Bei uns gibt es derzeit eine Ottifanten-Brotdose gratis, wenn man drei Gläser Nutella kauft. Da ich nicht glaube, dass wir die Dosen auf diese Weise komplett loswerden können und auch schon Kunden danach gefragt haben, die keinen Schokoschmadder kaufen wollen, verkaufen wir sie auch auf Anfrage für einen Euro pro Stück. Das aber derzeit nur inoffiziell, denn eigentlich sollen sie ja mit der Nussnougatcreme rausgehen.
Hier noch ein Foto, das vor längerer Zeit auf dem Kühlregal sitzend entstanden ist. Ich kann mich immer wieder und auch heute noch regelmäßig über diese Warenfülle freuen, die wir hier unseren Kunden präsentieren. Unser Laden ist klein, aber nicht leer und in diesem Zusammenhang bitte ich darum, das Regalstück im Vordergrund mit den
Fond-Gläsern heute mal zu ignorieren.
Da wir aus technischen Gründen die in den meisten Edeka-Märkten erfolgte Umsetzung der Mehrwertsteuersenkung pro Artikel am Regal nicht umsetzen konnten, werden momentan (*) an der Kasse bei uns ganz pragmatisch pro gebuchter Position (sofern die Ermäßigung zulässig ist) pauschal 3 Prozent abgezogen. Das ist deutlich mehr als der rechnerisch korrekte Wert, der vom Brutto-Verkaufspreis ausgehend 2,52 % (bzw 1,87 % beim ermäßigten Steuersatz) beträgt.
Gestern Abend hat sich ein Kunde bitterböse beschwert, weil ihm an der Kasse für eine Konservendose, die regulär 3,89 Euro bei uns kostet, 3,79 Euro berechnet wurde. Es wurden also "nur" 10 Cent abgezogen und nicht 11 Cent, wie es nach seiner Rechnung hätte erfolgen müssen. Er hatte von den 3,89 Euro (ausgehend von 107 %) drei Prozent abgezogen, was 3,78 Euro ergibt.
Die Erklärung, dass ihm bei korrekter Umsetzung der Steuerermäßigung nur 7 Cent erspart geblieben wären und wir ihm folglich 3 Cent noch zusätzlich geschenkt haben, hörte er nicht mehr, da er sich wütend umdrehte und wortlos den Laden verließ.
*) Das war unser Workaround, um schnell eine Lösung zu haben. Seit heute Nachmittag ist das so geändert, dass korrekt pro Steuersatz die richtigen Werte abgezogen werden.
Diesen Strichcode mit Weinglas hatte Blogleser Falk auf einer Flasche Portugieser Weißherbst (Roséwein) entdeckt. Vielen Dank für die Zusendung.
Nur zwei Tage lang hatten wir einen Aufsteller mit dem Sodastream-Getränkesirup in den Pepsi-Sorten (Pepsi, Mirinda, 7 up etc.) stehen, dann haben wir die wackelige und kopflastige Konstruktion aufgelöst und den Inhalt eher provisorisch auf den obersten Fachboden unseres Sodastream-Regals gestellt.
So haben wir einerseits einen Aufsteller weniger auf der Fläche stehen und andererseits zumindest etwas mehr Ware im ohnehin derzeit ziemlich leeren Sodastream-Regal, in dem sich aufgrund erheblicher Lieferschwierigkeiten seit Wochen schon eine gähnende Leere präsentiert.
Ich vermute mal, die Corona-Krise und die Tatsache, dass deswegen weltweit mehr Leute zu Hause sind, dürfte für erstaunliche Zuwächse beim Absatz von Geräten und Sirup zum selber Sprudeln geführt haben. Das wiederum wirkt seit Monaten schon für erhebliche Lieferschwierigkeiten. So bin ich ganz froh, dass wir immerhin diesen vorbestellten Aufsteller mit den Pepsi-Sirups bekommen haben.
Wenn der Behälter mit den parallel zum Leergutautomaten von Hand angenommen Dosen und Einwegflaschen voll ist, kippt man eben alles hinter den Karton in die Ecke zwischen Tür und Rücknahmegerät.
Kann man natürlich machen, wenn man als Mitarbeiter unbedingt ins Blog will …
Eine ältere Frau kaufte ein und hatte offenbar ihre Maske vergessen. Stattdessen hielt sie sich ein zusammengefaltetes, profanes Einkaufsnetz vor den Mund.
Immerhin: Der gute Wille war zu erkennen.
Durch die provisorische Befestigung des "N" ist
der Schaden in der Wand und dem Fallrohr auf den ersten Blick kaum zu erkennen. Das zum einen, aber andererseits auch die Tatsache, dass das Rohr zum Gemeinschaftseigentum hier gehört und ich den Fall an die Hausverwaltung übergeben hatte, ließen mich die beschädigte Stelle völlig vergessen. Dazu kam dann irgendwann das Jahresendgeschäft und seit ein paar Monaten noch Corona, die das Vergessen des Schadens noch forciert haben. Bevor es ganz lächerlich wird oder gar verjährt, habe ich nun noch mal bei der Hausverwaltung angeklopft, damit das doch irgendwann mal noch repariert wird.
Noch eine Strichcode-Zusendung von Honza aus Prag: Einen Barcode mit Salzstreuer, den er auf einer 1kg-Packung Salz der Kaufland-Eigenmarke in Tschechien entdeckt hat.
Vielen Dank für das Bild.
Fundstück vor dem Leergutautomaten: Eine unbepfandete Flasche Uludag-Mineralwasser, um die jemand ein zerfetztes Etikett einer Mehrweg-Flasche getüdelt hat. Das war zwar kreativ, zeugt aber auch davon, dass der- oder diejenige überhaupt keine Ahnung hatte, wie das mit dem Pfandsystem überhaupt funktioniert:
Fundstück im Regal mit den Staubsaugerbeuteln: Eine aufgerissene Packung, in die jemand eine leere Chipstüte gestopft hat.
Da man keine Fragen stellen soll, wenn man die Antwort nicht hören will, haben wir den Müll entsorgt, die Swirl-Packung wieder zugeklebt zurück ins Regal gestellt und nicht weiter darüber nachgedacht.
Mitte Juli, Hochsommer.
Ich habe gerade bei mir im Büro die Heizung eingeschaltet, da ich inzwischen regelrecht durchgefroren bin uns so kalte Finger habe, dass ich kaum noch tippen kann. Brr …
Hallo, Haushaltswarenlieferant, ich habe da mal eine Reklamation. Oder ist das mit dem abgewinkelten Ende gar ein Feature und kein Bug? Immerhin war das nicht die einzige in der Packung, die so aussah … (Wir mal wieder mit der A-Karte.)
Ein Kunde suchte Staubsaugerbeutel, blätterte sich etwas hilflos durch den Katalog und forderte zwischendurch die Hilfe einer Kollegin an.
Nachdem er ein angefordertes Bild des Typenschildes auf sein Handy erhalten hatte, klärte sich die Sache schnell auf. Für das (prinzipiell) beutellose Gerät gibt es sogar die Möglichkeit, mit Staubbeutel zu saugen, jedoch war das Modell (evtl. zu neu) nicht in unserem Katalog zu finden.