Dynamische Einkaufsliste
Zwei Jungs im frühen Teeny-Alter waren einkaufen und hatten eine kleine Einkaufsliste dabei. Sie brauchten etwas Hilfe und hatten mich angesprochen. Kein Problem, dafür bin ich ja da.
Der Schrift nach hatten sie die Liste nicht selber geschrieben. Die einzelnen Posten legten sie recht dynamisch aus und auch ich konnte nicht hellsehen, so dass sich ein Fragezeichen an das nächste reihte.
Beispiel 1:
"Sellerie" stand auf der Liste. Die beiden waren etwas ratlos und auch meine Frage, ob Knollen- oder Staudensellerie konnten sie nicht beantworten. (Es hätte ja im Zweifel sogar noch welcher aus der Konserve sein können, aber der ist nun eher ein gar nicht so gängiger Artikel.) Ob Knollen oder Stangen wussten sie nicht und haben sich dann spontan für den abgepackten Staudensellerie entschieden. 50:50-Chance auf einen Treffer.
Beispiel 2:
"Parmesan" stand auf dem Zettel. Da gab es wieder die Frage, ob am Stück oder gerieben. Letzterer ist bei uns sehr viel gängiger. Während wir noch rätselten zeigte der größere der beiden auf den geriebenen Edamer weiter oben im Regal: "Da, pack den ein."
Ich erklärte noch, dass das aber kein Parmesan ist, aber er zuckte nur mit den Schultern. "Ist egal." Na, denn …
Auch bei anderen Artikeln war die Liste eher eine grobe Orientierungshilfe, so dass ich kaum weiterhelfen konnte.
Dann sollten sie noch "frischen Basilikum" mitbringen. Ich drückte ihnen einen der Kräutertöpfe in die Hand und lachte: "Das war mal einfach und zum Glück auch eindeutig."
Sie haben den Basilikum letztendlich gekauft, aber nach all dem "egal, passt schon so" war es wirklich erstaunlich dass die Jungs dreimal von mir wissen wollten, ob das auch wirklich, wirklich Basilikum sei. Tzz …
Um im Trend zu bleiben hätten sie einen Topf Petersilie mitnehmen sollen.
Der Schrift nach hatten sie die Liste nicht selber geschrieben. Die einzelnen Posten legten sie recht dynamisch aus und auch ich konnte nicht hellsehen, so dass sich ein Fragezeichen an das nächste reihte.
Beispiel 1:
"Sellerie" stand auf der Liste. Die beiden waren etwas ratlos und auch meine Frage, ob Knollen- oder Staudensellerie konnten sie nicht beantworten. (Es hätte ja im Zweifel sogar noch welcher aus der Konserve sein können, aber der ist nun eher ein gar nicht so gängiger Artikel.) Ob Knollen oder Stangen wussten sie nicht und haben sich dann spontan für den abgepackten Staudensellerie entschieden. 50:50-Chance auf einen Treffer.
Beispiel 2:
"Parmesan" stand auf dem Zettel. Da gab es wieder die Frage, ob am Stück oder gerieben. Letzterer ist bei uns sehr viel gängiger. Während wir noch rätselten zeigte der größere der beiden auf den geriebenen Edamer weiter oben im Regal: "Da, pack den ein."
Ich erklärte noch, dass das aber kein Parmesan ist, aber er zuckte nur mit den Schultern. "Ist egal." Na, denn …
Auch bei anderen Artikeln war die Liste eher eine grobe Orientierungshilfe, so dass ich kaum weiterhelfen konnte.
Dann sollten sie noch "frischen Basilikum" mitbringen. Ich drückte ihnen einen der Kräutertöpfe in die Hand und lachte: "Das war mal einfach und zum Glück auch eindeutig."
Sie haben den Basilikum letztendlich gekauft, aber nach all dem "egal, passt schon so" war es wirklich erstaunlich dass die Jungs dreimal von mir wissen wollten, ob das auch wirklich, wirklich Basilikum sei. Tzz …
Um im Trend zu bleiben hätten sie einen Topf Petersilie mitnehmen sollen.
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Mitleser on :
Kiezkickerde on :
Die Pasta mit Basilukumpesto und Parmesan schmeckte dann seltsam, aber wir waren beim Einkauf ähnlich locker mit dem "Passt schon, auch wenn es was anderes ist, Hauptsache irgendein Käse" um.
Georg on :
Schlaumeier on :
eigentlichegal on :
"Gerieben oder am Stück?"
"Egal, Hauptsache Edamer!"
Wenn Andy Möller seine Kinder zum Einkaufen schickt.
Nobody on :
Warenverräumer on :
Und wo ich erstmals alleine einkaufen war und wie ich mich auch zum ersten Mal getraut habe, nach etwas zu fragen, ist mir auch heute noch im Kopf! Es waren Baked Beans von Heinz und ich könnte nach über 20 Jahren noch zu dem Regal führen, wo ich den Mitarbeiter angesprochen habe
Michael P. on :
Dito Parmesan. Das waren bei uns immer die Tütchen mit geriebenem Hartkäse, die ohne Kühlung haltbar waren, so wie es sie früher in jeder Packung Miraculi gab, bevor eine Blitzbirne auf die Idee kam, das einzusparen. Seitdem kaufen wir kein Miraculi mehr. Diese Parmesan-Kanten aus der Kühlung sind auch neumodisch.
Eventuell wurden die beiden Jungs von der Oma zum Einkaufen geschickt
opatios on :
Und wenn am Gemüseregal nirgends "Lauch" dran steht, einfach vom "Porree" nehmen. Passt auch. Lauchzwiebeln oder Schnittlauch sind kein guter Ersatz.
Es ist aber auch schwer, wenn sich auf dem Einkaufzettel bei den Menschen irgendwann reine Synonyme eingebürgert haben, von denen man erst mal wissen muss, wenn man den Zettel dann zum Einkaufen in die Hand gedrückt bekommt.
Ich (damals relativ frisch zusammengezogen) musste zum Beispiel, als "Feta" aufgeschrieben wurde und ich welchen mitbrachte, erleben, dass dieser ob des merkwürdigen Geschmackes als möglicherweise verdorben angesehen wurde. Stellt sich raus: Ich muss Hirtenkäse mitbringen (aus Kuhmilch), *der* hat den gewünschten Geschmack.