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Halteverbot in der 38. KW

Wieder einmal habe ich ein Halteverbot für den Parkstreifen hier vor dem Laden beantragt. Diesmal in der 38. Kalenderwoche von Montag bis Donnerstag, jeweils von morgens bis zum frühen Abend.

Kuriosum am Rande: Noch über den vor mir beantragten Zeitraum hinaus, nämlich die ersten beiden September-Drittel, ist auch der andere Parkstreifen hier mit einem Halteverbot versehen. Was da wohl passieren soll?

Ganz hinten im Kriechkeller (2)

Dieser Beitrag müsste eigentlich heißen "Ganz, ganz, ganz hinten im Kriechkeller", denn viel weiter geht es nicht. Auf diesen Bildern guckt ihr auf die vom Eingang am weitesten entfernte Ecke, nämlich in die Kammer, die auf diesem Plan oben rechts eingezeichnet ist. Auf dem Plan befindet sich der Eingang in den Keller übrigens ziemlich genau in der Bildmitte, bei der eingezeichneten Treppe.

Diesen Weg hatten wir auf uns genommen, da dort wohl eine Arbeit für den Klempner, aka "Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik" wartet. Sofern die den Job nicht ablehnen. Dazu aber im übernächsten Absatz mehr.

Was ihr dort auf den Bildern seht, ist die Unterseite dieses Bodenablaufs, den unsere Handwerker vor dem Kühlregal stillgelegt haben. Für unsere neuen Kühlregale benötigen wir aber dennoch in der Ecke ein Abflussrohr, damit Tau- und Reinigungswasser aus dem Möbel abfließen kann. So weit, so gut, dachte ich. Da können wir ja einfach im Untergrund an das alte Rohr von dem Gulli gehen. In der Theorie eine super Idee und rein handwerklich für jeden Installateur ein Kinderspiel.

In der Praxis ist diese Kammer nur rund einen halben Meter hoch. "Kriechkeller" im wahrsten Sinne des Wortes. Dazu kommt man nur durch einen ca. 40x50cm großen Mauerdurchbruch zu den Rohren. Ich habe zwar kein Problem damit, durch den Dreck und in das Loch zu kriechen, aber bei all meinem handwerklichen Geschick und Wissen – ein kleines HT-Rohr an ein großes Rohr aus Gusseisen zu fummeln, ist nicht meine Baustelle. Da muss also ein Fachmann ran und rein, gerne auch mit mir zusammen, sozusagen "betreutes Rohrverlegen". Mal gucken, was der Meister dazu zu sagen hat. Aber auf jeden Fall muss das gemacht werden, der Ablauf ist nämlich für die neuen Kühlanlagen zwingend notwendig.






Ganz hinten im Kriechkeller (1)

Im März 2006 hatten wir die kleine Schalung gebastelt, um das Loch im damals ehemaligen Kühlraumfußboden von oben mit Mörtel verschließen zu können. Improvisiert hatten wir diese Konstruktion mit den Materialien, die wir im Keller fanden: Ein paar Bretter und Latten, die wir schließlich von unten festgekeilt hatten.

Da für unsere Umbaumaßnahmen sowohl der Elektriker als auch der Klempner dort unten im Keller mehrere Arbeiten erledigen müssen, haben Ines und ich nun einen etwas umfangreicheren Ausflug in die Katakomben unternommen.
Der Weg führte uns auch unter mein altes Büro. Das Schild an der Wand mit dem Hinweis auf gefährliche Stromleitungen ist hier von Bedeutung. Ich wusste noch, dass diese Kabel (auf dem Foto leider gerade nicht mehr zu sehen) an den Wänden entlanggeführt werden. Da ich aber von oben noch eine Kernbohrung in der Ecke (links im Bild) machen möchte, um dort die Zuleitungen zu den neuen Kühlregalen zu verlegen, wollte ich noch mal genau nachsehen, wo denn besagte Stromkabel liegen. Nicht, dass der Bediener der Kernbohrmaschine, der dann wohl ich sein werde, plötzlich gegrillt wird. Aber alles in Ordnung, da kann nichts passieren.


Hilfe beim Kaffeeschrank

Eine ältere Kundin sprach mich an und bat um Hilfe, da sie es einfach nicht schaffen würde, den Kaffeeschrank aufzubekommen.

Ich lachte und erklärte ihr, dass das ja auch gut so ist. Denn schließlich ist da ein Schloss vor und wenn jeder da so an den Kaffee käme, wäre die Sache ziemlich nutzlos. In dem Zusammenhang berichtete ich über die Gründe für das Vorhandensein der abgeschlossenen Vitrine.

Die gute Frau wollte einfach nicht glauben, dass jemand Kaffee klaut und machte sich beinahe schon lustig über die Vorstellung, dass sich jemand so ein großes Paket irgendwo in die Hosentasche stecken würde.

Wenn's mal nur die Hosentaschen wären … :-(

Stolpersteine

Einer unserer Lieferanten hat sich beschwert: Die Bauarbeiter, die hier im Juni vor der Tür den Gehweg geöffnet hatten, haben die Steine so hingelegt, dass an einer Stelle eine gemeine Stolperkante entstanden ist. Das zum einen, andererseits bleibt man an der Kante auch immer wieder mit den (vollen = schweren) Rollbehältern hängen.

