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Lustige Strichcodes – 391

Fundstück von Honza auf dem Trio Mini-Donuts von Lidl: Ein Strichcode in Forms eines Kuchens auf einem Tortenständer, der mit der kompletten Frucht eines Kakaobaums dekoriert wurde. Etwas strange, aber okay. :-D

Vielen Dank auch für diese Zusendung.



Fast zeitgleich bekam ich auch von Susanne eine Variation dieses Strichcodes zugesendet. Hier auf einer Packung Windbeutel, statt mit einer Kakaobohne mit einer Blüte (Vanilleblüte?) dekoriert. Auch dafür natürlich vielen Dank.


Lustige Strichcodes – 390

Fundstück auf einem Glas mit getrocknetem Schnittlauch unserer Eigenmarke. Nicht direkt ein "lustiger" Strichcode, eher ein ungewöhnlicher: Das Muster wurde in zwei Ausrichtungen in dem Feld angeordnet, einmal von oben nach unten und einmal von unten nach oben lesbar. Dass das die Lesbarkeit für die Maschine erleichtert, bezweifle ich. Wenn die Striche vom Scanner erkannt werden, dann ist der Rest egal.

Viel mehr sieht das nach einer Laune des Grafikers aus, der das Etikett entworfen hat. :-)


Die ständigen Umbauten

Eine ältere Kundin war gerade etwas enttäuscht darüber, dass ihr gewünschtes Produkt nicht mehr wie gewohnt im Regal am Eingang sondern nun über den Tiefkühltruhen im hinteren Bereich des Marktes stand. Sie kommentierte die Situation mit den enttäuschten Worten, dass ja bei uns ständig alles umgebaut würde.

Ja, bei so einem 18-Jahre-Turnus kommt schon Hektik auf. :-P

Katzenkalender

Von unserem Display mit Kalendern aller Art hatte sich ein Stammkunde, der ein paar Jahre jünger als ich ist, einen Bilderkalender mit Katzenbabys genommen. Als er an mir vorbeiging, entschuldigte er sich förmlich bei mir. Totaler Kitsch und so, aber sooo süß. Musste er einfach mitnehmen.

Alles gut, dafür habe ich volles Verständnis. ;-)

Der Riss im Sofa

Dieses Bild ist mir im Internet schon etliche Male begegnet. Meistens mit irgendwelchen Texten versehen, auch auf unterschiedlichen Sprachen, dass das zwar wie ein Segelboot aussieht, aber nur ein Riss in einem blauen Ledersofa oder -Sessel sein soll.

Und alle so: "Booooah! Sieht aber wirklich aus wie ein Boot auf dem Wasser."

Bevor ihr auch zur Booooah-Fraktion gehört: Das ist ein Segelboot auf dem Wasser, das in spitzem Winkel mit Motorkraft durch die Wellen tuckert. Eine Person sitzt auf dem Vorschiff, eine hinten im Cockpit.


(Nicht) Vergessene ec-Karte

Eine Anruferin vermisste nach dem Einkauf bei uns ihre ec-Karte. Die Hilfe bei der Suche war etwas mühsam, aber als sie mir am Ende des Telefongesprächs erklärte, dass sie bereits Mitte achtzig sei und es ihr aufgrund dessen auch gestattet sein müsse, auch mal etwas durcheinanderzubringen, stimmte ich ihr im Geiste zu.

"Habe ich zufällig meine ec-Karte bei Ihnen vergessen?"

Wahrheitsgemäß sagte ich ihr, dass ich von nichts wüsste, aber gerne im Büro nachsehen könne. Da lag aber nichts. Hilfsbereit bot ich an, in der Videoaufzeichnung nachzusehen. Danach wüssten wir vielleicht mehr und wenn es nur die Info ist, dass sie die Karte eingesteckt, evtl. in eine andere Tasche oder ein anderes Fach als ursprünglich, und wieder mitgenommen hat.

