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Brüstungskanal 20181122 – 1

Aktuell sind wir in jeder verfügbaren Minute dabei, die Brüstungskanäle unter der Decke so weit vorzubereiten, dass wir endlich die Deckel auf der gesamten Länge anbauen können. Denn überall hingen noch Steckdosen, Videokabel und (fest angeschlossene) Lautsprecherkabel aus dem Kabelkanal heraus. Ein paar kleine Lücken werden in den Deckeln noch bleiben müssen, denn die Videokabel für die alten Kameras müssen derzeit noch bleiben und werden von mir auch nicht auf irgendwelche Anschlussdosen gelegt.

Aber wir arbeiten ja schon am neuen System. In den nächsten Tagen (vielleicht auch erst Sonntag (und was ist mit der Weihnachtsdeko?)) werden wir auf jeden Fall schon die Netzwerkkabel für die zukünftigen Kameras noch mit in die Kanäle einziehen und dann kommen die Deckel drauf.

Hier seht ihr das Stück über der Getränkeabteilung. Ich denke, man kann jetzt schon ganz gut erahnen, wie es mal werden wird:


Die Zukunft vom Scary Shopping?

Mitte 2015 hatte ich gesagt, dass "Scary Shopping" nur noch stattfinden wird, wenn Halloween auf einen Samstag fällt, was 2020 wieder der Fall ist. Bislang herrschte große Vorfreude auf dieses Ereignis.

Nun ist es ja so, dass wir seit letztem Jahr einen (für uns Bremer) neuen Feiertag haben, der nun unpraktischerweise auf den 31. Oktober fällt. Das heißt nämlich, dass wir an dem Tag den Laden gar nicht regulär öffnen dürfen.

Ich bin zwar sehr dankbar für den zusätzlichen Feiertag, aber wann finden denn nun sinnigerweise die Halloween-Veranstaltungen statt? Am Tag vorher? Am Wochenende vorher? Am Wochenende hinterher? Doch am Reformationstag, aber nur wenn der 1. November ein Sonntag (oder vielleicht auch Sonnabend) ist?

Um beim konkreten Beispiel zu bleiben: 2020 fällt Halloween auf einen Samstag, also eigentlich ideale Bedingungen für unsere Gruseleinkaufsnacht hier im Laden. Aber der ist ja nun neuerdings ein Feiertag. Die Leute, die privat oder in der Gastronomie feiern, werden sich darüber freuen, dass sie am Tag danach ausschlafen können – aber was sollen wir hier im Laden machen? Einen Tag vorziehen mit dem Risiko, dass keine Kunden in Halloweenstimmung den Laden aufsuchen? Ich weiß nicht, das hat nichts.

Nach dem ursprünglich geplanten Turnus "nur noch an Samstagen" müssten wir jetzt eigentlich umsteigen auf "nur noch, wenn danach ausdrücklich kein Sonntag folgt", so dass die Leute den eigentlichen Feiertag zum ausruhen nutzen können. Aber wann sind dann die Partys angesagt? Es ist wirklich schwierig und ich hoffe, dass mir noch eine gescheite Lösung einfallen wird.


Saftflaschen im Karton

Mit Kartonplatzierung ist es so eine Sache, an der sich die Einzelhändlergeister scheiden. Der eine besteht darauf, dass jedes Teil lose im Regal steht, der andere lässt alles in den Kartons, Aldi-Style.

Ich versuche hier eigentlich immer, die goldene Mitte zu treffen, den schmalen Grat zwischen Optik und Benutzerfreundlichkeit. Auch neuen Leuten erzähle ich immer, dass wir prinzipiell alles auspacken. Allerdings macht es durchaus Sinn, mache Produkte mit ihren Kartons in die Regale zu stellen. Vor allem, wenn die Pappen dafür ausgelegt sind, sogenannte Trays. Beispielsweise Maggi-Tüten, Bierdosen, Zahnpastatuben, generell sämtliche kleinen und/oder nicht stapelbaren Produkte lassen sich deutlich sinnvoller mit Pappe platzieren. Das wirkt meiner Meinung nach auch nicht wie ein Discounter oder wertet uns ab.

Bei Saftflaschen im Kühlregal, die ja nun auch schon einen nicht zu verachtenden Stückpreis haben, ist auspacken aber die einzige von mir akzeptierte Alternative. Also so nicht:


Gewürzregaltrümmer

Eigentlich wollte ich die beiden alten Gewürzregale vorerst irgendwo im Ganzen auf dem Hof in eine Ecke stellen, da wir zunächst noch den Anhäger für Altmetall nutzen wollten.

Aber dann kam es doch ganz anders: Ein Kollege wollte einen der beiden alten Schränke von der Rampe herunterlassen, der ist dann etwas zu schwungvoll schräg aufgekommen. Dadurch hatte sich das ganze Gefüge des Teils schon mal gelockert. Anschließend kippte das alte Gewürzregal dann auch noch um und krachte schwungvoll mit dem oberen Ende gegen den großen Container für die entleerten Einweggebinde. Das sah ganz cool aus und hat auch mächtig Kracht gemacht – aber hinterher lag das ganze Regal im Grunde vollständig in seine Einzelteile zerlegt auf einem Haufen.

Also doch rein in den Hänger und als nächste Tour erst mal Sperrmüll fahren:


Zwei neue Gewürzregale

Kaum spricht man es aus, passiert es ganz anders: Ich hatte vorhin gerade geschrieben, dass die Regale planmäßig morgen geliefert werden sollten, schon steht der LKW einer Spedition vor der Tür und liefert die beiden neuen Gewürzschränke. Der Vertreter war zufälligerweise auch kurzfristig erreichbar und so haben wir die beiden neuen Regale nun heute schon im Laden stehen.

Ein paar Lücken sind noch drin, aber Anfang nächster Woche kommt schon die nächste Lieferung und dann sind wir da auch wieder vollständig:




Björn-Cee Harste Spardeka

Irgendjemand hatte vor ein paar Wochen veranlasst, das ich ein paar Probe-Jacobs-Kaffeekapseln in die Firma geschickt bekomme. Vielen Dank dafür, wenngleich ich mit den Dingern gar nichts anfangen kann und sie weiterverschenkt habe.



Allerdings habe ich sowieso das Gefühl, dass es gar nicht um die Kapseln, sondern um die etwas kuriose Adresse auf dem Päckchen ging. :-D


Bier und Weinbrand bei SPAR

Draußen steht zwar schon seit zwei Wochen "EDEKA" dran, aber bis die Leute unser Tännchen aus den Köpfen bekommen, wird es sicherlich noch eine Weile dauern. Diesen Einkaufszettel haben wir gerade im Laden gefunden. :-)


Gewürzregale von 2009

Die beiden "neuen" Gewürzregale sind inzwischen auch fast zehn Jahre alt. In Bezug auf die Abnutzung hier im Laden, eine geradezu gigantische Zeitspanne für zwei einfache Holzschränke. Aber genau so sehen sie mittlerweile auch aus.

Hier ein letzer Blick auf die beiden hier noch im Laden stehenden Möbel. Planmäßig sollen heute noch zwei neue Regale geliefert werden, die dann auch farblich an den Rest des Marktes angepasst sind. Mal gucken, ob und wann das passiert …


Auch andere Läden sparen Farbe

Dieses Bild entstand in einem (offenbar in Teilen) blau-gelben Supermarkt in Stuttgart, in dem zumindest teilweise gerade umgebaut wird.

(Unter anderem) an dieser Stelle ist zu sehen, dass auch wir in vielen Fällen nur die sichtbaren Bereiche gestrichen haben. Es kamen im Laufe der letzten Monate einige Kommentare dazu, in denen von "Pfusch" die Rede war und dass das keine vernünftige Ausführung der Arbeiten wäre. Natürlich hätte man wirklich alles streichen können. Aber wozu? Was hinter den (Kühl-)Regalen zu versteckt ist, interessiert doch niemanden. Heute nicht und morgen nicht und wenn das Zeugs wieder abgebaut wird, muss ohnehin neu gestrichen werden. Dann aber auch vermutlich wieder nur teilweise, da ja wieder neue Möbel in den Laden kommen werden.

Hier der Beweis, dass woanders genau so gearbeitet wird. Vielen Dank an Blogleser Alexander für die Zusendung des Fotos.


Erdbeerkondome

Ein junger Mann sprach mich an und fragte nach Kondomen mit Erdbeeraroma. "Haben wir leider nicht", erklärte ich ihm und er ging enttäuscht und ohne Gummis.

Etwas später stand ich an einer der Vitrinen und guckte eher zufällig zu den "Billy Boy"-Packungen. "Mit fruchtigem Duft", inklusive Erdbeere. Haben wir. Argh. :-(


SPAR-Spiegel

Ein Kunde sprach eine Kollegin an und erkundigte sich nach den drei halbrunden Spiegeln, die immer an der Außenwand über der Tiernahrung hingen. Er würde sie gerne als Erinnerung an den "alten" SPAR-Markt erwerben.

Schade, ich hätte sie ihm wirklich gegönnt und auch geschenkt – aber nach dem ich im Rahmen des großen Umbaus eine Weile auf mehreren Kanälen versucht hatte, die Dinger loszuwerden, hatten wir sie dann schließlich doch (schweren Herzens) Anfang August entsorgt.

Die Welle der anderen Art

Ein Mann stand mit seiner weiblichen Begleitung an der Kasse und wurde von einem meiner Mitarbeiter aufgrund der großen Ähnlichkeit fälschlicherweise für jemanden gehalten, der hier erfolgreich geklaut hat, den wir aber nicht erwischt hatten.

Auch sowas kann passieren. Das Missverständnis klärte sich relativ schnell auf, aber der Mann steigerte sich immer weiter da rein. Wir hatten natürlich um Entschuldigung für die Verwechslung gebeten und haben es auch mit einer Schachtel Pralinen (oder auf Wunsch einem anderen Artikel) zur Wiedergutmachung versucht.

Noch mal fürs Verständnis: Wir haben dem Typen keine Gewalt angedroht, ihn nicht festgehalten, ihn nicht öffentlich bloßgestellt. Er wurde nur gebeten, kurz zu warten und hat dann mitbekommen, wie mein Kassierer über das interne Telefon um Hilfe wegen des Ladendiebs gebeten hat.

Aber nichts half. Er hat alles abgeblockt, steigerte sich noch weiter in seine Aufregung hinein, redet was von Ehre und fing irgendwann sogar an, uns ziemlich rüde persönlich zu beleidigen. (So im Nachhinein denke ich, dass er die Situation nur als Steilvorlage genutzt hat, um mal richtig Dampf abzulassen.)

Es ging sogar noch weiter: Irgendwann beschloss der Mann, dass wir dafür sogar eine Anzeige verdient hätten und rief die Polizei an. Die Dame vom Polizei-Notruf (sowas dringendes kann schließlich nicht über den Zentralruf geklärt werden) ließ ihn jedoch regelrecht abblitzen: Haben Sie was geklaut? Nein. Hat man sich bei Ihnen entschuldigt? Ja, aber … Hat man Sie bedroht oder ähnliches? Nein. Hält man Sie fest? Nein. Warum gehen Sie dann nicht einfach? Aber, aber …

Er trollte sich dann aber doch ohne weiteren Kommentar.

Verschlossene Brüstungskanäle

Wir haben heute schon mal angefangen, endlich die Brüstungskanäle zu schließen. Nach ein paar Metern fiel mir ein, dass es zwar aufwändig und die Platzierung der Dosen derzeit nur recht vage planbar ist, aber die Netzwerkkabel für die neuen Videokameras hinterher einzubringen, dafür alle Deckel wieder zu öffnen und (aufgrund der neu installierten Netzwerkdosen) vor dem Einsetzen wieder kürzen zu müssen, wäre eine noch undankbarere Arbeit.

Also ist hier für heute Baustopp, nun machen wir uns erst mal Gedanken, wo denn die neuen Kameras sitzen werden und dann kommen die Cat.7-Zuleitungen direkt mit in die Kanäle.

Aber so sieht es schon echt gut aus aus: