Nicht gerade exotisches, aber immerhin ausgesprochen buntes Leergut, diese Warsteiner-Metallflaschen mit den Figuren von
Kevin Lyons.
Ich verstehe
kein Wort, kann nichtmal den Namen aussprechen – aber immerhin habe ich über die Klartext-Angabe der Mailadresse
die Website herausgefunden. Da verstehe ich aber genauso viel, nämlich nix.
Macht euch selber was aus diesem Fundstück am Leergutautomaten.
"Sound Wave", ein Bier der
Siren Craft Brew.
Der Vergleich mit den Sirenen ist doch toll. Aber ob die Zutaten so komplex miteinander verwoben sind oder ob man nach dem Genuss von mehreren Gläsern "Sound Wave" nicht vielleicht doch die Sirenen auch auf dem Festland singen hört? Wer weiß das schon.
Fundstück im Leergutautomaten. Die Flasche sieht aus wie eine gewöhnliche "Steini"-Bierflasche. Dass er die angenommen hat, ist also nicht weiter ungewöhnlich.
Das
Houblon Chouffe kommt aus Belgien, nennt sich selber "Extra strong Beer" und hat schlappe 9 Umdrehungen. Das rumpelt schon.
Die beiden Brüder James und Martin waren von den industriell hergestellten Biersorten, die den englischen Markt beherrschen, schlichtweg gelangweilt – und so gründeten sie ihre eigene kleine Brauerei und nannten sie "
Brewdog".
Ihre Sorten haben doch eher ungewöhnliche Namen, wie man aber eine Reihe ausgerechnet "Dead Pony" nennt… Wer weiß das schon?
(Vielen Dank an Jonathan für den Hinweis und das Foto.)
Eine leere Flasche "
Leffe Blonde" aus Belgien, gefunden und fotografiert auf unserem Leergutautomaten.
Fundstück auf dem Fußboden vor dem Leergutautomaten: Eine Flasche "
Brooklyn Lager", direkt (vom Importeur eingeführt und mit DPG-Pfandzeichen versehen) aus New York.
Super Bock aus Portugal, sogar mit eigenem
Wikipedia-Eintrag. Warum muss ich bei dem Etikett nur an die Zigarettenmarke
Lucky Strike denken?
Eigentlich sind diese beiden kein "exotisches Leergut", denn beide Biere kommen aus Deutschland. Das "BRLO" stammt von der "
Braukunst Berlin"-Brauerei und das "Hand Crafted Lucky Hop India Pale Ale" klingt zwar sehr exotisch, stammt aber aus dem
Nordosten Baden-Württembergs, nämlich der dort ansässigen
Distelhäuser-Brauerei.
Westmalle hat übrigens nichts mit dem typisch deutschen Sommerurlaub zu tun, sondern ist eines von sechs belgischen
Trappistenbieren.
Mal wieder eine Flasche "Peroni", diesmal aber eine andere Sorte:
Magners Irish Cider. Die Flasche sah unseren "einheimischen" Flaschen wohl zu ähnlich und so stellte
Mr. Leergut sie kurzerhand hinten auf den Tisch.
Smuttynose Bouncy House - Endlich mal eine Flasche Bier aus den USA. Ist zwar über einen deutschen Importeur hier ins Land gekommen, aber das ist ja eigentlich auch egal. Die Flasche ist als Einweg-Glasflasche deklariert, hat aber irgendwie über die Kontur den Weg auf unseren Flaschentisch des Automaten gefunden.
Das italienische Bierra Peroni. Dieses Bier hatte ich vor etlichen Jahren sogar
schonmal als Vollgut in der Hand, ich kann aber nicht mehr sagen, ob ich dieses Bier nun mochte oder nicht.
(Wir hätten unseren
Urlaub in Italien und die damit zwangsläufig verbundenen Fahrten durch Österreich und die Schweiz mal dazu nutzen sollen, unseren Biervorrat wieder aufzustocken.

)