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Immer noch keine Blende für die Getränke-Coolbox

Oops: Dieser Beitrag sollte eigentlich vor zwei Wochen schon den Weg ins Blog gefunden haben. Irgendwie hatte ich nicht bemerkt, dass er auf "Entwurf" stand und auf der Startseite hatte ich ihn auch nicht vermisst. Das geschilderte Problem hat sich inzwischen nämlich erledigt. Dazu aber gleich mehr …

Aber hier nun also der Bericht aus vorletzter Woche:

Unsere kleinere "Coolbox", das 2,40 Meter lange Kühlregal für Getränke, steht seit 2018 hier ohne die Blenden oberhalb des Rahmens. Das ist eigentlich nicht weiter schlimm, man guckt nur auf die oben montierte Technik (und die bereits montierten Stützen für besagte Blenden):



Vor einer Weile hatte ich etwas beim Hersteller gedrängelt und darum gebeten, mir die fehlenden Teile zu schicken, damit wir diese Baustelle auch endlich beenden können. Ein Techniker müsste nicht kommen, ein paar Blechschrauben kann ich gerade noch selber reindrehen. Nachdem die Kartons hier ein paar Tage im Lager standen, habe ich mich in einer ruhigen Minuten darum kümmern wollen.
Das Kühlregal besteht aus zwei steckerfertigen Einheiten, die in der Mitte miteinander verbunden sind. In jedem Paket war das Material für eines dieser kleinen Einzel-Kühlregale drin. Das lange Blech mit den Löchern ist für die Vorderseite und ließ sich an der bereits vorhandenen Halterung links völlig problemlos befestigen.

Ich wunderte mich nur etwas, dass das Blech ein paar Zentimeter über die Spalt zwischen den beiden Geräten herausragte. (Der Spalt zwischen den Blenden ist kein Produktionsfehler. Das rechte Blech hatte ich nur grob hingestellt und noch nicht befestigt.)



Dieser Überstand wunderte mich natürlich schon. Vielleicht ist das andere Blech kleiner, dachte ich – war es natürlich nicht. Es war genauso lang wie das bereits montierte und so ragte es am rechten Ende des Kühlgeräts noch ein gutes Stück weiter heraus:



Nachdem Ines und ich alles überprüft hatten, waren wir uns sicher, definitiv keinen Fehler bei der Montage gemacht zu haben. Die Bleche sind zu lang. Ein Anruf bei meinem Ansprechpartner des Herstellers brachte in wenigen Augenblicken Licht ins Dunkel: Ich habe die falschen Teile bekommen, nämlich für diese Geräte, wenn sie einzeln aufgestellt werden. Schraubt man sie zu einem längeren Kühlregal zusammen, fallen natürlich zwei der mehrere Zentimeter dicken Seitenwände weg – und genau um dieses Maß sind die beiden Bleche nun für mich zu lang.

Also warten wir jetzt auf die Ersatzlieferung …


Lustige Strichcodes – 516

Fundstück von Honza auf einer Packung Milkana "PUR Vielfalt": Ein Strichcode mit der Silhouette irgendwelcher Berge. Da Milkana in Kempten im Allgäu sitzt, könnte das Motiv die Alpen darstellen. Oder ein Teil derer. Ob real existierend oder ausgedacht, vermag ich jedoch beim besten Willen nicht zu sagen. ;-)

Kemptener vor, ist das der Blick aus eurem Fenster in Richtung Berge?


Snack-Hits mit zwei Deckelfolien

Beim Packen tauchte in einem Karton eine Packung Lorenz "Snack-Hits" auf, die offenbar ein Loch im Deckel hatte. Einer der Erdnussflips hing bereits aus der Packung heraus:



Da wir sie so nicht verkaufen können, stellte ich sie zunächst nach hinten. Ein Loch in einer Packung ist nicht weiter ungewöhnlich, sowas kann passieren.
Erstaunter war ich, als ich die Packung öffnen wollte, um sie für alle in den Aufenthaltsraum zu stellen: Unter der offenen / beschädigten Folie befand sich noch eine zweite Schicht, augenscheinlich vollständig geschlossen.

Da jedoch nicht auszuschließen war, dass die Packung richtig verschlossen war, kam sie dennoch nicht wieder in den Verkauf. Ist ja irgendwie auch klar. :-)


Getränkehalter am EKW in Australien

2017 musste ich nach dem Besuch der Euroshop-Messe über die Vielzahl der Getränkehalter an den dort gezeigten Einkaufswagen schmunzeln. An einem Supermarkt hier in Deutschland habe ich so eine Vorrichtung bis heute nicht zu sehen bekommen …

Nun hat Johanna mir ein Bild aus Australien geschickt (vielen Dank dafür!). Ein einem Supermarkt hat sie diese Becherhalter an den Einkaufswagen entdeckt – inkl. Hinweis, keine heißen Getränke dort zu deponieren, wenn Kinder im Kindersitz sind.

