Die Arbeiten am Aufzug Mitte Juni haben mich nun noch mal eben schlappe 275 Euro gekostet, die Rechnung für diese Reparatur kam nämlich heute mit der Post.
Es wird noch eine Weile dauern, bis wirklich alles erledigt und abgerechnet sein wird.
Interessant gestalteter Strichcode mit futuristisch gestalteten Kaffeebechern und -Gläsern auf einer Packung "Dolce Gusto"-Kaffeekapseln für Latte Macchiato.
Noch ein alter Findorff-Beitrag: Als vorletzte Woche der Aufzug in der Münchener Straße defekt war, kam auch sofort ein Techniker und hat sich darum gekümmert.
Am Abend fiel mir auf, dass er eine Klappe über einer der Türen nicht wieder befestigt, sondern auf dem Dach der Kabine liegen lassen hatte. Im ersten Moment überlegte ich, das Achselzuckend hinzunehmen, hab's dann aber doch am nächsten Morgen gemeldet und gleich am selben Tag noch war auch das wieder behoben:
Noch ein "alter" Beitrag: In den Nebenräumen und im Bereich der Kellertreppe sind / waren in Findorff die Wände im unteren Bereich grau gestrichen. Dies vor allem, damit man Verunreinigungen und Abnutzungen weniger deutlich erkennt.
Laut Mietvertrag sollten zum Auszug alle Flächen weiß gestrichen werden, wir hatten uns jedoch mit der Hausverwaltung darauf geeinigt, dass es auch okay wäre, die Bereiche grau zu lassen. Unserem Maler war das ganz lieb, denn die grauen Bereiche lassen sich leichter mit grauer als mit weißer Farbe überstreichen.
Ein letzter Rundgang mit der Kamera durch unsere nun ehemaligen Geschäftsräume in der Münchener Straße hier in Bremen Findorff. Alles ist ausgeräumt, die Decken und Wände sind gestrichen und die Sanitäranlagen und Bodenflächen gereinigt.
14 Jahre haben wir hier nun zunächst als SPAR, später dann unter dem Namen "nah & gut" einen kleinen Verbrauchermarkt als Nahversorger betrieben. Ein knappes Dutzend Mitarbeiter war dauerhaft dort beschäftigt und auch wenn der Markt keine große Bedeutung für die Allgemeinheit und die Einzelhandelslandschaft in Bremen hatte, war er dort im Quartier eben doch eine Institution.
Mittlerweile ist das Objekt an die Vermieter zurückgegeben und wird hier als bedeutender Teil meines Lebens und Wirkens als Erinnerung bleiben …
Ein letzter Blick in den Laden durch die Panoramafunktion meines Handys …
Links in der Ecke war früher mal die Bäckerei. Sollte ich da jetzt wieder einen Laden einrichten, würde ich den Kundenlauf umdrehen und die Laufrichtung im Uhrzeigersinn planen. Dann könnte dort in der Ecke nämlich eine wunderbar in sich geschlossene Gemüseabteilung entstehen und auch viele andere Ecken wären sinnvoller nutzbar. Aber das ist natürlich nur eine kleine Gedankenspielerei.
Als wir vorhin vor dem Laden in der Münchener Straße standen, kam eine Frau vorbei, die ihr Bedauern über die Schließung ausdrückte und dabei konstatierte, dass es immer so praktisch war, schnell noch in der Nähe "ein, zwei fehlende Sachen" zu kaufen.
Damit hatte sie es eben schon unbewusst genau auf den Punkt gebracht. Die "ein zwei fehlenden Sachen" reichten nicht, um dauerhaft den wirtschaftlichen Betrieb des Ladens zu ermöglichen.
Wir haben vorhin das Objekt an die Vermieter zurückgegeben, Der Mietvertrag ist offiziell beendet, ab sofort habe ich keine Schlüssel mehr und kann folglich auch nicht mehr in den Laden hineingehen. Damit geht eine knapp 14-jährige Ära in der Münchener Straße zu Ende. Was dort passiert, kann ich nicht sagen. Ein paar neugierige Passanten haben wir zwischendurch erschreckt mit der Aussage "Shisha-Bar mit Wettbüro", aber das wird es wohl nicht werden. Eine Ikea-Filiale ebenfalls nicht. Ab und zu werde ich vorbeigucken und nachsehen, was dort passiert. Ob es Wohnraum oder einer oder sogar mehrere Läden oder vielleicht auch "nur" Büroflächen werden, wird sich zeigen und steht nicht mehr in meiner Macht.
Wenn ich die große Ladenbestellung mache, ist sie hinsichtlich der bestellten Artikel nicht weniger perfekt, als wenn meine Mutter sind macht. Allerdings bin ich damit deutlich schneller damit fertig, da mir immer die Zeit im Nacken sitzt und viele andere Dinge aus meiner Perspektive wichtiger sind, als dass die Regale hinterher wieder hübsch vorgezogen sind. Ich husche immer nur über die Lücken und bestelle das, was gebraucht wird.
Meiner Mama ist die ästhetische Komponente jedoch deutlich wichtiger als mir und so sieht der Laden, wenn sie bestellt hat, immer wieder beinahe wie vor einer Neueröffnung aus.
Die Arbeiten in der Münchener Straße gehen in die letzten Züge. Die Maler erledigen derzeit die letzten Detailarbeiten und wir sind dabei, vor allem die Fußböden zu reinigen. Gestern Abend sah es so aus, jetzt geht's wieder rüber, um systematisch die einzelnen Bereiche zu erledigen.
Auf solche Experimente werden wir möglicherweise zukünftig verzichten müssen. So richtig schlau werde ich aus den mir vorliegenden Informationen momentan noch nicht, die einen sagen so, die anderen ganz anders – aber die letzte Meldung war, dass das "Big Red"-Zimtkaugummi komplett vom Markt verschwinden soll.
Bei uns ist es seit einer Weile schon nicht mehr bestellbar, online gibt es "Big Red" aber noch überall zu kaufen. Betrifft die Auslistung nur uns (Edeka), oder den nationalen Vertrieb in Deutschland oder wird das Zimtkaugummi tatsächlich komplett vom Markt verschwinden? Kann ich derzeit nicht beantworten, aber das wäre sehr schade.
Ein junger Mann nahm mehrere Kartons mit Zahnbürsten aus dem Körperpflege-Regal und stellte sie um die Ecke in einen weniger auffälligen Bereich. Vermutlich wohl, um sie später unauffällig einstecken und entwenden zu können. Da sie dort noch standen, sonst wäre die ganze Sache mir wohl kaum aufgefallen, wurde der Mann wohl entweder gestört oder hat sich entschieden, die Tat nicht oder später zu vollziehen. Aber darüber dass da krumme Sachen geplant waren, bin ich mir hundertprozentig sicher.
Insgesamt benutzten das MDE-Gerät, mit dem wir die Bestellungen erfassen, bei uns im Markt regelmäßig immerhin neun Leute, mich eingeschlossen. Aus irgendeinem Grund bin ich jedoch der einzige, bei dem sich das Gerät mit aller Regelmäßigkeit in einer Fehlermeldung aufhängt und nur nach einem Reset wiederbelebt werden kann.
Warum? Keine Ahnung. Ich bediene das Ding ja nicht anders als andere. Mein Sachverstand möchte Begriffe wie "Aura" oder "Karma" ausschließen, aber langsam neige ich tatsächlich zu der Annahme, dass das Gerät eine persönliche Abneigung gegen mich entwickelt hat.
Eine ältere Frau betrat den Laden und ging mit einer Flasche in der Hand zur Leergutannahme. Ich war zufällig gerade in der Nähe der Lagertür beschäftigt und nachdem sie die Flasche in den Automaten gesteckt und den Pfandbon in Empfang genommen hatte, fragte sie mich, ob es eine Möglichkeit bei uns gäbe, den Pfandwert zu spenden. Ich bejahte und verwies auf die Spendenbox rechts neben dem Automaten.
Sie bedankte sich, steckte den Bon rein und verließ den Laden.