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Lustige Strichcodes – 464

Vielen Dank an Blogleser Jonathan für die Zusendung dieses Strichcodes in Form einer noch vollen Toilettenpapierrolle, den er, wen wundert es, auf einer Packung Toilettenpapier (von ALDI) entdeckt hat. :-)


Herz-Route mit der Tochter

Mit unserer Kleinen haben wir eine kleine Fahrradtour unternommen, auf der wir mal wieder die "Herz"-Strecke abgefahren sind. Ist nun kein so spektakuläres Kunstwerk, aber unsere Tochter fand das Ergebnis der GPS-Aufzeichnung hinterher trotzdem schon cool. Und insgesamt 16 km auf ihrem kleinen Fahrrad waren auch schon eine Leistung.


Achtung Lieferschwierigkeiten

Dieser Hinweis hängt seit heute in der Getränkeabteilung. Seit Wochen gibt es Lieferengpässe bei einigen Grundnahrungsmitteln, viele Artikel sind aufgrund der unterschiedlichsten Probleme in den Lieferketten nicht verfügbar – und dann gibt es auch noch relativ spontane Schwierigkeiten (Der Grund dafür ist an dieser Stelle nicht relevant) mit dem Hersteller eines Großteils unserer Eigenmarken-Getränke, so dass das nächste gigantische Loch hier in den Regalen klafft.

Das verärgert natürlich viele Kunden. Aber ich schwöre, dass es für uns nicht minder frustrierend ist, ständig vor diesen vielen Lücken zu stehen. Aber mehr als bestellen können wir nicht und auch bei uns in den Einkaufsabteilungen der Großhandlung schwitzen sie Blut und Wasser, um die Warenversorgung so gut es geht sicherzustellen. Die Gesamtsituation ist eben mehr als schlecht und, das beruhigt zumindest die Nerven etwas, woanders sieht es auch nicht besser aus.

Nachtrag: Das Schild ist ein vorgefertigtes von der Edeka und nicht von mir geschrieben.


Gedanken zur Tafel

Die "Tafeln" wurden gegründet, um Lebensmittel, welche im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verwendet und ansonsten vernichtet werden würden, an Bedürftige zu verteilen.

Statt sich zu freuen, dass es derzeit kaum Lebensmittel gibt, die man retten müsste, jammern die Tafeln jedoch herum und betteln um Spenden. Ich folgere daraus, dass es gar nicht primär darum geht, die Verschwendung von Lebensmitteln zu verhindern, sondern sich vor allem für sein eigenes Tun feiern zu lassen. Die Wählerischkeit bei der Auswahl der Spenden fand ich früher schon sehr unangenehm, siehe Rosenkohl.

Das ist genau wie mit den Veganern, die sich darüber beklagen, dass immer mehr vegetarische und vegane Produkte als Fleisch-Alternativen auf den Markt kommen und somit auch bei der breiten Masse populär werden. Da geht es auch nicht um die Tiere, sondern um den eigenen elitären Status, den man zu verlieren droht.

Kundenabhängige Probleme mit dem Leergutautomaten

Der Leergutautomat läuft meistens absolut problemlos.

Aber es tauchen auch Probleme auf: Flaschen werden nicht erkannt, Flaschen werden falsch berechnet, Flaschen werden überhaupt nicht berechnet, Bons werden nicht ausgedruckt, der zickt nur herum, der Automat ist total langsam und der Automat ist sowieso total scheiße und unfähig. Nachdem der Kunde zum vierten Mal geklingelt hatte, rotzte er mir seinen gesamten Missmut entgegen.

Achso, ja, genau. Der Kunde. Das ist (angeblich) alles bei ein und dem selben Kunden aufgetreten, der unseren Automaten mit allerlei Merkwürdigkeiten füllte oder füllen wollte. Beschädigte Gebinde, pfandfreie Flaschen und Dosen usw.

Echt seltsam, dass hunderte Kunden keine Probleme haben und wenn einer kommt, geht so ziemlich alles schief. Meine Meinung dazu: Das Problem stand vor dem Gerät.

Vergessener Bleistiftanspitzer

Tzz… Da will man nach zehn oder fünfzehn Jahren oder so mal wieder seinen elektrischen Bleistiftanspitzer benutzen und dann sind da zwischendurch still und heimlich die Batterien ausgelaufen. Um die Batterien ist es egal, aber die Metallteile wieder benutzbar zu machen, forderte einen etwas mühsamen Einsatz von Schleifpapier an einer kleinen Stange. Also nicht für die Bleche im Deckel, den ihr auf dem Foto seht. Aber die andere Seite, tief unten im Gehäuse des elektrischen Anspitzers, war etwas mühsamer zu bearbeiten.

Aber letztendlich hatte ich Glück: Es waren nur die Bleche korrodiert und nachdem sie wieder halbwegs gereinigt waren, funktionierte der Anspitzer auch wieder. Glück gehabt. Meine Tochter vor allem, denn ihr hatte ich großspurig versprochen, einen elektrischen Anspitzer mitzubringen.


Telefonbetrug wird zur Seuche

"We have found some suspicious activity on your Austrian Identity Card and there is arrest warrant issues on your name and your property will be seized. To name yourself on an immediate base press 1 to talk with federal officer for further information."

Das war heute schon der dritte Anruf dieser Art. Ich habe diesmal kurzerhand die "1" gedrückt, man ist ja neugierig, und nachdem der Mann am anderen Ende der Leitung sich als "Ivestigator" vorgestellt hatte, fragte er mich direkt nach meinem Namen und meiner "Identity Card Number". Ich nuschelte "My name ist foshnach.", also unverständliches Zeugs, so dass er nichts verstehen konnte und nachfragen musste. "I will spell it." – "Yes, please." – "F … u … c …"

Dass es mit "k" weitergehen musste, fand er selber raus. Dann er sagte "K. Fuck. You." und legte auf. Hat sich was mit Ermittlungen wegen verdächtigen Aktivitäten.

Also eine weitere Nummer in die Sperrliste der Fritze.

Wer mehr darüber wissen möchte, kann hier alles über diese Masche nachlesen.

Osterware an Ostersamstag

Dieses Foto ist schon längst nicht mehr aktuell, denn so sah es hier am Ostersamstag vor der Ladenöffnung aus. Die Kollegen hatten sämtliche Osterartikel noch einmal schön aufgeräumt und die Aufsteller vernünftig zusammengestellt. Mir wurde bei dem Anblick etwas schwindlig, denn die Hoffnung, dass wir davon noch viel verkaufen, hatte ich nicht gerade.

Aber zum Glück blieb dann tatsächlich nicht mehr viel übrig. Auf den vielen Milka-Hasen wären wir vermutlich sitzen geblieben, aber da hatte ich den Kollegen gesagt, die Schokoladenkarnickel schon am Samstag Morgen auf den halben Preis zu reduzieren.

Das waren seit schon mühsame zwei Wochen, in denen ich alles irgendwie von zu Hause lenken musste. Aber hat ja wie immer und dank meiner guten Mitarbeiter wunderbar funktioniert. :-)


Fremder Einkaufswagen vor der Tür

Heute Morgen beim Reinkommen gesichtet: Ein Einkaufswagen vom Mitbewerber, der hier vor der Tür auf dem Gehweg steht. Es ist ja eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis ihn irgendjemand hier in den Laden schiebt …


Eingestellt: Projekt, den Laden in 3D zu gestalten

2003, als meine alte Version von 3D-S(tudio) Maxx noch gültig war, hatte ich mal ein Projekt gestartet, den Laden hier in 3D nachzubauen. Wirklich weit gekommen war ich nie, aber zumindest die damalige Fußbodenfläche und die Außenwände hatte ich fertig. Anstelle der Regale standen vorab nur ein paar Quader, die in weiteren Schritten durch die Regale ersetzt worden wären.

Meine Idee war damals, den Fußboden originalgetreu darzustellen. Dazu hatte ich ein paar unserer Fliesen fotografiert und in zufälliger Anordnung als Textur auf den Boden gelegt:



Mit dem Ergebnis war ich damals schon nicht zufrieden, der Boden sah einfach kacke aus. Das lag natürlich daran, dass ich die Fliesen einfach mit einer Digitalkamera im damaligen Stand der Technik abfotografiert hatte. Unterschiedliche Lichtverhältnisse und ein Weißabgleich am gesundheitlichen Limit sorgten dafür, dass im Grunde alle Bilder irgendwie unterschiedlich gefärbt waren.

Das war auch das Ende dieses Projekts. Meine Version lief irgendwann ab, für "nur für den Spaß" ist mit der aktuelle Kurs (je nach Bezahlmodell 2000-3000 Euro pro Jahr) doch etwas zu viel. Bei 50 Euro pro Monat wäre ich schwach geworden, aber so ist es definitiv zu viel Geld.

