Unser
Rinatura-Sortiment,
hier zu erahnen, war seit dem Umbau noch etwas arg provisorisch untergebracht. Wir hatten prinzipiell die drei Regalmeter, welche der Ware auf der alten Rollgondel zur Verfügung standen, 1:1 in die neuen und eigentlich ja höheren Regale kopiert. Das war aber Platzverschwendung, zumal auch im oberen Bereich noch Fachböden fehlten.
Das ist seit heute vorbei. Die Ware ist nun anständig und auch halbwegs stimmig platziert und daneben haben wir nun noch einen ganzen Regalmeter frei, auf dem besondere Artikel aus der Warengruppe Nährmittel untergebracht werden sollen.
Aufmerksamkeit, Videoanlage, Warensicherung – manchmal hilft nichts mehr gegen besonders renitente Ladendiebe. Wir haben keine Ahnung, wer uns geröstete Pistazien buchstäblich kartonweise klaut, aber ich habe jetzt die Notbremse gezogen und diese beiden Artikel komplett aus dem Sortiment verbannt.
Kein Kunde wird unserem Laden nur deswegen den Rücken kehren, weil wir keine Pistazien mehr im Sortiment haben. Aber jede Woche alleine nur mit diesen beiden Artikeln 50-100 Euro zu verbrennen, ist nicht akzeptabel.
Noch ist es kalt, noch ist Grünkohlzeit. Und auch für diejenigen, die fleischlos genießen möchten, haben wir die passenden Zutaten: Pinkel (aber auch Knipp) vegetarisch.
Wir müssen in diesem Jahr mit der Osterware etwas improvisieren und so bestellen wir uns die unterschiedlichsten Artikel in Form einzelner Kartons. Neuester Osterartikel: Schokoladen-Küken, die wir in der Form so auch noch nicht hatten.
Wer weiß, vielleicht entwickeln die sich ja zum Renner.
Mitte Oktober stellten wir fest, dass die Balisto-Riegel bei uns aufgrund zweier missverständlich gesteckter Regaletiketten in recht großer Zahl
geliefert worden waren.
Ein paar Monate später, die Riegel hatten ein MHD Mitte Februar 2019, sah es dann hier auf dem Restetisch vor der Kasse so aus. War fast klar, dass uns dort das Datum einholen würde – aber gehört leider auch immer zum Spielchen hier dazu.
Mir ist aber bei den Arbeiten an diesem Blogeintrag etwas am Verpackungsdesign dieser Riegel aufgefallen. Das "OHNE" ist zwar schön groß geschrieben, aber optisch fehlt meiner Meinung nach der Bezug zu der Auflistung der drei leckeren Beigaben Farbstoff, Konservierungsstoff und künstliche Aromen. Das war im ersten Moment sehr irritierend, zumal ich die Verpackung gerade mit der linken Hand festgehalten und ausgerechnet diese nicht irrelevante Präposition verdeckt hatte:
Ich habe übrigens bis heute nicht herausgefunden, was uns Faxe mit diesen Aufdrucken ("x Jahre alt") mitteilen wollte. Insgeheim hoffte ich aber, dass der Inhalt noch genießbar ist.
Aus Platzgründen derzeit nur unregelmäßig im Sortiment, aber im Wechsel haben wir bei uns frisch gebackene Laugenkränze, entweder in natur oder auch mit Mohn oder Sesam bestreut, im Brotregal im Angebot:
Wir haben zwar gestern nicht ganz so viele Osterartikel bekommen, wie wir am Wochenende bestellt hatten, aber um zwei der großen Gittertische zu füllen, hat es dann doch gereicht.
Wir werden heute noch mal versuchen, zu Freitag ein paar weitere Produkte zu bekommen, aber so stehen wir schon mal nicht mehr ganz ohne da …
Ich finde, unsere pinken Donuts sind immer wieder ein Foto wert.
