Ein Kunde kam in den Laden und erklärte, dass er eben beim Bezahlen hier an der Kasse sein Wechselgeld in Höhe von etwas über zehn Euro nicht zurückbekommen hätte. Erfahrungsgemäß haben die Kunden in solchen Fällen meistens Recht, aber dennoch sah ich mir die Videoaufzeichnung an. Die Bildqualität reicht zwar nicht aus, um den Aufdruck auf den Scheinen zu entziffern, aber die Euro-Banknoten leuchten sehr intensiv in ihrer jeweiligen Farbe. Der Mann reichte meinem Mitarbeiter an der Kasse einen blau schimmernden Schein und bekam eine auf dem Bildschirm leuchtend rosafarbene Banknote und einige Münzen zurück, die er gemeinsam in seiner Hosentasche verschwinden ließ.
Er wollte die Aufzeichnung selber sehen, aber ins Büro lassen wollte ich den Mann aus verschiedenen Gründen nicht, vor allem schätzte ich ihn nicht wirklich vertrauenswürdig ein. Nachdem ich ihm erklärt hatte, oder es zumindest versuchte, dass er hundertprozentig sein Wechselgeld bekommen und in die Hosentasche gesteckt hatte, wurde er regelrecht ausfallend. Er Griff in besagte Tasche und zog etliche Banknoten im Wert von mehreren hundert Euro raus, einige Zehner waren auch dabei, und sagte mir, dass er es nicht nötig hätte, zu lügen, um auf diese Weise zu Geld zu kommen.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Preisfrage an alle Kreativen, Informatiker, Technikfreaks und meinetwegen auch Trautwein-Mitarbeiter: Wie kann es sein, dass auf einem einzelnen Leergutbon der normalerweise fett gedruckte Betrag nicht angedruckt wird, auch wenn alle anderen Angaben vorhanden waren und stimmten?!
(Ja, der Bon liegt hier schon eine Weile herum…)
Nachdem ich vorhin eine halbe Stunde Arbeits- und gefühlte zehn Jahre Lebenszeit damit verbracht habe, einen Stapel Banknoten mit unserer
schrottigen Ratiotec Banknotenzählmaschine zu zählen, habe ich den Versuch irgendwann komplett entnervt aufgegeben und der Maschine stattdessen voller Genugtuung einen Flug durchs Lager verpasst. Ich seh's gelassen: Mit dem Ding konnte man vorher schon nicht vernünftig arbeiten, jetzt kann man damit eben gar nicht mehr arbeiten. Läuft, wenn man sich hier in der Firma auf so eine Maschine verlassen möchte, etwas auf das selbe Ergebnis hinaus.
Ich wundere mich nur, dass hier im Blog kein Eintrag darüber zu finden ist, wann ich mir das Ding gekauft habe. Ist schon mindestens 2-3 Jahre her. Von Anfang an lief das Gerät nicht problemlos und bei Ratiotec-Hotline habe ich auch keine richtige Hilfe (außer dem Hinweis, dass ich die Scheine falsch einlegen würde) bekommen. Bin wohl doch zu doof, so eine Maschine zu bedienen.
Hat jemand eine Empfehlung für einen Hersteller? Das ist ja nicht gerade Endverbrauchertechnik und dementsprechend wenig findet man im Netz an Tipps und Erfahrungen…
Vor knapp drei Jahren hatte ich mir
eine neue Wischmaschine gekauft: Eine akkubetriebene Scheuersaugmaschine, die eher klein als groß ist.
Vor ein paar Wochen hatte mich ein Leser gefragt, wie meine Erfahrungen damit wären. Antwort: Dafür, dass die Maschine seit knapp drei Jahren fast täglich im Einsatz ist, läuft sie noch ganz gut. Die Gummilippe am Saugfuß war mal hin, aber das ist normaler Verschleiß. Bislang absolute Kaufempfehlung!
Leider hatte ich beim Lesen der Mail an die falsche Maschine gedacht. Eigentlich wollte Alexander wissen, wie zufriden ich mit
der zuerst gekauften Maschine wäre. Da musste ich dann doch einlenken und etwas Kritik üben, denn mit der Flipper hatten wir schon mehrere Reparaturen im Laufe der Jahre, wenn auch nie wirklich große Probleme, so sorgten z.B. gebroche Schläuche doch dafür, dass wir das Gerät tagelang nicht nutzen konnten.
Vielen Dank an Viktor, der diesen kleinen SPAR-Markt vor ein paar Wochen quasi im Vorbeifahren in
Reutlingen entdeckt hatte:
Hier die Strichcodes von vier "
The Floyd Gottfredson Library"-Bänden, die von
Fantagraphics vertrieben werden.
