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Scary Shopping 2012 Nachlese – 3

Wir wollten unbedingt mal ausprobieren, wie man mit flüssigem Latex selber irgendwelche Bosheiten in die Gesichter der Leute schminken kann und haben uns einfach mal ein kleines "Starter-Set" bestellt:



Erster Test mit flüssigem Latex. Sieht schon fies aus und ist eigentlich noch gar nichts. ja, doch, das könnte was werden. :-)


Böse Spinne! :)

Der erste von mehreren "Nach-Halloween-Beiträgen", in denen ich euch die gesammelten rund um Scary Shopping entstandenen Bilder präsentieren möchte. Hier hatten Viktor und ich einen schönen Platz für die "Bungee-Spinne" gesucht:


Antworten für ein Interview

Seit wann betreiben Sie Ihren Supermarkt?
Seit Mai 2000.
War dies schon immer Ihr Berufswunsch oder haben Sie vorher etwas anderes gemacht?
Ursprünglich habe ich ein Bauingenieursstudium angestrebt und neben der Schule bei uns im Supermarkt gejobbt. Irgendwann kam die Erkenntnis, dass mir der Job so viel Spaß macht, dass ich mehr machen wollte. Also habe ich eine ganz gewöhnliche Berufsausbildung zum Einzelhandelskaufmann dort gemacht. Mit Erfolg, denn immerhin habe ich nur drei Jahre später den erfolgreichen Sprung in die Selbstständigkeit gewagt.
Seit wann gibt es den Shopblogger und wie sind sie auf die Idee gekommen, den Supermarktalltag in dieser Form zu dokumentieren?Das Blog gibt es seit dem 24. Januar 2005. Die Idee dazu kam mir am
Abend des 23. Januar 2005, nachdem ich monatelang schon bei Udo Vetters Lawblog(.de) mitgelesen hatte.Ist es manchmal anstrengend, neben der Marktleitung jeden Tag zusätzlich noch Beobachtungen zu machen und Beiträge zu schreiben oder ist es eher ein Ausgleich?
Es ist tatsächlich ein Ausgleich, vor allem auch von negativen Erlebnissen. Ich kann mir den Frust von der Seele schreiben und gerade auch nach negativen Ereignissen sind die Beiträge sehr emotional. Anstregend ist das Blog nicht, da ich darin keine Verpflichtung sehe. Wenn sehr viel zu tun ist, dann gibt es eben an machen Tagen keinen oder höchstens mal einen Beitrag.
Wie viele leser hat der Shopblogger ungefähr und kommen diese eher aus Bremen und Umgebung oder aus ganz Deutschland?
Ca. 25000-30000 pro Tag und aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland.
Was macht den Blog Ihrer Meinung nach für die Leser so interessant? Was ist Ihr Erfolgsrezept?
Schwierige Frage, da ich nie auf einen bestimmten "Erfolg" hingearbeitet habe. Ich würde sagen, es ist eine gesunde Mischung aus Supermarktwissen und Anekdoten aus dem Einzelhandelsalltag.
Gibt es Kunden, die durch den Blog auf Ihren Markt aufmerksam geworden sind und nun regelmäßig bei Ihnen einkaufen?
Kann sein. Ich weiß es wirklich nicht. Vielleicht ein paar, aber definitiv nicht die Masse meiner Kunden.
Wie ist das Kundenfeedback? Gibt es auch Kunden, die sich durch die Beobachtung und die Erwähnung in Beiträgen belästigt fühlen?
Ich glaube, vielen Kunden ist das Blog gar nicht bekannt. Ich mache hier im Laden auch keine Werbung dafür denn letztendlich kann ich umso freier schreiben, desto kleiner die Möglichkeit ist, dass sich einer ertappt fühlt.
Ladendiebstahl schein ein großes Problem zu sein...
Ja, fürchterlich. Das Problem ist auch gar nicht, wenn sich mal ein Schüler oder ein Rentner irgendein Teil einsteckt. Problematisch sind die "Profis" (vor allem Junks, die Geld für ihre Drogen brauchen), die hochwertige Ware gleich taschenweise rausschleppen und so sehr große Schäden verursachen.
Wie häufig wird bei Ihnen ungefähr gestohlen bzw. wie oft werden die Täter dabei erwischt?
Mit Sicherheit mehrmals täglich. Erwischen tun wir etwa einen pro Woche, dann droht aber auch das volle Programm mit Polizei, Anzeige, Hausverbot…
Sollte Ladendiebstahl härter bestraft werden, als es heutzutage üblich ist?
Definitv ja!
Typen mit teilweise weit über 100 offenen Fällen laufen frei herum. Wir erwischen sie, die Polizei nimmt die Daten auf und dann können sie gleich wieder gehen und versuchen, im nächsten Laden zu klauen. Oder später am Tag gleich wieder bei uns. Ich kann darüber immer nur den Kopf schütteln…
Woran kann man Ladendiebe erkennen?
Kann ich nicht im Speziellen sagen. Es sind viele Faktoren (Kleidung, Körperpflege, Haltung, Gang, Physiognomie, Verhalten…), die in bestimmten Kombinationen im Grunde immer zu einem Volltreffer führen. Ich sehe jemanden und weiß im Grunde schon, dass diese Person Ärger macht. Da ist sehr viel Berufserfahrung und Intuition dabei, so dass es Außenstehenden kaum zu erklären ist.
Sie haben vegetarische/ vegane Lebensmittel verschlossen - Sind VegetarierInnen & VeganerInnen potentielle Diebe?
Nein, Vegetarier sind per se sicherlich keine potentiellen Diebe. Aber unter den Veganern gibt es viele, die der "linken Szene" angehören und die dem Kapitalismus den Kampf angesagt haben. Für diese Schnittmenge haben wir die Vitrine angeschafft.
Wie lange haben Sie vor, den Blog noch zu betreiben?
Es gibt immer mal Phasen mit weniger Einträgen, aber ein Ende ist nicht geplant. Oder kurz: Bis ich keine Lust mehr habe.

