Haake Beck Alster wird normalerweise in braunen "Longneck"-Flaschen angeboten. Diesmal ist irgendwie eine klassische grüne Beck's-Flasche mit in die Abfüllanlage gerutscht...
Warum ich dieses 6seitige Faltblatt, welches alle 14 Tage in 1200er-Auflage erscheint, bekomme, ist mir in der Tat ein Rätsel. Gut, ich hab' da zwar den Onlineshop - aber dadurch alleine wird man ja nicht automatisch in alle möglichen und unmöglichen Adresslisten eingetragen.
Naja, solange es mich nichts kostet und ich nicht ausdrücklich darum gebeten habe, produziere ich weiterhin ohne schlechtes Gewissen Altpapier. Der Informationsgehalt des Blattes hier vor mir auf dem Schreibtisch beträgt für mich jedenfalls ziemlich genau... Null.
Plus bietet im Anschluss an die "Ausbildung zum/zur Kaufmann/-frau im Einzelhandel" ein Qualifizierungsprogramm zur Filialleitung an. Nach erfolgreich beendeter Ausbildung garantieren wir Ihnen die Übernahme in die Weiterqualifizierung zur Filialleitung.
Voraussetzung für diese Ausbildung ist eine gute Fachoberschulreife, Fachhochschulreife oder ein gutes Abitur. Sie sind verantwortungsbewusst, engagiert und belastbar, sicher in der Rechtschreibung und im Umgang mit dem PC.
"Fachoberschulreife, Fachhochschulreife oder ein gutes Abitur"? Ich frage mich, seit wann die bei Plus solch hohe Anforderungen an ihre Bewerber stellen. Ich war ja nun auch einige Jahre in dem Unternehmen tätig und habe z.B. über die naturblonde Filialleitung in einer Nachbarfiliale oftmals nur den Kopf schütteln können...
Uns ist hier schon wieder ein Relikt aus alten Tagen entgegengekommen. Irgendeine Erschütterung hat wohl dafür gesorgt, dass diese Fischkonserve mit leckeren zarten Bücklingsfilets jetzt aus dem Hohlraum zwischen den Säulen eines unserer alten Regale gefallen ist.
Wenn wir diese beiden Geldscheine gleichzeitig von einem einzelnen Kunden bekommen hätten, wäre wahrscheinlich niemand auf die Idee gekommen, weiter darüber nachzudenken. Aber: Diese Scheine habe ich innerhalb einiger Tage zufällig bekommen. Der eine lag noch beiseite und wartete auf den gebührenden Blogeintrag, als sich plötzlich der zweite Schein dazugesellte.
Was soll das sein? Ein Geheimcode? Der-wollte-nur-ins-Blog? Ich liebe Geld? Oder ist das alle sogar nur ein seltsamer Zufall?
Die Unmengen an Tesafilm haben es nicht besser gemacht. Dies war der vergebliche Versuch eines Kunden, einen durchgerissenen 5-Euro-Schein wieder zusammenzuflicken.
Meine Bank wird ihn nun wohl aus dem Verkehr ziehen...
Es war einmal ein Ehepaar, das einen 12jährigen Sohn und einen Esel hatte. Sie beschlossen zu verreisen, zu arbeiten und die Welt kennenzulernen. Zusammen mit ihrem Esel zogen sie los.
Im ersten Dorf hörten sie, wie die Leute redeten: "Seht Euch den Bengel an, wie schlecht er erzogen ist... er sitzt auf dem Esel und seine armen Eltern müssen laufen." Also sagte die Frau zu ihrem Mann: "Wir werden nicht zulassen, daß die Leute schlecht über unseren Sohn reden." Der Mann holte den Jungen vom Esel und setzte sich selbst darauf.
Im zweiten Dorf hörten sie die Leute folgendes sagen: "Seht Euch diesen unverschämten Mann an... er läßt Frau und Kind laufen, während er sich vom Esel tragen läßt." Also ließen sie die Mutter auf das Lastentier steigen und Vater und Sohn führten den Esel.