Wie man sieht, ist das Produkt von Wanzl, also einem durchaus großen und renommierten Hersteller von Einkaufswagen. Die werden sowas nicht ganz grundlos anbieten. Aber ist das wirklich ein netter Kundenservice oder unnötiger Firlefanz? Wer muss denn beim Einkaufen auch noch einen Becher mit einem kalten oder heißen Getränk mitführen? Was haltet ihr davon?


Käsekrainer

Seit ein paar Tagen haben wir Käsekrainer im Vollkorn-Backteig hier im Brotregal liegen. Sind ganz essbar, aber darauf wollte ich gerade gar nicht hinaus.

Die Wurst darin, egal ob mit Käse oder in der klassischen Version, wird in der Mitte mit einem "Ei" ausgesprochen. Äquivalent zu Gitarrensaite oder Halbwaise. Silbentrennung Krai-ner.

Seit mehr als einem Jahr ist aus Gründen die Ukraine in den Medien omnipräsent. Die Aussprache "U-krai-ne" ist zwar auch in Ordnung, ich bezeichne das Land aber selber schon immer als "U-kra-i-ne". Und so geht's mir irgendwie auch mit den Käsekrainern. Kä-se-kra-i-ner. Sitzt irgendwie so fest drin, dass ich die Dinger kaum anders aussprechen kann. :-P

Damit zurück ins Funkhaus.


Wir herzen Dunkelheit

Momentan sieht es hier bei Dunkelheit traurig aus: Unsere Leuchtwerbung an der Straßenseite funktioniert nicht mehr. Eines der beiden Elemente, also entweder der senkrechte Ausleger an der linken Gebäudeseite oder der Schriftzug mit meinem Namen über der Tür, löst den FI-Schalter des gesamten Kreises aus.

Die Handwerker haben momentan keine Zeit und so ging die große Bitte in meine Richtung, ob es möglich ist, die beiden Stromkreise mal zu trennen und herauszufinden, welches Teil den FI auslöst. Also nachher mal rauf auf die Leiter, den Inhalt der Verteilerdose über dem Eingang neu sortieren und dann sehen wir weiter. Wäre ja schön, wenn zumindest ein Element wieder leuchten würde:


Im Easten keine News

Wenn jemand für den Kontakt zu Partnerunternehmen und Großkunden im östlichen Verkaufsgebiet zuständig ist, muss das natürlich auch auf der Visitenkarte stehen: Key Account Manager OST"

Da hätte man ja konsequenterweise auch "EAST schreiben können. :-P

Komplizierte Software

Ich bin ein Freund von klassischer Software, die man im Idealfall ohne vorhergehende Installation direkt ausführen kann oder wie üblich auch als zu installierendes Programmpaket auf seinen Rechner bringt. Dass Softwares nicht erst neuerdings durch viele Bibliotheken eng mit dem Betriebssystem verquickt sind, ist kein ganz neues Phänomen.

Es fühlt sich nicht mehr ganz zeitgemäß an, aber schön ist es, Software auf einem Datenträger zu bekommen. Installieren, Lizenzschlüssel eingeben – funktioniert. Und wenn man den Rechner neu aufsetzt, wiederholt man die Prozedur einfach. Funktioniert ebenfalls. Die moderne Version davon ist, die Dateien irgendwo herunterladen zu können, meistens auf der Website des Anbieters, und dann wie gewohnt den Lizenzschlüssel zu hinterlegen. Ich habe mir schon vor langer Zeit angewöhnt, diese heruntergeladenen Programmpakete auf meinem NAS dauerhaft zu sichern. Das funktioniert aber schon nicht mehr, wenn man nur noch ein kleines Installationsprogramm angeboten bekommt, dass sich dann vom Hersteller-Server die eigentlichen Programmdaten zieht. Noch schlimmer ist der immer mehr aufkommende Trend, Software nicht mehr einmalig zu kaufen, sondern via Abo benutzbar machen können. Egal, darauf wollte ich nicht hinaus.

Je schlanker eine Software ist, desto cooler finde ich sie. Musik höre ich zum Beispiel mit Winamp 1.0. Ja. Winamp 1.0. Das Ding spielt Audiodateien ab und kann alles, was man dazu braucht. Das Programm besteht aus einer einzelnen, ausführbaren Datei und muss nicht installiert werden. Ich liebe es.

Dann gibt es auch noch das Gegenteil davon:

Beim Auspacken des Umschlags mit der Anleitung bekam ich zunächst einen gedruckten, aber nicht allzu langen Link, über den ich den Lizenzschlüssel als kleine Datei herunterladen konnte. Diesen musste ich entpacken und auf der Festplatte hinterlegen.

Dann musste ich erstmal den Microsoft SQL Server hier lokal installieren und eine Datenbank einrichten.

Anschließend konnte ich die eigentliche Software installieren. Die besteht im Grunde nur aus einem Konfigurationsmanager, über den ich mittels Link die eigentliche Anwendung im Webbroser laufen lassen kann.

Falls ich die generierten Daten sichern möchte, was spätestens im Falle eines Systemwechsels oder einer Neuinstallation notwendig wird, brauche ich noch von Microsoft das SQL Server Management Studio, das ich hier ebenfalls installieren muss.

Zu guter Letzt läuft noch eine weitere zu installierende Software permanent im Hintergrund, die für die Kommunikation mit dem Zeiterfassungsterminal zuständig ist.

Damit ist auch schon gesagt, um was es geht: Das System von Timemaster, von dem ich gestern erst berichtet hatte und das heute den Weg hier auf meinen Rechner finden sollte.

Ich habe inzwischen kapituliert, alles wieder eingepackt und die Rücksendung des Geräts und der Umschläge mit den Zusatzlizenzen für mehr als zehn Mitarbeiter veranlasst. Das war mir alles eine Nummer zu aufwändig, zumal ich sogar zweimal die Supporthotline angerufen und immer noch nur Bahnhof verstanden habe.

Bevor ich jetzt zu schnell aufgebe, warte ich noch ein paar Tage mit der Retoure – aber momentan habe ich keine Lust mehr, mich damit auch nur ein Stück weiter zu beschäftigen.

Stromspar-Tipp

Großes Thema in allen Haushalten und Betrieben und damit natürlich auch bei uns in der EDEKA: Energie sparen, vor allem Strom sparen. Dazu gibt es bei uns intern eine lange Liste an Maßnahmen, deren Umsetzung in den Märkten empfohlen wird. Einer dieser vielen Tipps lautet: "Getränkekühlschränke nach Ladenschluss abschalten"

Das betrachte ich persönlich als keine gute Idee, denn:

1. Vermutlich spart man unterm Strich schon Strom, aber wenn die Geräte am Morgen und auch nach einem Wochenende alles erst wieder runterkühlen müssen, wird in dem Moment auf jeden Fall mehr Strom als im Normalbetrieb verbraucht. Das könnte sich aber doch noch rechnen.

Aber der zweite Punkt ist noch viel wichtiger. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, da ein großer Kühler hier eine Zeitlang an der Marktbeleuchtung hing und von uns regelmäßig abends abgeschaltet wurde:

2. Durch das nächtliche Ausschalten fällt der Luftschleier weg und die Luftfeuchtigkeit der Umgebung, vor allem bei offenen Kühlern, kondensiert an den Flaschen. Dadurch kann sich der wasserlösliche Kleber der Etiketten lösen.
Im Idealfall hat man unter den Flaschen nur einen klebrigen und mühsam entfernbaren Ring aus dem Etikettenkleber auf den Fachböden. Wenn es blöde läuft, fallen die Etiketten ganz ab, resp. rutschen an den Flaschen herunter. Das Problem hatten wir hier eine Weile und es dauerte etwas, bis wir herausgefunden hatten, was da überhaupt passiert. Ich bin auch ziemlich sicher, dass ich dazu mal was hier im Blog geschrieben habe. Finde ich aber gerade beim besten Willen nicht …

Lustige Strichcodes – 515

Diesen Strichcode mit zwei Kinderköpfen hat Martin auf einem in Schweden sehr beliebten Snack gefunden. Mit mit Käse überzogenen Maiskringel, die an Erdnussflips erinnern, sind dort überall erhältlich. Vielen Dank für die Zusendung. :-)

So ganz sicher bin ich mir bei den Kinderköpfen jedoch nicht. Zumindest das Kind rechts dürfte der Nachwuchs eines Zentauren sein. Heißen die dann eigentlich Kind oder Fohlen?

Nachtrag: Als Ines diesen Beitrag gerade gesehen hat, rief sie: "Oh, Mutter, Vater, Kind."
Okay, ja, das könnte es auch sein. Kein "echter" Pferdeschwanz am Hinterleib des Mannes, sondern der Kopf eines Kindes mit Pferdeschwanz-Frisur. Manchmal denkt man aber auch echt zu krude. :-P


Do not eat!

Auf einer Packung (Dose) Erdnüsse mit Wasabi der Marke Khao Shong, die Ines mal für uns privat in einem Asia-Shop gekauft hatte, ist mir folgender Aufdruck aufgefallen.

Ich habe Fragen. Ernsthaft.


Oh, ein 500er!

Seit inzwischen knapp vier Jahren werden durch die Notenbanken keine 500-Euro-Banknoten mehr ausgegeben. Natürlich gibt es noch welche, aber sie sind selten geworden. Auch bei uns bekommen wir sie nur noch sehr, sehr selten als Zahlungsmittel.

Nachdem ich ihn nun mit unserer Bankeinzahlung weggegeben habe, wird auch dieser Schein aus dem Verkehr gezogen werden und Geschichte sein.


TÜV für den Hänger

Ich glaube, mein Anhänger ist nicht der einzige auf deutschen Straßen, der regelmäßig erst zu spät zur Hauptuntersuchung kommt. Wenn man so ein Fahrzeug nur alle paar Wochen mal am Auto hängen hat, rutscht sowas leicht mal durch.

Aber: Der Anhänger hat die Untersuchung diskussionsfrei auf Anhieb bestanden – und das, obwohl das Gefährt inzwischen auch schon rund 10 Jahre alt ist. Sehr schön. :-)