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Auf die nächsten vier Wochen!

Auch heute haben wir wieder eine erfolgreiche Containerleerung hinter uns gebracht. Sommer wie Winter, mit oder ohne Covid-19 – ziemlich regelmäßig ist das Teil alle vier Wochen voll. 20 Kubikmeter geplättete Dosen und PET-Flaschen …


Der Flaschentisch im Zeitraffer

In den Kommentaren zum Video "Hinter den Kulissen eines Leergutautomaten" hatte Philipp vor ein paar Monaten verkündet, mal sehen zu wollen, wie die hingestellten Mehrwegflaschen auf dem Tisch von dem Förderband zusammengeschoben werden. Damals hatte ich das entsprechend kommentiert und mir auch eine Notiz unter meinen "Blogbildern" angelegt. Manches dauert bei mir zwar mal länger, aber es geht fast nie was verloren. Von grünen LEDs mal abgesehen.

Von leer bis voll sind an einem etwas weniger stark frequentierten Nachmittag hier in der Firma etwa drei Stunden vergangen. Wem die freistehende Bierflasche auffällt, die ab Sekunde 34 am unteren Rand auftaucht: Die war umgefallen und ich hatte sie zwischen zwei Einzelbildern wieder aufgestellt. Man kann in dem Moment nur noch den Schatten meines Armes erahnen.


Selbstgenähte Mundschutze

Ines hat ein paar Mundschutze genäht, die ich mit zur Firma genommen habe. Bislang ist der Ansturm auf die Dinger aus Mitarbeiterkreisen eher verhalten, es läuft niemand damit herum, aber ich halte sie vor und wenn jemand einen haben möchte, werde ich ihn natürlich gerne aushändigen.

Mundschutze, egal ob Massenprodukt oder selbst genäht, scheinen aber langsam populärer zu werden. Vor zwei Wochen noch liefen deutlich weniger (fast niemand) Kunden mit Maske bei uns herum, inzwischen sind es jedoch schon wesentlich mehr geworden.


Das Sch-Wort

Bei Gesprächen mit Kunden geht es neuerdings beinahe schon zwangsläufig um das Thema Corona, dann über Hamsterkäufe, Nudeln, Mehl und schließlich, wer hätte es gedacht, Toilettenpapier. Bei letzterem setzen dann viele Leute die gehamsterten Mengen in Relation zu dem, was gewöhnlich hinten wieder herauskommt.

Ich staune doch, wie viele auch augenscheinlich sehr kultivierte Leute das vulgäre Wort "schei*en" mehr oder weniger öffentlich völlig ungezwungen innerhalb eines Satzes verwenden. Ich musste mich ja gerade schon sehr durchringen, das hier überhaupt fast komplett auszuschreiben. :-D

Geschenkte D-Mark

Eine Kundin aus der Schweiz kaufte hier ein und kam dann noch mit einer Handvoll loser und gerollter Münzen unserer Ex-Währung hier an die Lagertür. Noch während ich überlegte, dass wir die Rollen am besten mal eben auspacken sollten, um alles zählen und sortieren zu können, entschied sie sich, mir die Sammlung einfach zu schenken. Diskussion zwecklos. Da sie um eine oder zwei Ecken herum eine Bekannte meines einzigen Bekannten in der Schweiz ist, protestierte ich auch nicht weiter. Dafür drückte ich ihr aber noch eine Flasche unseres besten (und teuersten) Rotweins in die Hand. So waren dann alle glücklich. :-)


XTREME HOT

Im Kühlregal haben wir derzeit als einmalige Aktion eine besonders scharfe Salami stehen. Die Hardliner, also diejenigen, die sich ihre rohe Habanero noch mit Capsiacin-Extrakt würzen, dürften darüber noch lachen, aber diese Wurst ist definitiv schon relativ scharf und toppt die meisten Produkte für den durchschnittlichen Endverbraucher.

Zwei Kartons hatten wir davon bekommen, laufen tun sie eher verhalten. Ich glaube, wir sind selber bei diesem Artikel unser bester Kunde. Trotz der auffälligen, vielleicht aber auch gerade wegen der für Salami untypischen Verpackung, scheint die Xtreme-Hot-Salami nicht viele Freunde hier unter unseren Kunden zu haben.

Ein paar Tage MHD haben sie noch. Vielleicht möchte der eine oder andere hier im Blog mitlesende Kunde sie ja doch noch schnell probieren, mit 1,49 Euro pro Packung kostet die Salami auch kein Vermögen.

Nein, kein Postversand. :-)


Abgelaufener Netto-Kartoffelsalat (3)

Schon wieder ein abgelaufener Netto-Kartoffelsalat.

