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Performawas?!

Ich glaube, ich sollte mal dringend über einen neuen PC im Büro nachdenken. Ich kann so nicht arbeiten. Der alte Intel Core2 ist da irgendwie nicht mehr ganz so zeitgemäß und vor allem seit ich hier G-Data Antivirus installiert habe, schlafe ich vor dem Rechner mit Sicherheit ein (pun intended)…


Drei Kubikmeter Sperrmüll

Parallel zu den Planungen hier im Markt, versuche ich momentan auch endlich bei uns in der Halle alles auf Vordermann zu bringen. Dazu gehört nach wie vor die Entsorgung der ganzen Altlasten, die wir von den ehemaligen Mietern hinterlassen bekommen haben. Der Chemiekram ist im Grunde weg, aber es steht noch viel Gerümpel herum. Nun habe ich erstmal den großen Hänger voll mit alten Holzteilen zum Containerstation gefahren.

Es ist mein erklärtes Ziel, von dort aus den Onlineshop neu aufzubauen. Zum Glück kann das ohne jeglichen Zeitdruck geschehen.


Schüchternes Küken

Ich rief bei einem Lieferanten an. Eine ganz dünne, schüchterne weibliche Stimme meldete sich. Nachdem ich mein Anliegen vorgetragen hatte, versicherte sie mir, das aufzuschreiben und weiterzugeben – und ergänzte noch: "Ich bin die Auszubildende und habe gestern erst angefangen."

Oha. Und dann schon ganz alleine im großen Büro. :-)

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Vor ein paar Wochen:
Ein österreichischer Unternehmer mit eigenem Tischlereibetrieb trifft einen obdachlosen Tischler und besorgt ihm eine Wohnung und lässt ihn bei sich im Betrieb arbeiten. Alle Medien berichten davon, bei Facebook wird die Statusmeldung zehntausendfach geteilt und mit "gefällt mir" markiert. Alle sind glücklich uns Herr Hartl hatte zu alldem auch noch Glück mit seinem dankbaren, fähigen Neuzugang.




2007:
Wir haben hier einen Obdachlosen ins Team aufgenommen. Er hatte damals nach seinen Möglichkeiten bei einem Suppenküchen-Projekt mitgemacht und bekam von uns die Chance auf einen reellen Arbeitsplatz. Die Arbeit, die er hier gemacht hat, war gut. Niemand von außerhalb hatte sich für die Sache interessiert. Ich glaube, ich hatte es auch nicht hier im Blog erwähnt, aber es hatten ja genug Personen mitbekommen. Keine Likes, keine Teilungen, kein Feedback, keine Zeitungsartikel.

Nach einem halben Jahr war er von heute auf morgen verschwunden. Kam nicht mehr zur Arbeit, war nicht mehr telefonisch erreichbar und hatte auch seine Wohnung aufgegeben.

Amtsgericht, 9:20 Uhr

Anruf beim Amtsgericht Bremen, es erfolgt eine Ansage, dass ich außerhalb der Geschäftszeiten anrufen würde und dass diese von 9 bis 13 Uhr wären.

Es ist gerade 9:20 und Anrufversuch ist 2 Minuten her.

Von wem ist dieses Foto eines SPAR-Lieferwagens?

Ich habe noch dieses Foto eines SPAR-Lieferwagens hier auf dem Rechner liegen gehabt. Das Bild ist mir, da bin ich ziemlich sicher, mal von einem Blogleser zugeschickt worden. Im Dateinamen hatte ich "Schweiz" untergebracht und das ist leider auch der einzige Hinweis, den ich habe. Keiner der möglichen Begriffe (Schweiz, Lieferwagen, Hauslieferdienst etc.) oder die Google Bildersuche führt mich zu einer E-Mail oder einem bereits verfassten Blogeintrag dazu. Auch die auf den Wagen aufgedruckte Mobilfunknummer verhilft mir nicht zu weiteren Stichworten wie einem Namen oder einem bestimmten Geschäft weiter.

Sollte der Einsender hier noch lesen: Bitte melden.

(Für die Diskussion unter den restlichen Lesern: Sowas wäre übrigens für unseren Lieferdienst zu groß.)


Noch kein Angebot für die Stützen

Der Glaser hat es offenbar nicht so eilig mit einem Angebot für die Stützen. Dies gab uns genügend Zeit, nochmal über die eigenen Ideen und die Vorschläge hier in den Kommentaren nachzudenken.

Die "normalen" Spiegel habe ich verworfen. Momentan tendiere ich entweder zu Spiegeln mit getöntem Glas, lackierten Glasoberflächen oder sogar tatsächlich einer Verkleidung mit Edelstahlblechen. Nur ein reiner Anstrich mit Wandfarbe kommt für mich nicht in Frage.

Eimer im Eimer

Dann war da noch der kleine Eimer für das Kondenswasser aus unserem Backofen, der eigentlich neben und nicht hinter dem Tisch stehen sollte. Das hatte auch einen Grund! Moment… Mir fällt's gerade nicht ein… Doch, da war irgendwas… Mal überlegen… Hmmmmm…

Ach, ja: Er passte nicht hinter den Tisch. Das war's!


Lidl-Werbung bei SPAR

Gnaa… Mangels Receiver für den privaten Ladenfunk läuft hier momentan ein allgemeiner Radiosender, damit es nicht ganz so langweilig ist.

Da plärrte doch gerade eine aufdringliche Lidl-Werbung durch meinen eigenen Laden. Ich glaube, noch tiefer kann man nicht sinken. :-)

Hilflosigkeit

Mittlerweile hocken schon zwei Bettler auf dem Gehweg vor dem Laden. Ich fühle mich so hilflos gerade. Es stört mich ungemein, aber ich kann nichts dagegen unternehmen. Das ist öffentlicher Grund und sie belästigen niemanden aktiv.

Werde Montag mal den Kontaktpolizisten für dieses Viertel anrufen, vielleicht hat der ja noch irgendeine Idee oder findet die passenden Worte, um die beiden zu einem neuen Platz zu motivieren.

Ich bin mittlerweile schon so weit, dass ich ernsthaft darüber nachdenke, was man vor dem Laden an der Wand oder auf dem Gehweg installieren oder aufstellen kann, damit sich da niemand mehr hinsetzen kann oder möchte. :-(

15kg DM-Münzen

Etwas sparsam aus der Wäsche geguckt hat der Mitarbeiter der Bundesbank-Filiale hier in Bremen schon, als ich ihm rund 15kg DM-Münzen auf den Tresen gestellt habe. Eigentlich wäre das keine große Sache gewesen, aber dass aus den 5DM- und 10DM-Münzen diejenigen aus Silber (oder mit höhrem Silberanteil, so genau weiß ich das nicht) manuell herausgesucht werden müssen, wusste ich vorher ja nicht. So hat das alles deutlich über eine halbe Stunde gedauert.

Aber hier ist wieder Platz für weitere Mark-Euro-Einwechselungen. :-)