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Fertig gestrichen

Heute Morgen gab es die große Überraschung: Wir wird der Fußboden geworden sein? Immerhin hatte er mehr als zwei Tage Zeit, zu trocknen. Und er sieht gut aus!
Ob er schon belastbar ist, werden wir sehen. Vorsichtshalber hatten wir am Samstag Abend schon sämtliche leeren Rollcontainer in den Laden gezogen, aber leider müssen wir heute mit Paletten voller Getränkeleergut darüberfahren. Aber das wird schon klappen...

Auf jeden Fall sieht der Raum vor dem Leergutautomaten nun schon richtig gemütlich aus. Nun fehlt nur noch der Monitor über dem Automaten, auf dem wir das Innenleben der Maschine darstellen. Die Aktion kann ich nun, nachdem die Wände ihren zweiten Anstrich bekommen haben, endlich in Angriff nehmen.


Und nun wird's grau

Nachschicht ins Osterwochenende...

Ich lasse die Bilder aus der letzten halben Stunde jetzt einfach mal kommentarlos stehen. Etwas Zeit werden wir noch hier verbringen müssen und dann geht es endlich ab nach Hause. :-)






Wieder eine Ecke bereinigt

Einen ganz dicken Dorn habe ich heute aus dem Lager gezogen. Eine Ecke, die immer nur als provisorische Abstellfläche für alles Mögliche und Unmögliche diente, in der die alte Leergutkasse und zwei leeren Getränkekisten stand, in der sich massenhaft Zeugs und Staub angesammelt hatte - und die überflüssigerweise auch noch fast ständig im Blickfeld der Leergut abgebenden Kunden war, habe ich eben vollständig abgeräumt.
Ein altes Waschbecken, das dort mitten im Kuddelmuddel an der Wand hing, musste verschwinden. Diese Entscheidung fiel zwar zuerst schwer, allerdings haben wir das Becken seit Jahren nicht mehr verwendet und so beschlossen wir, dass es problemlos verschwinden kann.

Nun steht der alte Schreibtisch dort und kann vollgemüllt werden und bietet so endlich wieder eine Arbeitsfläche.

Pappe vorm Leergutautomaten 2

Mittlerweile liegt der ganze Raum mit Pappe aus.

Nachdem eben ein paar Kunden mit umfangreichen Bierflaschensammlungen in undichten Plastiktüten den Boden großzügig vollgetropft haben, habe ich vorsichtshalber beschlossen, diese Maßnahme durchzuführen.

Ich möchte nicht riskieren, dass wir heute Abend nicht streichen können. Die nächste Chance für einen Anstrich des Fußbodens hätten wir nämlich erst wieder Pfingsten - und das ist Mitte Mai.

Pappe vorm Leergutautomaten

Ich gebe zu, dass das Stück Pappe vor dem Leergutautomaten gerade nicht sonderlich prickelnd aussieht, aber da müssen wir heute mal durch. Wenn wir den schlimmsten Schmutz durch die Pappe verhindern können, wird der Fußboden heute Abend gestrichen und damit auch versiegelt werden.

Nachdem der ehemalige Lagerboden nun schon seit Monaten ein hässliches Provisorium war, werden die Kunden wohl jetzt noch knapp neun Stunden damit leben können... :-)


Streicharbeiten vom Karfreitag

Nun ist die Wand um den Leergutautomaten endlich fertig gestrichen. Das Problem bei uns ist nunmal, dass wir durch die 24-Stunden-Öffnung kaum Zeit für solche Aktionen haben. Die Wände hätten wir zwar auch mal zwischendurch streichen können, aber wir haben "alles in einem Abwasch" erledigt. Hauptanliegen war nämlich, den Fußboden zu grundieren, damit wir am Samstag Abend die Fußbodenfarbe azuftragen können, die idealerweise drei Tage trocknen sollte...

Das Feuerrot (RAL3000) sieht nur genial aus, vor allem im Kontrast zur silber-schwarzen Front des Unicycle:



Jetzt endlich werde ich auch die lange geplante Aktion mit den Kameras im Leergutautomaten durchführen können. Den Monitor habe ich inzwischen seit über vier Monaten hier stehen...

Die Innenseite der Wände haben nun auch die Nacktheit überwunden. Statt gespachteltem Gipskarton sieht man auch hier des angenehme Cremeweiß.



Hier der Fußboden vor dem Automaten vor dem Grundieren. Der Boden sieht wirklich schlimm aus, aber damit mussten wir in den letzten Monaten einfach leben. Es gab keine andere Möglichkeit, als bis Ostern zu warten. Wir benötigen zwei hintereinanderliegende Tage ohne Ladenöffnung, so dass genug Zeit bleibt, um die Farbe trocknen zu lassen.

Nun müssen wir hoffen, dass heute nicht allzuviel Flüssigkeit auf dem grundierten Boden verteilt wird, damit wir heute Abend, sobald alle Büroarbeiten erledigt sind und wir nicht mehr ins Lager müssen, die Malerarbeiten beginnen können.

Wartet's ab...


Es wird rot 2

Mit nur 3,5 Monaten Verzögerung hat die Wand rund um den Leergutautomaten nun ihren zweiten Anstrich bekommen.

Doch nützlich, so ein Feiertag. :-)

Mehr Bilder, auch von den restlichen Malerarbeiten des heutigen Tages, gibt es morgen. Die Wand sieht in trocken richtig genial aus. Die Idee mit dem Feuerrot war hunderprozentig richtig. Lasst euch überraschen...


Der Raum vorm LGATM

Über die Feiertage wollen wir endlich den Raum vor dem Leergutautomaten zuende streichen. Die Wände müssen unbedingt (und inzwischen so oder so wieder) erneut gestrichen werden und der hässliche Fußboden soll auch endlich verschwinden. Das Problem mit dem Boden war bislang, dass die Farbe zwei Tage zum trocknen und aushärten benötigt.

Morgen früh werden wir auf jeden Fall den Betonboden grundieren und am Ostersonntag entweder direkt nach Ladenschluss und nachdem alle Abschlussarbeiten erledigt sind (also gegen 1-1:30 Uhr) den Boden streichen oder am Vormittag nach der wohlverdienten Nachtruhe.

Eben haben wir die Farbe gekauft. Beim Fachhandel für Gewerbetreibende, also überwiegend Malerbetriebe und Handwerker. Ihm war's egal, welches Gewerbe, hauptsache die Anmeldung konnte ich vorlegen. Und so stehen hier gerade 12,5 Liter "Caparol Acry-Bodensiegel" in kieselgrau neben mir. Für einen Preis von sage und schreibe knapp 150 Euro für den Pott. Und das war noch günstig! Aber die Farbe muss so hochwertig sein, damit sie die tägliche Belastung (Rollcontainern, Hubwagen, Leergutsiff) übersteht.

Fluch und Segen

Wir haben hier ein geradezu gigantisches Sortiment auf die 550 Quadratmeter Verkaufsfläche gepresst. Konventionelle erzeugte Artikel von der Eigenmarke bis zum Importprodukt, Bioprodukte, Lebensmittel aus Fairem Handel, Vegetarisches und Veganes, eine Vielzahl von Getränken in Mehrwegflaschen, über zweihundert Sorten Wein und vieles mehr.

Immer wieder hören wir die Stimmen begeisterter Kunden, die sich über diese Auswahl freuen, vor allem, da wir hier im direkten Vergleich mit zwei Discountern stehen. Das ist schön.

Die Sache hat natürlich auch leider eine Kehrseite: Jeder Winkel ist genutzt, keine Fläche nicht vollgestellt. Hier ein Aufsteller als Dauerplatzierung, da eine Kühltruhe. Dazwischen Paletten, Kistenstapel, Tische. Das reinste Chaos, vielleicht gar nicht unbedingt im negativen Sinne, aber dennoch optisch sehr unruhig. Schade, irgendwie. Aber wir brauchen diese Massen nunmal und das wiederum ist eigentlich gar nicht schade. Andersherum wär's schlimmer.
Es gibt genug selbstständige Einzelhändler, die sich kaum trauen, mehr Ware als unbedingt nötig in ihren Laden zu stellen und wo es auch immer dementsprechend ordentlich aussieht. Da ist mir dieser Laden hier doch bedeutend lieber...

Vollgepappt

Meine Eingangstüren bestehen aus einem Rahmen mit einer vollflächigen Glasscheibe, die in der Mitte optisch durch den Griff unterbrochen wird. (Sieht man hier sehr deutlich.)

Plakate erlaube ich normalerweise nur im unteren Bereich, um die Sicht in den Laden nicht zu behindern und damit wichtige, meistens interne, Ankündigungen, die grundsätzlich auf Sichthöhe hängen, nicht in dem Wust untergehen.
Aus irgendeinem Grund ist es mir in letzter Zeit relativ egal, ob dort jemand ein Plakat hinhängt, oder nicht. Manche fragen, viele nicht und inzwischen versuche ich auch nicht mehr, das irgendwie zu steuern. Solange der obere Bereich frei bleibt. Und spätestens alle paar Wochen reißt der Fensterputzer sowieso alles runter.

Gleich zwei große Plakate für eine Veranstaltung übereinander an eine der oberen Scheiben zu pappen, so dass diese zur Hälfte nicht mehr zu sehen war, fand' ich das allerdings doch schon etwas arg dreist. :-O

Countdown

"Romys" Leergutautomat, der in rund zwei Wochen geliefert wird, muss bei einer Clearingstelle angemeldet werden. Dies ist notwendig, damit die angenommenen und entwerteten Einweggebinde mir auch gutgeschrieben werden.

Ich rief also beim Verwerter an, um die Anmeldeformulare anzufordern. "Kein Problem", sagte die Dame am Telefon. "Ich faxe Ihnen die zehn Seiten gleich rüber." Sie nahm meine Faxnummer entgegen, wollte kurz noch für die Konditionen wissen, über welche Großhandlung ich abrechne und wollte das Gespräch gerade beenden: "Gut, die neun Seiten kommen dann gleich zu Ihnen.
Da fiel ihr ein, dass sie noch mehr wissen musste und nachdem auch das geklärt war sagte Sie: "Dann füllen Sie die acht Seiten bitte aus faxen sie wieder an uns zurück."

