Da wir den Platz und das Material für das kleine Regal hatten, habe ich nun beschlossen, die Reste von
Picas Tierfutter ganz gesittet hier im Laden neben dem Regal mit Tiernahrung mit anzubieten. An das Kopfregal (links im Bild) haben wir eine Seitenwand gebaut, an der man Haken befestigen kann. Daran werden wir nun zunächst erst mal nach und nach alle "aufhängbaren" Artikel anbieten. Aktuell haben wir dort verschiedene Fellbürsten, Hundestiefel, Sicherheitsgurte (um den Hund im Auto anzuschnallen), Automatik-Leinen, Katzen- und Hunde-Halsbänder, ein Regenmantel für Hunde, eine Fellschere, Katzenspielzeug, eine Katzentür und mehrere Terrarien-Thermometer (sehr speziell, aber wir haben sie nun mal …) hängen. Wem das eine komische Mischung erscheint: Das war einfach der Inhalt einer Lagerkiste, die wir vor ein paar Tagen aus der Halle mitgenommen hatten.
Bin mal gespannt, ob sich davon
irgendwas verkauft. Aber das ist auf jeden Fall besser, als die Sachen in der Halle in Kisten verpackt zu lagern. Macht auf jeden Fall einen ordentlichen Eindruck:
Kaum beachtet man das Lager in Findorff mal ein paar Jahre nicht, schon steht da wieder bergeweise Material, das entsorgt werden muss. So haben wir heute zuerst rund vier Kubikmeter Sperrmüll und anschließend noch eine halbe Tonne Altmetall abgefahren:
Seit drei Tagen steht vor dem Laden ein fremder Einkaufswagen. Niemand kümmert sich darum und niemand hat Mitleid und bringt ihn wieder nach Hause. Aber immerhin hat er es noch nicht zu uns in den Laden geschafft. Seit wir die dunklen Wagen haben, ist bei sowas die Verwechselungsgefahr hoffentlich ohnehin etwas kleiner.
Fundstück vor dem Leergutautomaten: Eine leere Flasche
Bierra Ichnusa aus
Sardinien:
E-Mail von Google: Man soll bis zum 31. März seine Inhalte von
Google+ sichern.
Ich hab bestimmt noch irgendwo eine 5,25"-Diskette liegen. Sollte reichen.
Noch ein Strichcode von Falk: Ein Kuh-Code, gefunden auf einer Packung "Lindenhof"-Kochkäse von Penny. Vielen Dank für das Foto!
Da fährt man
die Tonne mal ein paar Tage im Auto spazieren und schon haben sich auf dem Leergutautomaten schon wieder zwei volle Einkaufskörbe mit Altglas angesammelt. Es ist wirklich erstaunlich, welche Massen das sind und vor allem auch,
was die Leute alles (versehentlich oder unwissentlich) hier bis zur Leergutannahme schleppen: Weinflaschen, Konservengläser aller Art, Marmeladen- und Nutellagläser und was es eben noch alles gibt.
Zum Glück wird das Zeug bei uns zu Hause vor der Tür abgeholt, so muss ich das nicht alles auch noch in einen Altglascontainer werfen – aber dass das so viel ist, war mir nie aufgefallen und ich bin froh, dass wir diesen Schritt in die ökologisch richtige Richtung gegangen sind.
Eine Kollegin kam genervt und mit offensichtlich nasser Hose ins Lager. Sie bemerkte wohl meine irritierten Blicke und erklärte: "
Ich habe mir da Milch aus einer kaputten Packung drüber gegossen. Mal gucken, ob ich das wieder trocken kriege."
Ich antwortete: "
Was gäbe ich dafür, mir auch mal frische Milch über die Hose zu kippen. Bei mir ist das immer nur stinkender Leergut-Sud."
Situation gerettet, die Kollegin lachte wieder.
Die Pinky-Donuts sind, finde ich,
immer wieder ein Blickfang:
Da ich mich in den letzten Tagen sehr viel mit dem Thema Telekommunikation beschäftigt habe, schwappten die Gedanken beinahe zwangsläufig irgendwann auch in den Markt in der Münchener Straße rüber.
Dort ist nun auch die Umstellung der vorhandenen DSL-Leitung auf einen IP-Anschluss beauftragt. In dem Zusammenhang werden wir endlich den Kabel- und Anschlussdosensalat, der dort seit Jahren
quasi unverändert an der Wand hängt, auf ein Mindestmaß reduzieren.
Von
Innocent-Saft haben wir auch mehrere Sorten im Angebot. Für Erstkäufer dieser Produkte recht irritierend dürften die "etwas" durchgeknallten Etiketten auf den Flaschen sein. Man gewöhnt sich irgendwann dran, wenngleich nicht alles lustig ist.
Bei
diesem Etikett musste ich schon schmunzeln – wenn man bedenkt, wie oft wir schon Ladendiebe hatten, die Käse geklaut haben …
Es blieb dann doch bei einem "Die Zigarettenausgabe ist derzeit deaktiviert". Kurz und wirksam, zumal unsere Kunden wissen, dass sie fragen müssen. Dass Kunden deshalb davon ausgehen, dass es bei uns gar keine Zigaretten gibt, halte ich für unwahrscheinlich. Mehr stört mich, dass am Schluss des Satzes (noch) der Punkt fehlt.
Aber so ist es auf jeden Fall besser als vorher:
Da hat doch jemand das schmuddelige Blech, das wir hier draußen am Bordstein als Rampe für die Getränkepaletten verwenden, gegen die Wand unter unserer Kundenpinnwand gelehnt. Wenn das die Dame sieht, die
an einem Sonntag hier die Wand gestrichen hat, gibt's aber ganz undamenhaft einen Satz heiße Ohren.
Vielen Dank an Blogleser Marcel, der mir dieses Foto einer Innenansicht einer
Kaufhalle in der DDR in den 80er-Jahren geschickt hat.
Das sprichwörtliche "wie in der DDR" kann man zumindest hier auf dem Bild ganz und gar nicht nachvollziehen, alle Regale und Auslagen sind prall gefüllt.