In Groß Mackenstedt lebt jemand, der (oder vermutlich die) auf Schafe zu stehen scheint. Im Garten und rund ums Haus findet man überall die unterschiedlichsten Figuren in allen möglichen Größen und Variationen. Es entlockt mir jedes Mal ein lautes "Böööh!", wenn ich daran vorbeifahre und gerade jemand im Garten / auf der Terrasse sitzt. Ich kann einfach nicht anders.
Unser Faxgerät ist nun endgültig von mir in Rente geschickt worden. Gekauft hatte ich vorige Woche einen Dokumentenscanner von Plustek (eScan A280 Enterprise), mit dem sich die Bestellvordrucke bequem einscannen und via pdf-Datei an eine der Adressen aus dem Adressbuch senden lassen. Das steht bezüglich der Handhabung einem Faxgerät mit Stationstasten in nichts nach. Im Gegenteil: Es lassen sich viel mehr Dinge einstellen und vor allem wären die Dateien auch z.B. als Bilder in verschiedenen Formaten versendbar.
Die Dokumente können natürlich nicht nur per Mail versendet werden. Eine zweite Funktion scannt die Unterlagen und legt sie via FTP direkt bei uns auf dem Server ab. Damit werden alle Lieferscheine digitalisiert und man hat noch etwas weniger Papierkram im Büro liegen. Sehr fein.
Ich wunderte mich darüber, dass da auf einem schwarzen Collimarker ein Gorilla zu sehen war. Bei genauerer Betrachtung waren das nur die Spuren irgendeines Aufklebers, der da mal klebte.
Aber aus dem Winkel, in dem ich auf den Stift blickte, war es ein Gorilla:
Hin und wieder ist es geradezu lästig, einen Klugscheißer wie Gregor als Kollegen zu haben. Manchmal steht eine Frage im Raum und er ersetzt die Google-Suche schneller, als ich tippen kann. Der Kerl muss mit einem gewissen Sheldon verwandt sein.
Schade, dass mich Fußball nun wirklich kein Stück (also nullkommagarnix) interessiert, sonst würde glatt mal die Herausforderung in seinem Fußball-Quiz annehmen.
Den Tipp aus diesem Kommentar, die Masken aufzuwärmen und dann darin einen Luftballon aufzublasen und sie so gespannt eine Weile stehen zu lassen, haben wir mal beherzigt. Statt in der Wanne mit heißem Wasser hatte Ines vorsichtig mit dem Haartrockner das Material weichgemacht. Dann schnell einen Luftballon rein und aufgeblasen:
So liegen die ersten drei Masken nun bei uns zu Hause und werden ein paar Tage so verweilen müssen. Ich werde Anfang der Woche mal berichten, was daraus geworden ist:
Zwei der am schlimmsten zerdrückten Latexmasten haben wir hier mal auseinandergefaltet und aufgesetzt.
Sind noch etwas zerdrückt, aber sehen eigentlich gar nicht so sehr schlimm aus. Man kann jedenfalls nicht behaupten, dass die Überzieher Ines und mich nicht optisch aufwerten würden.
Ein Straßenschild, dessen Schatten wie ein kleines Flugzeug aussieht. Die beiden "Motoren" sind zwei kleine Legendentafeln, auf denen etwas zu den Straßennamen erklärt wird.
Die Arbeit an diesem kleinen ersten Trailer für Scary Shopping waren damals aufwändiger, als man glauben mag. Über Stunden hinweg haben wir immer wieder neue Sachen probiert und Möglichkeiten getestet, wie das Monster durch den Nebel schleichen könnte. Fast die ganze Zeit lief die Kamera, es waren zig Gigabyte Videomaterial.
Aufgrund der anstehenden Planungen für SS21 habe ich mich nun mal mit den dazugehörigen Dateiarchiven beschäftigt und war auf das ganze (längst vergessene) Zeugs gestoßen. Ein paar Erinnerungen habe ich euch hier mal zusammengeschnippelt.
In unseren regelmäßigen Qualitäts-Testkäufen wird auch der Punkt "Wahrnehmung durch Mitarbeiter" bewertet. Dies bedeutet, ob man als Kunde wahrgenommen und im Idealfall eine freundliche Ansprache unter Nennung einer Begrüßungsfloskel oder der Tageszeit erhält. Das ist ein Punkt, der mir hier bei uns im Laden immer besonders wichtig ist. Im Idealfall gehen wir so weit, dass wir augenscheinlich suchenden Kunden sogar proaktiv helfen. "Kann ich Ihnen helfen?" oder "Suchen Sie was Bestimmtes?" oder ähnliche Formulierungen gehören hier zum Standardrepertoire im täglichen Umgang mit Kunden.
Dann kam Corona.
Durch die Masken ist man einfach nicht mehr so gut zu verstehen. Ein nicht ausdrücklich laut ausgesprochener Gruß bleibt da schnell mal neben den Viren in dem Lappen hängen, den man sich vors Gesicht gebunden hat. So ging es mir gerade erst mit einem Stammkunden, dessen Gruß ich zwar erwiderte, der mich dennoch nach ein paar Sekunden anpflaumte, dass ich ruhig zurückgrüßen dürfe.
Dazu kommt, dass die meisten Leute schon lange automatisch schnell und mit viel Abstand an einem vorbeigehen und das ganze Zwischenmenschliche komplett ins Abseits gerückt ist. Man rennt, das ist unbestreitbar, meistens nur noch schnell aneinander vorbei ohne auf bekannte gesellschaftliche Konventionen Rücksicht zu nehmen.
Ich nehme diese Abwertung im letzten Testkauf zur Kenntnis, lasse sie aber nicht allzu sehr an mich herankommen. Das ist eine Entwicklung, die im vergangenen Jahr entstanden ist. Wenn man hinter Masken eingemummelt mit viel Anstand aneinander vorbei hetzt, bleibt die "Wahrnehmung" der einzelnen Personen durchaus mal auf der Strecke.
Hoffentlich wird das alles mal wieder besser. Etwas Normalität wünsche ich mir jedenfalls.
"Fucs"-Sichtung am Schöpfwerk Huchtinger Fleet / Vor den Seelanden. Ich starte da mal eine kleine Sammlung, denn manche der "Fücse" sind künstlerisch durchaus wertvoll. Bleibt der Gewissenskonflikt mit der dennoch faktisch durch die Sprüherei entstandenen Sachbeschädigung.
Soeben habe ich einen Haufen Geld in die Hand genommen, zumindest den entsprechenden Betrag per Mausklick zur Überweisung angewiesen, und ein neues Gerät für die Firma bestellt: Einen Einzugsscanner mit einer offenbar sehr bequemen Scan-to-Email-Funktion. Ich hoffe, dass es wirklich so funktioniert, wie es soll. In der Bedienungsanleitung (nicht in der Werbung) sah das alles zumindest ganz stimmig aus.
Im Idealfall ist damit die Ära Fax bei uns in ein paar Tagen beendet.
Ob die Aufkleber mit dem Pandabären in den Sammelheften nun akkurat auf den vorgedruckten Feldern kleben, ober ob man sie irgendwie krumm und schief in das Ding pappt, ist sowohl den Aufklebern, dem Sammelheft, den Prämien und vor allem den Pandas vollkommen egal.
Die Kunden bekommen die Punkte meistens als Aufkleber auf einem Stück Trägerpapier ausgehändigt und dürfen sie selber in die Hefte kleben. Die Chance, dass das da von einem Kunden gemacht wurde, ist also groß. Kann man so machen, ist aber wie bereits oben erwähnt vollkommen egal.
Kurioser finde ich, dass da nicht nur 20, sondern 23 Aufkleber drauf sind.
Da rechts in der Seitenleiste steht es: "Zeit bis zum kauflustigen Gruselspaß: 73 Days […]" – also noch gut zehn Wochen für die Vorbereitungen für unser langersehntes und nun endlich wieder stattfindendes Scary Shopping.
Den Löwenanteil des Materials haben wir und können es auch noch benutzen. Das Hauptproblem sind die Latexmasken, die nun seit fast sieben Jahren zusammengedrückt in einem Karton lagen. Zwar waren sie dort lichtgeschützt und auch keinen großen Temperaturschwankungen ausgesetzt, aber dennoch sind sie deformiert. Wir werden in den nächsten Tagen mal testen, ob wir sie mit etwas Wärme und sanfter Massage wieder in Form bringen können. Wenn das klappt, wird mir der schwerste Stein vom Herzen fallen.
Das zweite Problem ist die Beleuchtung. Wir haben damals blaue Leuchtstoffröhren gekauft, die wir jetzt natürlich nicht mehr in den Lichtbändern an der Decke verwenden können. Da werden wir wohl wieder die mit einem Stecker ausgestatteten Halterungen mit vielen Verlängerungskabeln im Laden auf den Regalen verteilen.
Wie wir das mit dem Kühlregal machen, weiß ich noch gar nicht. Bislang hatten wir immer die in den alten Regalen installierten Röhren temporär durch Schwarzlichtröhren ersetzt, das geht nun mit den fest installierten LED-Streifen auch nicht mehr. Ob es hilft, da eine gefärbte Folie draufzukleben? Ansonsten müssten die Kühlregale unbeleuchtet bleiben.
Die Beleuchtung in den Tiefkühltruhen und im Brotregal geht mit der Deckenbeleuchtung automatisch aus, das kommt uns also schon mal nicht in die Quere. Es gibt noch so viele spannende Fragen zu klären … Diesmal möchte unsere Kleine übrigens mitmachen. Stellt euch mal vor, die tapert hier blass geschminkt mit einem verlotterten Kleid durch die Gänge.