie-und-Ich-Hefte dürften im Sinne des Gesetzes einen erheblichen Wertverlust erlitten haben. Im Zweifelsfall ist das Notwehr. Was soll ich sonst mit den Magazinen machen, wenn sie nicht mal mehr jemand zurücknehmen möchte?
Noch ein kleines Video, das wieder einmal mit der mobilen App MoShow entstanden ist. Ein paar Bilder aus unserem kleinen Markt in Findorff von heute Morgen, von der Software automatisch mit ein bisschen Glitzerblinki versehen und mit Musik unterlegt. Nein, ich werde euch ab jetzt nicht jeden Tag mit so einem Filmchen quälen, versprochen.
Seit knapp einem halben Jahr haben wir nun die neuen großen (1 Liter Inhalt) Glas-Mehrwegflaschen von Coca-Cola im Sortiment. Getrunken habe ich davon noch keine einzige, was wohl vor allem daran liegt, dass ich bei solchen Getränken maximal die Light-Versionen konsumiere. Aber irgendwie reizt mich die Cola in diesen Flaschen gar nicht und ein "Wow, cool!"-Effekt will sich bei mir gar nicht so richtig einstellen. Die Flaschen wirken auf mich irgendwie falsch, unehrlich, nicht authentisch und ich kann mir nicht einmal genau erklären, warum ich so empfinde. Es kommt mir einfach so vor, als wenn sie die Klasse der alten Glasflaschen aus den legendären gelben Kästen nicht erreichen könnten.
Auch ich schalte immer wieder Stellenanzeigen für die unterschiedlichsten Positionen hier in der Firma. Gesetzeskonform steht dort "m/w/d", was dann wohl hoffentlich alle Leute impliziert, die zu dem Posten taugen. Das „d“ steht dabei für „divers“ und soll alle Personen implizieren, die sich nicht als "männlich" oder "weiblich" sehen. "Kassierer (m/w/d)" ist also die übliche Formulierung dabei.
Ab und zu sehe ich auch die Formulierung "m/w/x". Dabei soll das "x" pauschal für alle Geschlechter und Identitäten stehen, die in Gottes großem Garten herumirren und sich nicht ausdrücklich mit "männlich" oder "weiblich" angesprochen fühlen (wollen). Das sieht da so aus: "Kassierer (m/w/x)" und hat letztendlich die selbe Bedeutung wie m/w/d.
Da kam mir nun folgender Gedanke: Wenn das "x" ohnehin alle Geschlechter und geschlechtliche Identitäten einschließt, warum nicht auch selbstverständlich "biomännlich" und "bioweiblich". Wäre es in dem Fall nicht sogar ausreichend, einfach nur: "Kassierer (x)" zu schreiben, wenn man eine Stellenanzeige formuliert? Impliziert das "x" dann nicht einfach alle Personen, unabhängig von dem, was sie sind und / oder wie sie sich fühlen?
Ihr ahnt, was jetzt kommt? Richtig: Was nützt ein Zusatzhinweis, wenn es keine Alternativen dazu gibt, die mit diesem Hinweis beschränkt werden müssten? Man könnte das "(x)" also auch einfach wieder ganz weglassen und nur das verbliebene generische Maskulinum verwenden, das dann sämtliche Personen impliziert, unabhängig von dem, was sie sind und / oder wie sie sich fühlen.
Wenn die Gedanken bis jetzt logisch und nachvollziehbar sind, ist ein "divers"-Hinweis bei Stellenanzeigen und sonstigen Texten eigentlich völlig absurd.
Fundstück von Blogleser Falk auf einer Packung Bio-Süßkartoffelchips unserer EDEKA-Marke: Ein Strichcode, auf / in dem eine Süßkartoffelpflanze wächst:
Vor einer Weile (Gefühlt kurz vor unserem Umbau, faktisch 9 Jahre her …) war einer der beiden Räume im Lager / Keller bei uns im kleinen Markt buchstäblich bis an die Tür mit Material und Schrott gefüllt. Mühsam hatten wir etwas später ausgemistet, aber im Laufe der Zeit hat sich wieder und wieder und wieder Material gesammelt. Es ist einfach so, dass beim Betrieb eines solchen Ladens ständig aus allen möglichen Richtungen Zeugs hinzukommt und auch wieder aussortiert wird. So war der Raum in jüngster Zeit wieder relativ voll. Nicht so wie damals und "unbegehbar", aber doch schon arg unübersichtlich.
Und nun? Leer. Sogar leerer als damals. Nur unser alter Rollcontainer ist noch da, alles andere ist knallhart entsorgt worden. Ich gelobe, dass der Raum nun für immer so bleibt und wir Dinge gleich verwerten, statt sie einzulagern und erst viel später wegzuwerfen.
Per Fax kam hier Werbung der häufigsten Kategorie an: Wir kaufen Ihr Auto. Ich staunte nur über den Namen und bin mir auch jetzt noch nicht sicher, ob das wohl nur irgendein Gag oder künstlerische Freiheit war, oder ob "Oto" tatsächlich aus einem missverstandenen "Auto" einer des Deutschen nicht besonders fähigen Person entstanden ist.
Die beiden Aggregate mit der Kältetechnik für die beiden wieder in Betrieb genommenen Kühlräume stehen natürlich nach Abschluss der Arbeiten ordentlich verkabelt im Keller. Auf dem Foto gestern lagen die vielen, teilweise noch aufgerollten Kabel wild in der Gegend herum. Das ist nun alles gerichtet und hübsch geordnet.