Onlinewerbung für KI-Roboterhund "Wuffy"
Eine Frau aus meinem Bekanntenkreis wollte ihrer Tochter im Kindergartenalter eine Freude machen und bestellte den derzeit eifrig überall im Internet ("Überall" – selbst mir war die Werbung dafür schon mehrfach begegnet …) beworbenen "KI-Roboterhund" Wuffy. In den Werbevideos wirkt das Tierchen beinahe lebendig: Es reagiert, spielt, lernt und benimmt sich angeblich fast wie ein echter Welpe.
Geliefert wurde ihr ein knapp 20 Zentimeter langes Plastikteil mit etwas Fell drumherum. Schaltet man es ein, wackelt es motorgetrieben nach vorne und gibt dabei ein Geräusch von sich, das mit viel gutem Willen als Bellen durchgehen könnte. Für mich klingt das in dem Video sogar so, als würde der Ton mittels eines Squeakers mechanisch erzeugt werden. Mehr passiert nicht. Keine Reaktion auf Berührungen, keine Kommandos, kein Lernen und erst recht keine künstliche Intelligenz.
Von einem echten Hund ist Wuffy ungefähr so weit entfernt wie ich von Cindy Crawford. Wobei ich ja immerhin tatsächlich auf Zuruf reagieren, dazulernen und gelegentlich sogar einigermaßen geradeaus laufen kann.
Die Enttäuschung war entsprechend groß. Immerhin ist die Sache nicht völlig frei von KI: Sie steckt zumindest in den Bildern und den Videos in den Werbeanzeigen. Nur beim Produkt hat man sie vorsichtshalber gleich gänzlich weggelassen.
Geliefert wurde ihr ein knapp 20 Zentimeter langes Plastikteil mit etwas Fell drumherum. Schaltet man es ein, wackelt es motorgetrieben nach vorne und gibt dabei ein Geräusch von sich, das mit viel gutem Willen als Bellen durchgehen könnte. Für mich klingt das in dem Video sogar so, als würde der Ton mittels eines Squeakers mechanisch erzeugt werden. Mehr passiert nicht. Keine Reaktion auf Berührungen, keine Kommandos, kein Lernen und erst recht keine künstliche Intelligenz.
Von einem echten Hund ist Wuffy ungefähr so weit entfernt wie ich von Cindy Crawford. Wobei ich ja immerhin tatsächlich auf Zuruf reagieren, dazulernen und gelegentlich sogar einigermaßen geradeaus laufen kann.
Die Enttäuschung war entsprechend groß. Immerhin ist die Sache nicht völlig frei von KI: Sie steckt zumindest in den Bildern und den Videos in den Werbeanzeigen. Nur beim Produkt hat man sie vorsichtshalber gleich gänzlich weggelassen.
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Mitleser on :
Ich meine, der kann zumindest auch einen Salto machen?
Monimon on :
Ich hatte ein ähnliches Modell in den späten 80ern/frühen 90ern.
Da war garantiert noch keine KI involviert.
Meiner machte immerhin noch "Sitz" bevor er anfing zu bellen.
Michael P. on :
In den Spammails wird oft mit Rabatt geworben (meist 70 %), ohne auf den Preis hinzuweisen, auf den sich der Rabatt bezieht. Wer dann bestellt, dem werden beim Klick dann plötzlich zwei oder drei Artikel untergejubelt (und auch abgerechnet). Das mitbeworbene Rückgaberecht ist den Namen nicht wert, es wird vonseiten der Betrüger entweder gar nicht auf derartige Anfragen reagiert oder es werden überzogene Rücksende-Gebühren verlangt.
Daneben versendet die Rabattbande Spam, in denen man zu Umfragen eingeladen wird und als Belohnung z.B. einen "ADAC-Notfallset" oder ähnlichen Tinneff bekommen soll. Nur die Versandkosten soll man bezahlen. Natürlich bekommt man nie den versprochenen Artikel, stattdessen hat man den Betrügern seinen Kreditkartennummer oder Bankverbindung und persönliche Daten übermittelt.
Unter dem Schlagwort "Rabattbande" hat Elias Schwerdtfeger, ein Anti-Spam-Aktivist, auf seiner Webseite einiges geschrieben:
https://spam.tamagothi.de/tag/rabatt/