Unser altes Zeiterfassungsterminal habe ich mal mitsamt sämtlichen Stempelkarten und auch der Ende 2016 gekauften (und noch orginal verpackten) Ersatz-Transportkarte eingetuppert und erst mal in der Halle zwischengelagert.
Wir hatten gestern Nachmittag schon angefangen, die alte Gemüseabteilung zu demontieren. Nicht mit brutaler Gewalt und ein Schlachtfeld hinterlassend, sondern Stück für Stück. Die abgebauten Teile sind immer gleich im Anhänger gelandet, damit der Platz im Laden immer so ordentlich wie möglich aussah und vor allem die Kunden nicht behindert wurden. Dadurch dauerte alles natürlich eine Weile. Als ich am frühen Abend den Laden verließ, sah die Abteilung so aus:
"Wenn ihr neben den notwendigen Dingen noch Zeit habt", sagte ich zu meinem Mitarbeiter, "könnt ihr da gerne weitermachen. Aber bitte auch immer nur Stück für Stück, damit es nicht wie eine Müllhalde aussieht. Und wenn es länger dauert, ist es eben so, die Teile müssen ja nicht heute Abend weg sein."
Als ich heute Morgen hier auf den Hof fuhr, staunte ich nicht schlecht. Mein Anhänger, gestern Abend noch relativ leer zurückgelassen, sah nämlich so aus:
Keine Ahnung, wie die das noch geschafft haben. Aber meine Leute haben gestern Abend noch die komplette alte Gemüseabteilung zerlegt und in Einzelteilen in den Hänger verfrachtet. Wow!
Ach, herrje … Hier ist ein Text, den ich 2010 mal geschrieben hatte. Keine Ahnung, ob ich den überhaupt jemals (per Post oder E-Mail) abgeschickt hatte. Aber hier lag die Datei noch auf dem Rechner:
Sehr geehrte Damen und Herren,
vor einigen Tagen haben wir die Website „Neue Produkte“ (www.neue-produkte.eu) ins Leben gerufen.
Langfristig soll der Sinn dieser Seite sein, Händler und Endverbraucher auf einer zentralen Seite über Produktneuheiten (und optional auch Produkteinstellungen) aus erster Hand zu informieren. „Aus erster Hand“ ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen: Jeder Hersteller bekommt einen eigenen passwortgeschützten Zugang zu der Seite und kann eigene Texte, Bilder und Links online stellen. Die neuesten Beiträge werden dabei auf der Startseite dargestellt und rutschen nach einer Weile ins Archiv. Geplant ist, die einzelnen Beiträge über Kategorien (=Warengruppen), Marken oder Tags auffindbar zu machen.
Optional möchten wir eine Kategorie „Eingestellte Produkte“ anbieten. Aus meiner eigenen Erfahrung (Ich betreibe seit zehn Jahren zwei Supermärkte in Bremen und seit knapp sechs Jahren ein inzwischen recht prominentes Weblog darüber.) weiß ich, dass sich viele Leute eine derartige Informationsquelle wünschen, wenn sie ihre Lieblingsprodukte plötzlich nirgends mehr finden.
Dieser Dienst soll für Sie vollständig kostenlos sein! Kein Haken, kein „Kleingedrucktes“, um möglichst viele zum Mitmachen zu bewegen. Finanzieren soll sich die Seite evtl. später ausschließlich über Werbung.
Optisch macht die Oberfläche momentan noch nicht sehr viel her, Inhalte sind auch noch nicht viele vorhanden, aber das wird sich alles entwickeln.
Tiefkühkosthersteller FroSTA, RUF Lebensmittel und Firma Göbber waren z.B. begeistert von der Idee und haben sich auch gleich bereiterklärt, mitzumachen.
Zu jedem Beitrag sollen Leser (und Unternehmen!) übrigens die Möglichkeit haben, zu kommentieren und zu diskutieren.
Ich denke, dass die Seite ein recht großes Potential hat und sich bei entsprechendem Bekanntheitsgrad durchaus zu einem brauchbaren Medium zur Kommunikation mit den Kunden entwickeln könnte.
Aller Anfang ist schwer. ICH investiere Mühe und Zeit, von Ihnen müssen die Inhalte kommen.
Ich würde mich freuen, wenn ich Sie zum Mitmachen motivieren konnte.
Lassen Sie mich wissen, wie Ihr Account heißen soll (Firmen-, Marken- oder Produktname) und ich sende Ihnen die Zugangsdaten für die Autorenoberfläche zu.
Mit freundlichem Gruß
Björn Harste
Kein Wunder, dass das nie was geworden ist mit dem Projekt.
Beschlossene Sache: Der Bereich mit meinem ehemaligen Büro und dem ebenfalls ehemaligen Fleisch-Vorbereitungsraum, den wir vor allem zum Vorbereiten und Backen der Aufbackbrötchen nutzen, wird abgerissen. Das Büro hat schon einen neuen Platz bekommen, aber wo machen wir zukünftig die Brötchen?
Ursprünglich wollte ich im Laden einen kleinen Bereich hinter dem zukünftigen Brotregal abtrennen, aber das wird nicht funktionieren, da wir den Platz dafür einfach nicht haben.
