Von unserem Getränkegroßhändler haben wir einige bestellte leere Getränkekisten für Bierflaschen bekommen. Der Kampf um diese Dinger findet seit vielen Jahren zwischen Brauereien, Großhändlern und dem Einzelhandel statt und darum bin ich froh, welche bekommen zu haben und beschwere mich auch nicht darüber, dass die Kisten voller Müll lagen.
Manche Dinge sollte man einfach nicht hinterfragen …
Oha: In einem meiner Ordner habe ich noch dieses Fax aus dem Jahre 2003 gefunden, das wir aus welchen Gründen auch immer aufbewahrt hatten. Da hatte uns irgendjemand Werbung geschickt und obwohl ich eigentlich gar nicht so ein Arsch bin, wollten wir damals wohl einfach mal ausprobieren, wie jemand reagiert, dem man gleich mal die Paragraphenkeule um die Ohren haut. Das war mit Faxwerbung zu der Zeit aber auch insgesamt noch schlimmer, die Technik stirbt ja so langsam aus.
Aber klickTel … Ich meine, wer kennt das Ding heute noch?
Für die geplante neue Platzierung in unserem Fleischkühlregal wollte ich mich online etwas inspirieren lassen und habe einfach mal mit den Suchbegriffen "Platzierung SB Fleisch" die Google-Bildersuche bemüht.
Mit über einem halben Dutzend angezeigter Bilder aus diesem Schoplocker oder so bin ich offenbar selbst meine brauchbarste Quelle für solche Dinge.
Heute bekam ich einen Anruf der Firma, welche die
Swarm-Insektenriegel vertreibt. Ohne Luft zu holen oder meine Reaktion abzuwarten, plapperte der Anrufer drauflos und pries seine Produkte an und erklärte, um was es sich dabei im Detail handelt und ob ich wohl Interesse an den Riegeln hätte.
Als ich endlich zu Wort kam, berichtete ich von meinem Bestellversuch im Januar und dass bislang keine Ware kam. Er wollte das mal prüfen und hat nun aber ein Display mit den Riegeln manuell als Auftrag für mich eingegeben. Sollte dann also demnächst tatsächlich hier ankommen.
Ich bin gespannt und freue mich jetzt schon, dass die viele Arbeit für mein vor ein paar Tagen erwähntes "Dschungel-Video" nicht komplett umsonst war.
Fundstück von mir selber auf einer Packung Riffelchips unserer Eigenmarke: Ein Strichcode mit Sonnenblumen. Was Kartoffelchips mit den Blumen zu tun haben, steht auch auf der Packung: "Mit Sonnenblumenöl".
Die
demolierte Kamera hängt zwar immer noch nicht wieder an ihrem eigentlichen Platz an der Decke, hat aber zumindest provisorisch grob wieder den von ihr zu überwachenden Gang im Blick.
Aufgrund der graden Ausrichtung befindet sich auch die gegenüberliegende Wand mit den anderen Kameras im Sichtbereich dieser Kamera und es dauerte ein paar Momente, bis sich mir erschloss, was die hell strahlenden Punkte sind. Wenn das Umgebungslicht nicht ausreicht, schalten die Kameras in den Nachtmodus und aktivieren die internen Infrarot-Scheinwerfer, die, wenngleich für das menschliche Auge kaum wahrnehmbar, schon recht intensiv leuchten. Da die Kameras das Licht natürlich zwangsweise erkennen können, sind die Scheinwerfer der anderen Kameras eben so zu sehen wie auf diesem Foto:
Ein Kunde brachte sein Leergut in zwei Papiertüten mit, die er nach der Abgabe nicht einfach in den Müllsack stopfte, sondern säuberlich nebeneinander auf den Boden stellte. Ob das nun einfach nur Faulheit, ein Sinn für Ordnung oder tatsächlich sogar ein Angebot zur Weiterverwendung für nachfolgende Kunden war, werde ich wohl nie erfahren …
In Findorff sollte die alte Kleineis-Truhe im Zeitfenster bis 16 Uhr abgeholt werden. Eine Stunde vorher sollte mich der Fahrer anrufen, damit ich rechtzeitig zu dem Laden fahren kann, denn außer sporadisch unserem Schrotti ist da momentan niemand mehr.