Links CCX

Billiges Sonnenblumenöl oft besser als Bio-Öl

Interview mit Thomas Schröder zum Tierschutz

Durch Abwrackprämie für Schiffe zur Überfischung

Slideshow durch die Google-Bildersuche

Keime in Gastro-Betrieben: Durchfall à la Carte

Mini-Packungen, Maxi-Gewinne

Jeder achte Mozzarella ist ein Billig-Produkt

Geschälte, abgepackte Bananen

Sonderabgabe für "To Go"-Verpackungen?

Postillon24 Nachrichten: Folge 3

Rügenwalder "Extreme Picknicking"

(Mal wieder) ein Werbespot von Rügenwalder. Ein paar Sachen sind etwas arg übertrieben, aber bei vielen Szenen musste ich vor allem deshalb lachen, weil ich mir vorstellen musste, wie Außenstehende wohl bei dem Anblick gucken würden. z.B. als die beiden Picknicker bei Flut einfach sitzen bleiben. :-)


Frage: Molkezusatz gegen Pfand

Marcel hat geschrieben:
Was hältst du eigentlich von Molkezusätzen in Getränken um den Pfand zu umgehen?
Diese Produkte müssen offiziell nicht bepfandet sein und daher ist die Vorgehensweise völlig legal. Ich halte das selber auch nicht weiter für problematisch. Es ist ja nicht so, dass altbekannte Getränke plötzlich durch die Zugabe von ein paar Tropfen Molke plötzlich nicht mehr bepfandet sein müssen. Viel mehr handelt es sich bei diesen Molkegetränken um eigenständige Produkte, die man auch erstmal mögen muss…

Exotisches Leergut (140)

Keine Ahnung, ob diese beiden Flaschen unterschiedlicher Sorten "Leffe" aus Belgien, die an unterschiedlichen Plätzen auf dem Leergutautomaten standen, vom selben Kunden hergebracht wurden oder ob die zeitliche Nähe nur ein riesiger Zufall war. Wie auch immer: Hier für euch und meine Sammlung.

Leffe habe ich übrigens noch nie probiert. Ich glaube, ich mach mal eine Gerstensaftrundfahrt durch unsere Nachbarstaaten. ;-)


Pfandbon ohne Betrag

Normalerweise wird auf der freien Fläche zwischen "Anzahl Flaschen" und "Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag" noch die Pfandsumme im Klartext ausgedruckt, damit auch Kunden die Information lesen können. Sie ist zwar unten im Strichcode enthalten (in diesem Fall 4,98€) und für die Abrechnung an der Kasse nicht weiter problematisch – doch der Kunde, dem dieser Bon gehörte, war sehr irritiert. Verständlicherweise.

Warum der Leergutautomat auf diesen einen Bon nicht die Summe gedruckt hat, weiß kein Mensch. Ich habe diese Unregelmäßigkeit natürlich auch an die Technikabteilung des Herstellers gemeldet, aber auch dort schien das Phänomen nicht weiter erklärbar gewesen zu sein.

Trösten wir uns doch einfach damit: Es ist ein PC, der da in dem Automaten seinen Job verrichtet. :-P