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Kurztrip nach Köln

Wir waren ein paar Tage in Köln, weshalb es auch wenig aus der Firma zu berichten gab. Ein paar Dinge waren auch zu Hause aufgelaufen, aber dazu später mehr.

Der Höhepunkt des Kurztrips war natürlich der Besuch im Zoo und dort hat sich unsere Kleine eigentlich vor allem für die Elefanten interessiert. Die waren zwar generell auch mein persönlicher Favorit, aber wenn man schon mal da ist, möchte man natürlich auch die anderen Tiere sehen.





Die Erdmännchen standen ständig auf ihrem Hügel, ein Jungtier wagte sich bis ganz an die Mauer heran:



Der Glattnackenrapp, Kahlkopfrapp oder Glattnackenibis (Geronticus calvus) ist ein seltener Ibis, der im südlichen Afrika lebt. Die Vogelart ist als stark gefährdet eingestuft. Im Kölner Zoo gibt es eine Population und dieses Kerlchen war ausgesprochen neugierig:



Die Inkaseeschwalben waren von den Besuchern völlig unbeeindruckt. Saßen auf ihrer Stange und haben sich teilweise angezickt wie die Vögel in Pixars "For the Birds".



Natürlich durften auch der obligatorische Besuch des Doms als auch die Besteigung des Südturms nicht fehlen. Der Blick in die Spitze des Turms ist vermutlich eines der am häufigsten fotografierten Motive in dem Gebäude. Die Ansicht bietet aber auch ein unglaubliches Licht- und Formenspiel:



Genau neben dem Dom führt die Hohenzollernbrücke über den Rhein. Wenn man Züge mag, gibt es auf dieser Zufahrt zum Bahnhof immer etwas zu gucken, quasi im Minutentakt fahren irgendwelche Züge über sie hinweg. Wenn gerade kein Zug durchfährt, kann man die knappe halbe Million Schlösser bewundern, die Verliebte im Laufe der Jahrzehnte an der Brücke befestigt und im Idealfall den Schlüssel in den Rhein geworfen haben. Stündlich werden es mehr Schlösser, alleine wir haben bei der Überquerung schon drei neue hinzukommen sehen.



Apropos Liebesschlösser: Das ist mal ein Schloss, so oder so. :-)



Obwohl ich schon zig mal dort war, ist mir dieser Kontrast zwischen dem supermodernen Lanxess Tower (resp. des selben Gebäudes vor dem Umbau) und der Jahrhunderte alten Kirche Alt St. Heribert erst jetzt aufgefallen:


Lustige Strichcodes – 379

Fundstück von Manuela auf einer Packung "Corny Crunch": Ein Strichcode, bei dem die einzelnen Striche zu Halmen des Hafers werden, der daraus wächst.

Nicht ganz originell, diese Idee, aber trotzdem schön. :-)


Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 3)

Die dritte Woche meiner Ausbildung:



Neben den üblich anfallenden Arbeiten wie Leergut annahmen, die Pappresse oder unsere Recycling-Boxen im Kassenbereich des Marktes zu leeren und das Lager / Leergut-Lager aufräumen habe ich auch noch morgens mitgeholfen, Obst und Gemüse einzuräumen, bzw. es abends wieder auszuräumen.
Margarine packen.
Nach Feierabend die draußen vor dem Markt stehende Ware hereingeholt.



Fette I.

Fette teilt man auf in:
tierische (Schmalz, Butter)
und
pflanzliche Fette (Margarine, Sonnenblumenöl, Kokosfett)

Flüssige Fette bezeichnet man als Öle.
Fette sind chemische Verbindungen aus Glycerin und gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.
Gesättigt sind z.B.: Buttersäure, Palmitinsäure, Stearinsäure
Ungesättigt sind z.B. Ölsäure, Linolsäure, Linolensäure

Von den ungesättigten Fettsäuren ist die doppelt ungesättigte Linolsäure lebensnotwendig. Sie verhindert einen zu hohen Gehalt von Cholesterin im Blut und fördert den Stoffwechsel.

Double Fly Latte, WTF?!

In meiner Bilder-Übersicht in Thumbs Plus (Geniale Software, die ich seit vielen Jahren benutze) waren auch die Bilder zum "Fly Latte". Nanu, dachte ich, sehe ich da doppelt? Was ist denn nun kaputt? Warum sind da plötzlich zwei Fliegen im Chai Latte?!

Nun, die eine saß auf dem Monitor …


Hitchcock Premium

Seit gestern haben wir die drei "Premium"-Säfte von Hitchcock im Sortiment. Der Preis von 3,99 Euro pro Flasche mag im Vergleich zum 99-Cent-Discountprodukt wohl "teuer" erscheinen, andererseits ist der Kurs wohl marktüblich, sogar online, und offenbar sind die Produkte auch entsprechend gut. Abgesehen davon sehen die blauen Flaschen echt cool aus. :-)

Wie so oft die Frage an euch: Kennt ihr sie? Selber schon probiert?


Ben & Jerry's im Jackenärmel

Auf dem Weg nach vorne sah ich einen etwas heruntergerockt wirkenden Mann in einem der Gänge hocken. Auffällig fand ich, dass er da nicht nur hockte, sondern die Arme irgendwie ungewöhnlich vor sich hielt. Auf seinen Armen lag eine mehr oder weniger zusammengeknüllte Lederjacke, die bis auf den Boden herunterhing und unter seinen Armen eine Art Hohlraum bildete.
Als der Typ mich erblickte, stand er schnell auf. Da hatte er plötzlich in einer Hand die bereits erwähnte Lederjacke, in der anderen Hand hielt er einen Becher Ben & Jerry's. Das war der Moment, in dem mein kleines inneres Alarmglöckchen zu schrillen begann. Ich wäre jede Wette eingegangen, dass das, was der Typ da gemacht hat oder machen wollte, in einem Konflikt zu meinen Interessen stand.

Einen Kollegen postierte ich an den Tiefkühltruhen, damit der Mann das Eis nicht von uns unbemerkt zurücklegen konnte. Dann wäre die Aktion nämlich unter Umständen peinlich ausgegangen. In dem Fall jedoch nicht für ihn, sondern für uns.

Ein paar Minuten später kam der Mann mit Lederjacke zur Kasse. Er trug die Jacke um einen Arm gewickelt, mit der anderen Hand legte er ein Paket Nudeln auf das Förderband. Ein hellblauer Eisbecher war nicht zu sehen. Auf das Eis angesprochen, ging er schnell in den Laden zurück in der Absicht, den Becher wieder loszuwerden. Die Kontur des Bechers zeichnete sich wunderbar erkennbar durch das Material der Jacke ab, denn er hatte ihn in einem zweiten Anlauf von innen in einen der Ärmel seiner Jacke gedrückt.

Wir nahmen ihn mit nach hinten und zogen das gewohnte Programm durch: Ausweis, Anzeige, Hausverbot. Der Typ versuchte noch zu argumentieren, dass wir ihn gar nicht anzeigen könnten, weil er gar nichts geklaut hatte, weil er ja schließlich noch gar nicht draußen gewesen sei (DAS wissen sie ja immer alle). Ich erklärte ihm den Begriff "Gewahrsamsenklave" und dass das Innere seiner Jacke so sehr in seinem persönlichen Schutzbereich liegt, dass nach allgemein gültiger Auffassung die Wegnahme einer Sache vollendet war. Er verstand das mit der Gewahrsamsenklave und der persönlichen Sphäre nicht ganz, aber als ich ihm sagte, dass er mir doch bestimmt eine auf die Fresse hauen würde, wenn ich ihm auf offener Straße einfach in seine Jacke fassen würde, bestätigte er dieses. "Genau", lobte ich diese Erkenntnis. "Und wenn du dir fremde Sachen da hinsteckst, wo du nicht von fremden Leuten angefasst werden möchtest, gilt das als vollzogener Diebstahl."

So hat er dann nicht nur gelernt, dass ich mich nicht gerne beklauen lasse, sondern auch noch einen praktischen Tipp für seine weitere berufliche Laufbahn erhalten. ;-)

Gleisarbeiten in Delmenhorst schaffen Platz für Radweg

Auf einer alten Bahntrasse soll ein Radweg zwischen der Stadt Delmenhorst und der Gemeinde Lemwerder entstehen. Ich würde mich darüber sehr freuen. Dann könnte man nämlich quer durch die Felder und hintern den Dörfern entlang bis nach Lemwerder kommen, ohne die ganze Strecke an der vielbefahrenen Landstraße entlangradeln zu müssen.

So viel zur Zukunftsplanung. Nach dem jetzigen Stand der Dinge würde man zumindest irgendwann erst mal bis Altenesch kommen und müsste dann auf die vorhandenen Wege umschwenken. Aber vielleicht einigen die Gemeinden sich ja noch darauf, doch an einem Strang zu ziehen und die Strecke, die fast genau bis zur Fähre Vegesack führt, zu einem Radweg aus- bzw. umzubauen.


Beeindruckender Haufen, der da an alten Gleisstücken mitsamt halb verrotteten Bahnschwellen im Bereich der Baustelle aufgetürmt wurde.


Ware und Schilder LINKS bündig hinstellen!

… der Abstand zum nächsten Etikett rechts zeigt den vorhandenen Platz für den Artikel.

Grmpf.

Es könnte so einfach sein, wenn sich alle daran hielten. :-(

(Für Außenstehende: Die großen Gläser müssen zweireihig, die kleinen Gläser rechts daneben jedoch nur mit einem "Facing" hier ins Regal gestellt werden.)


Dies ist die Rückseite

Ein weiterer Hersteller, der es mit einer klar formulierten Anweisung versucht, anstatt nur auf den gesunden Menschenverstand zu vertrauen. Mit so viel Optimismus im Blut könnte man auch Lotto spielen gehen und mit dreimal dem großen Jackpot in Folge rechnen. :-D


B2B-Werbung für Packstation

Post von der Post: In einem Umschlag lagen ein Anschreiben und ein Flyer für die Packstation. Der Inhalt richtet sich an Unternehmen, angepriesen wird die Aufstellung einer Packstation.

Man muss zwar nichts leisten (außer die Fläche dauerhaft zur Verfügung zu stellen), bekommt aber auch nichts dafür, dass man sich diese Station aufs Grundstück stellt. Aber auch DHL benutzt das Totschlagargument, das immer fällt, wenn Firmen etwas von einem wollen, aber dafür nichts bezahlen möchten: "Mehr Besucher auf Ihrem Unternehmensgrundstück bedeuten neue potentielle Kunden und damit mehr Umsatz."

Aus Platzgründen stellt sich die Frage bei uns nun gar nicht erst.