An der alten Leichtbauwand im Aufenthaltsraum hing ein kleines Regal, auf dem die unterschiedlichsten Unterlagen standen: Bestellunterlagen, Vordrucke für Kassenabrechnungen, Fachbücher etc.
Ein neues Regal kommt, wenn die Wand fertig verputzt ist. Spätestens aber nach dem Anstrich.
Bis dahin ist es etwas, ähm, provisorisch auf der Arbeitsplatte aufgetürmt.
Hier noch ein paar Fotos von unserer ersten Sonntagsaktion mit den Brüstungskanälen. Es ist manchmal echt haarig, dieses spröde Material auf Gehrung zu schneiden. Das Sägeblatt etwas zu schnell durch den Kanal geschoben und man kann von vorne anfangen. Bei einem Meterpreis von über 10€ für die Brüstungskanäle ist das auch durchaus schon ein teures Vergnügen.
Mangels Messgerät für Innenwinkel mussten wir uns an einer Stelle hier an der Außenwand an die genaue Gehrung herantasten. Das war dann jedenfall schon mal nichts:
Aber nachdem wir dann beide Teile komplett neu geschnitten hatten, passte es aber ganz gut. Ab jetzt kommen eigentlich nur noch rechte Winkel und gerade Wandstücke. Das wird einfacher.
Der Netzwerkschrank oxidiert zwar noch irgendwo in einem DHL-Lager herum, aber das hat mich nicht davon abhalten können, schon die ersten Komponenten für sein Innenleben zu bestellen: 30 Keystone-Module und zwei leere 24er-Patchfelder sollten für den Anfang erst mal reichen.
Auch wenn das neue Büro (vermutlich durch die hohe Decke) größer wirkt als mein altes – es ist leider kleiner. Sowohl in der Länge als auch in der Breite fehlen rund 70cm, dazu kommt dieser kleine Versatz neben dem Fenster.
Ich weigere mich, neue Möbel zu kaufen. Meinen großen "Z-Line"-Schreibtisch möchte ich genau so, wie er seit über zehn Jahren hier im Büro stand, behalten. Das Expedit-Regal mit den 25 Feldern brauche ich auch und dann ist da natürlich noch mein Aktenschrank mit dem Hängeregister.
Es ist übrigens nicht ganz unwichtig, das jetzt schon zu planen, denn schließlich müssen die Steck- und Netzwerkdosen und auch die Beleuchtung entsprechend gebaut werden. Natürlich vor dem Umzug.
So wie auf diesem Foto ist es etwa die Anordnung wie im alten Büro auch. Ein von einer Kollegin in den Raum geworfener Lösungsvorschlag lautete, den Schreibtisch in die Ecke vor dem Fenster zu stellen, so dass eine Arbeitsplatte genau unter dem Fenster wäre. Für den Platz super, aber ganz subjektiv keine Alternative. Ich hasse es, mit dem Rücken zur Tür zu sitzen.
Hier eine theoretisch ebenfalls mögliche Anordnung, aber da müsste ich den Schreibtisch umbauen, so dass ich die zweite Arbeitsplatte links von mir habe. Ich bin Rechtshänder und möchte weiterhin so arbeiten wie bisher, ohne die Wand vor der Nase zu haben.
In dieser Woche gab es nur einen Punkt abzuarbeiten.
Dass sich gerade diesmal unabhängig von der Umbau-To-To-Liste besonders viel getan hat, habt ihr ja mitbekommen. Das macht die nächsten Wochen zwar theoretisch etwas enspannter, aber dennoch werde ich mich nicht zurücklehnen, sondern selbstverständlich nach Möglichkeit im gleichen Tempo weitermachen.
Eine Kundin und ein Kunde, sie unterhielten sich untereinander auf Plattdeutsch Englisch, fütterten den Leergutautomaten mit unterschiedlichen Flaschen und Kisten, darunter unter anderem zwei leere Rahmen ohne Flaschen. Ab und zu meldete das Gerät den einen oder anderen Fehler.
Gregor erläuterte, dass der Automat durcheinander käme, wenn man gleichzeitig Kisten und Flaschen eingeben würde, und "Traudl" dann entweder die Kiste oder die Flasche falsch oder gar nicht erst berechnen würde.
Der Mann verstand die (auf Deutsch gesprochene) Info wohl nicht und wandte sich an seine Partnerin: "What was he saying?". Sie antwortete: "Motherfuckin' machine don't like double penetration."
Eine weitere geschlossene Bildungslücke beim Kollegen.
Habe mir mal die Mühe gemacht und die (nutzbaren) Innenmaße sämtlicher (sowohl vorhandener als auch geplanter) Tiefkühltruhen ermittelt.
Daraus ergibt sich, dass wir aktuell eine für TK-Ware nutzbare Fläche von 12,5 Quadratmetern haben. Um den verschrotteten TK-Schrank zu ersetzen, bräuchten wir insgesamt 16,2m². (Das sind die beiden Sydney-Truhen (1,88m²), die noch fehlen…)
Mit der neuen Anordnung bekommen wir 18,6 Quadratmeter. Dazu kommt eigentlich sogar noch der Faktor, dass der TK-Schrank etwas weniger nutzbare Fläche hatte, nämlich bei jedem Produkt immer den Abstand vom der Packung zum nächsten Fachboden darüber.
Ich habe die letzten Stunden mal wieder an der neuen Ladenplanung getüftelt. Was ich hier mal gezeichnet hatte, war zwar prinzipiell nicht schlecht, scheiterte aber an einem winzigen Detail: Ein Pfeiler, 30x30cm groß, und mitten im Weg.