Werde ich dann mal ans Amt für Straßen und Verkehr weiterleiten.


Hipsterscheiß?

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber als ein Pärchen vor dem (ehemaligen) Zotter-Regal stand, glaube ich, ihn sowas wir "Endlich ist dieser Hipsterscheiß verschwunden!" sagen gehört zu haben.

Soll sich nicht zu früh freuen, die Schokolade kommt wieder. :-P

Besserwissend

Ein alkoholisierter Kunde stand an der Kasse und rief zu mir rüber: "Wissen Sie was hier vorher drin war?"

Ich: "Ja." [Kaiser's, davor Tengelmann, davor eine Schlachterei.]

"Tengelmann. Denen gehören ja auch die ganzen Rewe-Märkte.". [Häh?!]

"Aha."

"Und wissen Sie, wem die Edeka gehört? Drei verschiedenen Konzernen."

"Quatsch, die Edeka ist für sich alleine. Das wüsste ich."

Er wurde beleidigend: "Klar, du weißt ja hier sowieso alles besser, Oberschlaumeier mit Brille. Brauchst dir bloß nichts drauf einbilden."

Fußboden vor dem Bio-Kühlregal

Zum zweiten Mal haben die Handwerker die Baustelle geräumt. Für die Kunden ist die Fläche zwar schon wieder freigegeben, aber die schweren Tiefkühltruhen dürfen wir erst morgen da wieder hinstellen. Dann kehrt hier erst mal wieder ein Anflug von "Normalität" ein … :-)


Kanalrohr in Maurerbalje

Die Arbeiten an den neuen Installationen hier im Haus machen auch Fortschritte: Der Klempner hat das alte Gusseisen-Fallrohr durchtrennt und auch schon ein neues Stück angesetzt, das er zunächst und in weiser Voraussicht mit dem offenen Ende in einer Zementwanne hängen ließ.

Weitere Details sind auf dem Foto nicht zu erkennen, aber ihr wisst ja bestimmt auch, dass der Job umgangssprachlich immer als "Gas, Wasser, Scheiße" bezeichnet wird. ;-)


Bestellt: Neue Leuchten

Die neuen Leuchten, "Lichbandeinheiten mit Reflektor", wie sie korrekt heißen, sind nun auch schon bestellt. In einem ersten Schritt werden wir die beiden Lichtbänder austauschen, die durch unsere neue Ladenfläche ohnehin zu kurz sind, später wird dann der komplette Laden mit neuen Leuchten ausgerüstet werden. Die Reflektoren sind aus technischer Sicht zwar Unsinn, aber sie nehmen den Leuchten diesen industriellen Charme frei hängender Leuchtstoffröhren.

Die bestellten Lichtbandeinheiten sehen für Laien übrigens aus wie klassische Aufnahmen für Leuchtstofflampen, jedoch sind dies nur ganz profane elektroniklose Halterungen für die LED-Röhren. Diese Röhren möchte ich nämlich ausdrücklich behalten, denn mit der Qualität bin ich sehr zufrieden und die Leuchtmittel lassen sich relativ einfach und vor allem günstig austauschen. Ich weiß, dass der Trend, gerade auch bei neuer lichttechnischer Ausstattung, zu anderen Bauformen geht, aber einerseits blamiert man sich mit dieser Gestaltung (noch) nicht, anderseits habe ich die Leuchtmittel schon fast vollständig hier vorrätig.

Bestellofant

Das Bestellgerät ist größer als der Elefant, aber es hilft ja alles nichts. Er muss bei der Bestellung helfen. Gesagt getan und das geforderte Beweisfoto teile ich natürlich auch mit euch. :-D


Fugen verfugen!

Die Fläche, auf der aktuell und in den nächsten Wochen noch unsere Tiefkühltruhen stehen müssen, wird derzeit schon verfugt. Heute Nachmittag ist der Bereich wieder begehbar und morgen können wir dann auch direkt die beiden schweren Tiekühltruhen dort wieder hinstellen.


Zahnbürsten und Zahnpasta

Eine Kundin sprach mich an: "Ich finde hier gar nichts mehr wieder. Wo haben Sie denn jetzt Zahnbürsten und Zahnpasta und sowas? Doch wohl nicht aus dem Sortiment geworfen?"

Ich ging mit ihr einen Gang weiter und zeigte auf unser provisorisches Regal mit den Körperpflegeprodukten: "Da ganz links, wie auch schon beim alten Regal, stehen die Sachen. Da hat sich fast nichts verändert."

Die Frau nickte, drehte sich um – und ging (ohne Zahnpflegeprodukte) zur Kasse.

Staubschutz-Tür

Sieht man ja auch nicht so oft: Hier noch mal der Staubschutz bei uns um den dicken Pfeiler mit der speziellen Tür, die oben und unten jeweils eine mit einem Klettverschluss versehene runde Öffnung hat. Unten kommt die Absaugung mit Filter ran, von oben wird frische Luft nachgezogen. Durch den Unterdruck entweicht kein Staub unkontrolliert nach draußen. Klappt perfekt!