Ich greife mal den entsprechenden Kommentaren vorweg: Blender ist bestimmt sehr leistungsfähig. Aber ich finde es kompliziert, nicht intuitiv. Der Umstieg von 3DS auf Blender ist wie von Photoshop auf Gimp – einfach gruselig. Ich habe Blender auf meinem privaten Arbeitsrechner installiert und in ruhigen Minuten versuche ich, mich da reinzufuchsen, aber ich bezweifle, dass ich damit jemals den Laden in 3D nachbauen werde. (Kann mal bitte jemand ein Tool schreiben, das Max-Dateien in Blender konvertiert – und zwar, ohne dass man eine gültige 3DS-Maxx-Version haben muss?)


Lange nicht gesehen: Windows XP

Vor vielen Jahren (im Zeitraum 2001-2004) hatten wir mal für die Firma einen Laptop von Acer gekauft. Der Hintergedanke war, dass man damit per WLAN im Laden arbeiten und auch für Kunden zum Beispiel Produktinformationen recherchieren kann. Dass ein paar Jahre später jeder sein eigenes kleines Internetsurfgerät bei sich tragen würde, ahnte damals ja noch niemand.

Das Gerät ist nach heutigem Maßstab schlecht ausgestattet, aber vor knapp 20 Jahren war das schon ein ziemlich flinker Rechner. Da sich ein Verkauf nicht lohnt, ich ihn aber auf keinen Fall einfach nur so verschrotten möchte, steht er hier herum und nun habe ich ihn nach ein paar Jahren mal wieder eingeschaltet. Hach, Windows XP, lange nicht mehr gesehen. Direkt mal ein paar Updates installiert. Erstaunlich, dass der überhaupt welche gefunden hat.. :-)


1, 2 oder 3

Anfrage per E-Mail eines Herstellers für Energydrinks. Ob ich Interesse hätte, deren Produkte ins Sortiment aufzunehmen, wollte die Absenderin wissen. Damit man sich nicht lange eine Antwort auszudenken braucht, hat sie eine ganz pragmatische Lösungsmöglichkeit vorgeschlagen:

"Wenn nicht viel Zeit ist umfangreich zu antworten, mache ich es ganz einfach und Sie können lediglich mit einer der folgenden Zahlen antworten:

1: interessant, wir sind dabei

2: interessant, aber ich brauche mehr Informationen

3: kein Interesse
"
3.

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 38)

War mir nie aufgefallen, dass das Thema "Gutschriften ausstellen" während meiner Ausbildung so oft vorkam. Erstaunlich, wie oft Kunden Produkte zurückgegeben oder reklamiert haben. Und immer der offizielle Weg über den Papierkram …

Nach meiner Ausbildung bekam ich offiziell das neu erschaffene Sternzeichen Gutschriftenaussteller mit dem Aszendenten Papppressenausleerer.



Ware annehmen (Pakete von U.P.S.)
Trinks-Hauptlieferung annehmen, vergleichen und ins Lager fahren-
Getränke-Bestellung (Einweg (Saft, Bier, Limonade …))
Leergut annehmen, Papppresse ausleeren, Kunden über Getränke (Saft) beraten.
Durchpacken der "Reste-Rollis".
Getränke packen, Gutschriften ausstellen.



Fruchtsäfte II.

Der Fruchtsaft muss in seinem Geschmack, seinem Aroma, seinem Duft und der Farbe identisch sein mit den Früchten, aus denen er hergestellt wurde. Fruchtsaft kann klar oder trüb sein. Klarer Fruchtsaft wurde gefiltert. Getrübt wird der Saft von den winzigen Fruchtfleisch-Teilchen, die im Saft schweben.
Unter der Angabe der Art und Menge des Zuckerzusatzes dürfen alle stark säurehaltigen Säfte (wie z.B. Zitronen- oder Johannisbeersaft) in bestimmten Mengen gesüßt werden.
Fruchtsäfte sind reich an Mineralstoffen, schmecken angenehm, erfrischen und löschen den Durst. Sie sind leicht verdaulich und liefern schnell Energie.

Neben dem Bild: Hier eine typische Saft-Tetra-Packung, wie sie bei uns im Laden verkauft wird. Man erkennt deutlich die einzelnen Angaben über den Inhalt der Packung.