Was ihr hier seht, ist der sogenannte "Aufrichter". Eine mechanische Vorrichtung, in der die Mehrwegflaschen (im Bild von rechts kommend) einzeln auf den Flaschentisch gestellt werden. Dies geschieht über eine Rutsche, die in einem Drehkreuz endet, das sich nach jeder Flasche um eine Viertelumdrehung weiterdreht. Warum da in diesem Fall gleich drei Flaschen drinsteckten, wodurch sich überhaupt nichts mehr drehte, kann ich leider auch nicht erklären…
(Die Erklärung war aber nicht ganz so spektakulär. Den Sack hat sich eine kleine Bäckerei hierher liefern lassen, da wir hier alleine schon durch die ausgedehnten Öffnungszeiten für die Spedition besser erreichbar sind.)
Es kam nur wenig überraschend: Der Fünfziger war tatsächlich gefälscht. Sowas ärgerliches, zumal wir überhaupt nicht wissen, wer den Schein von wem bekommen hat. Da reicht es maximal für eine Anzeige gegen unbekannt, die ohnehin eingestellt wird.
Einziger Trost für mich: Falschgeld reduziert die Einnahme und damit letztendlich den zu versteuernden Gewinn, so dass der Schaden am Jahresende deutlich weniger als 50€ beträgt.
Ein in Vergessenheit geratenes Detail von meinem aktuellen Büro: Da es mal ein Kühlraum war, wurden die Wände mit Teer oder Bitumen oder irgendeiner anderen schwarzen Pampe versiegelt. Das wird natürlich wieder alles zutage befördert, wenn wir die Wände und Gipskartonplatten abbauen. Aber gut, entweder wird das noch mal neu verkleidet oder im schlimmsten Fall einfach runtergestemmt…
Herzlichen Dank an Blogleser Daniel, der extra für mich hunderte Kilometer mit dem Fahrrad durch den Nordwesten Frankreichs gefahren ist, nur um ein paar SPAR-Märkte vor die Linse zu bekommen.
(Ist das eigentlich Zufall, dass die alle von außen grau in grau sind?)
Und wieder einmal sind zwei Jahre ins Land gegangen und die regelmäßige Wartung unserer Feuerlöscher war fällig.
Das war wie immer insgesamt nicht weiter spektakulär, aber die schon vor zwei Jahren angekündigten Veränderungen sind unvermeidlich eingetroffen: Insgesamt haben wir nun nur noch drei Löscher hier im Einsatz und einer wurde nun gegen einen Schaumlöscher ausgetauscht:
Mit einem langen Bohrer haben wir jetzt die Wand an der Stelle durchbohrt, an der welcher sich dereinst mal meine neue Bürotür befinden soll. Damit ich den Bohrer auch wirklich gerade halte, haben wir kleine Hilfskonstruktion aus einem Kunststoffrahmen gebastelt. Kommt auf den letzten Millimeter zwar nicht an, aber zumindest auf einen halben Zentimeter genau wollte ich das Loch schon durch die Wand bekommen.
Überraschung: Die Wände innen und außen sind um 1,5cm versetzt. Scheint also tatsächlich so zu sein, denn das hatten wir auch gestern als Abstand von der Aufenthaltsraumtür gemessen. Gut zu wissen. Das müssen wir natürlich berücksichtigen, wenn wir die Öffnung für die Tür erstellen.
Wie gut, dass der Nachbar Elektroingenieur ist und das passende Werkzeug zur Hand hat, um mal eben die losgerissenen Lötstellen zu reparieren. Das Terminal läuft jedenfalls wieder und später werde ich mal versuchen, das Ding zu konfigurieren und ein paar Mitarbeiter in der Software anzulegen.
Jetzt geht's aber erst mal im (zukünftig) neuen Büro weiter!
Auf der Rechnung des Kältemonteurs stand im Mai: "Kältemaschinenöl entsorgen"
Und wie bekommt man das Kältemaschinenöl aus den Kältemaschinen auf die schnellste Weise heraus? Richtig: Ein Loch reinbohren. Oder auch drei. Der abgebrochene Bohrer war wohl nur ein zusätzliches Feature. Ich schwanke gerade zwischen "enttäuscht" und "egal". Eigentlich hatte ich vor, diese robusten Maschinen nicht zu verschrotten. Aber vielleicht ist es auch besser so, bevor man wieder irgendwelches Zeugs herumstehen hat …
Das Zeiterfassungsterminal wird mit einem USB-Stick mit Daten versorgt. Mitarbeiterdaten und Grundeinstellung auf das Gerät, erfasste Buchungen zum PC – das läuft (u.a.) über USB. Aber so viel ich auch probierte, habe sogar den USB-Stick abwechselnd auf zwei verschiedene Dateisysteme formatiert, das Gerät weigerte sich, den Stick zu erkennen. Es passierte einfach nichts, der Stick blinkte nicht mal auf, wenn ich ihn in das Terminal steckte.
Mir kam ein ganz böser Verdacht, der sich leider bestätigte: Auch diesmal gab es einen Transportschaden, der herumfliegende Akku hat die SMD-USB-Buchse abgeschlagen. Ich hab' keine Lust mehr.
Nachdem das erste neue Zeiterfassungsgerät hier mit einem Transportschaden aufgrund eines losen Akkupacks eintraf, habe ich gestern Nachmittag endlich das Ersatzgerät bekommen:
Blöderweise klapperte auch dieses Gerät wieder. Diesmal war das Akkupack allerdings nicht aus dem Kabelbinder herausgerutscht – der Plastikstraps war vorsichtshalber komplett gerissen. Augenscheinlich wurden diesmal aber keine Bauteile im Inneren des Terminals beschädigt oder abgerissen. Dann werde ich mal testen und mich an das neue System herantasten.
Sofern da nicht noch irgendwelche Überraschungen auftauchen.
Als ich eben zur Firma gekommen bin, fiel mir auf dem Hof eine etwas ungepflegt wirkende Taube auf, die dort neben unserem großen Einwegcontainer hockte. Sie flog nicht weg, als ich mich ihr näherte und so konnte ich sie mir etwas genauer angucken. Augenscheinlich hat sie keine Verletzungen, aber sie ist entweder krank oder auch einfach nur alt. Auf jeden Fall schwächelt sie ziemlich. Sie hat versucht, in das angebotene Vogelfutter zu picken, konnte aber nichts aufnehmen. Einfach sterben lassen mag ich die Taube da hinten aber auch nicht. Vielleicht kann ja jemand vom stadttaubenprojektbremen.de helfen, denen ich gerade mal eine E-Mail geschickt habe.
(Kurioserweise hatte ich mir erst gestern Nachmittag nach langer, langer Zeit mal wieder die ganzen Fotos angesehen, ich vor rund elf Jahren von dem Sperber gemacht hatte.)