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Alte Tastaturbeschriftungen

In unserem Technik-Ordner im Kassenbüro hatte ich in den letzten Jahren immer eine Mappe mit alternativen Beschriftungen für die Tasten unserer Kassen-Tastaturen. Gaaaaaanz sorgsam hatte ich sie in Folie verpackt, damit wir im Falle eines Falles gleich den richtigen Text greifbar haben.

Und nun? Abteilung Altpapier. :-O :-)




Der Vorteil einer Stehkasse

Ein Kollege hatte es am ersten Tag schon richtig bemerkt:

Man begegnet den Kunden auf Augenhöhe.
Damit hat er absolut Recht und es ist ein sehr angenehmes Gefühl, nicht mehr ständig den Blick nach oben wenden zu müssen!

Kassentisch-Mimimi

Hier mal wieder ein besonders geistreicher Kommentar eines sich zu wenig beachtet fühlenden Zeitgenossen. Natürlich zeige ich euch gerne Fotos vom neuen Kassentisch. Die Bilder sind, im Vergleich zur neuen Gemüseabteilung, aber eher schlicht und zeigen nun mal einfach nur den neuen Tisch, der einfach nur sachlich und weniger ein farbenfrohes Highlight ist.

Und natürlich wertet der neue Tisch den Laden auf. Der Kassentisch ersetzt sicherlich nicht die komplette Modernisierung, aber das hat ja auch nie einer behauptet. Er ist ein Puzzleteil von vielen, die sich hierher zu einem schönen, neuen Laden zusammensetzen. Abgesehen davon ist es auch immer etwas mühsam, für Fotos von der Kasse einen kundenfreien Moment zu erwischen. :-)

(Als wenn ich schon mal ein Problem damit gehabt hätte, hier im Blog irgendwas aus meinem Laden zu zeigen, was nicht perfekt ist.)




Der Pfandbondieb

Dieser Typ mit den langen Fingern war wieder da. Während ein Begleiter neben ihm Stand, stopfte er den Inhalt einer Plastiktüte in den Automaten. Zwischendurch zeigte er dem anderen Typen kurz die Kamera über dem Automaten, grinste wie schon bei seinem letzten Besuch einmal debil in die Linse und fummelte parallel dazu schon wieder an der Spendenbox herum.

Er hatte die Rechnung ohne uns gemacht. Mit mehrere Kollegen versammelten wir uns um die beiden und schlossen die Türen. Etwas überrumpelt reichte er uns auch zunächst diskussionslos den angeforderten Ausweis. Zum Glück erst nachdem wir die wesentlichen Daten notiert hatten, ging der Typ jedoch durch. Trat den Mülleimer durch Raum und bahnte sich wie ein wild gewordener Stier den Weg durch die Menge. Da wir seine Daten haben, ließen wir ihn einfach ziehen.

Und seinen Pfandbon haben wir in die Box gestopft. :-)


Die Knäckebrot-Handys

Was ist das eigentlich für eine sonderbare Angewohnheit, sich ein Handy / Smartphone nicht mehr im klassischen Sinne ans Ohr und die Wange zu drücken, sondern die Geräte mit aktivierter Freisprecheinrichtung wie ein Knäckebrot, von dem man gerade abbeißen möchte, vor den Mund zu halten?!

Es ist ja nicht so, dass man dadurch plötzlich eine Hand mehr frei hätte (im Gegenteil sogar, man kann das Gerät ja nicht mal mehr zwischen Schulter und Ohr einklemmen). Die Verständigung wird auch nicht besser durch den Lautsprecher – weder für einen selber noch für den Gesprächspartner. Dafür beschallt man seine Umgebung noch zusätzlich. Cool aussehen tut es auch nicht.

Also?

Vom alten zum neuen Kassentisch

Zu später Stunde noch ein neues Video:

Der alte Kassentisch wird ausgeräumt und abgebaut und der neue Tisch aufgebaut. Da wir die vielen Personen, die am Aufbau des neuen Tisches beteiligt waren, nicht so sehr nerven wollten, gibt es davon nur sehr wenige Bilder.

Die alte Kasse zu zerlegen, war aber auch schon ein aufregendes Schauspiel.

Eigentlich wollte ich daraus ja einen Zeitrafferfilm aus den fest installierten Videokameras im Laden machen, aber die Mühe, sämtliche Gesichter auf sämtlichen einzelnen Frames zu verpixeln, wäre einfach nur gigantisch gewesen.


