Inzwischen haben wir das Spirituosen-Regal einmal neu sortiert und auch den größten Teil der bislang in den
Detolf-Vitrinen untergebrachten Artikel dort integriert.
So ganz glücklich bin ich damit noch nicht. Obstbrände stehen nun von der Ecke getrennt und durch unsere beinahe konsequent einreihige Platzierung funktioniert auch der Inhalt der Platzierungsvorgaben nicht mehr so ganz, so dass die ursprünglich angedachte Blockbildung komplett für den A … llerwertesten ist.
Aber das ist erst mal nicht schlimm. Es stehen schon mal alle Artikel zusammen im Regal und können jetzt mit relativ wenig Aufwand neu sortiert werden, ohne dass man sich Gedanken darum machen muss, ob man überhaupt alles auf der Fläche unterbringen kann.
Keine Ahnung, seit wie vielen Jahren genau – aber es sind schon einige, seit denen ich für die komplette Firma (also beide Läden) meinen Rundfunkbeitrag bezahle. Vor einer Weile trudelte im Markt in der Münchener Straße das übliche Anschreiben ein: Man solle sich bitte anmelden oder ggf. mitteilen, unter welcher Beitragsnummer dort bereits gezahlt wird. Letzteres tat ich dann und habe den Vordruck ausgefüllt und kurzerhand per Fax zurückgeschickt.
Dazu kam in den letzten Tagen eine Antwort:
Sie geben an, dass der Rundfunkbeitrag für Ihre Betriebsstätte bereits unter der Beitragsnummer xyz gezahlt wird.
Für dieses Beitragskonto ist ein ander Inhaber mit einer abweichenden Adresse angemeldet. Eine Anmeldung der Betriebsstätte auf den Namen Ihrer Firma können wir nicht feststellen. Deshalb haben wir diese unter der Beitragsnummer abc zum 01.02.2019 angemeldet.
Mein erster Gedanke:
Hakt's bei denen?!
Die Sache ließ sich dann mit einem kurzen und erstaunlich netten Anruf klären. Die richtige Hausnummer für den Markt in der Münchener Straße lautet 66-72, in meinem vorhandenen Eintrag ist aber nur die Hausnummer 66 eingetragen, weshalb der Datensatz nicht zugeordnet werden konnte.
Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass das komplette Verhalten (und der deshalb seit Jahrzehnten bestehende Missmut) dieses Gebühren-Molochs mit
Hanlons Rasiermesser ganz einfach zu verstehen ist: "
Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity."
Wie ich hier schon
vor ein paar Monaten geschrieben hatte, sollte diese Platzierung der Spirituosen in den Vitrinen keine Dauerlösung bleiben. Spätestens seit der Installation unserer neuen
Warensicherungsanlage können wir den Alkohol wieder unbesorgt auch im Laden unterbringen.
Angelehnt an die Platzierungsempfehlung der Großhandlung habe ich nun mal meinen eigenen Entwurf gebaut. Dazu hatte ich mir von jedem Artikel ein Regaletikett ausgedruckt und zu Hause auf dem Esstisch das neue Spirituosenregal zusammengepuzzelt. Hier seht ihr jetzt zwei Meter Regal mit jeweils fünf Fachböden. (Ja, die Etiketten habe ich hochkant hingelegt, weil das so etwas handlicher ist.)
Den dritten Regalmeter, ein Kopfregal, hatte ich getrennt gelegt und es wird wohl hinterher dennoch zwei Vitrinen mit den sehr teuren Artikeln geben, in denen sich natürlich auch die
schon bekannten Besonderheiten befinden werden. Ob das jetzt alles auch in den Praxis so passt, werden wir sehen.
Ja, da sitzt ein SPAR-Kind bei mir auf dem Bein und spielt dem Tablet.
