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So ideal!

Aufgeschnappt am Eierregal: "Der ist so wahnsinnig gut, dieser SPAR… Die haben Packungen mit vier Eiern, das ist so ideal für mich…"

PANIC!!!

Weihnachtspost von GetDigital. Anbei lag der Artikel "Panic Key", der auf der Verpackung folgendermaßen beschrieben wird: "Bitte beachten Sie, dass der Panic Key nur aufgeklebt und nicht eingebaut werden kann. Er ist also keine funktionierende Taste in Ihrer Computertastatur."

Mein erster Gedanke: So ein Scheiß.

Aber: Die ist einbaubar. Wenn man den Kleber abreißt, eröffnet sich einem nämlich die bei den meisten Tastauren übliche kreuzförmige Aufnahme und schwupps hatte ich die Escape-Taste auf meinem "Keyboard" getauscht. 8-)


Werbung im Rückspiegel

Früh morgens auf dem Weg zur Firma: Meine Außenwerbung im Rückspiegel eines vor dem Nachbarhaus abgestellten Motorrollers. Dank "hervorragender" Handykamera allerdings eher nur rudimentär zu erahnen. :-)

Nächstes Jahr leuchtet's dort oben blau und gelb. Das ist dann nicht ganz so grell und sollte bessere Bildern liefern…


Wo'sch Leergut?

Eine Kollegin führte an einem Regal die MHD-Kontrolle durch und stand dabei zwangsläufig mit dem Rücken in Richtung Kunden. Ein Heranwachsender kam rein, in den Händen hielt er zwei Tüten mit Leergut. Ohne einen Gruß oder überhaupt eine kurze vorherige Ansprache rief er dem Rücken entgegen: "Eyy, wo'sch Leergut?"

Meine Mitarbeiterin ignorierte ihn konsequent und sortierte weiter die Ware im Regal vor ihr. Nachdem der Typ kurz gewartet hatte, ging er weiter und suchte den Leergutautomaten auf eigene Faust.

Recht so! Man muss sich ja nicht jede Unfreundlichkeit gefallen lassen – auch nicht von "zahlenden Kunden". Irgendwann reicht's nämlich auch mal.

Haha, Fax-Spam

Für viele ist es schon lange völlig normal, ihre Faxe papierlos zu empfangen. Für mich ist das gerade eine komplette Neuerung, die ich aber von einem Schlag auf den anderen zu lieben gelernt habe. Adressverzeichnisse, Autoschieber, Toner- und Tintenpatronen, Werbemittel, Aktien, Versicherungen und Doktortitel – mit einem Mausklick im Orkus. :-)

Exotisches Leergut (142)

Vom Leergutautomaten verweigert, vom Björn verbloggt: Eine PET-Flasche Mineralwasser, direkt aus den Highlands in Schottland. (Ach…) :-)




Future-Blogging :)

Habe mir gerade was Neues ausgedacht: Zukunftsbloggen mit Überraschungseffekt. Am 12. Januar 2013 findet unsere Inventur statt, am 14. Januar 2013 sollen unsere neuen Kassen kommen, am 9. Februar 2013 fliegen wir in den wohlverdienten Urlaub und am 25. Februar 2013 soll unser neues Warenwirtschaftssystem kommen.

An jedem dieser Tage wird automatisch ein vorgeschriebener Blogeintrag veröffentlicht werden, der auf den ursprünglich erwarteten Termin hinweist. Wird alles klappen, kommt was dazwischen? Lohnt sich natürlich nur bei halbwegs interessanten Ereignissen. Die wöchentliche Coca-Cola-Bestellung muss man auf diese Weise wohl nicht erwarten. Ich bin gespannt. :-)

SPAR-Markt auf Fuerteventura

Christian hat mir dieses Foto das SPAR-Marktes zugemailt, den er auf Fuerteventura entdeckt hat. Den hatte ich zwar auch schonmal hier drin, aber schließlich möchte ich jede Zusendung auch veröffentlichen und daher hier als Deja-Vu-SPAR. Vielen Dank natzürlich auch für diese Zusendung! :-)

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Pro-V

Braucht eigentlich irgendjemand wirklich die Produkte von "Pantene Pro-V", bzw. sind sie so wichtig, dass man sie im nahegelegenen Supermarkt kaufen muss? Wir hatten die Sachen jahrelang (auch in relativ großer Auswahl) im Sortiment, aber nachdem mal wieder ein Junk seinen kompletten Rucksack damit aufgefüllt hat, reicht's mir nun: Die Artikel werden nicht mehr nachbestellt und wenn dann auch der Rest geklaut verkauft worden ist, werden wir den Platz anderweitig belegen.

Leser-Weihnachtsgeschichte 2012 – 6

Die sechste Zusendung ist von Matthias:

Von drauß' vom Sparmakttannen-Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es 24-Stunden-nächtet sehr!
Allüberall auf den Regalspitzen
Sah ich goldene Ladendiebe sitzen;

Und droben aus dem Überwachungsvideomonitor

Sah mit großen Augen der Björn hervor;


Und wie ich so strolcht' durch die finstern Regale,

Da rief er mich mit heller Stimme:

"Kunde Ruprecht", rief er, "alter Genosse,

Nach Weihnachten aktuell: für Silvester Geschosse"


Die Mitarbeiter fangen zu rennen an,

Das Flaschenautomatentor ist aufgetan,

Rentner und Junge sollen nun

Von der Jagd des Einkaufens einmal ruhn;


Und morgen flieg Björn hinab zur Erden,

Denn es soll wiedereröffnet nach Weihnachten werden!
"
Ich sprach: "O lieber Herre Kunde,

Meine Reise ist fast zu Unde;

Ich soll nur noch in diese Stadt,

Wo's eitel gute Kunden hat."

- "Hast denn das Telefon auch bei dir?"

Ich sprach: "Das Telefon, das ist hier:

Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern

bestellen frohe Marktleiter gern."


- "Hast denn den Kontaktbeamten auch bei dir?"

Ich sprach: "Der Kontaktbeamte, der ist hier;

Doch für die Diebe nur, die schlechten,

Die sperrt er ein zum Teil, den Rechten."


Christkindlein sprach: "So ist es recht;

So geh mit Gott, mein treuer Marktleiter!"

Von drauß' vom Sparmakttannen-Walde komm ich her;

Ich muss euch sagen, es 24-Stunden-nächtet sehr!

Nun sprecht, wie ich's hierinnen fund'!

Sind's gute Kund', sind's böse Kund'?


Frei nach Theodor Storm. :-)

Leser-Weihnachtsgeschichte 2012 – 5

Die fünfte Zusendung kam von Alex:

Vorige Woche war es nach längerer "Sammelzeit" soweit und ich konnte mit meinem Rucksack + einem Sackerl voller Pfand(glas)flaschen in meinen angestammten Gourmet-Spar marschieren.

Am Annahmeautomaten erwartete mich keine Schlange und somit hatte ich lockerflockig freie Bahn. Während also im Hintergrund bereits die ersten Weihnachtslieder über die Filiallautsprecheranlage angestimmt wurden, nahm der Automat brav meine Flaschen an und quittierte mir meine Futtergabe dann mit einem netten Papierchen mit einer ganz angenehmen Gesamtsumme.

Ich reihte mich dann also an der Kasse in die dafür dort bereits immer länger werdende Schlange; mir war die Warterei ja egal..Zeit hatte ich zu dem Zeitpunkt ja genug. Vor mir war nur ein eher jüngeres Päarchen und hinter mir eine schon etwas betagtere Dame, die schon nervös und sichtlich verunsichert ihren Einkauf und dann wieder ihre Geldbörse beäugte - und das immer im Wechsel .. Einkaf - Geldbörse - Einkauf - Geldbörse usw.. Ich denke, sie dürfte wahrscheinlich zu wenig (Klein)Geld bei sich gehabt haben. Ich sah sie kurz an, sie mich auch .. dann lächelte ich und drückte ihr meinen Leergutbon in die Hand und sagte nur "Hier, schenk ich ihnen...und schönen Tag noch". Zuerst dachte sie - denke ich mal - an einen Scherz .. aber dann lächelte sie nur umso mehr . und auch die umherstehenden Leute waren etwas verdutzt .. dann aber doch positiv überrascht. Mit einem sonderlich guten Gefühl .. hab ich mich dann einfach verabschiedet und bin weiter spazieren gegangen :-)

Leser-Weihnachtsgeschichte 2012 – 4

Die vierte Zusendung kam von Sebastian:

Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Film von dem Kaiser Lucas Georgius ausging, den alle Welt schätzen würde. Und dieser Film war der allererste seiner Reihe und geschah zu der Zeit, da Gerd Schröder Landpfleger von Germanien war. Mein gleich aussehender Zwillingsbruder und ich fieberten schon seit unserer frühesten Kindheit Episode I entgegen und so kam es, dass die Weihnachtsgeschenke 1999 ein bestimmtes Thema hatten...

Ich erinnere mich noch genau daran, wir machten gerade gemeinsam einen vorweihnachtlichen Kurzurlaub in England. In einem älteren, kleinen Laden sah ich noch zwei T-Shirts mit Podracer-Aufdruck, das auch Erwachsene tragen konnten. "Wow, haben-will" schoss mir durch den Kopf. "Eins für mich und eins für Sascha, ein ideales Weihnachtsgeschenk". Stolz trug ich meine Beute zur Kasse und strahlte einem irritiert schauendem Kassierer entgegen. "Ja, ich find das Shirt so cool, ich verschenk es auch noch mal."

Einige Wochen später, am Heiligabend, freute ich mich schon auf die Bescherung. Unter meinem Pulli hatte ich mein Podracer-Shirt angezogen und ich überreichte meinem Bruder sein eingepacktes Shirt. Als er das Geschenkpapier aufriss guckte er mich kurz komisch an und fing heftigst an zu lachen. Ich soll schnell mal mein Geschenk aufmachen. Ritzratz war das Geschenk aufgerissen und es lachte mich das gleiche T-Shirt an.

Wie der Zufall es wollte hatte er in dem gleichen Geschäft in England zwei Mal das gleiche Shirt eine Stunde vor mir gekauft. Da verstand ich auch, warum der Kassierer mich so komisch angeschaut hatte. Zu gerne würden wir wissen, was der sich wohl beim zweiten Einkauf gedacht haben muss.