Liebend gerne hätte ich die Tiefkühltruhen als zwei gleich große Blöcke aufgebaut, aber das ließ sich beim besten Willen nicht mit dieser blöden Stütze vereinbaren. Wir haben die Regale und Truhen hin und her geschoben, gedreht, umsortiert – aber keine Variation wäre eine befriedigende Lösung gewesen. Die Gänge vor den Kühlregalen (in Hellviolett) sollten konsequent mindestens 1,50m breit sein und mindestens ein Tiefkühltruhenblock sollte aus den großen Sydney-Truhen bestehen, in die man drei Pizzaschachteln hintereinander bekommt.
Abgesehen davon, dass die beiden TK-Inseln nicht mehr exakt gleich aussehen, ist das hier jetzt eine perfekte Lösung! Alle Sydney-Truhen sind die XL-Ausführungen (im rechten Block in einer etwas kürzeren Version) und die beiden Regalgondeln (violett, rechts in der Zeichnung) können wir deutlich großzügiger dimensionieren, so dass auch Cornflakes (die werden in relativ großen Verpackungseinheiten geliefert) und H-Milch problemlos hinein passen. Sämtliche Gänge sind in dieser Anordnung breit genug und die irgendwie notwendige Aktionsfläche (auf dem alten Plan links zwischen Kühlregal und Tiefkühltruhen) ist auf die Fläche vor dem Pfeiler gewandert.
Ich freue mich gerade sehr, dass das Problem weg ist!
Die Betonwerksteine sind nicht nur bestellt, sondern auch schon bezahlt. Die Auftragsbestätigung kam nun bei mir an. Geliefert werden sollen sie zur Halle, was später noch einiges an Fahrerei bedeuten wird. Aber ich wollte die Steine schon mal haben, damit ich diesen Posten im Geiste abhaken kann.
Wenn auch irgendwann mal wieder verworfen, möchte ich die Idee mit einem Graffiti auf der Mauer zu unserem Hof vielleicht doch wieder aufgreifen.
Ein Graffiti-Künstler hatte nämlich vor ein paar Tagen in einer lokalen Facebook-Gruppe nach freien Flächen gefragt, die er besprühen darf. Er hat zwar so viele Angebote bekommen, dass er überwältigt ist, aber dennoch habe mich einfach mal am Ende der Schlange mit angestellt.
Vielleicht kommen wir ja zusammen. Und wenn nicht, sieht die Wand eben weiterhin so aus, wie sie aussieht. Was habe ich zu verlieren? Nichts. Eben.
Das hier ist übrigens der letzte Stand der Ladenplanungen mit den Bereichen Süßwaren / Nonfood und natürlich der Kassenzone. Der Kassentisch wird definitiv so längs vor dem Fenster stehen, das steht mittlerweile fest.
Fix geplant sind die meisten Regale (hellrosa und weiß), die Kühlregale für Getränke und Salate (pink) und der Kassentisch. Das wird momentan von einer Ladenbaufirma mit amtlichen Maßen und auch schon Materiallisten geplant und gezeichnet.
Derzeit noch mit einem Fragezeichen versehen sind die Regale, die hier grau hinterlegt sind. So eine kleine Sackgasse, an deren Rückseite sich der Durchgang der Kasse befindet, fand ich eigentlich nicht schlecht. Der Ladenbauer meinte, dass zwei kleine Regalgondeln dort sinnvoller wären. Entsprechende Alternativzeichnungen soll ich ebenfalls bekommen.
Jo. Die Maurer sind so weit fertig, die Wand steht. Leider erst nächste Woche Mittwoch werden die Steine noch verputzt. Etwas Zeit soll die Wand nämlich bekommen, damit der Anschluss oben an die Decke etwas besser aushärten kann, aber bis dahin wird uns nicht langweilig werden. Kabelkanäle, Telefon- und Netzwerktechnik – und natürlich die angefangenen Abbrucharbeiten im Keller möchten ebenfalls fortgesetzt werden.
Da wir die Deckenleuchte abklemmen mussten, ist es im Personalraum momentan tatsächlich etwas dunkler. (Mist, wie machen wir das denn heute überhaupt? Ohhh, gleich mal was improvisieren!) Dass auf dem Foto von heute Nachmittag so extrem dunkel aussah, lag tatsächlich daran, dass die Jalousien komplett zugezogen waren.
Die verbliebene Fläche hat übrigens knapp 8 Quadratmeter. Das ist schon etwas weniger als vorher, aber zumindest (auch rein rechtlich) noch ausreichend Platz. Dazu kommt, dass tatsächlich normalerweise maximal zwei Leute gleichzeitig da hinten sitzen und pausieren wollen.
In dem Zusammenhang werden wir den ganzen Raum ja auch endlich etwas hübscher gestalten. Gestrichene Wände, neuen Fußboden, ordentliche Beleuchtung. All das wird das Pausieren vermutlich angenehmer machen, als es bislang der Fall war.
Das Angebot für die neue Videotechnik habe ich schon mal vorliegen, die Preise sind augenscheinlich gut.
Um nicht die Katze im Sack kaufen zu müssen, bekomme ich morgen früh noch einen Termin, um das gesamte System (Rekorder und Kameras) mal im Einsatz zu begutachten.
Mit Ware gefüllt (soweit vorhanden) sieht das mit den Rollbehältern als Regalersatz in der Getränkeabteilung sogar fast schon cool aus. Hat so eine "rustikale" Optik, wie man sie als Kunde in Getränkemärkten häufiger mal vorfindet.
Soll SO natürlich trotzdem nicht dauerhaft bleiben.