"Ich kann mal auf dem Video nachsehen. Wann waren Sie denn hier?"

"Gestern Nachmittag, so um 16 Uhr."

"Wissen Sie noch, an welcher Kasse Sie waren? Auf der linken Seite oder die Kasse direkt am Fenster?"

"Oh, das weiß ich gar nicht mehr."

"Kein Problem, das bekomme ich heraus. Woran erkenne ich Sie denn?"

"Graue Haare und Sonnenbrille, ich hatte eine hellrote Jacke an."

Ich versuchte es an unserer ersten Kasse, die im fraglichen Zeitraum vor allem geöffnet war. Da Leute erfahrungsgemäß selten die genaue Zeit in Erinnerung haben, suchte ich im Bereich von 15:30 bis 16:30 Uhr. Aber eine Kundin mit der Beschreibung war nicht zu erkennen.

"Eine genauere Uhrzeit haben Sie nicht oder vielleicht die Summe, die Sie bezahlen mussten?"

Die Uhrzeit hatte sie nicht, aber sie konnte mir sagen, dass sie etwas über 15 Euro bezahlen musste. Ich suchte in der Kassensoftware nach allen Bons zwischen 15 und 16 Euro, die im Zeitraum von 15 bis 17 Uhr entstanden waren. Sechs Stück gab es und so erkundigte ich mich bei der Kundin, was sie denn gekauft hatte. Ob da irgendwelche Artikel dabei waren, die nicht alltäglich sind wie Mehl oder Milch. Eine Dose Thunfisch war zwar nicht sonderlich exotisch, hätte mir aber als Identifizierungsmerkmal gereicht. Keiner der Bons, die mir angezeigt wurden, beinhaltete auch nur annähernd eine Fischkonserve. Ich dehnte die Suche auf den ganzen gestrigen Tag aus, aber kein einziger Einkauf, der Thunfisch enthielt, befand sich in der Höhe, die ich suchte.

"Ach …", fiel es der Kundin plötzlich ein, "ich war ja schon am Samstag bei Ihnen."

Ich suchte Samstag und fand ohne Schwierigkeiten den Einkauf in Höhe von 15,29 Euro um 16:40 Uhr im Kassensystem. Und auch die Videoaufzeichnung gab alles her, was ich wissen wollte. Eine offensichtlich ältere Dame mit hellroter Jacke bezahlte ihren kleinen Einkauf, zu dem auch eine Dose Thunfisch gehörte, mit einem 20-Euro-Schein.

Äh, Moment mal?

Sie erklärte es mir: "Bei Ihnen hatte ich bar bezahlt. Aber meine Karte ist weg und ich war unter anderem auch bei Ihnen im Geschäft. Dachte, ich frage mal nach, vielleicht war mir die Karte ja irgendwie aus dem Portemonnaie gerutscht."

War sie leider (oder zum Glück, je nach Standpunkt) nicht. So hatte die ganze Sucherei letztendlich nichts gebracht, aber immerhin war eine treue Kundin über den Service glücklich. Das ist ja auch schon mal viel wert. :-)

Kommissionsrückgabe mit Überraschung

Eine Kundin hatte für eine Feier eine größere Menge Getränke gekauft und wir hatten vereinbart, dass sie von dem Alkohol (Bier, Wein und Prosecco) die nicht benötigten Mengen zurückgeben darf. Dass sowohl die Wein- als auch die Prosecco-Flaschen Schraubverschlüsse haben, sorgte mit ihrer Wiederverschließbarkeit noch für großes Erstaunen.

Wir standen an der Kasse und ich war dabei, zusammen mit einem Kollegen die Gutschrift für die Ware zu erstellen. Plötzlich hatte ich aus dem Augenwinkel das Gefühl, dass in einer der Weinflaschen etwas weniger drin war als in der daneben. Erst deswegen sah ich näher hin und da offenbarte sich die große Überraschung, vor allem für die Kundin: Den größten Teil der Flaschen durfte sie wieder mitnehmen, da sie zwar alle zugeschraubt, aber eben auch angebrochen waren.