So sieht das Annahmewerk eines Leergutrücknahmeautomaten aus, nach dem monatelang mit den Flaschen und Dosen auch diverser anderer Schmutz in die Maschine gelangt ist: Haare und Fusseln, Blätter und Papierstücke, Plastikteilchen und sonstige feste Stoffe – und das alles mit Getränkeresten (oder anderen Flüssigkeiten) zu einer festen Masse verklumpt.
Wenn so ein Gerät mal vor euren Augen streikt, habt dieses Bild immer im Kopf. Diese Rücknahmeautomaten leisten wirklich harte Arbeit:
Fundstück auf dem Flaschentisch des Leergutautomaten: Eine Flasche "
Birra Dolomiti Pils". (Zumindest im Moment des Schreibens dieses Blogeintrags schien deren Server ein Problem gehabt zu haben …)
Von Torsten, der auch schon
dieses Foto geschickt hatte, gab es nun noch ein Foto vom SUPERSPAR in der Straße Mandume Ya Ndemufayo in
Swakopmund, Namibia.
Ich nehme an, dass
diese Innenansicht zu genau diesem Laden gehört.
Völlig normal in Bremen. Die Stadtreinigung ist informiert …
Ein Mann kam mit einem älteren Mobiltelefon in den Laden und sprach eine Kollegin an, während er ihr das Gerät vor die Nase hielt. Als wäre es ein ganz alltäglicher Vorgang sagte er: "
Das möchte ich mit 20 Euro beleihen, ich brauche meine Medikamente."
Da hatte er mein
Geschäftsmodell wohl falsch verstanden.
Unser
Rinatura-Sortiment,
hier zu erahnen, war seit dem Umbau noch etwas arg provisorisch untergebracht. Wir hatten prinzipiell die drei Regalmeter, welche der Ware auf der alten Rollgondel zur Verfügung standen, 1:1 in die neuen und eigentlich ja höheren Regale kopiert. Das war aber Platzverschwendung, zumal auch im oberen Bereich noch Fachböden fehlten.
Das ist seit heute vorbei. Die Ware ist nun anständig und auch halbwegs stimmig platziert und daneben haben wir nun noch einen ganzen Regalmeter frei, auf dem besondere Artikel aus der Warengruppe Nährmittel untergebracht werden sollen.
Vor einer Weile bekam ich einen Werbeanruf einer Firma, die Kaffee und -maschinen für Unternehmen anbietet. Irgendein Vertriebsmodell, dass mit Leasing oder Miete oder was auch immer funktioniert. Das war für mich jedoch gänzlich uninteressant und das sagte ich der Dame am Telefon auch. Sie schien es verstanden und akzeptiert zu haben und beendet das Gespräch freundlich und ohne ausfallend zu werden, was man auch schon anders erlebt hat. Aus Prinzip hinterlegte ich die Telefonnummer dennoch in der Sperrliste bei uns in der Fritzbox.
Ich weiß schon, warum ich das tat …
Fundstück von Michael auf einer Packung Mini-Brotchips von Lidl: Mit ein paar Getreideähren dekorierter Barcode an der Seite der Verpackung. Vielen Dank für die Zusendung.
Es hat nun doch ein paar Wochen länger gedauert, aber seit heute ist auch von den
Bildschirmen unserer Smokythek das SPAR-Logo verschwunden. Stattdessen prangt dort jetzt der Edeka-Schriftzug "Wir lieben Lebensmittel".
Dazu habe ich ein kleines Softwarepaket bekommen, das ich nur auf einen USB-Stick kopieren und dann in den Rechner des Automaten stecken musste. Der Rest ging ganz automatisch. Wir haben auch ein Video davon gemacht, das enthalte ich euch aber doch vor. Vier Minuten, auf denen man eigentlich nichts sieht – außer vor allem mich in der Spiegelung des Bildschirms.
Fundstück auf dem Flaschentisch des Leergutautomaten (verwechselbare Flaschenform): Eine Flasche
Stone's "Ginger Joe" aus England.
Dies ist ja auch so ein Produkt, dass man entweder liebt oder hasst.