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Parken in der Neuenlander Straße

Für ein Wohnquartier ist ein Teil der Neuenlander Straße parallel zu den Hauptfahrspuren und abgetrennt durch einen Grünstreifen als Tempo-30-Zone ausgeführt. Dieser Bereich ist eine Einbahnstraße, in der linksseitig geparkt werden darf.

Ob der Fahrerin oder dem Fahrer des silbernen Kleinwagens in der Bildmitte einfach alles egal war oder ob sie oder er doch irgendwie in Sichtweite war, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall war niemand in dem Auto und auch im Vorbeifahren in keine Richtung zu sehen. Ob das Auto also zum schnellen Ausladen "nur mal eben kurzfristig" so abgestellt wurde oder ob der Wagen die ganze Nacht dort hätte stehen sollen, vermag ich nicht zu sagen.

Aber heutzutage würde ich mich nicht mal mehr wundern, wenn wirklich jemand so sein Auto parkt. Die allgemeine Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr nimmt immer schlimmere Auswüchse an …


Finales Angebot für Epoxidharzboden im Leergutraum

Ich hatte an dieser Stelle ja vor ein paar Tagen geschrieben, dass das aufgrund der aufwändigen und vielen Arbeitsschritte nicht kompatibel mit den Abläufen hier in der Firma ist. Dafür ist der "Leergutraum", wie wir ihn immer nennen, einfach zu stark frequentiert.

Ganz lieb ist, dass sich der Chef der Firma noch mal die Mühe gemacht hat, eine Lösung zu finden. Aufgesplittet auf noch mehr und kleinere Arbeitsschritte, die vor allem auch nach unseren Öffnungszeiten und an den Wochenenden stattfinden sollen. So kamen dann allerdings auch rund 6400 Euro netto zusammen – für einen Raum von beeindruckenden 10 Quadratmetern Fläche.

Da stehen die Kosten natürlich in überhaupt keinem Verhältnis mehr zum Ergebnis. Da können wir lieber auch weiterhin alle paar Jahre mal einen Eimer graue billige Fußbodenfarbe aus dem Baumarkt auf dem Boden verteilen, das ist dann zwar nie dauerhaft schön, aber durch das gesparte Geld wird es mir vermutlich selbst im schlimmsten Zustand noch schön vorkommen werden. :-P

Nicht von hinten.

Dies ist die Vorderseite eines Aufstellers mit Wintertee aus dem Hause StickLembke:



Dies ist die Rückseite. Der Spruch kam bestimmt nur aus irgendeiner Laute heraus. Aber wenn man sich einfach kurz daran erinnert, dass jeder Hinweis seine Geschichte hat, bleibt viel Luft für freie Interpretationen. ;-)


Kippen und Köder

Eine der Rattenköderstationen hier auf dem Hof. Wenn die Kollegen da noch mehr Zigarettenkippen hinwerfen, könnte man eine Wette starten: Sterben die Ratten zuerst am verwendeten Gift in der Box oder bekommen sie doch noch Lungenkrebs?


Wozu macht man eigentlich Termine?!

Durch einen externen Dienstleister, der von der Edeka-IT beauftragt wurde, sollte der neue Server an seinen endgültigen Standort oben im Regal im Büro umgesetzt werden. Dazu musste der alte Server weg und alles neu verkabelt und wieder funktionsfähig gemacht werden.

Da ich bei sowas einerseits ohnehin grundsätzlich gerne dabei bin, um die Arbeiten etwas zu überwachen, ich aber auch die ganze Technik hier besser kenne, als alle anderen, habe ich den Termin für den Umbau auf einen Tag gelegt, an dem ich definitiv in der Firma bin.

Einen Tag vorher rief mich am Nachmittag mein Mitarbeiter an. Er erklärte, dass da jemand sei, der da was mit den Computern umgebaut hätte und nun sei eine Sicherung rausgeflogen und wir müssten wissen, wo die ist.

Meine Laune sank augenblicklich auf den Nullpunkt.

WARUM MACHT MAN TERMINE, WENN SICH KEINER DARAN HÄLT???

Zum Glück war ein zugänglicher Schlüssel zum Raum mit dem Sicherungskasten greifbar. Welche Sicherung da nun rausgeflogen ist, konnte ich ihm durchs Telefon nicht sagen. "Der Techniker soll mal alle Felder absuchen, irgendwo wird ja wohl eine einzelne Sicherung aus sein."

Ansonsten war es so, wie ich befürchtet hatte: Ein paar Stromkabel hingen quer vor dem Regal im Büro als Affenschaukel und führten zu einer Steckdose, die eigentlich gar nicht mehr aktiv ist. Da war zwar noch Strom drauf, aber der alte Sicherungskasten soll ja nach und nach komplett außer Betrieb genommen werden. Darum bin ich bei sowas gerne dabei. Ich kenne meine Technik hier, ich habe jedes einzelne Netzwerkkabel (Verlegekabel) selbst zusammengebaut (oder Ines, der habe ich das auch beigebracht) und eingezogen und wenn irgendjemand hier sich mit der Technik auskennt, dann ich.

Ich hasse sowas. :-|

Links 833

Edeka führt Neuerung im Kühlregal ein, die es in sich hat

Suchtfaktor wie beim Rauchen: Warum hochverarbeitete Lebensmittel so tückisch sind

Lebensmittelsicherheit: Fast täglich ein Produktrückruf

Nahrungsergänzungsmittel für Kinder: So gefährlich sind die Vitamin-Präparate

Selbstbedienungskasse: Wie praktisch ist Selbstscannen wirklich?

Haushaltsgerät kaputt: besser reparieren oder neu kaufen?

Teure Agrarrohstoffe: Neue Preiswelle bei Lebensmitteln?

Was passiert, sollte die Regierung Minijobs abschaffen?

Monopolkommission warnt vor Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel

Lidl vor Gericht: Rentner ohne Smartphone zahlen den vollen Preis

Andere Länder, andere Läden – 16

Dieses kleine Schild stand in einem SPAR-Markt in Norwegen vor einem komplett leeren Regalplatz. Auf Deutsch übersetzt sagt es: "Dieser Artikel ist leider bei unserem Lieferanten ausverkauft."

Ob das "ausverkauft" für "temporär nicht lieferbar" oder knallhart "Produktion eingestellt" steht oder ob es auch in Norwegen langfristige Lieferengpässe wegen der berühmt-berüchtigten Preisverhandlungen hiesiger Handelsketten gibt, ist nicht überliefert.

Aber schön, so muss der Kunde nicht immer wieder ins leere Regalfach gucken und sich dabei denken, dass der Laden zu doof für die Bestellung ist.

Natürlich nur, sofern das Schild überhaupt gelesen wird. ;-)


Björns Rendereien – Teil 6, Laser

NATÜRLICH versucht ein Laserfreak, auch sein Hobby digital umzusetzen.

Zu sehen ist ein (in dieser Form tatsächlich so gebautes!) Modul mit vier roten Diodenlasern, die mittels Spiegeln und einem Strahlteilerwürfel zu einem starken Strahl zusammengeführt werden. Die Laserdioden sitzen in Aluminiumblöcken, die mittels Peltier-Elementen gekühlt werden. Die Spiegelhalter aus Messing sind feinjustierbar. Für diese Sequenz hat mein PC damals sehr lange gerendert, dann gerade auch die Spiegelungen und Reflexionen in dem Strahlteiler waren beachtlich. Das Ergebnis kann sich aber auch sehen lassen.

Dass den Dioden hier noch der Stromanschluss fehlt, sei entschuldigt. ;-)

Am Schluss des Videos ist der erste versuch einer Lasershow (Beamshow mit Audience Scanning) aus der Perspektive der Zuschauer zu erstellen. Eine räumlich sehr begrenzte Lichtquelle in unterschiedlichen Farben, die durch eine leichte Atmosphäre in Richtung des Betrachters strahlt. Der Anfang war gut, das wäre noch ausbaufähig gewesen.


Halloween-Kürbisse

Heute früh kam mit der Lieferung der Frischware auch eine halbe Palette voller Halloween-Kürbisse hier an. Der Kollege war nur so semibegeistert, Ines und ich fanden die Kürbisse richtig cool, als sie auf der letzten Edeka-Veranstaltung vorgestellt wurden und letztendlich entscheiden wir natürlich im Zweifelsfall, was hier in den Laden kommt oder was nicht. Die Kürbisse wollten wir beide haben. Punkt.



Aber die sehen auch wirklich cool aus. Offenbar handbemalt und eher in "Día de los Muertos"-Gestaltung als in "echter" Halloween-Gruseloptik, die die üblichen Kürbisschnitzereien imitiert. Aber sie sehen trotzdem gut aus. Oder vielleicht auch gar nicht "trotzdem" sondern eher "gerade deswegen". Schön bunt und auffällig.