Kleiner Praxistipp: Nächstes Mal nicht alle Flaschen gleichzeitig hinstellen, wenn man sich die Möglichkeit offen lassen möchte, sie zurückgeben zu können. ;-)

Lustige Strichcodes – 389

Fundstück von Blogleser Simon auf einem Becher Andechser Bio-Schlagsahne: Ein Strichcode in Form einer klassischen Milchkanne mit Deckel und zwei Henkeln.

Vielen Dank für die Zusendung. :-)


Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 11)

Die elfte Woche wurde zumindest im Berichtsheft mal etwas interessanter: Ich durfte in einen anderen Markt fahren, um Kopien zu machen. (Damals waren selbst einfache Geräte deutlich weniger verbreitet als heutzutage. Selbst wir haben hier in der Neustadt inzwischen seit mehreren Jahren einen A3-Farbkopierer (-Drucker) stehen.

Auf dem Hof hatten wir damals hinter dem Gebäude einen 40-Fuß-ISO-Container stehen, den wir als Lager für Saisonware und Regalteile benutzt hatten. War sehr praktisch, wünsche ich mir für uns hier manchmal auch. Aber dauerhaft darf man sich so ein Teil eben nicht hinstellen.

Im Fachbericht gab es eine Neuerung: Es ist der erste Bericht, in den ich ein Bild gemalt hatte. Eine Kumquat von mir Buntstiften gemalt. Jetzt wird's bunt. :-)



Morgens habe ich mitgeholfen, das Gemüse zu packen. Anschließend habe ich die Reste vom Gemüsepacken entsorgt (Kartons in die Presse, Rollis und Paletten nach draußen, Abfälle in die Müllcontainer).
Fotokopien beim extra-Markt Hasporter Damm gemacht. Ein Paket zur Post gebracht.
Punica-Säfte nach Sorten geordnet auf eine Palette gestapelt und im Laden aufgestellt.
Einen Tisch aus dem Lagercontainer geholt.
Ware von draußen ins Lager gefahren.
Leergut annehmen, Gutschriften schreiben, Papp-Presse ausleeren.



Kumquats

(Zwergorangen)

Sie sind orangenfarben, in der Reife gelb, kirsch- bis pflaumengroß. Kumquats sind die kleinsten aller Zitrusfrüchte.
Sie wachsen in Trauben und werden aus Italien, Israel, vor allem aber aus Südost-Asien (südöstl. China, Japan) bezogen.

Die dünne Schale schmeckt würzig-süß (etwa wie Orangeat), das Fruchtfleisch dagegen sehr bitter-säuerlich. Kumquats werden nicht chemisch behandelt. Daher kann man sie nach dem Waschen unbesorgt mit der Schale essen.

Verwendet werden sie für Cocktails und Konfitüre aber auch als Beigabe zu den Mahlzeiten (Festessen).

Aufsteller Lebkuchenfiguren

Zu 90% sind wir bei den Weihnachtssüßwaren ziemlich konservativ. Bekannte Marken, bekannte Produkte. Das funktioniert einfach. Aber dennoch muss ich einfach jedes Jahr auch mal Artikel ausprobieren, die wir noch nie hatten, z. B. Panettone, Asbach-Pralinen, Candy Canes, Shortbread oder Früchtekuchen mit Whisky. Manche Artikel liefen gut, andere haben sich als Flop erwiesen.

In diesem Jahr haben wir uns mal an einen Aufstellern mit Figuren aus Lebkuchen herangewagt: Pfefferkuchenmänner und -Frauen, Sterne, Rentiere und noch ein paar andere Artikel sind darauf zu finden. Preislich sind die Sachen absolut im Rahmen finde ich: Die großen Figuren unten sind mit 2,99 € nicht in einer Preisklasse, bei der ich lange über den Kauf nachdenken würde.

Mal gucken, wie die laufen werden:


13,78 € in der Ele-Box

Die vier höchsten Bons der heutigen Leerung ergaben zusammen 13,78 Euro. Das ist ein stattliches Ergebnis. Natürlich sind das keine besonders hohen Summen, wobei die Definition von "hoch" natürlich auch immer sehr unterschiedlich zu bewerten ist, aber es ist nicht wenig Geld.

Vor allem, wenn man den Hintergrund bedenkt: Sein Leergut zu sammeln, zum Laden zu tragen, den Automaten zu füttern und dann den Bon in die Box zu stecken ist eine andere Sache, als mit ein paar Münzen oder sogar bargeldlos zu spenden. Daher für diese vier (und alle anderen, die sich daran beteiligen) von mir ein großes Dankeschön von Herzen.


Leicht kross!

Seit wann steht auf den "Leicht & Cross"-Packungen eigentlich zum Begriff / Namensteil "leicht" die folgende Fußnote? Ich bin sicher, die war nicht immer da:

LEICHT nimmt auf die luftige Beschaffenheit Bezug, die Produkte sind nicht energiereduziert.
WTF? Dieser Hinweis ist doch bestimmt für die selben Leute gedacht, für die auf TK-Pizza-Kartons der Hinweis steht, dass man die Folie vor dem Backen entfernen soll, oder?


Geburten bei den Frensländern

In diesem Matherätsel von Heinrich Hemme lautet die Aufgabe folgendermaßen:

Bei den Frensländern ist es von größter Bedeutung, dass ein Ehepaar eine Tochter als Stammhalterin hat. Deshalb zeugt jedes Paar solange Kinder, bis ihm eine Tochter geboren wird. Danach setzt es keine weiteren Kinder in die Welt. Angenommen, die Wahrscheinlichkeiten, einen Jungen oder ein Mädchen zu bekommen, seien gleich. In welchem Verhältnis steht in Frensland die Anzahl der Jungengeburten zu der der Mädchengeburten?
Ist doch logisch, dachte ich: Die Anzahl der Jungs ist größer. Stimmt aber nicht. Nur warum ist das so? Logisch betrachtet muss die Anzahl der Jungengeburten die Anzahl der Mädchengeburten übersteigen: Jedes Paar bekommt immer nur maximal eine Tochter, aber möglicherweise vorher schon mehrere Jungen.

Im verlinkten Artikel / Rätsel lautet die Lösung folgendermaßen:

Da bei jeder einzelnen Geburt, egal, ob es sich um eine Erstgeburt handelt oder ob das Ehepaar vorher schon ein Dutzend Jungen bekommen hat, die Wahrscheinlichkeit für einen Mädchen 50 Prozent beträgt, steht die Anzahl der Jungengeburten zu der der Mädchengeburten im Verhältnis 1:1.
Bin ich jetzt aufgrund der Fragestellung reingefallen oder mache ich einen gravierenden Denkfehler? Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit bei der Geburt eine 50/50-Chance. 50% Mädchen, 50% Junge. Das gilt für jede einzelne Geburt. Ist ja klar, darüber gibt es nichts zu diskutieren. Das ist mathematisch absolut korrekt.

Aber dennoch müsste, wenn man nicht die einzelnen Geburten sondern die gesamte Bevölkerung betrachtet, die Anzahl der männlichen Nachkommen die Anzahl der weiblichen Nachkommen der Frensländerer übersteigen, da die Paare ja nicht nur akkurat abwechselnd Mädchen und Jungen bekommen, sondern durchaus auch mal mehrere Jungen, bis es endlich klappt – aber eben grundsätzlich immer nur ein Mädchen.

Habe ich einen Denkfehler gemacht oder schlicht und einfach in die Frage ("In welchem Verhältnis steht in Frensland die Anzahl der Jungengeburten zu der der Mädchengeburten?") viel zu viel hineininterpretiert?