Der Paketdienst hat einen Karton hier abgeworfen, der mit dem Aufkleber "Wichtige Lieferung für Ihre Käsetheke!" beschriftet ist. Wir haben keine Käsetheke, aber damit sind wir in der weiten Edeka-Welt schon eine der wenigen Ausnahmen und da der Auftrag vermutlich pauschal an alle aktiven Edeka-Märkte ging, ist ein Karton eben auch bei uns gelandet:
Der Inhalt? Vor allem kleine Weinfläschchen, die man Kunden mitgeben soll / kann, die an der Käsetheke Käse der Marke Beemster kaufen. Das fällt bei uns natürlich in der Form flach. Wir testen den Wein erstmal völlig uneigennützig selber und dann mal schauen, was wir damit machen. Hab mal gehört, dass die Mitarbeiter im Einzelhandel alkoholischen Getränken auch meistens nicht abgeneigt sind.
Nach meinen Berichten um die häufigen Diebstähle von Red Bull hat mich eine Firma kontaktiert, die spezielle Sicherungsetiketten vertreibt, mit denen man Getränkedosen schützen kann. So sehen sie aus und sie werden einfach oben auf die Dose gesetzt und krallen sich am Falz der Deckel fest:
Das verhindert natürlich den Diebstahl nicht generell, so wie auch unsere Aufkleber bislang die Diebstähle nicht vollständig verhindert haben – aber auch bei flüchtenden Tätern löst so zumindest einmal der Alarm aus und man hat ein Gesicht und hat entweder zukünftig vor dieser Person Ruhe oder kann verstärkt aufmerksam sein.
Was ist aber, wenn jemand nun diese Dosen entwendet hat? Die Aufkleber kann man einfach abreißen, selbst bei einem Weiterverkauf an hehlende Kioske und Quickshops stören sie nicht – aber mit den Can Caps funktioniert das natürlich nicht so einfach, da die Dosen dadurch im Grunde unbenutzbar werden.
Da kam mir natürlich ein Gedanke: Wie groß ist die Chance, die Teile ohne den speziellen Öffner von den Dosen zu bekommen. Die Antwort gibt es im Video.
Momentan warte ich noch auf die Lieferung der Teile, für das Video musste mein Muster herhalten. Bin gespannt, wie sie sich hier in der Praxis bewähren werden.
Zurück zum Experiment: Eine Dose wirkt zwar immer sehr stabil, aber das Material ist letztendlich doch nur sehr dünn und entsprechend empfindlich. Mit einem Schraubenzieher ist ein Loch schnell hindurchgestochen:
Unsere große "Coolbox" hat(te) ein Problem: Gestern fiel den Kollegen eine Pfütze auf, die unter dem Gerät hervorquoll und unserer Notkasse nasse Füße Rollen bescherte. Ein Techniker ist gerade noch da und beseitigt die Ursache. Was war passiert?
Nun: Wo gekühlt wird, entsteht Kondenswasser. Das läuft bei großen Kühlanlagen normalerweise ins Abwassernetz und wird bei steckerfertigen Geräten wie unserem Gemüse-Kühlregal direkt verdunstet. Übliche und auch bei den "Coolboxen" verwendete Technik ist, dass das Tauwasser in eine Schale läuft und von dort über sich vollsaugende Schwämme (zur Oberflächenvergrößerung) verdunstet. Bei uns war nur durch angesaugten Staub das Rohr (Bildmitte hinten), in dem das Kondenswasser in die Wanne geführt wird, so zugesetzt, dass es einen Rückstau gab und das Wasser dann oben aus dem Gerät lief.
Das wäre ja alles kein Problem, wenn man das hier vor Ort mal eben schnell reinigen könnte. Aber das war von den Konstrukteuren wohl nicht vorgesehen oder auch gar nicht bedacht worden – und so muss man, um Rohr und Wanne reinigen zu können, die ganze Bodenwanne und die vordere Verkleidung rausnehmen. Oder einen Techniker rufen, was zumindest nach der Garantiezeit weitere Kosten nach sich zieht.
Bei dem vor ein paar Tagen erwähnten Aufsteller mit Produkten aus dem Hause Oettinger handelt es sich übrigens um Dosen, die ein mit Cannabis aromatisiertes Biermischgetränk beinhalten.
Bei der urbanen Zielgruppe dürfte das Produkt eigentlich gut bei uns laufen und reiht sich damit in die Liste anderer Produkte mit Hanf-Aroma ein, wie beispielsweise 28 Black, Tee, Bonbons, Glühwein und aktuell auch (unverbloggt) Pullmoll-Pastillen.
Nein, ich hab's noch nicht probiert. Nicht weil es Oettinger ist und auch nicht, weil ich kein Kiffer bin (ist ja schließlich ohnehin kein THC drin), sondern weil ich erfahrungsgemäß dieses Hanfaroma nicht mag. Aber der Wurm muss ja bekanntlich den Fischen und nicht dem Angler schmecken.
Fundstück von Falk auf einer Kartondose Landliebe-Schokomilch: Ein mit Gras überwucherter Strichcode, auf dem eine Milchkanne steht. Vielen Dank für die Zusendung:
Die Heizung bei mir im großen Büro ist seit Urzeiten ohne Thermostat. Auf diesem Bild während der Baumaßnahmen im Herbst 2017 war schon zu sehen, dass da kein Thermostatkopf auf dem Ventil meiner Heizung saß. Bislang klappte das immer ganz gut mit Kabelbindern, mit denen ich den Schieber reingedrückt gehalten habe, aber irgendwie hatte ich auf diese Improvisation keine Lust mehr, zumal die Kabelbinder sowieso dauernd abgefallen sind, und so sitzt nun ein brandneuer Thermostat hier auf meinem Heizkörper.
