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Angebot für Ladendetektiv

Vorhin hat mal wieder ein Unternehmen angerufen, das mir seine Dienstleistungen anbieten wollte. Konkret: Ladendetektive. "Top geschulte" Leute, die einen "Großteil der Diebe erwischen" würden.

Komisch, dass diese Firmen immer konsequent und ohne lange nachzurechnen ablehnen, wenn man statt des Stundensatzes eine erfolgsbasierte Bezahlung anbietet. 50 Euro nette pro Ladendieb würde ich bezahlen und bei den von den Unternehmen beworbenen Fangraten würden die sich damit glatt eine goldene Nase verdienen können. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Der übliche Samstagsstreik des Leergutautomaten

Mit aller Regelmäßigkeit fällt der Leergutautomat sein ein paar Wochen immer am Freitag Nachmittag oder Samstag aus. Komischerweise immer mit Problemen, die nicht mal eben per Ferndiagnose zu regeln sind.

Langsam wird's echt peinlich. So ziemlich jeder Kunde mit Leergut stellt die Frage beinahe im selben Wortlaut: "Na, geht er mal wieder nicht?"

Keine Fortschritte beim "SPAR"-Buch

Schon über zwei Monate ist es her, dass ich mir den "Schweinestempel" habe anfertigen lassen. "In den nächsten Tagen" sollte es weitergehen, tat es aber nicht. Und das kommt so:

Ich bin persönlich kein großer Freund von Kundenkarten. Mit Payback, Happy Digits und auch der Deutschlandkard kann man mich als Kunden überhaupt nicht beeindrucken. Ich dachte mal, ich bräuchte solche Karten hier im Laden, aber davon bin ich schließlich doch abgekommen.

Das klassische "Rabattheftchen" finde ich dagegen cool. Nicht nur ein Chip oder Magnetstreifen, der durch einen Kartenleser gezogen wird, sondern reell greifbare Punkte nach einem klaren System, dazu noch mit abschließender Barauszahlung der angesparten Rabatte. Sowas möchte ich hier auch anbieten und als Steilvorlage habe ich mir das Heft eines Einzelhändler-Kollegen genommen. Ich entschied mich für Stempel statt kleinen Aufklebern und dabei ist der Sparschwein-Stempel herausgekommen.

Das Layout der Heftchen ist auch fast fertig und so standen sie schon kurz vor dem Druck. Und seit dem verzögert sich die ganze Aktion. Ich wollte die "Sparbücher" ursprünglich bei einem Online-Anbieter erstellen lassen, entschied mich dann aber für eine um zwei Eckern herum befreundete Druckerei hier in Bremen. Naja, ich warte seit zwei Monaten auf das Angebot, trotz zweimaliger Anfrage habe ich keine Rückmeldung mehr bekommen.
Momentan habe ich zu viel um die Ohren, aber dann werde ich die Heftchen wohl doch irgendwo günstig online in Auftrag geben.

Alkohol ab gefühlten 30

Ich schrieb vor einigen Wochen schon, dass man bezüglich der behördlichen Kontrollen, ob das Jugendschutzgesetzt eingehalten wird, eine gewisse Paranoia entwickelt und hinter jedem Kunden einen bösen Kontrolleur vermutet, der mit einem Bußgeldbescheid über 15.000 Euro in der Hand nur darauf wartet, einen dabei zu erwischen, wie man einem Minderjährigen gutgläubig Alkohol oder Tabakwaren verkauft.

Da tatsächlich Kontrollen durchgeführt werden – und zwar mit minderjährigen Testkäufern, die aber teilweise schon problemlos als Mitte Zwanzig durchgehen – habe ich hier eine etwas merkwürdig anmutende Anweisung herausgegeben. Die Zettel hängen inzwischen seit einigen Wochen an der Kasse. In der Anfangszeit (und auch heute noch) gab es viele lange Gesichter, aber was soll's...


TK-Panne und die Folgen

"Was ist denn mit Ihrer Eistruhe passiert? Da ist ja alles leer.", wollte ein Stammkunde wissen. Ich erklärte ihm, dass wir ein technisches Problem hatten und alles aufgetaut und verdorben ist. Ein paar Artikel hatten wir noch im Kühlhaus stehen, aber mit den wenigen Resten sieht der Schrank nicht wirklich voll aus:



Im Müllcontainer bietet sich der übliche traurige Anblick. Es schmerzt. Nicht nur der finanzielle Verlust, sondern überhaupt, dass Lebensmittel weggeworfen werden. Aber das Eis war leider gar nicht mehr zu genießen.


Edelmetall

Man sagt ja, dass Handwerk goldenen Boden hat. Auf jeden Fall scheint die Nase bei manchen Inhabern von Handwerksbetrieben golden zu sein oder zumindest der Wunsch vorzuliegen, das Riechorgan möglichst schnell zu vergolden. Anders kann ich mir nicht erklären, warum am Freitag Mittag schon 50% Notdienstaufschlag fällig werden.

Ich lasse den Klempner nun doch erst am Montag kommen. Zwei Toiletten reichen auch erstmal.

Immer wieder die vermaledeiten Kühlanlagen

Hier taut gerade einer meiner Tiefkühlschränke auf. Hatten wir ja hier auch schon lange nicht mehr...

