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Viel Altglas

Da fährt man die Tonne mal ein paar Tage im Auto spazieren und schon haben sich auf dem Leergutautomaten schon wieder zwei volle Einkaufskörbe mit Altglas angesammelt. Es ist wirklich erstaunlich, welche Massen das sind und vor allem auch, was die Leute alles (versehentlich oder unwissentlich) hier bis zur Leergutannahme schleppen: Weinflaschen, Konservengläser aller Art, Marmeladen- und Nutellagläser und was es eben noch alles gibt.

Zum Glück wird das Zeug bei uns zu Hause vor der Tür abgeholt, so muss ich das nicht alles auch noch in einen Altglascontainer werfen – aber dass das so viel ist, war mir nie aufgefallen und ich bin froh, dass wir diesen Schritt in die ökologisch richtige Richtung gegangen sind.


Bewerbung als Verkäuferin

Der erste Satz auf einem Bewerbungsanschreiben:

"Sehr gehrte Damen und Herren,

mit großer Freude bin ich auf ihren Stellenangebot in ihrem Schaufenster gestoßen und mich telefonisch bei ihnen gemeldet habe.
"
Ich bin schon lange nicht mehr pingelig, wenn es um Bewerbungen geht. Wenn jemand nett ist, über Grundkenntnisse in Körperpflege verfügt und vernünftig kassieren kann, ist mir der Rest inzwischen relativ egal.

Zurück zu dieser Bewerbung. Vorweg sei gesagt, dass wir keinen Hinweis an der Scheibe hängen gehabt haben.
Aber ist es denn so mühsam, das Geschriebene hinterher und vor dem Absenden wenigstens einmal durchzulesen und dabei zumindest als halbwegs logischen Satz zu identifizieren? :-(

Neue Westen mit Cordbesatz?

Wir haben seit Ewigkeiten unsere roten "Montagewesten" im Einsatz. Wie der Name schon sagt, sind die eigentlich für Handwerker gedacht und nicht für den Supermarktalltag, aber sie sind unglaublich praktisch. Man hat keinen Kittel, der einem um die Beine schlackert, die Arme sind auch frei und die vielen Taschen bieten viele Möglichkeiten, seine Arbeitsmaterialien (Schlüssel, Stifte, Handy, Messer, Telefon) unterzubringen.

Aktuell überschneiden sich zwei Probleme mit diesen Westen. Erstens: Der Vertrieb der Edeka sähe es lieber, wenn wir nicht in roter Ausstattung im Laden herumliefen. Das kann uns zwar letztendlich niemand vorschreiben, aber man muss ja nicht immer der Querschläger sein. Das zweite und eigentlich größere Problem ist, dass es die Westen nur noch in einer Thermo-Variante mit ausgesprochen leistungsfähigem Innenfutter gibt. Die alten Westen sind natürlich weiterhin dünn, aber jede Neuanmeldung und jeder Austausch aufgrund einer Beschädigung führt zwangsläufig dazu, dass wir die neue Weste als Thermoweste bekommen. Im Winter ist das klasse, aber im Sommer eine Qual.

Kurz: Wir brauchen eine komplett neue Lösung.

Nun ist es so, dass wir uns auf die Westen ziemlich eingeschossen haben. Kittel wollen wir nicht (außer drei Kollegen und Kolleginnen, die sich damit wohler fühlen), mit Sweatshirts herumlaufen kam bei den Kollegen auch nicht so gut an und diesen ganzen anderen Firlefanz mit eigenen Hemden / Blusen, Hosen, Krawatten, Schleifen und was auch immer will ich nicht.

Es gäbe eine Lösung: Unser Anbieter für Mietbekleidung hat eine neue Weste mit etwas weniger Taschen, die auch eigentlich gar nicht so schlecht aussieht. Bislang davon abgehalten hat uns der Cordbesatz im oberen Bereich, denn zumindest aus der Nähe sieht das blöde aus. Aber eigentlich sieht man das gar nicht, oder wäre einem von euch auf dem oberen Foto der Cord aufgefallen?

Nach dem wir die Westen nun mehrere Wochen zur Begutachtung hier hatten und schließlich mit einem lauten "Nein" wieder in den Wäschesack warfen, bin ich inzwischen sogar gar nicht mehr so sehr abgeneigt.

Was meint ihr dazu?