Mindestumsatz für Bargeldauszahlung?

In der Vergangenheit haben wir immer "Bargeld ohne Mindestumsatz" angeboten. Mit unserem neuen Kassensystem ist das zum Leidwesen vieler Kunden leider an einen Mindestumsatz in Höhe von 20 Euro gebunden. Angeblich sei das eine gesetzliche Vorgabe und deshalb logischerweise auch nicht zu ändern.

Ist es das wirklich?

Kleine Sonntagsrecherche: Bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht heißt es nämlich im Merkblatt - Hinweise zum Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz unter Punkt 3. d) Reverse Bargeldzahlungen (§ 2 Abs. 1 Nr. 4 ZAG):

Keine Zahlungsdienste sind Dienste, bei denen der Zahlungsempfänger dem Zahler Bargeld im Rahmen eines Zahlungsvorgangs aushändigt, nachdem ihn der Zahlungsdienstnutzer kurz vor der Ausführung eines Zahlungsvorgangs zum Erwerb von Waren oder Dienstleistungen ausdrücklich hierum gebeten hat.

[…]

Eine bestimmte Mindestsumme des Erwerbs ist vom Gesetz zwar nicht vorgegeben. Gleichwohl kann die Bereichsausnahme nicht in Anspruch genommen werden, wenn in der Gesamtschau der Erwerb von geringwertigen Waren oder Dienstleistungen offenkundig nur vorgeschoben wird, um den Erlaubnisvorbehalt zu umgehen.
Jetzt bleibt es also, sich darum zu streiten, was denn nun "geringwertige Waren" sind und ab wann diese nicht mehr als "vorgeschoben" gelten. Da sind die Handelsketten mit "20 Euro" bestimmt auf der sicheren Seite, da das über dem Durchschnittsbon der meisten Supermärkte liegt.

Wie seht ihr das?

Kundendisplay: "Wir lieben Lebensmittel"

In den ersten Tagen mit unserer neuen Kasse prangte auf dem Kundendisplay riesengroß das Edeka-Logo mitsamt dem "Wir lieben Lebensmittel"-Claim. Das ist inzwischen aber geändert, nun wird ein schlicht weißer Bildschirm angezeigt.
Der Hintergrund ist, dass wir als Nicht-Edeka-Markt sämtliche Kennzeichen der Edeka gar nicht verwenden dürfen. Lässt sich durch die neuen Kassen nicht hundertprozentig vermeiden (und u.a. auch durch die Eigenmarken und damit verbundenes Werbematerial (z.B. in Form von Displays und vor allem deren Sockeln)), aber im Großen und Ganzen vermeiden wir das natürlich auch schon bewusst.


Studi-VI

Ein Kunde echauffierte sich bewusst laut und und unfreundlich über unsere neue Kasse. Ob nun der Tisch, unser Kassensystem oder auch beides gemeinsam gemeint war, ließ sich nicht herausfinden. Warum er diese Meinung vertrat, wollte er auch nicht näher erläutern.

Aber seiner Meinung nach hätte unsere neue Kasse ein studierter Vollidiot geplant.

Smokythek-Touchscreen

So sehen die beiden Touchscreen-Bildschirme (Hier noch mit der Schutzfolie) unserer neuen Smokythek übrigens im wahren Leben aus. Das war eine gute Entscheidung, dann das ganze Gerät wirkt jetzt sehr modern und die Bildschirme machen schon sehr viel her und das SPAR-Logo in voller Breite kommt auch richtig gut.


Künast, Harste und die Torte

Hab noch ein paar alte Fotos gefunden…

Am 18. Juni 2002 war Renate Künast, zur damaligen Zeit noch Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, in der Kindertagesstätte Bremen-Lüssum zu Besuch. Die Veranstaltung in Form eines großen Sommerfestes war der Startschuss für die Nordlichter-Initiative, bei der wir von Anfang an dabei waren und die eigentlich die Vermarktung regionaler Produkte zum Ziel hatte. Das ganze Projekt ist nach einigen Jahren leider gescheitert.

Hier auf den Bildern schneidet Frau Künast gerade die große "Nordlichter"-Torte an. Ich hab mein Stück schon in der Hand, wie man unschwer erkennen kann. :-)