Ich arbeite gerade an einem längeren Blogeintrag, in dem es auch (oder vor allem) um viele ältere Beiträge geht. Dabei ist mir überhaupt erst aufgefallen, dass ich den siebten Bloggeburtstag vergessen habe. Faszinierend, dass ich so lange durchgehalten habe und dass es immer noch (mal mehr, mal weniger, derzeit insgesamt zugegebenermaßen ziemlich wenig) so viel aus dem Ladenalltag zu berichten gibt.
Auf die nächsten sieben!
Kurz nach
meinem Bericht über den spanischen Rotwein "Don Simon", den wir hier in den letzten Tagen und Wochen für 99 Cent pro Flasche rausgehauen haben, schickte mir Blogleser Laurenz dieses Foto eines Handzettels der schweizerischen Supermarktkette "
otto's", die den Wein im Angebot für 2,15 Franken pro Flasche verkauft haben. Selbst in Euro umgerechnet liegt das noch deutlich über dem Preis, den wir hier hatten.
Ich frage mich immer noch, wie mein Hauptlieferant wohl
diesen Preis hinbekommen hat.
Und, ja, heute ist E-Mail-Bearbeitungs-Tag.
Hi Björn,
die Packung mit "Hänchen" hatte ich vor ein paar Wochen bei Aldi in Düsseldorf in der Gefriertruhe gesehen, waren auch noch ein paar mehr davon da.
Schon komisch wie solche Fehler überhaupt entstehen können.
Mit freundlichen Grüßen,
Michael
Mal unterstellend, dass das an dem Bild nicht Kollege Photoshop im Einsatz war: Mannmann, wer gibt für sowas überhaupt eine Druckfreigabe?!?
Hallo Björn,
hier mal eine sehr schöne Sparmarkt-Tüte aus Österreich. Ich hab sie 2010 in meinem Urlaub in Salzburg beim Einkauf im Spar bekommen und wollte dir eigentlich damals schon ein Foto schicken. Nun ist mir die Tüte aber erst beim Aufräumen am Wochenende wieder in die Hände gefallen, deshalb kriegst du das Foto erst jetzt. Also: ab ins Blog damit. 
Liebe Grüße,
Sabine
Vielen Dank für das Foto. Man kann auf dem Bild eigentlich alles erkennen. Sieht zwar auf den ersten Blick aus wie ein uninteressantes Mandala, aber einfach mal genau hingucken!
Im Übrigen sind es solche originellen Sachen, die die SPAR in Österreich für mich besonders sympathisch machen.
Strichcode auf einer Flasche Savanna Dry Cidre aus Südafrika. Habe gerade extra nochmal nachgesehen, aber auf den Flaschen, die ich hier im Verkauf habe, sind die drei Akazien nicht zu finden.
Dank an Martin für die Einsendung.
Für die Münzgeldbestellung bei unserem Dienstleister hatte ich mir vor einiger Zeit eine Tabelle gebastelt, in der ich letztendlich nur die Anzahl der benötigten Rollen einzutragen brauche. Die restlichen Informationen (Gesamtsumme und die anfallende Bearbeitungsbühr (die wir ebenfalls immer gleich bar entrichten)) werden automatisch berechnet und in den entsprechenden Feldern angezeigt.
Die Kiste mit der heutigen Rollengeld-Lieferung war relativ schwer, so dass wir einfach mal spontan versuchten, den Wert zu schätzen. Danach schnappten wir uns von jeder Sorte ein Paket und wogen es ab. Heraus kam dabei zum einen, dass wir ziemlich genau geraten hatten – und zum anderen die Idee, das Gewicht in der Tabelle zukünftig gleich mit ermitteln zu lassen. Ist zwar nicht ernsthaft wichtig, aber doch zumindest mal ganz interessant, wieviel wir hier an Kleingeld durchsetzen.
Kollegin: "Weißt du, wo ich Katzengras bekommen kann? Wir haben hier gerade nichs mehr da."
Kollege: "Versuch's am Hauptbahnhof bei den ganzen Schwarzen, die da herumstehen. Oder frag' hier in der Seitenstraße bei dem Internetcafé nach dem
alten Mann. Eins davon sollte klappen.
Meine Güte, was ich hier für Tipps veröffentliche.
Im Laden einen Leergutbon von Oktober 2008 gefunden. Etwas vergilbt, aber noch lesbar.
Den habe ich nun vernichtet und meinen zu versteuernden Gewinn um 1,50€ erhöht. Davon bekommt das Finanzamt noch rund die Hälfte. Der Finanzhaushalt dieses Landes ist gerettet.
Hier im Laden haben wir noch keine Osterware stehen (die kommt aber auch schon nächste Woche), aber zumindest online kann ich schonmal etwas weiterhelfen. Die sechs wesentlichen Zotter-Ostersorten sind ab sofort
im Shop verfügbar.
Sebastian und Britta haben mir zwei Fotos von SPAR-Märkten geschickt, die sie in Norwegen in Smoras (wo auch immer das ist) (oberes Bild) und in
Egersund (unteres Bild) während ihrer Skandinavien-Tour fotografiert haben. Vielen Dank für die Zusendung.
Ein Kunde hat über Jahre hinweg bei uns immer wieder eine bestimmte Sorte getrockneter Mangostreifen aus fairem Handel gekauft. Dabei nahm er durchaus keine kleinen Mengen ab – genauer gesagt packte er sich sogar immer wieder mal unseren kompletten Regalbestand in den Einkaufswagen.
Natürlich kam irgendwann mal die Frage nach einem besonderen Mengenrabatt für ihn auf, vor allem mit der Aussicht, dass der Kunde die Waren dann wortwörtlich kartonweise bei mir kaufen würde. Vor ein paar Tagen unterhielten wir uns nochmal ganz konkret über die Sache und ich versprach, mich darum zu kümmern.
Mal eben ein paar Zahlen:
Eine Packung kostet bei mir 2,79€.
Der Preis für dieses Produkt ist damit absolut marktüblich (da Preisempfehlung des Herstellers) und daher nicht weiter erwähnenswert.
In einem Karton befinden sich 15 Einzelpackungen, das ergibt einen regulären Gesamtpreis in Höhe von 41,85€. Gestern hatte ich über den Einkaufspreis der Mangos ein längeres Gespräch mit meinem Lieferanten. Schließlich einigten wir uns auf einen weiteren Rabatt für mich und so wäre ich in der Lage gewesen, dem Kunden einen kompletten Karton für 35 Euro anzubieten. Das ist ein Rabatt von über 16 Prozent, den ich schon ganz ordentlich und alles andere als "knauserig" finde. Abgesehen davon bleibt bei diesem Preis kaum noch etwas für uns übrig, aber für einen Kunden, der hier drumherum auch noch seine anderen Einkäufe erledigt, hätte ich das schließlich unter der Rubrik Kundenservice verbucht.
Heute Morgen habe ich auf dem Zettel, auf dem ich die Daten des Kunden und die Preise notiert hatte, folgenden Hinweis gefunden: "Er kauft in Zukunft woanders…"
Was war geschen? Gestern Abend hat einer meiner Mitarbeiter dem Kunden telefonisch die gute Nachricht bzgl. des Menrabatts mitgeteilt. Der hatte sich aber wohl einen viel größeren Preisnachlass erhofft. Auch mit dem Hinweis, dass wir mit dem Preis schon an der Schmerzgrenze angekommen sind und eben nicht weiter runtergehen können, ließ sich der Mann nicht umstimmen. Das Gespräch beendete er schließlich mit den Worten, dass er dann in Zukunft seine anderen Einkäufe auch woanders erledigen würde.
Denkt euch, was sich mein Mitarbeiter dachte.
Eher durch Zufall haben wir in den letzten Tagen erfahren, warum
dieser Kunde überhaupt Vegetarier ist.
Sinngemäß: "
Haben Sie schonmal in Afrika Fleisch gegessen? Oder gesehen, wie das dort aufbewahrt wird. Total ekelig!"