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Keine Halteklammern für die Lichtbänder

Nun haben wir noch zwei weitere Lichtbänder montiert. Eine einzige Reihe, genau vor den Schaufenstern über unserer zweiten Kasse, fehlt noch und wäre eigentlich inzwischen auch schon dran, wenn uns nicht das Material ausgegangen wäre.

Die Tragschienen werden mit Klammern ("Krallen") bestückt, in denen eine Öse steckt, mit denen das System an Haken oder an Ketten befestigt werden kann. Auf diesem Bild könnt ihr so eine Kralle sehen. Dummerweise hatte unser "alter" Elektriker damals den Materialbedarf anders ermittelt, als es schließlich tatsächlich benötigt wurde, oder irgendetwas anderes ist schiefgelaufen, aber wir haben nicht genug von diesen Krallen. 20 Stück fehlen uns, um die Beleuchtung im Laden zu vervollständigen und schließlich auch aus diesem Material hier im Lager die neue Beleuchtung zu installieren.

Jetzt müssen wir die also erst einmal bei einem Fachgroßhändler hier um die Ecke bestellen und dann können wir die Lichtband-Baustelle auch endlich abschließen und der Elektriker kann ans Werk gehen.

Eingeklemmter Karton

Für die Rücksendung meines Fahrrads mit dem gebrochenen Rahmen habe ich nun vom Hersteller / Händler einen großen Transportkarton zugeschickt bekommen. Die Kiste ist etwa zwei Meter lang, 1,20 m hoch und ungefähr 30 cm dick – also eher unhandlich. Da sich noch kein Fahrrad darin befindet, ist er vor allem groß, aber eben nicht schwer.

So kam mir der Gedanke, ihn einfach mit Hilfe von ein paar Getränkekisten zwischen dem Regalboden und der Decke hier im Lager einzuklemmen und für die nächsten Tage wortwörtlich in der Luft hängen zu lassen. Hält wunderbar, sieht nur ziemlich wild aus. Mal gucken, wie der Kollege aus der Spätschicht das sieht. Würde mich nicht wundern, wenn er sich aus irgendwas eine Art Absperrung bastelt, um sich nicht versehentlich unter den Karton zu stellen. 8-) :-D


Achtung Scheiße

Im Ortsteil Strom ist mit auf einer kleinen Grünfläche neben der Straße dieses selbstgebastelte Schild aufgefallen. Ich tippe auf einen Passanten oder Anwohner, der sauer darüber ist, dass die Fläche als Hundetoilette missbraucht wird. Ich musste zum Glück nur mit dem Rad dran vorbei. :-P


Super-Haribo

Aktuell haben wir einen Aufsteller mit Fruchtgummi von Haribo in der Super-Mario-Ausführung hier im Laden stehen. Wenn das Wetter schon nicht zum Grillen oder Baden einlädt, kann man auch in der Bude hocken, zocken und standesgemäß naschen. :-P


Platzierung Langbein-Suppen

Bei unserem Umbau hatten wir manche Sortiment nur grob am alten Regal orientiert auf die neuen Flächen gestellt. Manche Platzierungen sind dabei nicht wirklich optimal gewesen, aber irgendwann lebte man einfach damit. Zum Beispiel das gesamte Sortiment auf den Regalen über unseren Tiefkühltruhen.

Dieser kleine Umbau war nur einer der Schritte, die dort erfolgt sind. Die Ware vom Lieferanten Rila ist nun endlich vernünftig thematisch sortiert (war sie bislang grob auch schon) und vor allen endlich zu ordentlichen Blöcken zusammengefasst. So stehen die Suppen von Jürgen Langbein nun endlich auch nicht mehr auf drei unterschiedlichen Regalmetern.

Stattliche Sammlung, finde ich. :-)


Fliege auf der Kamera an Kasse 2

Was ist das denn, dachten wir beim Blick auf die Life-Ansicht der Videoanlage. Irgendwas krabbelte da doch auf einer der Kameras hin und her.

Es war eine ganz profane Fliege:



… und hier die Ansicht auch mal für euch. Inklusive mir gegen Ende des Videos, wie ich auf einer Leiter stehend das oben abgebildete Foto kreiert habe. :-D


Ein Jahr ohne Findorff

Heute vor einem Jahr endete der Mietvertrag für die Geschäftsräume in der Münchener Straße. Der letzte Verkaufstag war zwar bereits einige Wochen vorher, aber wir brauchten ja auch noch etwas Zeit, um alles aufzuräumen und gemäß des Mietvertrags zu renovieren.

Da mich der kleine Laden im letzten Jahr seines Bestehens vor allem Geld gekostet hat, betrachte ich die Schließung nicht ganz so melancholisch wie vielleicht der eine oder andere Mitarbeiter. Es war ein niedliches Zweitprojekt, das immerhin 14 Jahre bestand (langjährige Blogleser haben die Geschichte von Anfang bis Ende begleiten dürfen) und die Zeit mit all ihren Erlebnissen und Emotionen kippt man nicht mal eben so in die Tonne.

Diesbezüglich hat das ganze Corona-Drama vielleicht für etwas Zerstreuung gesorgt. Wir hatten während des vergangenen Jahres definitiv ganz andere Sorgen, als dem Laden in Findorff hinterherzutrauern.

Elektriker-Termin

Vorhin hatte ich den angekündigten Termin mit dem Elektrotechnik-Meister einer Firma, mit dem unsere Hausverwaltung schon seit längerer Zeit zusammenarbeitet.

Wir haben jetzt mal aufgedröselt, was noch gemacht werden muss. Einige Dinge sind noch nicht so konkret planbar, aber Altbaubesitzer werden ein schönes Motto, das wir vor einer Weile von einem Freund gelernt haben, bestätigen können: "Kommt beim Machen." Einfach mal anfangen, der Rest ergibt sich dann schon. (Nicht verwechseln mit planlos drauf los, nur manche Dinge lassen sich eben nicht vorhersehen.)

Anfangen werden wir aber mit der mir wichtigsten Baustelle, nämlich der Marktbeleuchtung. Dazu wird hier im Lager an ausgesuchter Stelle ein Kleinverteiler montiert, der mit einer Handvoll Schaltern (keine Sicherungen) für die Montage auf Hutschienen bestückt wird. Über eine Steuerleitung werden damit die Schütze im Unterverteiler im Keller betätigt, die dann direkt die Lichtbänder einschalten.

Danach kommen dann noch diverse Steckdosen, was wieder vor allem viel Fleißarbeit in Form von Leitungen verlegen bedeutet, die neue Beleuchtung im Lager und den Toiletten – und dann kann man fast schon darüber nachdenken, den alten Sicherungskasten zu deaktivieren…

Dickmanns mit "Lemon Cheesecake"

Seit heute haben wir einen Aufsteller mit den Super Dickmann's in der "Lemon Cheesecake"-Edition hier im Laden stehen. Erstes Fazit: Enormer Käsekuchenduft, aber viel zu süß.

Die rechtlich korrekte Beschreibung lautet übrigens ganz profan: Schaumküsse (Schaumzuckerwaren) überzogen mit weißer Fettglasur, Gebäckstückchen und Zitronen-Käsekuchengeschmack. Da bekommt man doch direkt Appetit auf irgendwas mit mehr Gehalt. :-D


Überkopf auf dem Rolli

Zwischen Wahnsinn und Verstand steht nur eine dünne Wand. Ich benutzte diesen Spruch sehr gerne, weil er so oft passt.

Beim Verräumen unserer Trockensortiment-Ware tauchte auf einem Rollcontainer zuerst ein oben, in diesem Fall unten, offener Karton mit Baguettestangen auf, den derjenige, der die Ware bei uns im Großlager zusammengepackt hat, überkopf auf dem Rolli deponiert hatte. Mein erster Gedanke war, was es doch für hirnrissige Strohköpfe auf der Welt gibt. Beim Hochheben des oben offenen Kartons fiel der Inhalt natürlich heraus. Etwas weiter unten lag dann noch ein Karton mit Brötchentüten, ebenfalls falsch herum.

Bei genauerer Betrachtung war das aber gar nicht so dämlich. Die paar Baguettes bzw. vier Brötchentüten kann man problemlos mit einem Handgriff wieder zurück in den Karton legen. Aber so kann man noch andere Ware oben drauf stapeln, ohne dass die Baguettes oder Brötchen zerdrückt werden. Wie gesagt waren die Kartons oben offen. Da haben wir ja schon die wildesten Dinge erlebt. Ihr glaubt gar nicht, was man alles auf Kuchen und Brot stellen kann. Bevorzugt Konserven oder H-Milch. :-P

In diesem Sinne: Alles richtig gemacht mit Überraschungsmoment. 100 Punkte! :-)




Arctia-Caja-Baby

Auf dem Weg zur Firma bin ich im Park fast mit dem Fahrrad über diese kleine (ca. 6 cm) Flaschenbürste gefahren. "Was ist das denn?", dachte ich noch, habe gewendet und mir das braun-schwarze Büschel noch einmal aus der Nähe angesehen. Es war eine Raupe. Ich wollte sie nicht auf dem Weg weiterkrabbeln lassen, der nächste Radfahrer, Skater oder Fußgänger hätte der Kleinen sicherlich den Garaus gemacht. Also hatte ich sie auf die Hand genommen und ein paar Meter entfernt wieder ins hohe Gras gesetzt.

