So lange ich zurückdenken kann, nutzen wir die geöffnete Klappe unserer Kartonpresse, um darauf die Zeitungen zu bündeln. Das ist einerseits eine schöne Arbeitshöhe, andererseits hat die Klappe in der richtigen Breite ein paar aufgeschweißte Stege, so dass man die Magazine relativ rutschsicher dazwischen stapeln kann.
"Presse" im doppelten Sinne. Fiel mir erst kürzlich auf.
… das ist das in Filialunternehmen der
Bezirks-(
Verkaufs)-
Leiter und bringt mit der Kontrolle meistens den Filialleiter ins Schwitzen.
Bei uns war heute eine Dame, die sich als Mitarbeiterin des BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) vorstellte und deren Aufgabe es war, die Qualität und Auszeichnung beim Obst und Gemüse zu überprüfen. Dass das Veterinäramt / Lebensmittelüberwachung regelmäßige Kontrollen macht, ist mir klar gewesen. Dass es überhaupt Kontrollen vom BVL in dem Märkten gibt, war mir neu.
Auf jeden Fall hatte die Kontrolleurin nichts zu beanstanden, im Gegenteil sogar: Sie lobte die Abteilung und dass wir sehr akkurat sein würden. Sie kennt das aus anderen Märkten auch ganz anders.
Sowas geht immer runter wie Öl.
Interessante Faxnummer wurde mir in der E-Mail genannt:
Die Warengruppe "
Near Water" klingt nicht nur zufällig wie "Nierenwasser".
… zwei Kabelbinder einzupacken.
Mehr Verpackung als Inhalt.
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Eigentlich wollte ich euch noch die Zeitraffer-Videos vom Kassentisch-Ab- und Aufbau präsentieren. Allerdings sind auf dem mehrminütigem Film rund zehn Leute zu sehen, die entweder nicht zugestimmt oder sogar ausdrücklich eine Veröffentlichung des Streifens abgelehnt haben!
Kein Problem – dachte ich. Mit Vegas Pro ist es ja prinzipiell erst mal überhaupt kein Problem, Bereiche in einem Video zu verpixeln. Dummerweise sind bei einer Zeitrafferaufnahme die Personen teilweise immer nur auf einem Bild zu sehen, dafür aber garantiert immer an unterschiedlicher Stelle. Ich müsste den Film also Bild für Bild bearbeiten und bei jedem einzelnen Bild teilweise mehrere Bereiche markieren, die unkenntlich sein sollen. Die Arbeit ist extrem … unspaßig.
Also werde ich euch einfach einen Zusammenschnitt von Bildern präsentieren, auf denen niemand zu sehen ist, der nicht gesehen werden möchte. Dazu brauche ich aber wohl noch ein paar Tage.
Da lief ich gerade mit meiner Kamera in den Laden, weil ein Kunde in einer Schubkarre seinen Einkauf zusammensammelte und dann stolperte ich mitten in einen Junggesellinnenabschied und musste noch für ein Autogramm auf einer Zotter-Schokolade und einige Fotos herhalten.
Guter Deal.
(Nur ein Foto gibt's jetzt gar nicht …)
Unsere Handwerker waren gestern übrigens auch wieder hier und haben inzwischen die kompletten Fliesen in unserer Backstube verlegt und auch der Fußboden ist schon fertig.
Montag werden noch die Innenecken versiegelt und dann ist der Rohbau fertig.
Hier seht ihr den "SPAR Express" im Dresdner Hauptbahnhof.
Den gab es hier zwar auch schon mal zu sehen, aber zweimal darf jeder. So hat man meistens die Chance auf unterschiedliche Ansichten oder sogar die Dokumentation irgendwelcher Umbauten oder Umfirmierungen.
Wie auch immer: Dank an Christoph J. für die Zusendung.
Ich musste es einfach tun.
Eine Kollegin stellte fest, dass die beiden Schilder mit dem Hinweis "KASSE" noch an den alten Plätzen hängen würden und nun die Kunden in die Sackgasse locken.
Ich hab da schon eine Idee. Harste-Style. Moment.
Wir
nehmen ja nun nach wie vor noch D-Mark an. Hier hat bei einer Kollegin, die gebürtig aus der DDR stammt, wohl die Macht der Erinnerung zugeschlagen.
(Die Kundin wird sich bestimmt gefreut haben, knapp 30 Jahre nach dem Mauerfall dafür noch Ware im Wert von zehn Euro bekommen zu haben …)
So sieht es derzeit im hinteren Bereich des Ladens aus:
So sieht es momentan aus bei uns aus: Das Regal vor der Kasse ist noch nicht komplett, da fehlen nämlich noch ein paar Böden. Die Durchgänge werden noch mit beleuchteten Schranken versehen, aber zumindest die Kassentechnik ist komplett fertig.
Hier seht ihr die vordere linke (aus Kundensicht) Ecke vom Laden. Die Anzahl der Sortimente sind im Grunde genau wie jetzt auch angelegt, nur die Anordnung ist notwendigerweise eine andere.
Abgeschnitten links ist die Getränkeabteilung. Daran anschließen lassen würde ich die Spirituosen und Wein und Sekt. Die hellgrüne Regalgondel war in der ursprünglichen Version vollständig für Chips / Knabberartikel vorgesehen. Die würden sich dann aber einen Gang mit Hygienepapier teilen, so dass ich das anders lösen würde. Die vier Meter aus dem "ToiPa"-Gang mit der Tiernahrung tauschen, die (auf dem Bild nicht sichtbar beschriftet) unten links in hellgelb eingezeichnet ist.
Dann würden auch an der Außenwand in Richtung Kasse nach den Chips die Süßwaren und Schokolade folgen, die dann mit den Zeitungen abschließen würden. Die restlichen Regale zwischen Chips und Kasse würden sämtliche Drogerie- und Non-Food-Sortimente beinhalten: Toilettenpapier, Strümpfe, Haushaltsfolien, Reinigungsutensilien, Schreibwaren, Kerzen, Haushaltswaren, Hygieneartikel, Wasch- und Putzmittel und Körperpflegeprodukte.
Die Eistruhe (Kleineis, aka "Eis am Stiel") lässt sich leider nirgends anders sinnvoll unterbringen, aber der Platz ist neben Schreibwaren und Haushaltshelfern für mein Empfinden noch halbwegs akzeptabel.
Im eigenen Laden mit knapp 18 Jahren Erfahrung am Standort kann und darf man das natürlich nicht ganz alleine entscheiden, aber wir werden uns schon mit den Sortimentsplanern unserer Großhandlung auf irgendeinen Kompromiss einigen.
Das in braun eingemalte Regal "Party / Batterien" genau neben der Kasse ist nur nachträglich in den Gang gekritzelt. In der Praxis passt das so und es würden nicht nur 40cm Durchgang für die Kunden bleiben.