Ausgerechnet heute möchte man aber schon irgendwie die Heizung aufdrehen …
Weitere zwei Monate später hat der neue Geldteller an unserer ersten Kasse endgültig das Zeitliche gesegnet. Alle Mitarbeiter hatten zwar die Arbeitsanweisung auf den Weg bekommen, das Teil nicht mit unseren hier vorhandenen Mitteln zu desinfizieren, aber dass da jederzeit jeder dran gedacht hat, würde ich nicht unterschreiben wollen. Dazu kommt eine Omnipräsenz derartiger Mittelchen an den Händen von Kunden und Mitarbeitern, so dass das Teil derzeit insgesamt wohl mehr Desinfektionsmitteln ausgesetzt ist, als zu Zeiten vor Corona.
Eine zweite Ausgabe davon werde ich nicht kaufen, da muss jetzt eine andere Lösung her.
Daraus eine DXF-Datei zu machen ist nur ein paar Minuten Arbeit und dann werde ich mal beim Metallbauer meines Vertrauens nachfragen, was die dafür haben wollen, das Bauteil aus einem Alublock zu fräsen. Dann kann die Geldmulde in Desinfektionsmittel getränkt werden und wenn irgendwelche Honks daran ihre Aggressionen auslassen müssen, können sie das tun, bis ihnen buchstäblich die Hände bluten.
Noch mal wieder ein Strichcode, den mir Blogleser Falk geschickt hat. Diesen hat er auf einer Packung Lachsfilets von Lidl entdeckt. Warum da jetzt Pflanzen abgebildet sind, weiß wohl nur der dafür verantwortliche Designer.
Heute haben wir mit der Ware diesen Aufsteller bekommen. Was ich da genau bestellt habe, weiß ich gar nicht mehr – aber ein Produkt aus dem Hause Oettinger hier im Markt, das gab es noch nie.
(Wird später ausgepackt, es gibt wichtigere Aufgaben momentan.)
"REI in der Tube" kennt vermutlich jeder. Das Produkt gibt es seit Jahrzehnten und die Marke hat in der Zeit mehrmals den Besitzer gewechselt.
Als ich diesen Blogeintrag anfing, dachte ich noch, dass "Rei" vielleicht für die erste Silbe von "Reise" steht, denn "Rei in der Tube" wird ja speziell als Waschmittel für unterwegs verkauft.
Aber das Waschmittel "Rei" gab es schon viel früher (wohl eher die erste Silbe von Reinigen oder das Kürzel von rein oder verwandten Wörter) und das "mobile" Produkt entstand erst später. Also hat sich das eigentlich erledigt. Aber immerhin hat man mal darüber nachgedacht.
Wer kennt als Katzen- oder auch Hundebesitzer nicht den typischen Geruch, den Dosenfutter verströmt und der für unsere menschlichen Nasen meist alles alles andere als appetitlich ist? Es gibt aber auch Ausnahmen, wie ich hier schon einmal gezeigt habe. Auf dem Bild im verlinkten Beitrag ist die Thunfisch-Variation zu sehen, aber die Sheba "feinen Filets" gibt es auch mit Meeresfrüchten (in dem zum Beispiel ganze Muscheln sind) oder auch Hühnchen, wie im folgenden Foto zu sehen ist. Die Stückchen waren in dieser Dose tatsächlich mal etwas kleiner, aber dennoch waren sie noch als Fleisch erkennbar und nicht zu irgendeiner undefinierbaren Pampe gepresst oder zerkocht.
Unser Kater bekommt diese Sorten auch hin und wieder zu futtern und diesmal überkam es mich einfach: Der Geruch war neutral bis appetitlich, das Aussehen der Stücke war nicht unappetitlich. Über den Geschmack kann ich sagen, dass es nach ungewürztem, gekochten Hühnerfleisch schmeckt. Kein (für den menschlichen Gaumen) kulinarischer Hochgenuss, aber keinesfalls ekelig. Immerhin kann ich jetzt mit Fug und Recht behaupten, auch schon Katzenfutter probiert zu haben.
Ein Foto aus der Seitenstraße (Kantstraße), das am Abend in der von mir so geliebten "blaue Stunde" entstanden ist. Kein Bezug zum Laden, ich fand das Licht einfach nur toll …
Momentan haben wir einen Aktionsartikel unserer Eigenmarke in der Tiefkühltruhe liegen: Cheeseburger-Pizza. Die hat mit Pizza zwar nicht mehr viel zu tun (*), schmeckt aber erstaunlich gut – zumindest wenn man das Aroma der Cheeseburger vom Restaurant zum goldenen "M" mag. Könnte ich nicht immer futtern, aber das ist definitiv mal eine interessante Abwechslung.
*) Doch, eigentlich schon. Was es in Italien an Pizza-Variationen gibt, toppt das noch locker – und dabei man meint ja immer, dass die Pizza den Italienern heilig ist.
(So kleiner Blumenkohl ist nicht ganz neu, nur ausgepackt zwischen den anderen Blumenkohlköpfen wirkte die Miniaturausgabe die schon recht ungewöhnlich.)