(Und schmecken tun sie auch noch …)
Wir haben übrigens schon seit einiger Zeit
Dolor Doble im Sortiment, eine feurige Spirituose aus Tomatensaft, Korn und Gewürzen. Ich persönlich esse zwar gerne scharf, aber der "doppelte Schmerz" gefällt mir nun gar nicht, zumal ich auch (von mal einem Bier oder einem guten Glas Wein abgesehen) ohnehin im Grunde keinen Alkohol trinke.
Am interessantesten am Dolor Doble dürfte sowieso sein, dass er hier aus Bremen kommt und dieses Produkt auch fast schon wieder als "lokal" (falls "regional" den Großraum einschließt) bezeichnet werden könnte.
Dass wir die Vorbestellung der Osterwaren im Umbaustress
vergessen hatten, wird vermutlich weniger dramatisch, als ursprünglich befürchtet. Komplette Aufsteller hätten wir ohnehin nur sehr wenige genommen und viele andere Artikel (Marzipan, Hohlfiguren, Zuckerwaren) können wir in einem gewissen Kontingent kartonweise über unsere Großhandlung bestellen.
Das haben wir zu morgen getan und wenn die Ware erst mal ordentlich auf drei Gittertischen steht, wird keiner mehr unseren kleinen Fauxpas bemerken.
Anfang Februar ist Maibock-Zeit. Kann ja gar nicht anders sein.
Diesmal macht übrigens Hemelinger bei uns das Rennen und steht zuerst auf der Fläche, in der Vergangenheit war es ja sonst eigentlich immer Haake-Beck.
Wir haben schon lange hochwertige Bio-Produkte im Sortiment, teilweise auch mit Demeter-Siegel. Früher hatte die Demeter-Organisation immer ein Riesendrama daraus gemacht. Man ist eine Marke, die dem Bio-Fachhandel vorbehalten ist. Man möchte bloß nicht in den konventionellen Einzelhandel – und wenn, dann nur mit entsprechenden Schulungen. Das Problem haben wir bei einigen Lieferanten bis heute. Spätestens seit Demeter bei
Kaufland verfügbar ist und neuerdings mit
Lidl anbandelt, ist dieser besondere Status auf jeden Fall dahin und selbst bei uns sind etliche Demeter-Produkte seit einer Weile schon über das Großlager verfügbar.
Was ich eigentlich sagen wollte: Unsere Bio-Bananen befinden sich nun seit ein paar Monaten schon "in Umstellung". Mal gucken, wie lange dieser Hinweis noch erscheint, denn die Umstellung bis zur Anerkennung als Demeter-Betrieb kann bis zu drei Jahre dauern. Wer vorher schon Bio-Produzent war, kann auch mit einer kürzeren Frist davonkommen. Aber wir sind auf dem Weg:
Warum sind da 71 Gramm drin? Dass es krumme Füllmengen bei gleichzeitiger Angabe von zum Beispiel Masse und Volumen hat, ist ja nun völlig normal. Bei Ketchup zum Beispiel. Aber was hat sich Knorr / Unilever bei der 71 gedacht? "Lasst uns da eine Primzahl als Grammzahl nehmen"? Aber wenigstens haben sich sich dabei nicht für eine gerade Primzahl entschieden.
In
Flaschen hatten wir letztes Jahr im Sommer schon einmal ein paar Daisho-Sorten im Angebot. Bei dem Lieferanten bestellen wir nur unregelmäßig alle paar Wochen mal und mangels Lagerplatz war das mit den Getränken irgendwie nicht wirklich praxistauglich.
Zwischendurch (und ganz sicherlich auch durch den Umbau-Stress) war Daisho irgendwie wieder in Vergessenheit geraten, aber vor ein paar Wochen sprach mich ein Mitarbeiter unseres Haupt-Biolieferanten an und bot mir ein Display mit Daisho in Dosen (nicht nur die Sorte vom Foto, sondern alle drei) an, das ich auch prompt bestellt hatte.
Inzwischen geliefert, platziert und schon teilweise verkauft: