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Kompliziertes Brüstungskanalstück

Links neben unserer Klimaanlage war immer noch eine Stelle, die ich eine Weile vor mir her geschoben hatte. Da sollte zwar auch ein Brüstungskanal hin, aber was mache ich mit dem kleinen Kabelkanal, an dem wir uns damals beim Anbau der Klimaanlage orientiert hatten?
Die Entscheidung fiel dahingehend, das alte Stück an Ort und Stelle zu belassen, da dort planmäßig sowieso nur einige Netzwerk- und Lautsprecherkabel durchlaufen sollen. Etwas mühsam war, den alten Kabelkanal knapp an der Klimaanlagen-Konsole abzuschneiden, zweite Herausforderung waren die Gipskartonplatten und die darunter liegenden Fliesen, die, wie sollte es anders sein, bis hoch zur Decke verlegt waren. So sah es jedenfalls bislang über der Lagertür aus:



… und so momentan. Ihr seht, auch das Kabelchaos lichtet sich derzeit wieder. :-)


Wir verarschen euch wirklich nicht!

Während ich gerade mit zwei Kollegen in der Ecke vor dem Kühlregal stand, kamen zwei junge Frauen in den Laden. Sie trennten sich, eine kam direkt auf uns zu, weil sie eine bestimmte Sorte H-Milch suchte. Während sie sich die Auswahl im Regal anschaute, bog zwei Gänge weiter ihre Begleiterin um die Ecke und rief dabei einen Vornamen.

"Die ist hier", entgegneten wir gemeinschaftlich wie ungefragt. Die Angesprochene guckte irritiert und wollte gerade in die entgegengesetzte Richtung gehen, als wir unsere Aussage etwas energischer wiederholten. Als die beiden Mädels sich gefunden hatten, erklärten wir, dass wir doch keine Kunden verarschen würden. Bei allem Spaß, den wir hier so haben – aber bei unseren Kunden kann man sich ja schließlich nicht auf das Niveau von Grundschulkindern begeben. Man merkte aber wohl schon, dass uns dabei doch irgendwie der Schalk im Nacken saß.

Was dann passierte, spottete eigentlich jeder Beschreibung. Die beiden suchten nämlich noch einen Artikel: Tiefgefrorenen Grünkohl. Ich mochte es kaum sagen, aber es entsprach wirklich, wirklich, wirklich der Wahrheit: "Der steht bei uns momentan zwischen Toilettenpapier und den Putzmitteln.

Die Blicke, unbezahlbar. :-)

Abgestaubt

Auch wenn wir hier möglichst sauber arbeiten – in der Summe aller Baumaßnahmen ensteht und entstand vor allem doch einiges an Staub, der sich zwangsläufig auch auf Teilen der Ware wiederfindet. Ist ja alles sauber eingepackt und was man teilweise aus den Großlagern geliefert bekommt, ist auch nicht unbedingt viel sauberer. Wie auch immer – aktuell nutzen wir jede freie Minute dazu, hier mit Mikrofasertüchern bewaffnet den Inhalt der Regale wieder aufzuhübschen.

Diese Gläser mit Suppenpaste sind/waren schon ein extremer Fall, was aber natürlich vor allem auch wegen der schwarzen Deckel so wirkt:




Ines und Björn auf dem Kühlregal

Während wir beide auf dem großen Kühlregal saßen und Kabelkanäle montierten, kam eine Stammkundin im Kaffeegang in unsere Richtung. Als sie uns plötzlich in luftiger Höhe entdeckte, bedauerte sie zutiefst, keine Kamera dabei zu haben. Kurzerhand hielt ich ihr mein Handy entgegen und auf diese Weise gibt es jetzt eines von nicht vielen Bau-Fotos, auf denen wir beide zu sehen sind. :-)


Personaleinsatzplan 36. KW

Der Plan für die kommende Woche ist auch fertig. Für den Umbau der Getränkeabteilung habe ich am Mittwoch (Nachmittag, bzw. Abend) und den ganzen Donnerstag hoffentlich genügend Hände hier. Wird schon schiefgehen. Notfalls arbeiten wir hier rund um die Uhr und wenn das nicht reicht, nehmen wir noch die Nacht dazu. :-P

Spannender wird noch die übernächste Woche. Da brauchen wir zwar keine Kassen zu besetzen und müssen logischerweise auch nicht die normalen Öffnungszeiten abdecken – aber da heißt es Ware verräumen, Ware verräumen, Ware verräumen …

Do statt Mi

Habe soeben erfahren, dass unsere neue Getränkeabteilung nicht nächste Woche Mittwoch, sondern Donnerstag (und Freitag) geliefert und aufgebaut wird.

Das ist leider gar nicht so schön. Nicht so sehr wegen der versauten Vorfreude, sondern vor allem organisatorisch. Wir bekommen Dienstag und Freitag Ware. Da hätten wir die Getränke aus der Lieferung zu Dienstag einfach nicht verräumt, stattdessen die (nicht mehr ganz volle) Abteilung ausgeräumt und dann alles zusammen schön in den neuen Regalen untergebracht.

Denkste!

So müssen wir die Ware einräumen, weil wir sonst zwei Tage eine leere Abteilung haben, können dann am nächsten Abend die, weil in der Wochenmitte weniger los ist, immer noch relativ volle Abteilung ausräumen und müssen dann unter Umständen bis Freitag Mittag warten, um an die neu zu platzierende Ware zu kommen.

Aber gut, was soll's. Da müssen wir durch.

Die 62mm-Bohrung vor dem Teeregal

Eines meiner Lieblingsgeräte war mal wieder im Einsatz: Für den neuen Tauwasserablauf der Kühlregale haben wir vor dem alten Tee-Regal ein kleines Löchlein durch den Fußboden gedrückt. 62mm im Durchmesser und perfekt geeignet, ein 50mm-HT-Rohr aufzunehmen. Wie so oft habe ich die Maschine freihändig geführt. Auf dem obersten Bild könnt ihr eine runde Schablone sehen, die ich eigentlich erst am Boden als Führung festgedübelt hatte. Hielt sage und schreibe gar nicht, aber der Fehler lag wohl bei mir. Ansonsten wäre die Idee mit der "verlorenen Schablone" gar nicht so schlecht:









Das kleine Loch ist eigentlich keine Stolperfalle, selbst mit hohen, spitzen Absätzen müsste man schon sehr mutwillig unmittelbar vor dem Regal herumstaksen, aber dennoch haben wir das Bohrloch mal mit Pappe und Klebeband abgedichtet. Ist ja auch nur bis morgen:


Weg ist die Staubschutztür

Da haben doch die von der Hausgemeinschaft beauftragten Handwerker kurzerhand die tolle "Dustcontrol"-Staubschutztür gegen eine Folientür mit Reißverschluss ausgetauscht, der auch irgendwo auf dem Zeltplatz hätte Verwendung finden können. Naja, es geht um die Funktionalität und die sollte auch so gegeben sein. Die Absaugung wird für den Wiederaufbau ja nicht benötigt werden.


Neues Auto? Ich? NIEMALS!

Anruf der BMW-Bank heute Mittag: Man möchte mir doch mal die aktuellen Modelle vorstellen, denn da dürfte bestimmt entweder für den Firmen-Fuhrpark oder auch für mich privat was dabei sein. Und auch die attraktiven Leasingangebote, bla, fasel, sülz …

Negativ. Nichts ist dabei für mich, gar nichts.

Erstens würde ich mir keinen BMW kaufen, aber das liegt einfach daran, dass ich die Autos nicht mag. Ich bin ja mehr so der Stern-Typ. ;-)

Zweitens, und das ist der viel entscheidendere Grund, werde ich mir in diesem Leben niemals einen Neuwagen zulegen. Die Chance hatte Skoda mal vor rund 12 Jahren und hat sie auf Anhieb komplett verkackt. Für das Geld hatte ich mir dann ja meine (gebrauchte) E-Klasse gekauft, die ich immer noch fahre und regelmäßig warte.

Inzwischen sehe ich die Dinge anders, vor allem aus ökologischer Sicht, aber auch die Situation auf den völlig verstopften Straßen mit den vielen Hulks und Möchtegern-Schumis hinter den Lenkrädern. Davon möchte ich mich persönlich trennen, zumindest so weit es geht.
Wenn der Benz irgendwann mal das Zeitliche segnet, würde ich mir maximal wieder einen gebrauchten kleineren Wagen zulegen. Vielleicht einen mit Elektromotor. Dazu bitte an dieser Stelle jetzt keine Grundsatzdiskussion darüber, dass der Strom auch irgendwo produziert werden muss und sowieso die Rohstoffe, die in den Akkus stecken … Ich kenne die Situation ebenfalls.

Sofern das Wetter nicht ganz schlecht ist und ich auch nicht den Anhänger oder sonstige Lasten transportieren muss, bleibe ich ohnehin bei meinem Fahrrad.

Vergessener Videodrehtermin?

Letzte Woche hatte mich ein junger Mann von der FH angesprochen. Sie würden ein Musikvideo produzieren und bräuchten ein paar Szenen, bei denen der Protagonist an einer Supermarktkasse sitzt. Wie so oft war ich nicht abgeneigt, meine Räumlichkeiten dafür zur Verfügung zu stellen.

Ich bin mir nicht hundertprozentig, aber schon ziemlich sicher, dass das heute Mittag gewesen sein sollte. Da war aber niemand. Entweder hat sich das erledigt oder ich hab mich beim Termin vertan. Naja, wird sich nächsten oder übernächsten Mittwoch zeigen. Und wenn nicht, dann nicht, dann ist es auch egal. :-)

Neue Rohre im Pfeiler

Ein neues Kanalrohr, ein neues Wasserrohr. Mehr musste nicht gemacht werden und nun kann unser liebevoll verspachtelter und grün gestrichener Pfeiler wieder verschlossen und anschließend wieder neu angepinselt werden. Die Rohre enden jeweils im Heizungskeller bzw. oben in der Zwischendecke und können dann aus den anderen Stockwerken erreicht und angeschlossen werden.

Diese Arbeit, zumindest die Wasserleitung betreffend, steht uns irgendwann noch in der linken Außenwand in der Nähe der Kasse ein weiteres Mal bevor.


Klempner am Freitag

Habe nun inzwischen mit unserem Installateur gesprochen: Am Freitag Morgen kommt einer (oder auch zwei) seiner Mitarbeiter und werden die Arbeit im Kriechkeller erledigen. Die widrigen Arbeitsbedingungen waren gar nicht so abschreckend, er will nur mal versuchen, den "handlichsten" Monteur zu schicken. :-)

Bis dahin habe ich auch noch selber etwas zu tun: Eine 62mm-Bohrung muss ich noch vor dem aktuellen Teeregal durch den Fußboden drücken, denn dort soll dann ab Freitag das Abflussrohr rausgucken, an das in wenigen Wochen das Kühlregal angeschlossen wird.

Die Maschine liegt schon hier nebst einer nagelneuen Bohrkrone bereit, jetzt suche ich nur noch die Motivation. (Und wenn ich schon mal dabei bin, wird auch die erwähnte Bohrung in der anderen Ecke erstellen, durch welche dann zukünftig die Stomkabel geführt werden.)

Zitterfant

Ein paar Bilder müsst ihr noch ertragen. Egal ob afrikanisch oder indisch – in der Tiefkühltruhe bei unter minus 20 Grad wird jedem Elefanten kalt. Sogar denen mit Plüschhaut. Macht diesem hier natürlich gar nichts, schließlich hat er genug leckeres Eis zu essen. Kinderlogik. :-)


Halteverbot in der 38. KW

Wieder einmal habe ich ein Halteverbot für den Parkstreifen hier vor dem Laden beantragt. Diesmal in der 38. Kalenderwoche von Montag bis Donnerstag, jeweils von morgens bis zum frühen Abend.

Kuriosum am Rande: Noch über den vor mir beantragten Zeitraum hinaus, nämlich die ersten beiden September-Drittel, ist auch der andere Parkstreifen hier mit einem Halteverbot versehen. Was da wohl passieren soll?

Ganz hinten im Kriechkeller (2)

Dieser Beitrag müsste eigentlich heißen "Ganz, ganz, ganz hinten im Kriechkeller", denn viel weiter geht es nicht. Auf diesen Bildern guckt ihr auf die vom Eingang am weitesten entfernte Ecke, nämlich in die Kammer, die auf diesem Plan oben rechts eingezeichnet ist. Auf dem Plan befindet sich der Eingang in den Keller übrigens ziemlich genau in der Bildmitte, bei der eingezeichneten Treppe.

Diesen Weg hatten wir auf uns genommen, da dort wohl eine Arbeit für den Klempner, aka "Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik" wartet. Sofern die den Job nicht ablehnen. Dazu aber im übernächsten Absatz mehr.

Was ihr dort auf den Bildern seht, ist die Unterseite dieses Bodenablaufs, den unsere Handwerker vor dem Kühlregal stillgelegt haben. Für unsere neuen Kühlregale benötigen wir aber dennoch in der Ecke ein Abflussrohr, damit Tau- und Reinigungswasser aus dem Möbel abfließen kann. So weit, so gut, dachte ich. Da können wir ja einfach im Untergrund an das alte Rohr von dem Gulli gehen. In der Theorie eine super Idee und rein handwerklich für jeden Installateur ein Kinderspiel.

In der Praxis ist diese Kammer nur rund einen halben Meter hoch. "Kriechkeller" im wahrsten Sinne des Wortes. Dazu kommt man nur durch einen ca. 40x50cm großen Mauerdurchbruch zu den Rohren. Ich habe zwar kein Problem damit, durch den Dreck und in das Loch zu kriechen, aber bei all meinem handwerklichen Geschick und Wissen – ein kleines HT-Rohr an ein großes Rohr aus Gusseisen zu fummeln, ist nicht meine Baustelle. Da muss also ein Fachmann ran und rein, gerne auch mit mir zusammen, sozusagen "betreutes Rohrverlegen". Mal gucken, was der Meister dazu zu sagen hat. Aber auf jeden Fall muss das gemacht werden, der Ablauf ist nämlich für die neuen Kühlanlagen zwingend notwendig.