Dabei war ich überrascht, denn ich ich hatte mir das "Fell" irgendwie anders vorgestellt. Dachte, dass die Raupe irgendwie stacheliger wäre oder da irgendwelche Widerhaken zu finden sind. Nichts davon traf zu. Die Raupe taugt zwar nicht wirklich als Streicheltier, hatte aber, auch wenn sie wesentlich borstiger aussahen, tatsächlich ganz weiche Haare, fast wie eine Katze.

Erinnerungsfoto gemacht und ab zur Firma. Da kam dann die große Überraschung. Vom Weg gerettet hatte ich die Raupe eines Braunen Bären. Im oben verlinkten Wikipedia-Artikel steht dazu folgendes: Der Braune Bär ist durch das Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt. Er ist auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten der Bundesrepublik Deutschland eine Art der Vorwarnliste. In Baden-Württemberg und im Saarland gilt er als gefährdet. In Österreich ist die Art in allen Landesteilen sehr im Rückgang begriffen, wie kaum eine andere Schmetterlingsart. Die Art gilt als hochempfindlicher Bioindikator für naturnahe Biozönosen und als Kulturflüchter." (Den letzten Satz kann man wohl als großes Kompliment für unseren Park links der Weser ansehen.)

Einem so seltenen und besonders geschützten Tier begegnet man ja nun auch nicht alle Tage, geschweige denn kann es sich über die Hand krabbeln lassen. Eine Begegnung, die ich im Auto niemals gehabt hätte. Sehr cool. :-)


Eher Staubfänger als Renner

Aktuell haben wir als Sonderposten von Werner's die Artikel "Stockbrot" und "Knüppelteig" im Angebot. Generell wird Knüppelbrot und Stockbrot zwar nicht unterschieden, aber hier hat der Hersteller unterschiedliche Bezeichnungen gewählt, um die Sorten mit und ohne Kräuter auseinanderhalten zu können.

Ich fand die Artikel mal ganz spannend, aber so richtig laufen tun sie nicht. Erst noch Corona mit seinen Versammlungseinschränkungen, dann das vorherrschende eher kühle und unschöne Wetter, von einigen vereinzelten Tagen mal abgesehen.


Lustige Strichcodes – 372

Mal wieder ein Strichcode von Honza aus Prag. Diesen mit dem herauswuchernden Wald hat er auf dem Becher einer "Misa" Schokoladen-Quarkspeise entdeckt.

Auch für diese Zusendung natürlich wieder vielen Dank! :-)


Die Frühstückskuchen-Verwirrung

Vor ein paar Tagen hatte eine Kollegin bei der Bestellung die Krise bekommen. Schnaubend kam sie zu mir und beklagte sich darüber, dass jemand den ganzen Frühstückskuchen auf den Platz für Honigkuchen gestellt hatte. Sie habe nun aber alles umsortiert ("Jetzt haben wir Massen an Frühstückskuchen und nicht einen Honigkuchen!") und den Honigkuchen zum nächsten Liefertag bestellt. Super.

Am Liefertag kam eine andere Kollegin mit einem ganzen Karton Frühstückskuchen ins Lager. "Der ist bis oben hin voll!", erklärte sie mir auf Anfrage.

Ich hatte das Drama vom Bestelltag noch in Erinnerung und kümmerte mich persönlich darum. Tatsächlich: "Honigkuchen" war leer und laut Regaletikett und unserem Warenwirtschaftssystem war auch "Honigkuchen" bestellt. "Frühstückskuchen" wurde jedoch aus einem von mir nicht nachvollziehbaren Grund geliefert. Also rief ich bei unserem Kundenservice an und hoffte dort auf eine Antwort. Kurz: Es war alles in Ordnung.

Plötzlich fiel es mir auf. Keine Ahnung, seit wann der "Honigkuchen" nicht mehr "Honigkuchen" heißt (auf dem Regaletikett und im System heißt er noch so) und sich stattdessen ebenfalls "Frühstückskuchen" nennt und sich nur durch diesen kaum auffälligen Hinweis "mit Honig" vom Frühstückskuchen ohne Honig, der schon immer nur "Frühstückskuchen" hieß unterscheidet.

Das Leben könnte so viel einfacher sein. :-P