Am 18. Juni 2002 war Renate Künast, zur damaligen Zeit noch Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, in der Kindertagesstätte Bremen-Lüssum zu Besuch. Die Veranstaltung in Form eines großen Sommerfestes war der Startschuss für die Nordlichter-Initiative, bei der wir von Anfang an dabei waren und die eigentlich die Vermarktung regionaler Produkte zum Ziel hatte. Das ganze Projekt ist nach einigen Jahren leider gescheitert.
Hier auf den Bildern schneidet Frau Künast gerade die große "Nordlichter"-Torte an. Ich hab mein Stück schon in der Hand, wie man unschwer erkennen kann.
Diesen Hinweis hat jemand an unsere Pinnwand gehängt. Leider ist genau der Bereich außerhalb des Sichtfeldes der Kameras gewesen, so dass ich nicht herausfinden konnte, wer dafür verantwortlich war.
Die spannende Frage ist ja, ob es sogar jemand war, der nach dem Aufhängen des Zettels hier auch noch konsequenterweise seinen Einkauf erledigt hat.
Vielen Dank an Sebastian aus Winterberg, der mich vor ein paar Tagen hier im Laden besucht und mir ein selbstgebrautes Bier aus seiner kleinen Brauerei mitgebracht hat. War ein nettes und längeres Gespräch, zumal mir die Gegend dort nicht ganz unbekannt ist.
Wir haben haben gestern Abend das Zwickl probiert. Das Bier ist kräftig und gehaltvoll. Die große Flasche hatten wir zu zweit jedenfalls relativ schnell leer. Also Bier brauen kann er, der Sebastian.
Ein Kunde beschwerte sich unfreundlich und unter Verwendung von Kraftausdrücken darüber, dass mit unseren Tiefkühltruhen etwas nicht stimmen würde. Er verwies auf einen Beutel mit gefrorenem Gemüse, dessen Inhalt sich zu zu einem dicken Klumpen geformt hatte: "Hier, das war schon mal aufgetaut!"
Eine Mitarbeiterin erklärte ihm, dass unsere Kühltruhen täglich auf die korrekten Temperaturen überprüft würden und dass das Klumpen-Phänomen einfach dadurch entsteht, das wir die Beutel übereinander stapeln. Durch den Druck auf den Inhalt der unteren Tüten klebt im Laufe der Zeit alles fest zusammen. (*)
Die Kollegin verwies auf Eiswürfel, wo das ebenfalls passiert. Der Kunde wiegelte ab: "Ach, sie wollen mir doch nur Scheiße erzählen."
"Nun", versuchte es meine Kollegin weiter, "wenn die Eiswürfel schon mal aufgetaut gewesen wären, würden sie wohl nicht mehr wie Eiswürfel aussehen, oder?"
Interessierte den Man nicht weiter und er verließ mit seiner Meinung den Laden.
(*) Natürlich kann das durchaus auch ein Hinweis darauf sein, dass die Ware irgendwann schon mal zu warm geworden ist!
Mal wieder ist das Regal mit den Lookolook-Artikeln extrem abgegrast. Seit der alte Vertreter weg ist, läuft es einfach nicht mehr.
Egal. Das Regal war nur ein kleiner Lückenfüller und diese Lücke wird mit unserem Umbau hier ohnehin verschwinden. Der Rest wird abverkauft und dann kommt das Gestell ins Lager. War immerhin ein zweijähriger Gastauftritt.
Hatte einen Termin mit "unserer" Ladenbaufirma. Es ging um die Arbeitsfläche in unserer neuen Backstube, vor allem aber auch um den neuen Packtisch, der sich ja um die Fensterbank formen soll.
Während des Gesprächs kamen wir noch darauf zu sprechen, dass wir eigentlich noch eine Sitzgelegenheit für unsere älteren Kunden benötigen würden und so entstand erstmal diese Idee eines Packtisches mit angeflanschter Sitzbank. Mal gucken, was die Profis daraus zeichnen und wie teuer die Konstruktion dann wird.
Unsere Containerleerung hat heute mal wieder erstaunlich gut geklappt – und das sogar, ohne mit dem Anhänger den Parkstreifen gegenüber unserer Einfahrt freizuhalten.