Von einem meiner Einzelhändler-Kollegen habe ich vor ein paar Tagen die Telefonnummer eines Kältetechnikers bekommen, der bei ihm die Anlagen wartet und mit dem er sehr zufrieden ist. Eigentlich wollte ich mich da in den nächsten Tagen mal melden, damit wir mal einen Termin ausmachen können, an dem er sich mal meine Technik hier ansehen kann.

Nun wird das doch alles etwas kurzfristiger, denn nachdem ich die Firma, die hier in den letzten zwei Jahren alles erledigt hat, wegen absolutem Misstrauen niemals wieder beauftragen werde, habe ich dort eben angerufen. Mal gucken, was diesmal die Ursache für den Ausfall ist.

Ich gehe mal eben vomitieren. :-(

Baustellenverlustüberschlagsrechnung

Eben mal grob überschlagen: Die Unerreichbarkeit durch die seit vier Monaten bestehende Baustelle hat mich bislang rund 200.000 Euro Umsatz gekostet – mit entsprechend weniger Rohertrag.

Schwacher Trost an der Sache: Nach der nächsten Steuererklärung werden dem Finanzamt auch die Tränen in den Augen stehen.

Verarschung

Heute war ein noch einmal ein Monteur des Kältebauunternehmens, das seit rund zwei Jahren meine Anlagen wartet, hier und hat noch ein Ventil ausgetauscht, das undicht sein sollte.

Um das Ventil zu tauschen, musste das Kältemittel von der Anlage abgezogen werden. Und da wollte mir der Monteur doch heute Morgen weismachen, man könne das alte Mittel nicht wiederverwenden und deshalb müsse komplett neu aufgefüllt werden. Das fand ich allerdings mehr als seltsam und kannte ich gar nicht so und sagte ihm das auch sehr direkt – und ganz plötzlich fiel ihm dann doch ein, dass er da ja etwas "verwechselt" hätte und dass er das flüssige Gas ja in einen Sammelbehälter abdrücken könnte.

Ja, klar. Das sagt mir jemand, der tagtäglich mit solchen Anlagen zu tun hat. Das wäre so, als wenn ich einem Kunden sagen würde, dass ein Jogurt kein Milchrpodukt ist.

Darüber könnte man hinwegsehen, wenn es sich hierbei um einen Pfennigartikel gehandelt hätte, dessen Austausch einfach sinnvoll gewesen wäre. Wir reden hier aber von Kältemittel, das von den Handwerkern für rund das Dreifache des Einkaufspreises weiterveräußert wird. Und das in einer Größenordnung von locker mehreren hundert Euro netto.

Ich fühle mich gerade richtig verarscht und werde der Firma nicht mehr einen einzigen Auftrag erteilen.

12387 Euro

Argh. Gerade mal überschlagen: Im Laufe des letzten Jahres habe ich weit über 12.000 Euro an das Kältetechnikunternehmen überwiesen, das hier meine Anlagen wartet. Die Summe setzt sich aus Arbeitszeit und Material zusammen und irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass ich für das Geld schon fast alles hätte neu kaufen können. :-O

Defekter Leergutautomat 3 / 3

Gemeinsam mit einem Kunden kam ich darauf, dass der Text auf dem Schild wohl gar nicht so unmissverständlich gewesen sein könnte. Randalf hat's ja gerade auch schon erwähnt: "Annahme nicht möglich" könnte sich auf die Leergutannahme generell beziehen. Aber dem ist nicht so, denn selbstverständlich nehmen wir hier die Flaschen und Kisten auch von Hand an.

Daher haftet nun eine eindeutige Botschaft an der Maschine. Und in mir der Wunsch, dass Montag ein Trautwein-Techniker kommt, der dem Gerät wieder Leben einhauchen kann.


Defekter Leergutautomat 1 / 3

Nachdem mein Leergutautomat nun mehrere Monate beinahe vollkommen ohne Zwischenfälle lief, kam heute der Super-GAU: Ein Kunde hat noch Leergut abgegeben, ich drehte mich nur einmal um – und der Automat funktionierte nicht mehr. Dummerweise kein Problem, das ich hier selber beheben könnte, wie es häufig bei mechanischen Ursachen der Fall ist, sondern ein kompletter Ausfall. Und das ausgerechnet an einem Samstag.

So haben wir nach langer Zeit mal wieder dieses Schild am Leergutautomaten hängen:


Dreimal Post

Konkurrenz ist gut für die Märkte, Monopole sind nicht gut. Das mag zu beinahe 100% stimmen. "Beinahe" deshalb, weil ich in einem Punkt das Monopol besser fand: Bei der Briefpost.

Mindestens zweimal, teilweise sogar dreimal täglich deponiert irgendjemand seine Briefe hier an der Kasse. Andere mögen das als unproblematisch ansehen – ich finde es lästig.

660 Euro

Rechnung der Telekom zur Installation zweier ISDN-Anschlüsse mit DSL-Aufschaltung. Gesamtsumme: Über 660 Euro. Und dafür musste sich nichtmal ein Techniker die Hände schmutzig machen, denn die Leitungen lagen ja schon.

Ich weiß schon, warum ich privat einen anderen Anbieter habe.