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Bewerbung als Verkäuferin

Der erste Satz auf einem Bewerbungsanschreiben:

"Sehr gehrte Damen und Herren,

mit großer Freude bin ich auf ihren Stellenangebot in ihrem Schaufenster gestoßen und mich telefonisch bei ihnen gemeldet habe.
"
Ich bin schon lange nicht mehr pingelig, wenn es um Bewerbungen geht. Wenn jemand nett ist, über Grundkenntnisse in Körperpflege verfügt und vernünftig kassieren kann, ist mir der Rest inzwischen relativ egal.

Zurück zu dieser Bewerbung. Vorweg sei gesagt, dass wir keinen Hinweis an der Scheibe hängen gehabt haben.
Aber ist es denn so mühsam, das Geschriebene hinterher und vor dem Absenden wenigstens einmal durchzulesen und dabei zumindest als halbwegs logischen Satz zu identifizieren? :-(

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Comments

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Hendrick on :

Eventuell ist das bereits die (nach dem erneuten Lesen) verbesserte Version. :-D

Molli on :

Schon mal die Job-Angebot-Funktion von Facebook genutzt? Ein Krampf, da nur ein Lebenslauf übermittelt wird, meist sehr lückenhaft ausgefüllt. Deswegen schreiben wir immer in die Anzeigen, dass man sich bitte per Post, E-Mail oder persönlich bewerben möchte, aber NICHT über Facebook. Tja, nun rate mal, was regelmäßig passiert? ...

Chris_aus_B on :

Vielen Dank für Ihre unerwünschte Kontaktaufnahme via Facebook.
Damit haben Sie sich automatisch als neuer Mitarbeiter in unserer Firma für die nächsten zehn Jahre disqualifiziert. Bitte unterlassen Sie bis dahin jede weitere Kontaktaufnahme.

Mit unfreundlichen Grüßen

XYZ

Jens von R on :

Vielen Dank für die Zusage der Stelle und die prompte Disqualifikation. Ich freue mich am Montag bei Ihnen anzufangen. Ich werde mich an die Abmachung bezüglich Facebook-Kontake halten und die neue Stelle natürlich erst am Montag meinen Kontakte bekanntgeben.

Mit erwartungsvollen Grüssen

ZYX

PS: Wie sieht es mit dem Firmenwagen aus? Könnte ich einen in der Farbe rot bekommen?

Ruebezahl on :

Da sich auf Failbook ohnehin fast nur ausgeprägte Hohlbirnen herumtreiben, solltest du dich über so ein Ergebnis nicht wirklich wundern.

Matten on :

Was ist Failbook? Falls Sie Facebook meinen schreiben Sie es.

Bernd on :

Du bist ja ein ganz Schlauer

Ruebezahl on :

Ah, ein Fratzenbuch-Nutzer!

Danke für die eindrucksvolle Bestätigung meiner Aussage!

DerBanker on :

Nimm die Erwähnung von Facebook raus. Die Verneinung überlesen die Leute einfach.

Nicht der Andere on :

Das Einzige, was die sich so Bewerbenden im Anzeigetext wahrgenommen haben, war "Facebook".

Das Einzige, was sie dabei gedacht haben, war "Ach, menno, Insta/Snap wär doch viel besser!".

0815 on :

Falls es tröstet: hatten eine Stelle „Sachbearbeiter Einkauf“ im Angebot. Bewerbungsanschreiben kam zur Stelle „Manager Supply-Chain-Management“ ...

naja on :

Korrekt wäre natürlich gewesen "Executive Manager Supply-Chain-Management Inbound".

0815 on :

:-D :-P ;-)

Selbstverständlich

Charly on :

Willst du ein authentisches Anschreiben oder lieber ein kopiertes/fremderstelltes? Ich behaupte, im fehlerbehafteten steckt trotz des Ergebnisses mehr Mühe als im perfekt kopierten/erhaltenen. Manche Unternehmer wollen aber lieber mit dem schönen Schein betrogen werden. Oder verzichten einfach auf das in dieser Form aussagelose Anschreiben.

Stephan535 on :

Was ist denn bitte an "mit großer Freude bin ich auf ihren Stellenangebot in ihrem Schaufenster gestoßen" authentisch?

Diana on :

Persönlicher gehts kaum.

Charly on :

"Ich bin schon lange nicht mehr pingelig, wenn es um Bewerbungen geht. Wenn jemand nett ist, über Grundkenntnisse in Körperpflege verfügt und vernünftig kassieren kann, ist mir der Rest inzwischen relativ egal."

So eine außerordentlich gute Rede über die Mitarbeiter ... ein Wunder, dass sich keine Traumbewerber melden :-)

Nicht der Andere on :

An schriftlicher Ausdrucksfähigkeit, Rechtschreibung und Grammatik dürfte er damit einen Großteil seiner potentiellen Konkurrenten deutlich überragen. An Eigeniniative erst recht. Könnte man sich durchaus mal angucken...

Karl Friedrich Schillerich on :

"...… an der Scheibe hängen gehabt haben." Na ja.

Maike on :

Die Erwartungen gelten für Bewerber, nicht für den Steineschmeißer im gelben Fliesenhaus.

Amsel on :

Angebot im Schaufenster....,....telefonisch gemeldet? Warum ist Sie nicht einfach mal reingekommen, wenn Sie schon vor dem Laden steht, um sich persönlich vorzustellen?

Diana on :

Weil Björn dann anschließend über die böse Kassenblockiererin bloggt und jeden nicht lupenrein einstudierten Satz auf die Goldwaage legt?

Santino on :

Würdest du einen 57-jährigen, gelernten Kaufmann mit einwandfreier Vorgeschichte einstellen?

Hintergrund:

Der war auf Grund eines Motorradunfalles 5 Jahre arbeitsunfähig, mittlerweise ist das dank OP Vergangenheit.

Das ist nicht fiktiv, aber er lebt in München und trotz erstklassigen Zeugnissen bieten sie ihm nur 3-Monats-Praktikum an.

Elfenbeinturm on :

Der ist bestimmt ganz heiß darauf, für ca. 1,23 die Stunde wahlweise als Faulenzer, Drecksau (TM), Dieb oder Legastheniker verbloggt zu werden.

Norbert on :

Moin,

Das sieht stark nach Legasthenie aus. Es ist ja durchaus die ernsthafte Bemühung zu erkennen, das nett zu formulieren. Wie sinnlos der Satzbau ist, sieht der Legastheniker dann nicht mehr.

Als Legastheniker weiß man das aber normalerweise und lässt sich helfen oder spricht für so einen Job gleich persönlich vor.

Gruß,
Norbert

Elfenbeinturm on :

Der ist bestimmt ganz heiß darauf, für ca. 1,23 die Stunde wahlweise als Faulenzer, Drecksau (TM), Dieb oder Legastheniker verbloggt zu werden.

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