Mir gefallen sie zumindest. Und nun kauft sie, solange der Vorrat reicht. Nachbestellen können wir die (bemalten) Kürbisse nämlich augenscheinlich nicht.


Fundstücke in Mietbekleidung?

Seit Anfang an, also seit inzwischen über 26 Jahren, haben wir gemietete Arbeitskleidung im Einsatz. Anfangs etwas verspielter, dann irgendwann unsere roten Westen und seit einigen Jahren die schwarzen Westen.

Worüber ich nie nachgedacht habe: Stehen bei den Unternehmen, die solche Mietbekleidung anbieten, eigentlich irgendwelche Kisten Wannen Container für die (zumeist eher wertlosen) Fundsachen in der Arbeitskleidung, die durch unaufmerksame Mitarbeiter wieder zum Waschen zurückgesendet wird?

Ich denke da vor allem an die üblichen Materialien, die man immer so in den Taschen hat: Kugelschreiber, Packmesser, Feuerzeuge, Zigaretten, Notizblock, Preisschilder, Kleingeld, aber vielleicht auch Schlüssel, MDE-Geräte, Handys (die dann natürlich auf jeden Fall zurückgehen sollten).

Liest hier zufällig jemand mit, der in einer solchen Firma arbeitet (gibt ja sehr viele davon) und kann dazu mal was sagen? Ich weiß aus der jahrzehntelangen Praxis, wie schnell solche Gegenstände als Tascheninhalt mit in der Wäsche landen, daher finde ich den Gedanken mit dem großen Behälter gar nicht so abwegig. :-)

SPARW

Heute neu im Sortiment: SPARW.

Schmecken erstaunlicherweise genauso wie Wraps. Man muss sie nur vor dem Essen einmal um 180° drehen.

(Man kann die Wraps so ins Regal packen, dass die Kunden die Packungen überkopf sehen, man muss nicht.)


Erst im Korb, dann im Rucksack: Fleisch

… und dann war da noch der Typ, der sich für knapp 80 Euro SB-verpackte Rinder-Entrecote-Stücke aus dem Kühlregal genommen hat und diese unbezahlt mitnehmen wollte.

Den Vorgang, als er die Fleischpackungen in seinen Rucksack umgepackt hat, ist leider in keiner Kameraansicht gut zu sehen. Man sieht seine Bewegung und dass er hinterher den leeren Korb in der Hand hielt. Also gibt es diesmal kein Video davon fürs Protokoll.

Er ist dann einfach durch die Schranke rausmarschiert. Einer meiner Mitarbeiter ist geistesgegenwärtig von der Kasse aufgesprungen und hinter ihm hergerannt. Der Täter ist zwar flüchtig und uns auch nicht von vorherigen Taten bekannt, aber den Rucksack mitsamt Diebesgut konnte der Kollege dennoch einsammeln. Guter Mann. :-)


Onlinewerbung für KI-Roboterhund "Wuffy"

Eine Frau aus meinem Bekanntenkreis wollte ihrer Tochter im Kindergartenalter eine Freude machen und bestellte den derzeit eifrig überall im Internet ("Überall" – selbst mir war die Werbung dafür schon mehrfach begegnet …) beworbenen "KI-Roboterhund" Wuffy. In den Werbevideos wirkt das Tierchen beinahe lebendig: Es reagiert, spielt, lernt und benimmt sich angeblich fast wie ein echter Welpe.

Geliefert wurde ihr ein knapp 20 Zentimeter langes Plastikteil mit etwas Fell drumherum. Schaltet man es ein, wackelt es motorgetrieben nach vorne und gibt dabei ein Geräusch von sich, das mit viel gutem Willen als Bellen durchgehen könnte. Für mich klingt das in dem Video sogar so, als würde der Ton mittels eines Squeakers mechanisch erzeugt werden. Mehr passiert nicht. Keine Reaktion auf Berührungen, keine Kommandos, kein Lernen und erst recht keine künstliche Intelligenz.

Von einem echten Hund ist Wuffy ungefähr so weit entfernt wie ich von Cindy Crawford. Wobei ich ja immerhin tatsächlich auf Zuruf reagieren, dazulernen und gelegentlich sogar einigermaßen geradeaus laufen kann.

Die Enttäuschung war entsprechend groß. Immerhin ist die Sache nicht völlig frei von KI: Sie steckt zumindest in den Bildern und den Videos in den Werbeanzeigen. Nur beim Produkt hat man sie vorsichtshalber gleich gänzlich weggelassen.