Auszug aus dem letzten Testkaufbericht. An zwei Stellen gab es diesmal Punktabzug. Einerseits war außer an der Kasse kein Mitarbeiter im Laden anzutreffen, was jedoch am Schichtwechsel gelegen haben könnte. Der Uhrzeit nach zu urteilen hat nämlich gerade jemand aus der Spätschicht eine Kasse bekommen.
Weitere Punkte wurden abgezogen, weil ein Artikel in der Gemüseabteilung nicht mit einer Preisauszeichnung versehen war: Radieschen im Beutel. Was für Radieschen im Beutel denn nur? Wir haben Radieschen-Bunde als lose Ware in der Abteilung, aber doch nicht abgepackt. Sehr sonderbar und eine Erklärung haben wir dazu auch nicht. Vielleicht hatte ein Kunde sich die in einen Knotenbeutel gepackt und dann einfach woanders wieder abgelegt? Ehrlich? Wir wissen es nicht. Aber für 2018 können wir den Traum vom Pokal wohl vergessen.
Morgen in einer Woche ist wieder Totensonntag und damit eigentlich für uns traditionell der Tag, an dem wir den Laden hier mit Weihnachtsdekoration versehen. Eigentlich.
Praktisch habe ich gerade noch gar keine Idee, wie wir das machen wollen. An die ganzen Lichtbänder, an denen bislang die Tannengirlanden hingen, müssen wir in den nächsten Wochen noch ständig ran. Auch den Laden an den Außenwänden entlang mit den Girlanden einzufassen fällt flach, da wir an die Brüstungskanäle / Kabelkanäle noch rankommen müssen. Auf den Kühlregalen kann im Grunde auch nichts mehr aufgebaut werden, da sie deutlich höher als die alten Möbel sind. Alle bisherigen Dekorationsvarianten fallen damit also eigentlich weg.
So ganz undekoriert möchte ich den Laden aber auch nicht lassen.
Der Elektrikergeselle, der das hier verbrochen hatte, ist übrigens auch für die Zuleitung zu unserer Klimaanlage zuständig gewesen.
Sieht zwar aus wie Kunst, kann aber weg!
Da kommt noch ein Rohr mit einer Verteilerdose hin, in welche die Anlage dann direkt aufgelegt wird. Der rote Drehstrom-Stecker mitsamt der klobigen Dose ist dann überflüssig. Die Anlage kann natürlich direkt angeschlossen sein, denn stromlos machen kann man sie, in dem man die Sicherungen abschaltet.
(Wenn man nicht alles selber macht … Aber bei allen Elektroarbeiten ist das nun mal so eine Sache. Das muss oder sollte nachweisbar der Elektriker gemacht oder zumindest abgenommen haben, damit man im Falle eines (Schaden)falles den Kelch direkt an den Elektriker weiterreichen kann.)
Ab dem ersten Dezember sind wir hier ein offizieller Edeka-Markt, also auch auf der Seite, von der die Kunden nichts mitbekommen, also z.B. Kundennummer, Abrechnung, Lieferkonditionen etc.
Dazu gehört auch, dass wir uns an bestimmte Farben im Laden halten müssen. Obwohl das eigentlich gar nicht so ganz richtig ausgedrückt ist. In der Farbwahl sind wir (Einzelhändler) relativ frei. Es gibt nur eben Farben, die wir ausdrücklich nicht verwenden dürfen, dort an erster Stelle: Rot!
Das wird aber voraussichtlich alles den 1.12. überleben, denn unsere Werbeabteilung ist derzeit mit einer Neueröffnung eines großen Marktes komplett ausgelastet.
Nun habe ich auch endlich die Hardware und Installation unserer dritten Kasse beauftragt. Bislang kommen wir ganz gut mit zwei Kassen klar, aber es werden die Feiertage kommen (Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür) und vor allem haben wir derzeit keine Redundanz, falls eine der beiden vorhandenen Kassen ausfällt.
Mit zwei Kassen kämen wir notfalls klar, aber mit nur einer Kasse sind wir hoffnungslos verloren.
Diese dritte Kasse soll wie früher schon als "Notkasse" an einem Stehtisch mit Handscanner ausgeführt werden. Theoretisch passt die Kasse auch vorne hin, praktisch sind alle fertigen "Notkassentische" nicht richtig passend. Aber da werde ich mir in den nächsten Tagen noch ganz dringend Gedanken machen müssen.
Das letzte Überbleibsel von den alten Regalen ist auch gleich das erste, was die Kunden beim Betreten des Ladens sehen: Ein kleines Regalstück, in dem wechselnde Saisonartikel zu finden sind. Grillartikel, Autofrostschutz, Vogelfutter etc.
Dessen Tage sind nun aber auch gezählt. Das neue Material (natürlich Puretech, glitzernd!) ist bereits bestellt. Das neue Regal wird etwas breiter als das alte, so dass wir zwei Paletten mit z.B. Kohle und/oder Blumenerde dort hinstellen können. Darüber werden sich zwei oder vielleicht auch drei Fachböden befinden, auf denen dann der Kleinkram untergebracht sein wird. Zum Schutz werden, wie auch in der Getränkeabteilung, zwei vordere Stützrohre montiert werden.
… und noch mehr Technikkram zum Jahresende. Da offiziell ab spätestens 1. Januar 2019 die analogen Telefondienste abgeschaltet werden, wir aber noch mit beiden Märkten an einem speziellen ISDN-Format (eigenes Produkt für die Edeka) hängen, ist nun auch diese Umstellung beauftragt.
Unsere Telefon- und Internetanbindung ist ja nun seit letztem Jahr schon umgestellt und nun folgt unvermeidbar der Rest.
Die nächste Ladung alte Regalteile hat den Weg zum Schrottplatz gefunden, damit ist hier auf dem Hof wieder ein kleiner Schritt in Richtung Normalität getan.
So futuristisch leuchtet es übrigens im Annahmewerk unseres B500, unserer lieben Traudl, wenn man ein Gebinde (Dose oder Flasche) einlegt. Das spezielle UV-Licht hilft der entsprechenden Kamera dabei, das DPG-Logo zu erkennen:
Vor ein paar Tagen bin ich im Markt in Findorff über kleine Baumkuchen-Riegel gestolpert. Fand die kleinen Dinger ganz niedlich und habe sie einfach auf gut Glück (viele Weihnachtsartikel sind ausschließlich per Vorbestellung zu bekommen) zu heute mal mitbestellt.
Sie kamen sogar mit. Nur das aufgedruckte Haltbarkeitsdatum liegt nicht ganz so weit in der Zukunft. Eigentlich liegt es überhaupt nicht in der Zukunft, es ist nämlich das heutige Datum.
Konsequenz: Wir bekommen die Hälfte gutgeschrieben und die kleinen Baumkuchen liegen nun zum halben Preis auf dem Restetisch. Sind übrigens dennoch ganz essbar, falls also der eine oder andere sowas mal probieren möchte …
Geschafft: Das Regal an der Rückseite der Wasch- und Putzmittel ist im Grunde fertig. Lampen, Feuerzeuge, Batterien und auch die kleinen Spirituosenflaschen (und ganz rechts im Bild seht ihr Partyartikel), die bislang zwischen den Süßwaren an der Kasse standen, haben ihren Platz gefunden.
Momentan fehlen noch einige Artikel, so dass wir die Platzierung noch nicht beenden können, aber die grobe Richtung ist vorgegeben und die paar Lücken lassen sich in den nächsten Tagen noch vollkommen problemlos schließen. Die Ware ist (teilweise) schon bestellt, der Rest folgt dann nächste Woche Dienstag.
Die letzten Details werden sich nach und nach ergeben, aber so kann es jetzt erst mal bleiben, ohne dass es einem unangenehm sein müsste:
Das Bild ist entstanden, nach dem wir das erste Lichtband angebaut hatten. Hier hockten Ines und ich auf dem Fleischkühlregal, vom dem man eine ganz fantastische Aussicht über den Laden hat.
Unser altes Regal mit Batterien und Glühlampen ist inzwischen vollständig ausgeräumt und könnte eigentlich abgebaut werden. Das folgt aber später, aktuell sind wir noch dabei, an der neuen Platzierung an der Rückseite des Waschmittelregals zu basteln.
Um die Fachböden bei unserem neuen Batterien-Regal trotz des Pfeilers vernünftig einhängen zu können, habe ich nun kurzerhand mit der Flex drei von den kleinen Böden bearbeitet. Das ist das Schöne daran, wenn es das eigene Material im eigenen Laden ist – durchsägen? Just do it, niemanden interessiert es und man muss nichts rechtfertigen.
Nun schmiegen sie sich exakt um den Pfeiler. Hier auf dem Foto ist nun erst mal nur einer davon zu sehen, aber wir arbeiten ja noch daran:
Mit unseren neuen Lichtbändern hängen die Lampen nun genau mittig über den Gängen, so dass die Regale links uns rechts schön gleichmäßig ausgeleuchtet sind. Da wirkt die Getränkeabteilung gleich doppelt so übersichtlich: