Trennen für die Umwelt – aber …?!
Blogleserin Anne hatte eine Flasche Kefir der Edeka-Eigenmarke gekauft und war auf ein kurioses Zusammentreffen an Informationen auf dem Etikett besagter Flasche gestolpert: Zum einen befindet sich dort nämlich ein DPG-Pfandlogo, da ja auch Molkereiprodukte seit Anfang 2024 pfandpflichtig sind, zum anderen ist der Recyclinghinweis der Edeka zu sehen: Trennen für die Umwelt – Die Flasche gehört in die gelbe Tonne / den gelben Sack. Ja, was denn nun?!
Ich vermute, dass Anne recht hat mit ihrer Annahme, dass der Recyclinghinweis aus dem ursprünglichen Design der Kefir-Flasche entstammt und das DPG-Logo nur nachträglich eingefügt wurde, ohne über den Rest nachzudenken.
Praktischerweise ist die Folie sogar noch perforiert und lässt sich leicht abtrennen und dem Recycling zuführen. Unpraktischerweise befinden sich auf eben dieser Folie auch der Barcode und das DPG-Pfandlogo, anhand derer die Leergutrücknahmeautomaten die Kefir-Flasche als 25 Cent wertvolles Rückgabeobjekt erkennen.
Wer den Entsorgungshinweis also besonders gewissenhaft befolgt und die Folie gleich entfernt und alles in den gelben Sack (oder die gelbe Tonne) stopft, verwandelt seine Pfandflasche mit einem beherzten Ratsch in "wertloses" Plastik und kann die 25 Cent abschreiben.
Also bitte: Nicht auseinanderbauen, sondern so in den Leergutautomaten im Supermarkt eures Vertrauens stecken. Von dort wird das Material dann auch wieder dem Recycling zugeführt, ohne dass ihr das Pfandgeld verschenkt habt.
Vielen Dank an Anne für den Hinweis.

Ich vermute, dass Anne recht hat mit ihrer Annahme, dass der Recyclinghinweis aus dem ursprünglichen Design der Kefir-Flasche entstammt und das DPG-Logo nur nachträglich eingefügt wurde, ohne über den Rest nachzudenken.
Praktischerweise ist die Folie sogar noch perforiert und lässt sich leicht abtrennen und dem Recycling zuführen. Unpraktischerweise befinden sich auf eben dieser Folie auch der Barcode und das DPG-Pfandlogo, anhand derer die Leergutrücknahmeautomaten die Kefir-Flasche als 25 Cent wertvolles Rückgabeobjekt erkennen.
Wer den Entsorgungshinweis also besonders gewissenhaft befolgt und die Folie gleich entfernt und alles in den gelben Sack (oder die gelbe Tonne) stopft, verwandelt seine Pfandflasche mit einem beherzten Ratsch in "wertloses" Plastik und kann die 25 Cent abschreiben.
Also bitte: Nicht auseinanderbauen, sondern so in den Leergutautomaten im Supermarkt eures Vertrauens stecken. Von dort wird das Material dann auch wieder dem Recycling zugeführt, ohne dass ihr das Pfandgeld verschenkt habt.
Vielen Dank an Anne für den Hinweis.

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Jemand on :
nicht der andere on :
Bei einigermaßen erwartbaren 6% Rendite und 4000€ Monatsbedarf samt fortlaufender, inflationsausgleichender Steigrung ist's nach 11 Jahren aufgebraucht, einschließlich Kapitalertragssteuer und freiwilliger, gesetzlicher Krankenversicherung.
Wenn es für 35 Jahre reichen soll dann wären das jetzt monatlich 1450€, einschließlich Günstigerprüfung für die Kapitalertragssteuer.
Achim on :
Achim on :
Interessant wäre es zu testen, wie viel Prozent vom Logo erhalten sein muss, damit es noch funktioniert. Professionalisiert ließe sich somit der Pfandbetrag deutlich steigern … wenn man sonst nix zu tun hat. }:-)
unregistrierter User on :
Warum gebe ich dann nicht gleich die Originalflasche ab, ich habe ja nur ein Pfandlogo und kann also nur einmal Pfand zurück erhalten...
Achim on :
someone on :
Aber wenn die Form so weit grob stimmt, müssen wirklich nur Logo und Barcode scanbar sein. Und wenn die Folie sich gerade da etwas in Falten gelegt hat, wird verweigert. Aber glattstreichen hilft.
Und im Extremfall (unvollständiger Farbauftrag beim Logo, auch schon erlebt) geht immer noch die manuelle Abgabe beim Personal. Folien umgeklebt habe ich noch nie. Abgesehen davon, dass man da strenggenommen den Automaten bemogelt (schließlich gibts das Pfand nicht fürs Logo zurück, sondern für das ursprünglich mit dem Logo versehene Behätnis), wär mir das für 25 Cent auch zuviel Aufwand.