Fundstück auf dem Flaschentisch des Leergutautomaten: Eine leere Flasche "Ambar Especial" aus Spanien, die auch wieder aufgrund der Flaschenform von der Maschine angenommen wurde:
Sehr frühmorgendlicher Blick durch eine der neuen Videokameras. Den Luxus, mit einem integrierten IR-Scheinwerfer in (für uns Menschen) völliger Dunkelheit sehen zu können, hatten wir mit der alten Anlage nicht.
(Im vorderen Bereich sieht man quasi die Hand nicht vor Augen. Ohne die Infrarotlampe wäre der Blick in den Gang links im Bild nicht möglich. Im hinteren Bereich des Ladens leuchten jedoch die Tiefkühltruhen und das Brotregal.)
… und dann war da noch der junge Mann, der zusammen mit einem Freund oder Bekannten seinen Einkauf erledigte, während er die ganze Zeit einen einbeinigen Garten- oder Bistrotisch auf der Schulter trug.
Ist ja nicht so, dass man mit sowas nicht auffällt.
Inzwischen ist übrigens auch das doppelte "Tel." auf unseren Kassenbons ausgemerzt worden. Ich muss ja an dieser Stelle mal zugeben, dass auch mir das (über vermutlich einen Zeitraum von mehrere Jahren) nie aufgefallen war …
Dadurch, dass das Brot und vor allem auch die länger haltbaren Backwaren aus dem angestammten Regal in die alte "Bäckerecke" gezogen ist, wurde der Platz für ein umfangreicheres Bio-Sortiment und auch einige zusätzliche glutenfreie Produkte frei.
Noch ist zwar nicht alles da, aber das alles ist mit Sicherheit eine sinnvolle Bereicherung für das Sortiment in unserem kleinen Ableger in Findorff:
Wir müssen in diesem Jahr mit der Osterware etwas improvisieren und so bestellen wir uns die unterschiedlichsten Artikel in Form einzelner Kartons. Neuester Osterartikel: Schokoladen-Küken, die wir in der Form so auch noch nicht hatten.
Wer weiß, vielleicht entwickeln die sich ja zum Renner.
Kleine Spielerei mit einer der neuen Kameras unserer Videoanlage. So eine optische Rückkopplung weckt dann auch bei einem Mittvierziger ungeahnte Experimentierfreude.
Ich habe auf Visitenkarten schon die beeindruckendsten Berufsbezeichnungen gelesen für die Leute, die sich früher "Vertreter" nannten. Key Account Manager ist heute ja schon fast normal.
Den Höhepunkt lieferte vor ein paar Tagen eine Dame, auf deren Karte unter ihrem Namen die Bezeichnung "Field Service Director" prangte
Bin ich eigentlich der einzige, der bei sowas nicht ehrfürchtig auf die Knie fällt?
Seit Anfang an haben wir hier Zeitungen und Zeitschriften und so knipste ich Ende Mai 2001 dieses Foto unseres frisch bestückten Presseregals. Hier seht ihr
Unser neuer Automat mit Spielzeugkapseln ist auch schon wieder unser alter Automat. Alle sprachen davon, vor allem auch der Vertreter, der mir das rote Teil aufgestellt hatte, dass es den alten Anbieter nicht mehr geben würde – und prompt kam dieser nur ein paar Tage später zu mir, um mal nach den Flummis zu sehen und war ganz erstaunt über die Veränderung.
Einen baugleichen (sogar hübscheren) Automaten hatte er auch im Repertoire und da wir nun schon so lange zusammenarbeiten, steht seiner jetzt vorne neben dem Ausgang:
Sehr früh habe ich diesmal die Kalender für das kommende Jahr bestellt. In Findorff gibt es wieder die Streifenkalender, für das Hauptgeschäft hier in der Neustadt habe ich jeweils 300 Streifen- und Wochenkalender bestellt, also noch mal 20% mehr als im Vorjahr.
Lieferung erfolgt dann in etwa einem Dreivierteljahr.
In Findorff ist die Wand (Regalrückseite) neben dem Leergutautomaten seit rund 12 Jahren schon Dauer-Plakatwand. Nun hatte die Kollegin mal fast sämtliche Plakate entfernt und schon tauchte ein längst vergessenes Relikt von früher auf.
Ich weiß leider nicht mehr, ob die Tannen schon vorher auf den Blechen klebten, oder ob die durch uns mal irgendwann angebracht wurden. Auf den Bildern vom Laden, aus dem der Großteil der Einrichtung in Findorff stammt, sind die Tannen jedenfalls nirgends zu sehen.
In den nächsten Tagen klebt da ohnehin wieder alles voll …
Vor ein paar Tagen hatte Josef in diesem Kommentar folgende Fragen gestellt:
Björn, hattest Du nicht irgendwann einmal geschrieben, dass nach Inbetriebnahme der vielen Kühlmöbel die Heizung nicht mehr ausreichend sein könnte?
Hat sich diese Vermutung in den kalten Tagen erhärtet?
Das hat sich leider bestätigt.
Die beiden Luft-Wärmetauscher an der Decke hatten eine ausreichende Leistung, die große Klimaanlage konnte den Laden sogar im Wärmepumpenbetrieb alleine heizen.
Seit dem Umbau arbeiten drei Faktoren dagegen, Details dazu hatte ich hier vor ein paar Wochen allerdings schon mal geschrieben.
Seit Anfang Januar laufen sämtliche Heizungen hier (inkl. der Klimaanlage) auf Volllast, was sich auch in ca. 1000 Euro mehr Stromkosten im Januar bemerkbar gemacht hat. Damit müssen wir jetzt aber einfach erst mal leben.
Wie im verlinkten Beitrag geschrieben: Die Option, eine Wärmerückgewinnung zu installieren, hatte ich nicht ganz grundlos gewählt, als ich die Pumpenstation beauftragt hatte.