Vielen Dank an Gerd für die Zusendung der Schnipsel.
Kollege: "
Ich muss mal eben an die Kasse. Pass du bitte mal auf den Ofen auf, ich habe da Brötchen drin!"
Ich: "
Klar, gar kein Problem."
Kollege, ca. 20 Minuten später: "
Du hast die Brötchen vergessen."
Ooops.
Seit ein paar Tagen haben wir übrigens mehrere Mannlöcher in der Decke, durch die sich der Architekt unseres Vermieters die Deckenkonstruktion ansehen kann. Im Rahmen der großen Umbaumaßnahmen wird hier im Markt nämlich eine abgehängte Leichtbaudecke eingezogen werden, die man natürlich nicht ohne Weiteres an der vorhandenen Strohputzdecke befestigen könnte.
Die dunklen Flecken sehen übrigens nur auf dem Foto so schlimm aus, da ich erheblich an Kontrast und Tonwertkorrektur geschraubt habe, damit man überhaupt ewas auf dem Bild erkennt.
Vor ein paar Tagen kam mir die Idee, ob ich nicht unsere Personaleinsatzpläne mit wechselnden Hintergrundbildern gestalten könnte, um etwas Abwechslung in den Arbeitsalltag zu bringen. Müsste ja auch nicht gerade ein Foto von meinem letzten Geburtstagskuchen sein, das Motiv hatte ich nur zu Testzwecken ausgewählt…
Wie auch immer: Ich lasse das ganz mit den Hintergrundbildern. "Übersichtlich" geht nämlich anders.
Der Briefträger überbrachte mir gerade mal wieder die Chance, mich mit einem komplett sinnlosen Eintrag in einem weiteren komplett unrelevanten "Branchenverzeichnis" um rund 4400 Euro zu erleichtern.
Mit Freude durch den Aktenvernichter gedrückt.
So sah es übrigens gestern Abend im Markt in der Münchener Straße aus. Leider ist der Umbau mangels Material noch nicht fertig, aber die wichtigste Baustelle in dem Zusammenhang waren der neue Kassentisch und überhaupt das komplett neue Kassensystem. Die Anlage läuft und das ist gut so, da auch die Kassen in dem Markt immer häufiger die Arbeit niedergelegt haben.
Nun warten wir noch auf die neuen SB-Regale für Brot, Brötchen und Kuchen und dann kann der Rest der Fläche gestaltet werden. Bis dahin, also in ca. 1,5 Wochen, sieht es leider erstmal etwas improvisiert aus…
Wie immer am 6. Dezember findet auch heute wieder das berühmte
Nikolauslaufen statt.
Der Nikolaus Kollege Bernd steckt in diesem Jahr unter einem völlig neuen Outfit und verteilt Süßigkeiten an die Kinder.
Wer umbaut hat auch meistens irgendwelche Dinge übrig, für die als einziger Verwendungszweck die Entsorgung bleibt. In Findorff waren zwei alte Kassentische und letztendlich der Backshop-Tresen übrig.
Die Kassentische hätte nichtmal mehr jemand geschenkt haben wollen, bzw. ich hätte nichtmal mehr gewagt, sie überhaupt irgendjemandem anzubieten. Die waren schlicht und einfach "durch mit dem Thema", wie man so schön sagt. Etliche Male geflickt, hier noch 'ne Schraube, da noch ein Brett, da noch etwas Klebeband. Mit ein paar beherzten Fußtritten verwandelten sie sich in eine Anhängerladung Altmetall und Sperrmüll:
Nach einigem Hin und Her hat der Bäckertresen übrigens schweren Herzens das Schicksal der Kassentische geteilt. Ich hasse es, brauchbare Sachen zu verschrotten – aber wir brauchten heute Morgen den Platz im Laden und so mussten wir die rabiate Lösung wählen.
Hier noch das versprochene Bildmaterial zur weihnachtlichen Beleuchtung
bei mir in der Halle. Hierbei geht es mir, im Gegensatz zur Dekoration hier in den Läden, weniger darum, dass es besonders dekorativ aussieht. Viel mehr soll das Licht jetzt in der dunklen Jahreszeit zumindest einen Hauch von Leben vermitteln, damit das Objekt vielleicht noch etwas uninteressanter für Einbrecher wird. Habe zwar volles Vertrauen in die Alarmanlage, aber ich würde mir auch gerne die Unnanehmlichkeiten von eingeschlagenen Scheiben ersparen.
Hier ein paar beleuchtete Tannenbäume in den Büroräumen:
Die Halle selber hat eine lange Fensterreihe direkt unter dem Dach, auf deren Sims eine mehrfarbige Lichterkette liegt, die alles zum Leuchten bringt. Das sieht dann etwa so aus: