Ob es nun sinnvoller ist, den Kunden leere Regale zu präsentieren oder die leeren Regale abzubauen und Freiflächen zu schaffen, liegt vermutlicher immer im persönlichen Gusto des Ladenbetreibers. In Findorff haben wir uns dazu entschieden, die ungenutzten Teile schon für unseren "Schrotti" freizugeben und abbauen zu lassen. Eine Woche nach dem (momentan noch planmäßig (*)) letzten Verkaufstag haben wir schon den Besichtigungstermin mit der Hausverwaltung und dem Vermieter und je weniger Material dann noch auf der Fläche steht, desto genauer können wir über die abschließenden Renovierungsarbeiten reden.
*) Ich will an dieser Stelle nicht ausschließen, dass schon vor dem 16.5. Schluss ist.
Das
alte Brotregal auf den alten Rollgondeln und auch unser altes Bio-Wein-Regal, in das wir hier in Findorff zuletzt
den Saft stehen hatten, sind bereits verschwunden:
Fußnote unter einer Werbe-E-Mail:
Wenn Sie diese E-Mail (an: shopblogger@gmail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.
Der Service, unverlangte Werbemails abzubestellen, wird mir vom Absender großzügigerweise
kostenlos angeboten. Ich bin begeistert.
Wie groß die
Tipp-Kick-Fangemeinde wirklich ist, weiß wohl niemand. Laut des verlinkten Wikipedia-Artikels gibt es "rund 50 Vereine" in Deutschland, die Zahl der nicht organisierten Spieler dürfte deutlich größer sein.
Ich habe damit zwar nichts am Hut, aber von Paulaner gibt es gerade (auch bei uns, darum erwähne ich es ja) eine Aktion: 5 Flaschen Bier und eine Tipp-Kick-Figur mit Paulaner-Trikot (und Flaschenöffner) für 6 Euro. Paulaner läuft bei uns immer, ob die Sets mit dem kleinen Fußballspieler laufen, werden wir sehen.
Immerhin:
Ein Set ist schon verkauft.
"Haben Sie von dem Produkt noch was?"
Wenn im Regal nichts mehr steht, leider nicht.
"Auch nicht im Lager?"
Auch nicht im Lager.
"Können Sie nicht noch mal nachsehen."
Kann ich, aber da ist nichts.
"Sind Sie sicher?"
Ich geh mal gucken.
[1 Minute mit einem Kollegen geplaudert …]
Leider ist da auch nichts mehr.
"Danke, dass Sie nachgesehen haben."
Wenn der Leergutautomat "
Container 1 voll" meldet, wird diese Störung von der Lichtschranke auf dem Flaschentisch ausgelöst. Häufig ist es so, dass eine umgefallene Flasche in der Lichtschranke liegt und so sagen wir den Kunden dann meistens: "
Oh, da ist bestimmt nur was in der Lichtschranke drin."
Natürlich ist da was in der Lichtschranke, sonst würde diese Fehlermeldung gar nicht kommen. Und selbst wenn der Tisch bis oben hin voller Flaschen steht ist da "was in der Lichtschranke drin". Eigentlich ist die Aussage mit dem Hinweis auf die Lichtschranke damit ziemlich nutzlos.
Zumindest bei uns ist die Toilettenpapierknappheit definitiv beendet. Von den bestellten Mengen haben wir bei der letzten Lieferung zwar nicht alles, aber doch zumindest sehr viel bekommen und da hier der Platz bekanntlich Mangelware ist, habe ich zähneknirschend zu einer Notlösung gegriffen: Auf rund 20 Metern Kühlregal liegen nun viele Pakete mit dem weißen Gold und sogar im Lager steht noch eine ganze Palette.
Das soll so natürlich kein Dauerzustand bleiben, aber in den letzten zwei Monaten läuft ja im ganzen Land nichts mehr nach "Business as usual" und diese Ware zu haben ist definitiv besser als auf irgendein optisches oder ästhetisches Detail Rücksicht zu nehmen. (Zumal das Toilettenpapier auf der Kühlung niemanden beim Einkauf behindert, die meisten kommen da ja nicht einmal dran.)
Der
neue Geldteller ist natürlich auch schon längst montiert.
Noch so hübsch glänzend.
Im
Wikipedia-Eintrag zum Teehandelshaus
Thiele & Freese hat jemand den Hinweis auf die Otto-Waalkes-Edition ergänzt und als Quelle
meinen kleinen Blogeintrag dazu angegeben. Keine große Sache, zumal jeder erst mal in der Wikipedia herumfummeln kann, aber irgendwie trotzdem nett.
(Danke an den Nutzer, der das gemacht hat.)
Am 12. Mai (Dienstag) werden wir in der Münchener Straße zum letzten Mal mit Zeitschriften beliefert. Am Mittwoch wird noch einmal die Grundausstattung mit Tageszeitungen geben und am Morgen des Donnerstags wird der gesamte Bestand an Presseprodukten über die Remission abgeholt.
Die letzten drei Tage gibt es dort dann keine Zeitschriften und Zeitungen mehr, aber das fällt wohl nicht mehr nennenswert auf.
Wenn es mal einen Markt für einfache Gesichtsmasken gab, dann ist er vermutlich inzwischen gesättigt wie ein Topfschwamm im Baggersee.
Aktuell kommen hier täglich wenigstens 1-2 Angebote von Firmen rein, die mir Masken aller Art anbieten wollen. FFPx, ohne Kennzeichen, Stoff, Papier, Einweg, Mehrweg – einfach alles. Dazu teilweise in sechsstelligen Mengen verfügbar. Von einem Mangel kann, zumindest bei den einfachen Ausführungen, definitiv keine Rede sein.
Seit Anfang der Woche gilt die Novelle der StVO. Darin enthalten ist auch eine Regelung bezüglich des Haltens auf dem
Schutzstreifen, der unter anderem auch hier in der Gastfeldstraße eingezeichnet ist. Mit aller Regelmäßigkeit stehen bei uns morgens die LKW auf diesem Schutzstreifen, da es logistisch überhaupt nicht anders machbar ist. Fast alle Läden in einer Lage wie wir, bekommen ihre Ware so geliefert und irgendwo müssen die Lastwagen ja stehen.
Bei unseren Lieferanten macht sich gerade Unbehagen breit, vor allem natürlich bei den Fahrern. Denn bei einem Vergehen gibt es neben dem (relativ) kleinen Bußgeld auch noch einen Punkt in Flensburg, der auf deren privates Konto geht. Dass unter der Prämisse keine große Motivation herrscht, hier vor dem Laden die eingezeichnete Spur zu blockieren, ist klar. Nur wie soll es anders gehen?
Habe nun mal dem Amt für Straßen und Verkehr hier in Bremen die Problematik dargelegt. Irgendeine Lösung werden wir finden müssen, so ganz ohne Ware können wir hier nur schwer weitermachen.
Per Fax kam ein nur wenig vertrauenerweckendes "Angebot" für Toilettenpapier hier rein. Der Preis wäre schon extrem gut, aber mit lächerlichen 33 Paletten gebe ich mich hier doch nicht ab. (Die genannte Firma weckte nicht gerade mein Vertrauen und da mal eben fast 3000 Euro überweisen wäre sowieso nicht mein Ding gewesen.)
Da sich aber die Versorgung auf den herkömmlichen Kanälen langsam wieder normalisiert, sind wir darauf ohnehin nicht angewiesen.
(… wann wohl
meine beiden Paletten kommen?)
Von Langnese Unilever gibt es einige neue Eissorten mit "Zusatznutzen", wie zum Beispiel zuckerfrei, vegan, mit Ballaststoffen oder ganz im aktuellen Trend mit besonders viel Protein. Vermarktet werden sie unter dem Namen "Freezing Good", aber um Himmelswillen nicht einfach so in der nicht näher bezeichneten großen Kühltruhe oder gar der Langnese-Kleineistruhe. Nein, diese Produkte dürfen / können / sollen / müssen, wenn ich den Vertreter richtig verstanden habe, ausdrücklich wie ausschließlich in einer eigenen kleinen Truhe angeboten werden.
Da für besagte Truhe keine Fläche frei ist, kamen wir dann nicht zusammen.
Nach
russischem haben wir nun auch mal polnisches Toilettenpapier bekommen. Die gelieferten Mengen sind nach wie vor knapp, aber immerhin versucht unsere Großhandlung, alle möglichen Bezugsquellen auszuschöpfen. Aber schön, so sieht man auch mal andere Sorten als nur Hakle, Zewa, Regina, Danke und die Eigenmarken.
Ein schokoladiger Gruß mit Bedauern und Danksagung an die Kollegen in Findorff. Auch da haben / hatten wir sehr viele total liebe Kunden. Nur was nützt es, wenn der Markt rote Zahlen schreibt? So ganz willkürlich fiel die Entscheidung mit der Schließung ja nicht …