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Onlinewerbung für KI-Roboterhund "Wuffy"

Eine Frau aus meinem Bekanntenkreis wollte ihrer Tochter im Kindergartenalter eine Freude machen und bestellte den derzeit eifrig überall im Internet ("Überall" – selbst mir war die Werbung dafür schon mehrfach begegnet …) beworbenen "KI-Roboterhund" Wuffy. In den Werbevideos wirkt das Tierchen beinahe lebendig: Es reagiert, spielt, lernt und benimmt sich angeblich fast wie ein echter Welpe.

Geliefert wurde ihr ein knapp 20 Zentimeter langes Plastikteil mit etwas Fell drumherum. Schaltet man es ein, wackelt es motorgetrieben nach vorne und gibt dabei ein Geräusch von sich, das mit viel gutem Willen als Bellen durchgehen könnte. Für mich klingt das in dem Video sogar so, als würde der Ton mittels eines Squeakers mechanisch erzeugt werden. Mehr passiert nicht. Keine Reaktion auf Berührungen, keine Kommandos, kein Lernen und erst recht keine künstliche Intelligenz.

Von einem echten Hund ist Wuffy ungefähr so weit entfernt wie ich von Cindy Crawford. Wobei ich ja immerhin tatsächlich auf Zuruf reagieren, dazulernen und gelegentlich sogar einigermaßen geradeaus laufen kann.

Die Enttäuschung war entsprechend groß. Immerhin ist die Sache nicht völlig frei von KI: Sie steckt zumindest in den Bildern und den Videos in den Werbeanzeigen. Nur beim Produkt hat man sie vorsichtshalber gleich gänzlich weggelassen.


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