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Zwei Probleme zum Preis von einem

Von den Baustellenfotos mal abgesehen, war's hier heute ja nun etwas ruhiger. Ich bin trotzdem bislang ohne nennenswerte Pause gewesen und seit heute Morgen von einer zu klärenden Angelegenheit zur nächsten gesprungen.

Zu klären sind derzeit auch folgende Probleme:

1. Bei dem erst vor ein paar Wochen neu eingebauten Kompressor ist der Lüfter ausgefallen. Der Motor läuft und ist glutheiß und ich habe Sorge, dass das neue Teil bald nur noch ein Haufen Schrott ist. Hoffentlich ist der Kältetechniker schneller.

2. Eine Nachbarin hat sich beschwert. Bei der Anlieferung sollen wir mit einem der Rollcontainer die Ecke ihres Hauses beschädigt haben, blaue Farbe sei der Beweis. Ich gebe zu, der Farbton passt schon – aber ich habe keine Ahnung, wer den Rollcontainer dagegengeschoben haben könnte, wenn überhaupt. Einer meiner Mitarbeiter oder doch der Fahrer? Da ich keine Idee habe, wie man das klären kann, habe ich einfach mal meine Versicherung kontaktiert. Mal sehen, was die vorschlagen.

Kiwis für neun Cent

Nächste Woche haben wir Kiwis für 9 Cent im Angebot. Ich staunte eben selber über diesen Preis und bin gespannt, wie die Kunden ihn finden werden.

Neun Cent. Wahnsinn. Da lohnt sich kaum der Arbeitsaufwand für meine Mitarbeiter an der Kasse.
(Nein, verschenkt werden sie trotzdem nicht! :-) )


PC und Etiketten

Dem einen oder anderen Kunden dürfte bereits aufgefallen sein, dass mittlerweile im kompletten Laden neue Regaletiketten stecken. Die alten Schilder aus Thermopapier und mit dem SPAR-Streifen (hier zu sehen) sind im Grunde gänzlich verschwunden; nur an ein paar (kurzzeitigen) Sonderplatzierungen kleben sie noch.

Authentischer als die schlichten Etiketten mit dem gelben Feld waren sie allemal, aber eine andere Wahl habe ich leider nicht. Unsere SPAR-Zentrale gibt es nicht mehr und bestellen kann ich nur noch mit den neuen Artikelnummern und so haben wir in den letzten Wochen, seit der neue PC mit dem Warenwirtschaftssystem im Kassenbüro aufgebaut wurde, den kompletten Laden mit neuen Schildern versehen. Zu meiner Freude stelle ich fest: Die Artikelpflege bei unserem Hauptlieferanten ist ausgesprochen gut. Im Grunde ist jeder Artikel, der irgendwie mal irgendwann geliefert wurde, teilweise auch von fremden Lieferanten, im System zu finden. Das macht ausgesprochen viel Spaß, denn diesbezüglich sind wir hier in der Vergangenheit nicht wirklich verwöhnt worden.

Freiheit

Die Freiheit ist wie eine Kopfschmerztablette. Gut, wenn man eine hat; noch besser, wenn man sie nicht braucht.

Ich nehme mir die Freiheit, unser altes Warenwirtschafts- und Kassensystem zu behalten. Diesen Haufen, der seit einem Monat hier im Lager steht, brauche ich damit übrigens nicht mehr.

Montag erfahre ich, wie es mit dem alten Kassensystem weitergehen wird. Vielleicht gibt es ja eine unabhängige Softwarelösung, die die Arbeit hier im Laden noch angenehmer macht. Bin gespannt.

Der vierte Kompressor in Folge

Am Samstag Abend war übrigens noch ein Kältemonteur hier. Das Warmwerden des Kühlregales war auf eine Abtauphase zurückzuführen, nach der es aufgrund der Witterung etwas länger dauerte, bis das Kühlregal wieder seine Solltemperatur erreicht hatte.

Dennoch fiel mir vorher schon im Maschinenraum auf, dass am Schaltschrank für die Kompressoren eine Warnlampe leuchtete. Von meinem Dreier-Verbund, von dem ich hier innerhalb des letzten Jahres schon zwei Kompressoren getauscht habe, hat sich die dritte alte Maschine verabschiedet. Nach dem Tausch dieser Maschine im März ist das jetzt also schon der vierte Kompressor, den ich hier in letzter Zeit neu einbauen lasse. Also wieder rund 2500 Euro Kosten. Das ist zum Heulen.

Warum und wärmer

Warum sollte auch nicht am Samstag Abend um 23 Uhr eines meiner Kühlregale immer wärmer werden?

Warum sollte ich nicht mitten in der Nacht noch einen Techniker aus dem Notdiest herzitieren müssen?

Warum sollte ich mich auf einen zeitigen Feierabend freuen?

Neuer ISDN-Anschluss

Tzja, kaum redet man darüber, kommt der Techniker der Telekom und frickelt die in der Vermittlungsstelle an der Straßenecke liegenden Kabel an meinen bisherigen Anschluss ran.

Glück gehabt. Er hatte sich nämlich schon darauf eingestellt, komplett neue Kabel legen zu müssen.

Unruhiger Schlaf

"Ausgeschlafen" beschreibt meinen aktuellen Zustand zwar nicht gerade, aber immerhin bin ich nach der Nachtschicht wieder halbwegs fit. Mehrere Anrufe haben mich im Laufe des Vormittags aus dem verdienten Schlaf gerissen.

Der beutendste war der Anruf meines Kollegen: Hier sind ein paar Leute, die die neuen Kassen aufbauen wollen.

Wie? Neue Kassen aufbauen? Die Hardware haben wir ja schon, aber das geht mir etwas zu schnell, zumal ich von dem Termin auch gar nichts wusste. Außerdem ist hier noch gar nicht alles richtig vorbereitet. Wir z.B. noch gar nicht überprüft, ob sämtliche Artikel auch tatsächlich im neuen System erfasst sind. Die Listen mit den neuen Artikelnummern der Artikel, die wir von Hand erfassen müssen, sind sowieso noch nicht fertig. Abgesehen davon fehlen hier noch sowohl der neue ISDN-Aschluss als auch die richtigen Kassenmonitore.

Wie gut, dass mich das relativ kalt lässt. Ich habe hier ein funktionierendes Kassensystem und werde damit auch gerne noch drei Wochen länger arbeiten können

Etiketten

Lebenszeichen: Derzeit verbringe ich meine Zeit damit, Artikeldaten einzulesen, Etiketten zu drucken, Unklarheiten zu beseitigen und die neuen Preisetiketten schließlich wieder an die Regale zu stecken. Diese Arbeit muss ich zwar nicht ganz alleine erledigen, aber zumindest möchte ich dabei sein. Und sie soll diese Woche noch fertig werden.

In der Zwischenzeit staut sich hier einiges an Blogeinträgen an, was ich abarbeiten werde, sobald es etwas ruhiger wird. Versprochen. Genießt bis dahin erstmal das Wochenende.

Neue Software

Seit ein paar Tagen arbeiten wir hier nebenbei schon mit unserem neuen Warenwirtschaftssystem. Meine Meinung zu dem Programm hatte sich schon in den ersten zwei Stunden gebildet – und bislang eigentlich nur noch weiter verfestigt.

Ich drück's mal vorsichtig aus: Da hat man acht Jahre lang eine Mercedes W140-S-Klasse gefahren, die zwar bescheiden aussieht, aber doch zumindest über jeglichen damals verfügbaren Komfort verfügt – und soll sich dann an einen Golf II (Serienmodell ohne jegliche Sonderausstattung) gewöhnen.

Entstehungsgeschichte (Aktueller Stand)

Aus aktuellem Anlass: An meiner vor über einem Jahr schon angekündigten ausführlichen Dokumentation über den Umbau arbeite ich intensiv! Ich habe die Sache nicht vergessen, ehrlich!

Aber ich muss mich dazu durch hunderte Bilder durcharbeiten, die brauchbarsten auswählen und zu jedem einen mehr oder weniger kleinen Text schreiben. Ich erschrecke mich selber immer wieder, wie schnell die Zeit vergeht und bemühe mich ernsthaft, in diesem Monat noch mit den Vorbereitungen der Blogeinträge fertigzuwerden.

9-pol.-Sub-D länger machen

Gerade beim Aufräumen meiner "Kabelschublade" hier in der Firma festgestellt, dass ich sogar gleich zwei Verlängerungskabel für 9-poligen Sub-D besitze.

Ich habe sowas noch nie in meinem Leben bewusst benutzt. Und warum habe ich die doppelt? Wo kommen die denn her? :-O

Papierberg

Hier (und hier und hier und hier auch) hatte ich in der Vegangenheit mal gezeigt, wieviel Papier ich monatlich zu meinem Steuerberater schleppe. Und nicht nur diese Häufchen, denn aus dem Markt in Findorff kommt etwa noch einmal halb so viel dazu.

Das alles kommt Monat für Monat zum Steuerberater, wird dort verbucht und ordentlich zu Ordnern und Paketen zusammengepackt und landet dort erstmal im kurzzeitigen Archiv, bis es wieder zu mir kommt. Hier ein Großteil meiner Buchhaltung des vergangenen Jahres. Mal eben rund 60kg Papier:


Rauchmelder

Ich habe in meinem Büro mal einen Rauchmelder installiert. Hilft zwar nur, wenn jemand anwesend ist und entsprechend reagieren kann – aber ist auf jeden Fall besser als ganz ohne. Aufgrund der vielen Geräte hier in meinem Büro, die entweder sowieso rund um die Uhr laufen oder aber zumindest im StandBy-Modus stehen, halte ich den Melder für durchaus angemessen.

"Nicht in der Nähe von Leuchtstoffröhren installieren.", stand in der Anleitung. Ich hoffe, das ist weit genug weg. Was auch immer passieren kann, wenn man ihnen mit dem Melder zu nahe kommt...


Zahlendreher in der Faxnummer

Es ging um ein wichtiges Fax bezüglich unserer neuen Hardwareinstallation, das ich nie zu sehen bekommen habe. Ich weiß von gar nichts. "Das haben wir Ihnen geschickt und das kam auch hundertprozentig an. Das müssen Sie bekommen haben. Wir haben hier sogar ein Sendeprotokoll darüber."

Dumm nur, dass die Nummer, die durch den versehentlich eingebauten Zahldreher entstanden ist, auch zu einem Faxgerät führte.