Da konnte ich nicht mehr und musste loslachen: "Wir können gerne noch weitertelefonieren. Wenn das noch weniger Blätter werden, habe ich weniger Arbeit. Erst waren es zehn, dann neun und nun nur noch acht Seiten, die Sie mir zuschicken wollen."

Auf sieben ließ sich der Stapel leider nicht mehr verringern. :-)

JuSchG für 77 Euro

Anruf eines Callcenters: Ob ich bei mir im Laden denn auch die neueste Version des Jugendschutzgesetzes hängen hätte, wollte sie wissen. Ohne, dass ich groß zu Wort kommen konnte, erklärte mir die Dame am anderen Ende der Leitung, dass man verpflichtet wäre, die aktuellste Version auszuhängen und dass man dort für 77 Euro einen aktuellen Druck in der vorgeschriebenen Größe bekommen könnte.

Schade, dass die Verbindung plötzlich unterbrach. Ich hätte ihr noch so gerne gesagt, dass hier Schilder hängen, auf denen darauf hingewiesen wird, dass Tabakwaren und Spirituosen erst ab 18 verkauft werden. Ein Hinweis, der nach meiner Auffassung des Gesetzestextes vollkommen ausreichend ist. Wie steht's im §3, Abs.1 des JuSchG:
(1) Veranstalter und Gewerbetreibende haben die nach den §§ 4 bis 13 für ihre Betriebseinrichtungen und Veranstaltungen geltenden Vorschriften sowie bei öffentlichen Filmveranstaltungen die Alterseinstufung von Filmen oder die Anbieterkennzeichnung nach § 14 Abs. 7 durch deutlich sichtbaren und gut lesbaren Aushang bekannt zu machen.
Warum sollte ich den kompletten Text hier aushängen? Hier wird nicht getanzt, gezockt, ausgeschenkt, vorgeführt oder verführt.

Okay, letzteres durch das Schokoladenregal irgendwie schon, aber das ist etwas anderes... :-)

Nachtrag: Es war tatsächlich "ZIU International", die Firma, bei der auch Herr Wallraff war.

Containersammlung

Meine Sperrmüllsammlung auf dem Hof hat ein Ende: Hier steht nun neben dem Container für die Einwegflaschen und -Dosen noch ein zweiter Behälter, den wir derzeit mit allem füllen, was wir nicht mehr brauchen. Unter anderem ist der gesammte Sperrmüllhaufen darin verschwunden, der sich hier auf dem Hof angesammelt hatte. Meine Güte, lag das Zeugs hier lange herum...


Schon wieder 30 neue Körbe

Erst am 11. Oktober habe ich 30 neue Einkaufskörbe bekommen. Inzwischen hatte sich mein Bestand wieder auf ein sehr überschaubares Maß dezimiert, so dass ich wieder gezwungen war, neue Körbe zu bestellen.

Pro Monat verschwinden also durchschnittlich sechs Körbe. Das klingt ja fast noch erträglich, ist aber dennoch sehr störend. :-(


Kalter Motor, warmer Motor

Heute Vormittag fiel mir auf, dass eine meiner Kühltruhen ausgeschaltet war. Für die Ware darin war dies zum Glück nicht weiter problematisch, da sich darin nur empfindliches Obst und Salate befinden. Sie muss schon einige Stunden abgeschaltet gewesen sein, denn das gesamte Gehäuse rund um den Kompressor war bereits abgekühlt.

Beim Einschalten fiel mir auf, dass einer der beiden Motoren der Lüfter am Verflüssiger grausige Geräusche von sich gab. Es war ein petnetrantes Quieken, als wäre das Lager ausgeschlagen, und erinnerte irgendwie an eine Truthuhnfarm. Ich entschied mich dafür, das Gerät eingeschaltet zu lassen, blockierte allerdings den Rotor des Krachmachers und rief beim Kältetechniker an und bat um umgehenden Austausch des Motors.

Ein paar Stunden später kam der Monteur. Ich erklärte ihm, was passiert war und welchen Fehler ich vermutete. "Kein Problem", sagte er. "Solche Motoren gehen immer mal wieder kaputt." Er entfernte das Kunststoffteil, das ich durch das Gitter geschoben hatte, der Motor lief an - und gab dabei kein nennenswertes Geräusch von sich.

Er erklärte mir, dass sich dadurch, dass die Maschine inzwischen wieder ihre gewohnte Temperatur erreicht hat, alle Teile wieder auf das gewohnte Maß ausgedehnt hätten und somit besser zusammenpassen würden. Das klang plausibel.

Besonders nett fand ich, dass er mir keine Arbeitszeit und nichtmal die Anfahrt berechnet hat. Aber der nächste Auftrag kommt ja auch bestimmt...