Normalerweise lassen die Fahrer das sich in dem Container gesammelte Wasser immer erst mal eine Weile rauslaufen, so wie es auch hier im Video zu sehen ist. Aber nun ist er mal einfach direkt losgefahren und hat einen Wasserfall bis zur Hauptstraße hinter sich hergezogen. Ist ja kein Frost mehr, also kann da ja zumindest nichts passieren …
Ein Typ, der uns allen nicht bekannt vorkam, benahm sich an der Kasse nicht so, wie ich es von einem anständigen Kunden erwarten würde. Erst forderte er mehrere Schachteln Zigaretten aus dem Automaten an, die in seinen Händen hin und her gingen (aber letztendlich vollständig von meiner Mitarbeiterin wieder eingesammelt wurden) und dann fing er an, hinter dem Rücken meiner Kassiererin an der Geldschublade und der Tastatur unserer zweiten Kassen herumzufummeln.
Einem langjährigen Stammkunden missfiel dieses Verhalten dermaßen, dass er eigenmächtig den Typen verbal und mit eindeutigen Gesten aus dem Laden geworden hat.
Inzwischen haben wir die Pfandbonspendenbox übrigens mit einem Hinweis auf den aktuellen Spendenstand versehen. Mit einem Aufkleber können wir so die Zahl nach jeder Leerung aktualisieren und die spendenden Kunden sehen, dass auch tatsächlich was passiert.
Knapp 600 Euro bislang, das ist schon echt 'ne Ansage!
Unser alter Packtisch (hier zu sehen) steht auf der Fensterseite unserer neuen Kasse und blockierte in der vergangenen Woche dort den Kundenlauf.
Unsere kleinen Einkaufswagen passten gerade so durch, aber Kunden mit Rollator oder Kinderwagen mussten wieder umdrehen und an der anderen Seite den Laden verlassen. Aufwändig und ärgerlich – vor allem, wenn dahinter noch mehrere andere Kunden warteten.
Da der Tisch ohnehin gegen einen neuen ersetzt werden soll, haben wir ihn vorhin mal etwas modifiziert und kurzerhand die Stichsäge angesetzt und das Ding einen halben Meter kürzer gemacht.
Werbeanruf in der Firma: Ich sei bei irgendeinem Gewinnspiel (so weit ich das bei dem frankogermanischen Akzent verstehen konnte) gezogen worden und hätte jetzt einen Anspruch auf ein dreimonatiges Gratis-Abonnement, in diesem Fall von der HÖRZU.
(Yeah, wie cool. Ein Zeitschriftenabo. Für mich. Als Zeitschriftenhändler …)
Plötzlich knackte und knirschte es etwas in der Leitung (wirklich) und ich nahm das als Anlass, das "Hallo? Sind Sie noch da? Das knackte hier gerade so in der Leitung." auch noch darüber hinaus fortzusetzen. Der Anrufer versuchte noch auf mich einzureden und sich bemerkbar zu machen, aber nach rund 10 Sekunden legte er einfach wortlos auf. Unfreundliches Gesindel.
Der erst rund 1,5 Jahre alte Spülkasten auf unserer Herrentoilette hat 'ne Macke. Irgendwie klemmt die Glocke, mit welcher normalerweise der Ablauf geschlossen wird, und erledigt darum Ihren Job nicht mehr ganz so optimal.
Das Wasser läuft langsam aus dem Kasten und alle paar Sekunden strömt frisches Wasser nach. Mal gucken, was die Firma dazu sagt, die das Ding damals angebaut hat.
Die letzten zwei Tage haben wir dazu genutzt, hier im Lager mal die Spuren von unserem Kassen-Umbau zu beseitigen und haben dazu auch einen Anhänger voller Material zur Halle gebracht. (Da gibt's bestimmt irgendwann eine Sondersendung vom Trödeltrupp. Björns Halle!)
Jetzt haben erst mal die alte Smokythek, die alte Wischmaschine, der Tisch unserer Notkasse und das gesamte alte Kassensystem den Weg in die Halle gefunden. Wenn hier nach dem Umbau etwas Ruhe einkehrt, werden wir uns in Ruhe um die gesammelten Werke dort kümmern. Entweder ordentlich einlagern, Ebay oder Schrott. Aber das muss noch etwas warten.
Vor einer Weile hat uns eine langjährige Stammkundin berichtet, dass sie so gerne zu uns kommt, weil wir so eine große Auswahl haben. Vor allem gibt es bei uns ein Produkt, auf das ihr Kind total steht und das es NUR HIER (zumindest die Läden hier in der Umgebung betreffend) geben soll.
Tzja – Erst denken, dann klauen.
Soll sie das mit dem Hausverbot mal ihrem Sohn erklären.