Im dritten Dorf hörten sie die Leute sagen: "Armer Mann! Obwohl er den ganzen Tag hart gearbeitet hat, läßt er seine Frau auf dem Esel reiten. Und das arme Kind hat mit so einer Rabenmutter sicher auch nichts zu lachen!" Also setzten sie ihre Reise zu dritt auf dem Lastentier fort.
Im nächsten Dorf hörten sie die Leute sagen: "das sind ja Bestien im Vergleich zu dem Tier, auf dem sie reiten. Sie werden dem armen Esel den Rücken brechen!" Also beschlossen sie, alle drei neben dem Esel herzugehen.
Im nächsten Dorf trauten sie ihren Ohren nicht, als sie die Leute sagen hörten: "Schaut euch die drei Idioten mal an. Sie laufen, obwohl sie einen Esel haben, der sie tragen könnte!"
Fazit: die anderen werden dich immer kritisieren und über dich lästern und es ist nicht einfach, jemanden zu treffen, der dich so akzeptiert wie du bist. Deshalb: leb so, wie du es für richtig hältst und geh, wohin dein Herz dich führt...
Gewisse Parallelen zu diesem Blog und den Kommentaren zwängen sich mir beim Lesen dieses Textes regelrecht auf...
Kommt man morgens zu spät, ist man ein schlechtes Vorbild;
kommt man pünktlich, ist man ein Aufpasser.
Ist man zu seinen Mitarbeitern freundlich, will man sich anbiedern;
ist man zurückhaltend, gilt man als hochnäsig.
Kümmert man sich um die Arbeit seiner Leute, ist man ein Schnüffler;
tut man es nicht, hat man von der Sache überhaupt keine Ahnung.
Geht man oft zum Chef, ist man ein Radfahrer;
geht man selten, traut man sich nicht.
Hält man Konferenzen ab, ist man ein Schwätzer;
hält man keine ab, ist man ein "Mann der einsamen Beschlüsse".
Ist man schon etwas älter, gilt man als verkalkt;
ist man noch jung, fehlt die Erfahrung des Alters.
Bleibt man abends länger, markiert man den Überbeschäftigten;
geht man pünktlich, fehlt das Firmeninteressse.
Stimmt man sich mit seinen Kollegen ab, ist man ein Rückversicherer;
tut man es nicht, ist man ein Eigenbrötler.
Trifft man schnelle Entscheidungen, ist man oberflächlich;
lässt man sich Zeit, mangelt es an Entschlusskraft.
Nimmt man Urlaub, nutzt man seine Stellung aus;
nimmt man keinen, fürchtet man um seine Stellung.
Ist man sehr genau, gilt man als pingelig;
ist man es nicht, lässt man die Zügel schleifen.
Hat man neue Ideen, ist man ein Phantast;
bleibt man beim alten, ist man rückständig.
Delegiert man viel, spielt man den Generaldirektor;
delegiert man nichts, spielt man den Unersetzlichen.
Zur optimalen Resteverwertung schiebe ich mitunter auch die Kartonagen aus dem Onlineshop (Also in erster Linie die Walkers-Kartons) durch meinen Kartonschredder. (Den ja nun jeder in der neuen c't auf Seite 100 bewundern konnte...)
Mitunter Ergibt sich daraus dann mit etwas Fantasie ein kleiner Wortwitz. Shredder-Cheese eben. Siehe Titel dieses Blogeintrages.
Das Telefon klingelte und ich meldete mich wie gewohnt. Am anderen Ende der Leitung sprach eine sehr dünne, zaghafte, schüchterne, beinahe ängstliche Stimme:
Guten Tag, mein Name ist [...] Ich bin Praktikantin bei der Firma Fisch-Irgendwas und wollte mich danach erkundigen, wer bei Ihnen die Einkäufe macht.
Überwiegend bin ich dafür zuständig.
Und wie ist Ihr Name?
Harste. H-a-r-s-t-e.
Vielen Dank.
[KLICK]
Was sie nun genau wollte, habe ich nicht mehr erfahren. Ich glaube aber, die Praktikantin war heilfroh, als sie den Anruf hinter sich hatte. Ich vermute, sie war vollkommen durchgeschwitzt und hat ihren eigenen Herzschlag laut und deutlich pochen gehört. Die war aber auch sowas von nervös...