Jetzt ist es 16 Uhr, ein Anruf kam noch nicht.
Wird spannend. Spannend ist auch die Frage, ob ich morgen einen Anruf der Spedition bekomme, in dem mir vorgeworfen wird, dass der Fahrer da war, aber die Truhe nicht abholen konnte. So ging es mir am Dienstag nämlich erst mit der Spedition, die den alten Beck's-Kühler abholen sollte …
Eine Stammkundin kam mir aus dem Lager entgegen. Im Vorbeigehen fragte ich sie, ob ich helfen könne und sie antwortete nur, dass sie Kleingeld auf die Treppe gelegt hätte. Sie eilte weiter und es brauchte natürlich auch ein paar Augenblicke, bis ich im Bilde war.
Ein Kollege suchte mich bereits und als ich endlich verstanden hatte, dass die Dame eine kleine Tüte voller Kupfermünzen mitgebracht hatte und ich gerade ein Zählbrett holen wollte, bestand sie darauf, uns die gesamte Sammlung
schenken zu wollen.
Überraschend, aber super lieb. Danke.
(Das wird jetzt nicht direkt 1:1 an die Mitarbeiter verteilt, aber dafür gibt es auch immer wieder mal ausgegebene Biere etc. Das passt schon, denke ich.)
Eine Bierflasche (Standard ohne Bügel) hat 8 Cent Pfand.
Ein leerer Getränkekasten (Rahmen) wird mit 1,50 Euro Pfand berechnet.
Daraus ergibt sich, das eine normale 24er-Bierkiste 3,42 € Pfand kostet und eine 20er, die für gewöhnlich mit Halbliterflaschen gefüllt ist, mit 3,10 Euro berechnet wird.
Einige Bierkisten kann man teilen, Paulaner zum Beispiel, aber auch andere. Ob das mal irgendwann nur als Service für den leichteren Transport (in beiden Händen ein Teilstück transportieren) gedacht war oder ob die Kisten tatsächlich halbiert verkauft werden sollten, kann ich bis heute nicht beantworten. Auf jeden Fall werden sie halbiert verkauft, auch bei uns.
Mit genug Ausdauer hat man da bestimmt ein kleines Nebeneinkommen. Es gibt sicherlich genug Läden, in denen einem in der Leergutannahme für so einen halben Rahmen ebenfalls 1,50 Euro gutgeschrieben werden. Stimmt natürlich nicht, der halbe Rahmen hat zwangsläufig auch nur den halben Wert, also 75 Cent. Plus 10 Flaschen zu 8 Cent macht 1,55 Euro, also genau die Hälfte von 3,10 Euro, was ja auch richtig ist.
Nur mal so, falls einige da draußen sowas noch nie gesehen haben sollten:
Mit der Umgestaltung des Brotregals haben auch die Discount-Aufbackartikel (Brötchen, Baguette-Brötchen und Baguettes) etwas mehr Platz bekommen, so dass wir jetzt nicht mehr zweimal pro Woche alles irgendwie improvisiert ins Regal fummeln und dann doch noch mit Resten (in den letzten Wochen auf einer kleinen Palette als Sonderaufbau mitten im Laden) herumhantieren müssen. Jeder Artikel hat seinen eigenen Weidenkorb bekommen (für die g&g-Ware fast schon zu schade) und so soll es nun erst mal bleiben:
Eine längst eingeknastet geglaubte Ladendiebin war wieder hier bei uns im Markt und hat sich bedient. Diesmal jedoch nicht wie früher beim
Kaffee oder Alkohol, sondern es landeten Nutella-Gläser, Waschmittel und Spülmaschinen-Tabs in ihrer Tasche. Ein aufmerksamer Kollege lief gleich hinterher und dass die Elfriede sich ein wenig mit dem Gewicht der Beute verschätzt hatte, war unser Glück. Er hat sie zwar nicht auf frischer Tat stellen können, aber zumindest blieb die Tasche mit Ware im Wert von rund 70 Euro hier in der Seitenstraße liegen, was auch schon ein gutes Erfolgserlebnis ist.
Man
kann seinen Müll nach dem Abgeben des Leerguts natürlich wieder mitnehmen. Oder gerne auch hier in den Müllsack stopfen, der für solche Zwecke und
Kartoffelsalat extra von uns bereitgestellt wurde.
Alternativ kann man seine Tüten, die mit Altpapier und unbepfandeten Flaschen gefüllt sind, auch einfach schön verteilt auf dem Fußboden im Bereich vor dem Automaten stehen lassen …
Hier fehlen das Kopfschüttel- und auch das Augenverdreh-Emoticon.
Mit der Tagespost trudelte hier ein Schreiben unserer Immobilienabteilung ein, in dem pauschal daran erinnert wurde, dass ab dem 1. Januar 2021 Aufzugsanlagen gemäß Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) mit einem Zweiwege-Kommunikationssystem
ausgerüstet sein müssen und im Falle des Fehlens einer solchen Einrichtung die sofortige Stilllegung der Anlage drohen kann. Dass man dann eben "fit bleibt und öfter mal die Treppe benutzt", kann man schmunzelnd hinnehmen, aber es gibt auch Aufzüge, die für den Betrieb eines Ladens / einer Firma unverzichtbar sind. Wenn das Lager zum Beispiel im Keller (wie in Findorff) oder die Verkaufsräume nicht im Erdgeschoss sind, wird das Treppe steigen schnell zur Qual. Wer mal zehn Paletten Getränke vom Keller ins erste Obergeschoss gebuckelt hat, weiß wohl, was ich meine.
Ob diese Zweiwege-Kommunikationssysteme auch zwingend in ausdrücklich nicht für die Personenbeförderung zugelassenen Lastenaufzügen (so wie der bei uns im Markt) nachgerüstet werden müssen, habe ich nicht herausfinden können. Ist mir aber irgendwie auch wumpe, wenn ich ehrlich sein soll. Mit dem Aufzug und allen seinen Erfordernissen haben wir nach dem 30. Juni nämlich exakt nichts mehr zu tun.
An unseren Rollbehältern, gleichsam auch als Rollcontainer bezeichnet, befinden sich neuerdings elastische Bänder, die nicht nur aus Gummi bestehen (können reißen, Verletzungsgefahr), sondern eine Gewebeeinlage haben. An einem dieser Bänder ist mir ein kleines Schild aufgefallen, das unten auf dem Bild zu sehen ist.
Dass sowohl "to roll" für rollen als auch "container" für einen Behälter völlig normale englische Begriffe sind, ist einem ja eigentlich klar. Aber als ich dieses Wort in englischem Kontext ("Strap for Rollcontainer") gelesen habe, musste ich tatsächlich erstmal recherchieren. Okay, eigentlich schreibt man das Wort im Englischen getrennt, also "Roll Container", aber generell ist es so natürlich vollkommen richtig. So passiert es eben mit der Gewohnheit, Fremdwörter ganz normal im eigenen Wortschatz zu haben.
Erinnert etwas an die Anekdote, wo jemand für seine Englischhausaufgaben wissen wollte, was denn "Pullover" auf Englisch heißt und die Tatsache,
dass es bereits der englische Begriff ist, überhaupt nicht realisieren konnte. Gleiches auch mit der Farbe "pink", wie ich schon im privaten Umfeld erlebt habe. Da rennt man dann erstmal im Geiste gegen eine Wand.