Schon wieder ein
abgelaufener Netto-Kartoffelsalat.
Was soll das? Und wie viele von diesen Kartoffelsalaten liegen unbemerkt hier im Müll? Es ist ja jetzt nicht so, dass wir dauernd den Müllsack durchwühlen. Meine Funde waren nun eher zufällig, wenn die Pötte gerade mal oben auf dem anderen Geraffel lagen. Wie hoch ist die Dunkelziffer? Und wer macht das? Und warum?
Nach
Schokoküssen,
Küchenrollen,
Tee,
Honig und
TK-Nuggets haben wir nun zwei weitere Produkte mit Ottifanten auf der Verpackung im Sortiment: Taschentücher und Schokolade. Ich finde diese Sachen einfach nur total süß und freue mich persönlich sehr über diese Aktion. Wäre schön, wenn es diese Artikel auch langfristig im Sortiment gäbe.
Meinetwegen könnten sämtliche Verpackungen von allen Herstellern so aufgemacht sein. Würde die Einkaufswelt auf jeden Fall viel unterhaltsamer machen.
Dieses Schild, das seit ein paar Tagen in mehreren Versionen und Abwandlungen durch die Medien geistert, habe ich nun auch mal ausgedruckt und hier aufgehängt. Insgesamt geht es hier mit den Familienbesuchen und ich kann auch verstehen, dass man nicht immer sein Kind irgendwo unterbringen oder allein zu Hause lassen kann. Manche verwechseln nach wie vor einen Supermarkt mit einem Kinderspielplatz und vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere von diesen Leuten auf diese Weise an ein paar aktuelle Spielregeln.
Nun haben wir auch endlich die insgesamt gut 22 Kilogramm (!) "Danke"-Schokoladentafeln bekommen, die wir ab sofort an der Kasse verteilen werden. Damit der Bestand nicht in einem Tag weg ist, werden wir den Vorrat bis Ostern aufteilen und pro Tag einen halben Karton unter die Kunden bringen.
Eine Kollegin berichtete, sie hätte in einer Twittermeldung gelesen, dass ein EDEKA-Markt aufgrund der aktuellen Situation das Bier Corona aus dem Sortiment genommen hätte. Ist zu mir nicht vorgedrungen, fände ich aber auch unsinnig. Auch Pietätgründe oder Respekt gegenüber Infizierten oder Toten sehe ich nicht als Argument. Das Bier gibt es seit Jahrzehnten und hat vielleicht auch schon Menschenleben auf dem Gewissen, aber aus anderen Gründen.
Andererseits wundere ich mich im Jahr 2020 über keine Stilblüten mehr, die aus vermeintlicher Rücksicht oder aus politischer Korrektheit entstehen.
Apropos Corona: Unser
Corona-Aufsteller ist seit ein paar Tagen abverkauft und somit schon wieder aufgelöst. Also zumindest hier läuft das Bier nach wie vor gut, wenn nicht sogar noch besser als vor der Pandemie.
Zusendung von Frau B. aus R., die diesen Strichcode auf einer Packung Toilettenpapier, der Aldi-Marke Kokett entdeckt hat. Vielen Dank für das Bild.
Das wenige Toilettenpapier, das wir derzeit bekommen, haben wir hinten im Lager liegen und geben es nur heraus, wenn Kunden explizit danach fragen. Von uns kommt dann noch immer die Frage, ob es wirklich dringend ist. Manche Kunden überlegen dann kurz und verneinen ehrlich, andere bestätigen die Dringlichkeit.
So auch ein Mann mittleren Alters, der unbedingt Toilettenpapier brauchte. Zu Hause sei nur noch eine halbe Rolle und mit drei Kindern im Haus reicht das nicht lange. Ich lief also ins Lager und kam mit einer Packung "Zewa Smart" wieder. Hier spielt mittlerweile die Sorte keine große Rolle mehr, ich habe in den letzten Wochen so viele unterschiedliche Toilettenpapiersorten in der Hand gehabt, dass ich die Übersicht komplett verloren habe. Auch dieses Produkt von Zewa hat keinen unermesslichen hohen Preis, ist aber sicherlich einen Euro teurer als ein ähnliches Produkt der Eigenmarke. Wer ernsthaft Nachschub braucht, dem ist das wohl egal.
Nicht so diesem Mann, der laut seiner eigenen Aussage unbedingt Toilettenpapier brauchte und dann mit dem Hinweis, dass er nur die günstigere Eigenmarke haben will, das von mir angebotene Produkt nicht genommen hat. Wir reden hier wohlgemerkt nicht von einer exorbitanten Preisdifferenz.
So viel also zur Dringlichkeit.
Was für ein seltener Anblick: Eine ganze Palette mit Küchentüchern hier im Laden. Nicht ganz so heiß begehrt wie das Klopapier, aber auch diese Ware dürfte noch am Wochenende verkauft sein, da bin ich sicher …
Neuerdings ist bei uns ständig destilliertes Wasser ausverkauft. Inzwischen habe ich die Bestellmengen aufgestockt und sogar schon einen kleinen Vorrat angelegt. Aber auffällig ist das schon, ansonsten ordere ich diesen Artikel nämlich nur alle paar Bestellungen mal.
Ist das auch eine Folge von Corona und Hamsterkäufen und der Tatsache, dass nun viel mehr Menschen als sonst zu Hause sind? Laufen dadurch mehr Spielzeug-Dampfmaschinen und Bügeleisen? Oder gibt es wirklich Leute, die auch destilliertes Wasser als Trinkwasservorrat bevorraten? (Ja, destilliertes Wasser ist wie Leitungswasser trinkbar und nicht beim ersten Schluck tödlich.)
Über dem Flaschentisch unseres Leergutautomaten hängt derzeit mein Handy an einer Magnethalterung und produziert hoffentlich brauchbare Bilder. Die genaue Einstellung war da oben unter der Decke etwas mühsam.
Im Idealfall wird das Ergebnis ein neues Videoprojekt.
Info am Rande: Toilettenpapier gab es heute nur in homöopathischen Mengen (ich hörte schon irgendwas von Erstverschlimmerung), aber dafür haben wir zumindest eine Palette und diverse Pakete mit Küchentüchern geliefert bekommen.
Immerhin ein Lichtblick.
An unserer Eingangstür prangen nun gleich drei Plakate mit Hinweisen auf den zu haltenden Abstand zu anderen Mitmenschen und einigen weiteren Sicherheitsmaßnahmen. Der Hinweis, dass zwingend Einkaufswagen zu verwenden sind, hängt zwar auch, aber mir graut davor, das hier konsequent umzusetzen. (Endlose Diskussionen mit Leuten, die nur mal eben Zigaretten holen wollen …)
Noch geht es hier im Großen und Ganzen ja auch noch mit den Abständen untereinander und bei uns hier in Bremen ist es auch noch keine behördliche Auflage, Einkaufswagen verwenden zu müssen – aber was nicht ist, kann ja noch kommen …
Der Paketbote hat hier ein recht schweres Paket an der Kasse abgeworfen, in dem sich dutzende Infoplakate (ein paar Motive, jeweils mehrfach vorhanden) der EDEKA zum Thema Corona und Infektionsschutz befinden. Die meisten kann ich leider nicht gebrauchen (Hinweis auf gesperrte Nebeneingänge und Wickelräume oder die temporäre Einstellung des Mehrwegsystems an der Fleischtheke), aber die A1-Plakate mit dem Hinweis auf die einzuhaltenden Abstände werde ich hier gerne verwenden.
Mal wieder ein Beitrag von Stammstrichchodezusenderin Susanne: Eine Barcode als Tüte mit Pommes Frites, die auf einer Packung Pommes Frites mit Schale von Lidl zu finden ist.
Vielen Dank dafür.
Nach knapp einer Woche sehen die auf den Boden geklebten Markierungsbänder schon nicht mehr gut aus. Viele Füße, dazu die Einkaufswagen und auch immer wieder Körbe und Getränkekisten, die von den Kunden vor sich her geschoben werden, setzen dem Klebeband gewaltig zu.
Daher kam der vorhin erwähnte Nachschub ganz passend. Wie lange wir mit der Thematik noch zu tun haben werden, weiß momentan natürlich niemand, aber ich kann mir vorstellen, dass wir die Markierungen auf dem Fußboden in den nächsten Wochen noch einige Male nachkleben müssen.