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Seltsame Hinweise und Schilder in anderen Läden – Teil 8

Till hat mir das folgende Foto geschickt, dass er mal während eines Urlaubs in Polen geknipst hat. Er schreibt, dass er bis heute keinen Sinn darin erkennen kann.

Das geht aber nicht nur ihm so. Natürlich ist der neue Preis billiger als der alte – aber als Kunde finde ich sowas eher lächerlich. Zu meiner Zeit bei Plus habe ich auch ein protziges "Billger!"-Schild an einen Artikel hängen müssen, weil er um EINEN PFENNIG gesenkt worden ist. Ich hab's gemacht. Das war von oben so festgelegt worden und wurde entsprechend befolgt. Hirn ausschalten. Nicht nachdenken. Machen.


Seltsame Hinweise und Schilder in anderen Läden – Teil 7

Man bekommt den Eindruck, dass die Wegweiser in den Läden beim Umbauten und Neuplatzierungen etwas stiefmütterlich behandelt werden. Dieses Bild hat mir Sash geschickt und er kommentiert es in seinem Blog schon ganz passend: "Na da bin ich doch gerne politikverdrossen…"

Ich weiß gar nicht, was er hat – in den Heftchen geht es doch viel um Königshäuser und das ist doch auch Politik. Irgendwie. :-)


Der Leergut-Witz

Treffen sich zwei Kannibalen.
Der eine trägt ein Skelett über der Schulter und der andere fragt ihn: “Wohin willst du mit dem Skelett?

Entgegnet der andere: “Leergut wegbringen”.

Seltsame Hinweise und Schilder in anderen Läden – Teil 4

Hier zwei Schilder, bei denen ich überlegt habe, ob ich sie überhaupt mit aufnehme. Das sieht zwar nämlich beides auf den ersten Blick ganz lustig aus, könnte allerdings auch nur eine Frage der Perspektive sein. Vielleicht kommt mir das ja auch nur so vor und daher habe ich die beiden Bilder nun doch veröffentlicht.

Das erste Foto hat mir Carsten geschickt, der dann trotz des verlockend klingenden Preises lieber bei "seiner" Marke bleiben wollte.



Andreas dachte beim Anblick dieses Wegweisers spontan daran, dass natürlich auch die Tierbabies etwas zu futtern benötigen:


Auto verkaufen

In der Nacht kam mal wieder ein Fax von so einem Autoschieber mit der Anfrage nach zu verkaufenden Gebrauchtwagen. Ich habe das Ding einfach mal ausgefüllt und Zurückgefaxt: "Mercedes E-Klasse, T-Modell, Elegance-Ausstattung, 2005, 80tkm, 7500 Euro". Das Feld für die Telefonnummer hatte ich freigelassen.

Trotzdem kam schon knapp eine Stunde später der Rückruf:
"Sie haben ein Auto zu verkaufen?"

"Nö."

"Aber Sie haben mir hier ein Fax geschickt..."

"War'n Witz. Sie haben mir ja auch ein Fax geschickt, dass ich gar nicht haben wollte."

"Hatten wir schonmal eine Geschäftsbeziehung?"

"Nein, möchte ich auch nicht."

"Gut, dann nehme ich Sie aus dem Faxverteiler."
Geht doch. :-)

Werdegang beim Mitbewerber

Eine Kollegin berichtete mir beiläufig von einer ihrer Freundinnen, die bei einem meiner Mitbewerber hier im Stadtteil arbeitet: "Die hat da nur als kleine Kassiererin angefangen, ist aber inzwischen an der Info beschäftigt."

Wow, was für ein Werdegang. Chapeau!

Seltsame Hinweise und Schilder in anderen Läden – Teil 2

Von Torsten hatte ich auch ein paar Bilder bekommen, die mich zu dieser Reihe inspiriert haben. Vielen Dank dafür.

Hier seht ihr die neuen Flachvasen, in denen man dem neuesten Modetrend folgen kann, Wasserpflanzen dekorativ auf dem Tisch zu bringen. Die Modelle gibt es auch in Hitzebständig, so dass der hungrige Pflanzenfreund das Blühgemüse bequem und ohne die empfindlichen Fruchtkörper anfassen zu müssen in den Backofen geben kann:



Ist nix, kost nix. Der Fachmann erkennt sofort, dass bei dem Schild übrigens die vorgeschriebene Grundpreisangabe fehlt. Hoffentlich gibt das keinen Ärger. ;-)


Pleite?

Mit der Post trudelte hier Werbung für eine Software zur einfach selbst erstellbaren "Unternehmensbewertung" ein.
Die funktionsweise ist einfach: Man muss die Software nur mit allen betriebswirtschaflich relevanten Daten versorgen. Augenscheinlich die Zahlen, die sich aus der monatlichen Buchhaltung und den Bilanzen ergeben.

Der Sinn der Software erschließt sich mir nicht so ganz und eigentlich kann die Anwendung nur für gänzlich unfähige Unternehmer gedacht sein. In dem Werbeanschreiben werden die vielen Optionen des Programms mit vielen Bullshit-Buzzwords beschrieben, aber der eigentliche Sinn und Zweck wird nicht erklärt. Die meisten Funktionen lassen sich vermutlich durch einen Blick auf das eigene Konto ersetzen.

Klasse finde ich aber die Funktion "Insolvenzcheck". Ich stelle mir das gerade so vor: Buchhalterischer Restwert der BGA und Warenbestände minus noch fällige Außenstände bei den Lieferanten minus offene Darlehen plus Kassenbestand plus Bankkonten – ergibt die Summe ein negatives Vorzeichen, blinkt wahrscheinlich ein rotes Kästchen auf: "Glückwunsch, Sie sind pleite."

Aber ganz ehrlich? Das findet man meistens auch ohne eine knapp 200 Euro teure Software heraus.

Fragen, Fragen, Fragen – und keine Antworten

Telefonische Umfrage zur Umsatzentwicklung im deutschen Einzelhandel. Die Fragen lauteten etwa folgendermaßen:
· Werden für die Jahreszeit untypische Produkte verkauft?

· Wie haben sich die Einkaufspreise zum Vormonat entwickelt?

· Wie hat sich der Umsatz zum Vormonat entwickelt?

· Wie sind Ihre Umsatzerwartungen für den kommenden Monat?

· Wie sind Ihre Umsatzerwartungen für die kommenden drei Monate?
Die Antworten lauteten durchgängig "keine Ahnung". Was erwarten die? Dass jeder Händler solche Zahlen immer im Kopf hat?

Bei der ersten Frage wollte ich übrigens erst "Glühwein" sagen, hab's mir dann aber doch verkniffen. :-)

Suppengrün

Gemüsebestellung. Nehme ich Suppengrün? Etwas ist noch da, reicht normalerweise um diese Jahreszeit.

Aber beim Blick auf's Thermometer entscheide ich mich dazu, doch eine Einheit mitzuordern. Bei dem Wetter macht man sich ja gerne mal ein kräftiges Süppchen. :-O