Also wird es wohl darauf hinauslaufen, dass wir von unserem riiiiiiiiiiiesigen Lager einen Bereich abteilen werden, denn irgendwo müssen wir einen neuen, hygienischen Arbeitsbereich schaffen. Auserwählt habe ich dazu die Ecke hinter unseren Kühlräumen. Etwa neun Quadratmeter, auf denen zukünftig eine ausreichend große Arbeitsplatte mit Waschmöglichkeit, der Ofen und ein Tiefkühlschrank untergebracht werden.
Momentan ist die Ansicht eher noch nicht so spektakulär.
Der bestellte Lautsprecherschalter ist da. Hier nur ein Foto vom Karton, weil ich das Ding nicht noch mal auspacken wollte. Das Gerät macht einen wirklich soliden Eindruck. Alles ist sehr wertig verarbeitet und ich freue mich schon darauf, die gesamte Ladenbeschallung darüber laufen lassen zu können.
Ich wollte erst ein einfacheres Gerät ohne die Lautstärkeregler nehmen, habe dann aber überlegt, dass es durchaus interessant sein könnte, einzelne Bereiche in der Lautstärke gesondert regeln können. Zum Beispiel in Kassennähe leiser oder Samstag Abend in der Getränkeabteilung lauter …
Wir mussten zwar bis zum Vertragsende beim alten Anbieter warten, aber nun ist auch unser Zweitmarkt offizieller Lichtblick-Kunde, so dass wir auch dort 100% Ökostrom verwenden.
Lustiger Zufall (wirklich!), dass das Bild von der Rechnung fast exakt gleich aussieht wie bei meiner ersten Lichtblick-Rechnung im Markt in der Neustadt.
Zwischenzeitlich haben wir noch Netzwerkkabel gekauft. Die beiden Ringe sind zwei mal 50m Duplexkabel, um genug Leitungsreserven für den neuen Kassentisch zu haben. Daneben steht eine 500m-Spule Simplex-Kabel, mit dem die vielen IP-Videokameras im Laden angeschlossen werden sollen. Das sollte jetzt eigentlich erst mal reichen.
So sieht es derzeit in der alten Gemüseabteilung aus. Die Möbel haben wir mal grob gereinigt, damit sie in den nächsten Stunden und Tagen nicht ganz so schäbig aussehen. Die Bananen, Kräuter und Trockenfrüchte müssen nun erst mal einen neuen Platz finden, dann können wir anfangen, die alten Holzgestelle zu demontieren.
Eine Kundin hatte zwei Tüten mit unterschiedlichem Leergut bei sich. Da unser Rücknahmeautomat gerade eine (kurzzeitige) Störung durch eine verklemmte Flasche hatte, wollte ihr ein Kollege die Flaschen händisch abnehmen.
Die Frau weigerte sich lautstark dagegen und drehte sich um mit den Worten, dass sie das Leergut dann lieber woanders abgeben wird.
Heute Vormittag ist mal wieder die Leerung unseres großen Einwegcontainers fällig. Lässt mich diesmal wieder eiskalt. Der Anhäger rechts im Bild gehört mir. Das blaue Auto und die beiden Roller gehören zu Anwohnern, die ich kenne und die absolut bereit sind, diese für den LKW zur Seite zu fahren. Den weißen Wagen kann ich nicht zuordnen, aber er stört aber auch nicht.
So könnte es mal immer laufen.
(Falls sich jemand über die morgendliche Mittagssonne wundert: Das Bild ist von gestern Nachmittag, da hatten wir nämlich schon meinen Hänger an die Straße geschoben.)
Bevor ihr eine Vermisstenanzeige aufgebt: Ich lebe noch!
Direkt nachdem die beiden Monteure Feierabend gemacht hatten, haben wir angefangen, die Ware in die neuen Regale zu stellen. Zunächst mal den übrig gebliebenen Bestand von heute Morgen, anschließend haben wir nach und nach die restlichen Artikel aus unserer alten Abteilung übertragen.
Dabei mussten wir natürlich ziemlich improvisieren, da die einzelnen Mengen und Kistengrößen nun nicht für die neuen Regale optimiert waren. Aber letztendlich hat es dann doch irgendwie geklappt und das optische Feintuning (vor allem die Kistenhöhen in der obersten Ebene) kann in den nächsten Tagen erfolgen. Nach dem wir die ganze Ware untergebracht hatten, habe ich noch die LED-Strahler zur neuen Platzierung ausgerichtet und dann kamen natürlich auch noch alle Preisschilder ran.
Was für ein Unterschied! Die neue Abteilung wirkt richtig erwachsen. Und auch von den Kunden, mit denen wir vorhin geredet haben, kam ganz viel Lob. Wunderbar, ich freue mich total.
(Wahnsinn aber auch, dass es neun Jahre gedauert hat (knapp fünf Jahre Vermieter-Querelen inklusive!), bis aus meinem 3D-Entwurf eine fertige Abteilung wurde. Aber immerhin sieht sie fast genauso aus, wie damals geplant.)