Verkratzes Blech

Klar kann man so ein beschichtetes Backblech mit einem scharfkantigen Gegenstand von angekrusteten Resten befreien. Dumm nur, dass man es dann auch gleich von der Antihaftbeschichtung befreit. (Wer war's? Stand kein Name dabei …) :-(


Diese GEZ aka Beitragsservice

Keine Ahnung, seit wie vielen Jahren genau – aber es sind schon einige, seit denen ich für die komplette Firma (also beide Läden) meinen Rundfunkbeitrag bezahle. Vor einer Weile trudelte im Markt in der Münchener Straße das übliche Anschreiben ein: Man solle sich bitte anmelden oder ggf. mitteilen, unter welcher Beitragsnummer dort bereits gezahlt wird. Letzteres tat ich dann und habe den Vordruck ausgefüllt und kurzerhand per Fax zurückgeschickt.

Dazu kam in den letzten Tagen eine Antwort:

Sie geben an, dass der Rundfunkbeitrag für Ihre Betriebsstätte bereits unter der Beitragsnummer xyz gezahlt wird.

Für dieses Beitragskonto ist ein ander Inhaber mit einer abweichenden Adresse angemeldet. Eine Anmeldung der Betriebsstätte auf den Namen Ihrer Firma können wir nicht feststellen. Deshalb haben wir diese unter der Beitragsnummer abc zum 01.02.2019 angemeldet.
Mein erster Gedanke: Hakt's bei denen?!

Die Sache ließ sich dann mit einem kurzen und erstaunlich netten Anruf klären. Die richtige Hausnummer für den Markt in der Münchener Straße lautet 66-72, in meinem vorhandenen Eintrag ist aber nur die Hausnummer 66 eingetragen, weshalb der Datensatz nicht zugeordnet werden konnte.

Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass das komplette Verhalten (und der deshalb seit Jahrzehnten bestehende Missmut) dieses Gebühren-Molochs mit Hanlons Rasiermesser ganz einfach zu verstehen ist: "Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity."

Kaffee(maschinen)vermarkter

Vor einer Weile bekam ich einen Werbeanruf einer Firma, die Kaffee und -maschinen für Unternehmen anbietet. Irgendein Vertriebsmodell, dass mit Leasing oder Miete oder was auch immer funktioniert. Das war für mich jedoch gänzlich uninteressant und das sagte ich der Dame am Telefon auch. Sie schien es verstanden und akzeptiert zu haben und beendet das Gespräch freundlich und ohne ausfallend zu werden, was man auch schon anders erlebt hat. Aus Prinzip hinterlegte ich die Telefonnummer dennoch in der Sperrliste bei uns in der Fritzbox.

Ich weiß schon, warum ich das tat …


Kompliziertes Abnehmen

Ein Kollege wurde von einer Kundin angesprochen, die Produkte mit Chia-Samen suchte. Es ging im Speziellen um Brot, jedoch kam das Gespräch ganz allgemein auf das Thema, dass und wie man mit Chia auch abnehmen könne, was aber eine gewisse Disziplin und Ausdauer voraussetzt. Die Kundin beendet das Gespräch etwa folgendermaßen: "Dann bleibe ich lieber fett!"

Die Kundin hatte einen BMI von vermutlich deutlich unter 20.

Club-Coca-Mate-Cola-Etikettenmix

Im Mülleimer vor dem Leergutautomaten fand ein Kollege eine Cola-Flasche, deren originales Etikette mit den beiden Aufklebern einer Club-Mate-Flasche überklebt waren. Haha, dachte ich, wieder ein Dummer, der eine unbepfandete Flasche auf diese Weise versilbern wollte. Dabei erkennt der Automat doch bei Mehrwegflaschen (wie bei Club Mate) die Flaschenform und nicht das Etikett. "Stell mal da hin, das kommt später noch ins Blog", sagte ich.



Als ich mir die Flasche zwischendurch mal genauer ansah, fiel mir auf, dass es sich bei der Flasche um eine offiziell mit 25 Cent bepfandete und mit DPG-Logo bedruckte Colaflasche handelt.
Wenn da jemand versucht hat, auf diese Weise den Automaten zu "überlisten", hat er sich nur selber betrogen. :-D

(Eine weitere Erklärung, um Dummheit oder böse Absicht mal auszuschließen: Vielleicht hat jemand diese Flasche tatsächlich genutzt, um darin die Mate zu lagern oder transportieren (z.B. dort hin, wo Glasflaschen verboten sind) und hat dann mit den übereinander geklebten Etiketten vom Leergutautomaten eine Abfuhr bekommen und die Flasche ohne weitere Diskussion weggeworfen.)