Ich stolperte über einen Karton im Lager. Also nicht wirklich und auch nicht, weil er auf dem Boden lag – er lag obenauf in der Papppresse und mir fiel vor allem der Aufdruck auf: "Geschichten aus Peru 210g". Wie viele Geschichten aus Südamerika bekommt man denn für 210 Gramm? Was ist das?
Kurze Recherche anhand der aufgedruckten Artikelnummer: "Geschichten aus […]" sind eine Serie an Feinkostsalaten von Frikoni, von denen ein Kollege ein paar Sorten für unser Kühlregal in der Gemüseabteilung bestellt hatte. Muss einem Doofen ja auch erst mal gesagt werden.
Von mir selber entdeckt auf einer Packung "Ammerländer" Bio-Milch: Ein Strichcode, auf dem zwei Schwarzbunte (mit Herzflecken, originelle Züchtung ) grasen:
Zwei Männer (vom Rewe-Markt hier in der Gegend) schlichen durch den Laden und kamen schließlich auch mit einem meiner Kollegen ins Gespräch, weil er die augenscheinlich etwas suchenden Männer mit der Frage ansprach, ob er helfen könne.
Sie stellten sich kurz vor und sagten, dass sich sich nur mal umgucken wollen. So weit, so gut, das wollen wir ihnen ja nicht verbieten.
Dann fragten sie meinen Mitarbeiter jedoch noch ziemlich direkt, wie viel Umsatz wir hier pro Woche so machen würden. "Verratet ihr mir euren?", entgegnete er schlagfertig. Statt einer Antwort bekam er nur ein spöttisches Lachen. Eben. Was stellt er auch diese selten blöde Frage.
In den Müllsack vor dem Leergutautomaten hatte jemand ein paar Kopf geworfen. Erste Amtshandlung: Anschließen und gucken hören, ob sie noch funktionieren. Töne kamen auf beiden Seiten heraus, aber in katastrophal schrabbeliger und ohrenzermaternder Qualität. Schwupps, da lagen sie wieder im Müll.
In den letzten Tagen habe ich jede zur Verfügung stehende Minute damit verbracht, die Arbeit an den Brüstungskanälen auf der rechten Ladenseite fortzusetzen. Dazu gehörte, dass sämtliche Leitungen und das Verlegekabel in die Kanäle gefädelt werden, die alten Zuleitungen zu den Kameras habe ich entfernt, Netzwerkdosen angeschlossen und schließlich die Deckel auf die Kanäle gesetzt.
Hier die Ecke über den beiden großen Kühlregalen. Der Kabelring, der ziemlich genau in der Bildmitte aus dem Kabelkanal baumelt, ist eine Zuleitung für eines unserer neuen Lichtbänder.
Hier noch einmal die gleiche Ecke, diesmal aus einer anderen Perspektive aufgenommen. Zu sehen ist, dass der Kanal über dem Molkereiprodukte-Kühlregal schon vollständig geschlossen ist:
Hier musste ich leider eine Zwangspause einlegen. Mir sind direkt nach der Ecke die Tragrahmen für die Keystone-Module ausgegangen, so dass ich mit den Deckeln nicht weitermachen konnte. Aber immerhin liegen schon mal sämtliche Kabel im Kanal und hängen nicht mehr in der Gegend herum. Die Fortsetzung folgt wohl erst in der kommenden Woche …
Seit der Ersteinrichtung vor knapp anderthalb Jahren hat sich bei uns im Netzwerkschrank nicht mehr viel getan. Ein paar Monate später sind aufgrund unseres neuen Kassensystems ein paar Komponenten ausgetauscht worden, aber die davon unabhängige Netzwerktechnik ist seit dem unverändert.
Bis jetzt lag auch der zweite der beiden Router noch ungenutzt herum, aber seit gestern stecken nun endlich sämtliche Leitungen für unsere (potentiell) neuen Kameras in den Patchfeldern und können nun nach und nach mit dem "Videoanlagen-Switch" verbunden werden.
Abnehmen leicht gemacht. Selbst das Öffnen dieser Tüte Lorenz "Naturals" verbrennt schon deutlich mehr Kalorien als der Verzehr des kompletten Inhalts.
Die dreizehnte Staffel von "Ich bin ein Star – holt mich hier raus!" (aka Dschungelcamp) ist zu Ende und schon stehen die kulinarischen Genüsse aus dem Format auch allen anderen zur Verfügung. Ich als bekennender IBES-Fan konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen, diese Müsli-Variation mit Grillen, Mehlwürmern und Seidenraupen zu bestellen. In "versteckter" Form ist der Einstieg in die Welt der Insekten als Nahrungsmittel doch deutlich leichter, als wenn sie der Hauptbestandteil der zubereiteten Gerichte sind.
Ist natürlich kein adäquater Ersatz für das Dr.Oetker Schoko-Müsli, das ich normalerweise esse, wenn ich mal Lust auf Müsli habe, aber es ist auf jeden Fall mal eine originelle Idee. Mit der Zugabe einiger frischer oder getrockneter Früchte lässt sich das leicht "insektige" (etwas "muffige") Aroma gut überspielen:
Wir sind gerade übrigens nicht nur dabei, die Netzwerkkabel auf der rechten Ladenseite in die Brüstungskanäle zu stopfen, sondern erledigen in dem Abwasch auch gleich diese Baustelle komplett: Auf die Kanäle kommen die Deckel drauf, denn theoretisch müssen wir da erst mal nicht wieder ran.
Nicht nur beim Anbau der Kanäle haben uns die krummen Wände Kummer gemacht, auch jetzt mit den Deckeln sieht es nicht viel besser aus. Die Lücken fallen in der Realität tatsächlich weniger auf, als es hier in Großaufnahme auf diesem Foto wirkt. Vielleicht arbeiten wir daran noch mal mit irgendwelchen Ausleistungen oder Klebeband, aber das ist letztendlich auch nur noch Kosmetik …
Mareike und Werner haben mir diese Bilder eines SPAR-Marktes mit angegliederter Tankstelle geschickt, den sie in Hochdorf / Schweiz entdeckt haben. Diesmal ausnahmsweise auch mal wieder mit ein paar Innenansichten, da ich den Laden ganz putzig finde.
Vielen Dank an Blogleser Jonathan für die Zusendung dieses Strichcodes mit Hühnern (und Eiern), den er auf einer Packung "freilaufender" Eier der Eigenmarke "Volaé" von Les Mousquetaires / Intermarché entdeckt hat.