Was soll das? Und wie viele von diesen Kartoffelsalaten liegen unbemerkt hier im Müll? Es ist ja jetzt nicht so, dass wir dauernd den Müllsack durchwühlen. Meine Funde waren nun eher zufällig, wenn die Pötte gerade mal oben auf dem anderen Geraffel lagen. Wie hoch ist die Dunkelziffer? Und wer macht das? Und warum?


Noch zwei Ottifanten-Produkte

Nach Schokoküssen, Küchenrollen, Tee, Honig und TK-Nuggets haben wir nun zwei weitere Produkte mit Ottifanten auf der Verpackung im Sortiment: Taschentücher und Schokolade. Ich finde diese Sachen einfach nur total süß und freue mich persönlich sehr über diese Aktion. Wäre schön, wenn es diese Artikel auch langfristig im Sortiment gäbe.

Meinetwegen könnten sämtliche Verpackungen von allen Herstellern so aufgemacht sein. Würde die Einkaufswelt auf jeden Fall viel unterhaltsamer machen. :-)




Familienausflug

Dieses Schild, das seit ein paar Tagen in mehreren Versionen und Abwandlungen durch die Medien geistert, habe ich nun auch mal ausgedruckt und hier aufgehängt. Insgesamt geht es hier mit den Familienbesuchen und ich kann auch verstehen, dass man nicht immer sein Kind irgendwo unterbringen oder allein zu Hause lassen kann. Manche verwechseln nach wie vor einen Supermarkt mit einem Kinderspielplatz und vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere von diesen Leuten auf diese Weise an ein paar aktuelle Spielregeln.


22 kg Danke-Tafeln

Nun haben wir auch endlich die insgesamt gut 22 Kilogramm (!) "Danke"-Schokoladentafeln bekommen, die wir ab sofort an der Kasse verteilen werden. Damit der Bestand nicht in einem Tag weg ist, werden wir den Vorrat bis Ostern aufteilen und pro Tag einen halben Karton unter die Kunden bringen.


Corona aus dem Sortiment?

Eine Kollegin berichtete, sie hätte in einer Twittermeldung gelesen, dass ein EDEKA-Markt aufgrund der aktuellen Situation das Bier Corona aus dem Sortiment genommen hätte. Ist zu mir nicht vorgedrungen, fände ich aber auch unsinnig. Auch Pietätgründe oder Respekt gegenüber Infizierten oder Toten sehe ich nicht als Argument. Das Bier gibt es seit Jahrzehnten und hat vielleicht auch schon Menschenleben auf dem Gewissen, aber aus anderen Gründen.

Andererseits wundere ich mich im Jahr 2020 über keine Stilblüten mehr, die aus vermeintlicher Rücksicht oder aus politischer Korrektheit entstehen.

Apropos Corona: Unser Corona-Aufsteller ist seit ein paar Tagen abverkauft und somit schon wieder aufgelöst. Also zumindest hier läuft das Bier nach wie vor gut, wenn nicht sogar noch besser als vor der Pandemie.

Das dringende Klopapier

Das wenige Toilettenpapier, das wir derzeit bekommen, haben wir hinten im Lager liegen und geben es nur heraus, wenn Kunden explizit danach fragen. Von uns kommt dann noch immer die Frage, ob es wirklich dringend ist. Manche Kunden überlegen dann kurz und verneinen ehrlich, andere bestätigen die Dringlichkeit.

So auch ein Mann mittleren Alters, der unbedingt Toilettenpapier brauchte. Zu Hause sei nur noch eine halbe Rolle und mit drei Kindern im Haus reicht das nicht lange. Ich lief also ins Lager und kam mit einer Packung "Zewa Smart" wieder. Hier spielt mittlerweile die Sorte keine große Rolle mehr, ich habe in den letzten Wochen so viele unterschiedliche Toilettenpapiersorten in der Hand gehabt, dass ich die Übersicht komplett verloren habe. Auch dieses Produkt von Zewa hat keinen unermesslichen hohen Preis, ist aber sicherlich einen Euro teurer als ein ähnliches Produkt der Eigenmarke. Wer ernsthaft Nachschub braucht, dem ist das wohl egal.

Nicht so diesem Mann, der laut seiner eigenen Aussage unbedingt Toilettenpapier brauchte und dann mit dem Hinweis, dass er nur die günstigere Eigenmarke haben will, das von mir angebotene Produkt nicht genommen hat. Wir reden hier wohlgemerkt nicht von einer exorbitanten Preisdifferenz.

So viel also zur Dringlichkeit.