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Hauptzutat Trinkwasser

Die Zutatenlisten vieler Fleischersatzprodukte werden von Wasser angeführt. Kritiker nutzen diesen Umstand gerne dazu, diese Produkte als "bratfähiges Wasser" zu diffamieren. Das ist so aber nicht ganz korrekt!

Wenn ihr ein Schnitzel (oder anderes Fleisch) in die Pfanne haut, ist da ebenfalls viel Wasser drin, es ist nur eben fester Bestandteil des Schnitzels und somit gar nicht ausgewiesen. Niemand würde auf einem Stück Fleisch so eine Liste erwarten: "Zutaten: Trinkwasser, tierisches Eiweiß, Fett, Vitamine (B1, B2, B12), Mineralstoffe". Ja, Wasser an erster Stelle, ein Stück frisches Fleisch besteht zu etwa drei Vierteln (!) daraus.

Nun sind die Alternativprodukte aber eben nicht am Stück gewachsen, sondern aus einzelnen Zutaten konstruiert. Füllstoff ist häufig Sojaprotein, das in der Industrie in Form von Schnitzeln / Flocken / Granulat verwendet wird und dazu erst einmal angefeuchtet werden muss. Da das Wasser in diesem Fall zur Zutat wird, muss es deklariert werden.

Also bitte wie immer erst denken, dann lästern.

Regenbogen

Wenn das Wetter schon nicht richtig sommerlich sein möchte, dann bietet es einem wenigstens spektakuläre Ansichten am Himmel. Wolkenformationen, Regenbögen, beeindruckende Licht-Schatten-Spiele, es ist mal wieder alles dabei. :-)


Spurlos verschwundenes Portemonnaie

Eine Stammkundin kam ganz aufgelöst in den Laden. Sie hätte vor ein paar Minuten hier bezahlt und nun ist ihr Portemonnaie weg. Ob es hier liegengeblieben sei, wollte sie wissen.

Hellsehen können wir nicht, aber in der Videoaufzeichnung nachsehen. Wäre nicht das erste Mal, dass jemand seine Geldbörse hier liegen lässt und jemand anders sie dann einsteckt.

Aber dem war nicht so. Sie hatte ihre Sachen in die Umhängetasche gelegt, bezahlt und das Portemonnaie ebenfalls in die Tasche getan. Diese hing sie sich dann über die Schulter und verließ unverzüglich den Laden. Mehr konnten wir natürlich nicht sehen. Ich konnte ihr nur mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass sie ihre Geldbörse mitgenommen hatte, zumal das Ding nicht klein war, fast schon eine Art Kellnerbörse.

Wo das abgeblieben ist? Weiß keiner so genau. Sie sagt, sie ist direkt nach Hause gelaufen, hat nicht irgendwo Pause gemacht, ist nicht mit den Öffis gefahren. Die Möglichkeit, dass ein Bösewicht ihr das Geld aus der Tasche geangelt habe, schloss sie definitiv aus.

Bleibt nur eine Möglichkeit: In einer anderen Dimension unseres Multiversums freuen sich ein paar uns unbekannte Lebensformen über die tollen Euros.

Neues Schreibwarenregal

Schreibwaren dürften unser wichtigstes Randsortiment sein. Braucht man immer, bekommt man aber nicht überall, schon gar nicht hier im Umkreis. Haben wir seit 21 Jahren als festen Bestandteil hier im Sortiment und nun haben wir das Regal noch mal richtig optimiert.

Ich glaube, mit der Auswahl brauchen wir uns nicht zu verstecken. :-)


Schreiben am Sonntag

Auch beim mir zu Hause im Arbeitszimmer habe ich zwei Monitore stehen. Wer sich einmal an den Luxus mehrerer physikalisch getrennter Bildschirme gewöhnt hat, will gar nicht mehr anders arbeiten. Rechts läuft Scrivener (Tagesziel von 1000 Wörtern noch lange nicht erreicht), links habe ich einen Webbrowser für Recherchen auf. Wenn ich den gerade nicht brauche, läuft in einem Tab meistens irgendwas entspannendes bei Youtube. (Einfach mal nach Screensaver suchen …)

Ja, das ist die alte "das Keyboard"-Tastatur mit der "Panic"-Taste. :-)


Hohes C: Komplett EX

Neuigkeiten aus dem Saftregal: Die Produkte von "Hohes C" sind nicht nur vorübergehend ausgelistet, sondern auf jeden Fall bis Ende des Jahres vollständig. Das ist dann keine Lücke, die man mal eben ein paar Wochen hat, so wie bisher, sondern diese Situation erfordert Handlungsbedarf.

Ich nutze diese Chance, unser Saftregal komplett zu überarbeiten und mit den gewonnenen Rangierflächen eine vernünftige Platzierung zu bauen. Da hat sich nämlich seit Ende 2018 auch inzwischen schon wieder vieles zermuddelt. Die Entropie durch Ein- und Auslistungen schlägt knallhart zu. :-)


Ab Dienstag Elektroarbeiten

Am Dienstag geht es hier endlich mit den Arbeiten an der Elektrik weiter. Der erste Schritt wird sein, dass an erreichbarer Stelle im Lager ein kleiner Sicherungskasten / Unterverteiler installiert wird, der mit Schaltern ausgestattet wird. Mit diesen Schaltern werden dann die Schütze im großen Verteilerschrank im Keller angesteuert, über die dann direkt die Marktbeleuchtung geschaltet wird.

Der kleine Kasten kommt im Lager über unsere Leergutkasse. Aber nicht so ein kleiner einreihiger wie in diesem Bild, dass ich vor über einem Jahr mal zusammengebastelt hatte, sondern ein dreireihiger. Das tut nicht weh (weder vom Platz noch von den Anschaffungskosten), bietet aber genug Platz für eventuelle zukünftige Erweiterungen.
In einem kleinen Kabelkanal (pink) verlaufen dann die Steuerleitungen runter in den Keller. In der Theorie klingt das bislang alles ganz gut und auch der Elektriker-Meister hatte keine Einwände.


Notausgang und Beschilderung

Gestern Nachmittag hatte sich hier aus rechtlicher Sicht einiges getan: Die neu entstandene Tür, die es vor unserem großen Umbau nicht gab, ist nun offiziell zum Notausgang geworden. Für diesen entscheidenden Schritt reichte ein simples Schild an der Wand über der Tür:



Bislang hatten wir die Fläche vor der Tür immer als Lagerplatz für Warenreste auf Rollcontainern genutzt. Vor allem deshalb, weil die Tür als Fluchtweg nicht abschließbar ist. Um zu verhindern, dass irgendwelche Idioten an der Stelle unauffällig Ware nach draußen schaffen, hatten wir den Durchgang schlichtweg blockiert. Das ist ab sofort natürlich nicht mehr machbar.
Wir haben nun eine sogenannte Fluchttürhaube installiert. Eine Kunststoffabdeckung über der Türklinke, die mit zwei Plomben gesichert ist. Im Falle eines Falles schlägt man das Ding einfach runter und kann die Tür öffnen. Die könnte von Bösewichten natürlich auch abgebrochen werden, dürfte aber doch eine abschreckende Wirkung haben. Eine "drückbare" Türklinke hingegen wird auch betätigt. Ist so.

Langfristig wollen wir an der Stelle noch einen der geschenkten Türalarme Türalarme installieren, doch dazu benötigen wir dort erst mal noch einen zusätzlichen Stromanschluss.



Aber nicht nur über dem Ausgang prangt nun ein Hinweisschild, auch im Laden befinden sich nun mehrere Hinweise mit Pfeilen, damit im Falle eines Falles auch jeder herausfindet. Damit ist dann zumindest aus rechtlicher Sicht alles in Ordnung. Sollte es hier zu einer Rauchentwicklung durch einen Brand kommen (wohl der wahrscheinlichste Fall für eine Flucht), werden wohl alle (Kunden) automatisch zum Haupteingang an der Gastfeldstraße laufen und nicht erst noch an irgendwelchen über ihren Köpfen montierten Schildern suchen und sich an denen orientieren. Möge es auch weiterhin nicht passieren.


Erdbeeren

Ich liebe Erdbeeren. Nicht so weit, dass ich nur noch Erdbeerjoghurt, Milchshakes, Yogurette oder Getränke mit Erdbeeraroma konsumiere, aber wenn es frische Erdbeeren gibt, bin ich dabei. Entweder geschnitten zum löffeln (ggf. mit etwas Zucker oder auch Sahne) oder direkt als ganze Früchte.

Yummy, da läuft mir schon beim Schreiben dieser Zeilen das Wasser im Mund zusammen. :-)


Bree Free

Zumindest bei uns ist der Wein von Bree (zwei Sorten Weiß und der Rosé) ein Renner. So hatte ich mich vor einer Weile dazu hinreißen lassen, einen Aufsteller mit den alkoholfreien Sorten zu bestellen. Alkoholfreie Weine habe ich schon viele probiert, die meisten mit wenig bis gar keiner Wiederholungsgefahr, aber ich dachte, dass die Bree-Alkfreien vielleicht trinkbarer sind.

Sind sie. :-)

Habt ihr sie auch mal getestet oder könnt sonst von irgendwelchen Erfahrungen mit alkoholfreiem Wein berichten? Da gibt es ja gewaltige Qualitätsunterschiede.


Bestellt für … Wegzug

Eine Kundin war ganz geknickt, weil sich ein bestimmtes Produkt seit ein paar Tagen nicht mehr in unserem Sortiment befindet. Nicht nur, dass keine Ware mehr da ist, auch das Schild ist verschwunden, berichtete sie. Bei uns gibt es den nicht mehr und beim Mitbewerber und im Bio-Supermarkt würde sie die gewünschte Reismilch auch schon nicht mehr finden. Spontan vermutete ich, dass das Produkt vielleicht vom Hersteller gar nicht mehr produziert würde, aber auf deren Website ist die Milch noch drauf.

Also habe ich zunächst den Bio-Lieferanten angerufen, der uns für gewöhnlich mit dieser Ware beliefert. Klare Ansage: Haben sie aus dem Sortiment geworfen, da die Nachfrage allgemein zu gering war.

Aber wir haben ja noch weitere Bezugsquellen. Ein anderer Bio-Lieferant, mit dem wir nun auch schon seit ein paar Jahren zusammenarbeiten, hat den Artikel noch im Sortiment und auch vorrätig. Super! Ich freute ich mich und bestellte direkt am Telefon schon für unsere nächste Lieferung schon mal zwei Kartons vor.

Stolz auf mein kleines Erfolgserlebnis strahlte ich die Kundin an: "Können wir bekommen und sollte planmäßig ab nächster Woche Donnerstag wieder da sein. Früher klappt es leider nicht, da wir da feste Liefertage haben. "

Bei der jungen Dame kam jedoch gar keine große Freude auf. Sie wollte sich nämlich noch spontan mit etwas Vorrat eindecken, da sie nächste Woche Freitag wegzieht.

Looking for the goddamned Schmand!

Marc Rebillet ist Musiker und Youtuber, hier geht es zu seinem Kanal mit knapp 1,7 Millionen Abonnenten. Einer davon bin ich schon seit langer Zeit. Marc ist ein Gott an der Loopstation, an der er eine durchgeknallte Ein-Mann-Show im Bademantel liefert. Ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, ich feiere ihn jedoch mit jedem neuen Video. :-)

Und dann sowas: Die EDEKA hat mit ihm zusammen einen Werbespot gedreht! Ich dachte, ich gucke nicht richtig, aber, ja, es ist so. Und der Clip macht Spaß! Zeigt wohl beide Seiten von ihrer jeweils besten Seite. Also Lautsprecher aufdrehen und los! Ernsthaft, dieses Video hat mir gerade die Woche versüßt. Lesenswert sind auch die Kommentare bei Youtube zum Video. Mehr muss man nicht sagen, denke ich.


Falsches MHD

Wir haben einen Rückruf für ein Produkt bekommen. Der Grund:

"Es wurde z. T. das MHD 32.07.2021 auf die Einzelpackungen aufgedruckt."
Eigentlich ein ganz putziges Malheur, das einen zum Schmunzeln bringen kann. Schade ist nur, dass die Ware vernichtet werden soll / muss. Ich hätte sie ja noch zumindest selber verwertet, wenn wir einen Bestand gehabt hätten. Qualitativ gab es keinen Mangel, aber ich könnte mir vorstellen, dass nun dutzende oder gar hunderte Packungen eines aus mikrobiologischer Sicht einwandfreien Lebensmittels vernichtet werden.

Sowas finde ich immer sehr schade. :-(